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Fan-Fictions
Der Etheria-Plan
Verhör
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| Der Etheria-Plan Verhör |
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Es dauerte bis zum späten Abend, bis der Turm in der Gewalt von She-Ra, Cam-Elion, Loni, Derikon und Donna war. Vor allem für Cam-Elion war es anstrengend. So oft musste er schon lange nicht mehr die Gestalt wechseln. Im Grunde tat es ihm auch leid, was er tun musste.
Die Besatzung des Turmes war nicht durch einen offenen Kampf zu überwältigen. Daher hatte Cam-Elion die Gestalt eines Gefangenen angenommen und die anderen überlistet. Dabei konnten sie aber immer nur einen gefangen nehmen. She-Ra hatte zur Eile geraten, da von Hordak, Christor und Domicor nichts zu sehen war und man gesehen hatte, dass Hordak eine weitere Teufelei geplant hatte. Trotzdem durften sie nichts überstürzen. Bei einer Abschließenden Durchsuchung des Turms kam auch ein kleiner Hangar zum Vorschein. Es war nur noch ein Fluggerät drin, obwohl zwei Platz gehabt hätten. Loni hat auch gleich gesagt, dass Hordak und die beiden Fliehenden damit weggeflogen waren. ?Da kann ich nicht mehr wirklich helfen?, sagte Donna bedauernd. ?Die Luft nimmt nun mal keine Fährte auf.? ?Vielleicht kann man aber dem Kommandanten einiges entlocken?, sagte She-Ra. ?Das übernehme ich?, bot sich Derikon an, der sich schon fast überflüssig vorgekommen war. ?Das ist ja schon fast mein Spezialgebiet.? Nun stand Derikon vor dem Kommandanten. Sie waren in einem kleinen Raum, bei dem eine Wand mit einem großen Spiegel versehen war. Der Kommandeur wusste natürlich, dass sich hinter dem Spiegel ein kleiner Raum befand, von dem aus dieser Raum beobachtet werden konnte. Dass sich darin aber nur She-Ra und Loni befanden, wusste er nicht. Er war völlig im Unklaren, wie viele Gegner sich überhaupt im Turm befanden. So sah er nur Derikon und Cam-Elion, der sich neben der Tür aufgestellt hatte. Zwischen ihm und Derikon war ein leerer Tisch. Niemand sagte etwas. Cam-Elion war viel zu erschöpft, um nervös zu sein und Derikon ließ sich seine Nervosität nicht anmerken. Der Kommandant aber schien immer nervöser zu werden, obwohl er es zu verstecken suchte. ?Je länger ich warte?, dachte Derikon, ?desto weiter kann Hordak entfernt sein.? Dann gab ihm Cam-Elion das Stichwort, indem er ungeduldig fragte: ?Wie lange wollen wir uns denn hier noch aufhalten.? ?Nur mal langsam?, antwortete Derikon, dem die Ungeduld von Cam-Elion recht kam. ?Ich bin sicher, dass wir hier jemanden haben, der uns gerne alles sagen will. Stimmt?s??, wandte er sich an den Befehlshaber des Turmes. ?Und was wollt ihr tun, wenn ich nichts sage??, versuchte dieser seine Nervosität mit Abgeklärtheit zu überdecken. ?Das wäre vermutlich eine Katastrophe?, dachte Derikon. Cam-Elion übernahm aber die Antwort: ?Dann hätten wir auch keine Verwendung mehr für diesen Turm.? Derikon drehte sich scheinbar erschrocken nach ihm um. ?Du meinst, du willst den Turm zerstören?? Dabei gab er Cam-Elion ein Zeichen, dass dieser zustimmen sollte. ?Na klar?, zuckte dieser mit den Schultern. ?Warum auch nicht.? ?Aber Königin Angella wird nicht gerade erfreut sein, wenn wir den Turm zerstören und die Besatzung ist noch drin.? ?Moment mal?, rief da der Kommandant. ?Ihr wollt uns töten?? ?Ihr habt doch auch zahllose Einwohner dieses Planeten getötet. Und außerdem ist niemand hier, der von Nutzen wäre, um das zu verhindern?, antwortete Derikon. ?Natürlich ist jemand hier?, beteuerte der Kommandeur. ?Ach ja?? Derikon wandte sich an Cam-Elion. ?Weißt du von jemandem, der die Tötung dieser ? wie groß ist nochmal die Besatzung dieses Turms?? ?30 Mann? antwortete Cam-Elion sofort. ?Aha. Also wer sollte die Tötung dieser 30 Mann verhindern?? Der Befehlshaber des Turms wollte etwas sagen, doch er stockte. ?Keine Ahnung. Soll ich schon mal die nötigen Befehle geben?? ?Nein!?, schrie der Kommandant fast vor Angst. ?Ich helfe euch.? ?Ah ja?, sagte Derikon. ?Dann kannst du uns sicherlich sagen, wohin Hordak geflohen ist.? Der Kommandeur schluckte, fing dann aber an zu reden. Als er wieder in seiner Zelle verfrachtet war, trafen sich alle in der Kommandozentrale. ?Wir müssen uns beeilen. Hordak ist ins Tal der Verlorenen geflogen?, sagte Derikon. ?Was will er denn da??, fragte Donna skeptisch. ?Anscheinend hat Hordak in der Bibliothek dort einen Weg gefunden, womit er die Schizophrenie Christors auf jeden Menschen auf diesem Planeten übertragen kann?, meinte Derikon. ?Was verspricht er sich davon??, fragte Cam-Elion, der damit nichts anfangen konnte. ?Jeder auf dem Planeten hätte zusätzlich zu seiner guten Seite eine böse. Also könnte niemand wirkungsvoll gegen Hordak kämpfen. Wenn die böse Seite aktiv ist, sind die Leute auf Hordaks Seite. Ansonsten sind sie zu verwirrt, um etwas ausrichten zu können.? Noch vor Beginn der Nachtruhe flogen She-Ra, Cam-Elion, Loni und Donna mit dem Fluggerät der Horde los zum Tal der Verlorenen. Von unterwegs funkte She-Ra Schloss Bright Moon an. Ihr wurde versprochen, dass man sich um die Turmbesatzung kümmere und auch Verstärkung schicken würde. |
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