75 Einwohner anwesend
Impressum  | Erlebe uns auf Facebook! Abonniere uns auf YouTube! Folge uns auf Instagram! Höre unseren Podcast!
HOME NEU ANMELDEN MEIN ETERNIA FORUM LEXIKON COMICAREA WEB-STORE
FANSFORUMSAMMLUNGENCUSTOMSFANARTSFANFICS
Fans   Europa  Deutschland  Niedersachsen  Kreis Hameln-Pyrmont  Hameln   Half-Eye
 Half-Eye
Mitglied seit : 23.03.2008
Forumsbeiträge: 13343 
Lexikonbeiträge: 10 
Status: Offline

Freund hinzufügen
Über mich
Meine Sammlung
Fan-Fictions
Fan-Arts
Customs
Fan-Fictions    Der Etheria-Plan    Epilog
Der Etheria-Plan
Epilog
?Ich soll wirklich Königin Angella sehen??, fragte Lyca.
Sie war hocherfreut und zwischen ihrer Gesichtsbehaarung schimmerte ihre rote Hautfarbe durch.
?Ja, das sollst du?, lächelte Adora. ?Du hast es mehr als verdient.?
Die beiden standen vor dem Thronsaal. Durch die Vorhänge an den Eingängen schallte die Stimme der Königin. Adora und auch Lyca hatten bessere Kleider angezogen. Dies hatte sich bei Lyca aber darauf beschränkt, dass sie saubere und heile Kleidung angezogen hatte.
Von drinnen kam eine Aufforderung, die Lyca nicht genau verstehen konnte, so rauschte ihr das Blut vor Nervosität in den Ohren.
Adora sagte ihr deshalb: ?Du kannst jetzt reingehen.?
Lyca hielt sich die Hände fest, damit sie nicht zitterten. Dann tat sie einen tiefen Atemzug und trat hinein.
Königin Angella stand vor ihrem Thron. Vor ihr, eine Gasse von der Tür bis zum Thron lassend, standen ihre Soldaten. Neben Königin Angella stand Glimmer, Castaspella, Frosta, und wie sie alle hießen. Sie alle blickten neugierig zur Tür, vor der Lyca stand.
Lyca schritt durch die Gasse.
Dabei hatte sie viele Gedanken, was alles passieren könnte: ?Wenn ich jetzt stolpere, lachen sie alle über mich. Und Königin Angella wird mich fortjagen. Ich sehe auch so zum Verjagen aus.?
Sie stolperte aber nicht, sondern kam unversehrt bei Königin Angella an.
Angella sah sie freundlich lächelnd an, bis Lyca bei ihr stehenblieb.
?Lyca. Ich bedanke mich bei dir für dein umsichtiges Verhalten.?
Lyca hielt die Luft an. So etwas hatte sie nicht erwartet.
Angella fuhr aber fort: ?Ich bedaure dich aber wegen der Schicksalsschläge, die dir widerfahren sind: Zum einen hast du eine Verwandlung durchmachen müssen. Desweiteren hast du deine Eltern verloren. Schließlich und vor allem haben sich deine Geschwister dem Bösen angeschlossen. Trotzdem frage ich dich: Willst du Schloss Bright Moon als Kriegerin dienen? Aber überleg es dir gut. Denn das nächste Mal, wenn du deinen Bruder oder deine Schwester wiedersehen würdest, wäret ihr auf verschiedenen Seiten des Schlachtfelds.?
?Was? Werde ich nicht verjagt? Ich soll sogar eine Kriegerin von Schloss Bright Moon werden? Aber meine Geschwister? Wie soll ich damit umgehen??
Sie räusperte sich und sagte: ?Ich ? ich will. Aber wo soll ich leben??
Königin Angella lachte fröhlich. ?Hier im Schloss ist mehr als genug Platz.?
?Dann kann ich hier leben? Das ist doch das größte.?
Königin Angella wurde jetzt mit einem Mal ernst und feierlich: ?Knie dich hin Lyca!?
Lyca ließ sich auf ein Knie fallen und verbeugte sich vor Königin Angella.
?Ich schlage dich hiermit zu einem Ritter vom Königreich Bright Moon! Erhebe dich Lady Lyca!?
Lyca hatte dabei eine Schwertklinge auf ihren Schultern gespürt und stand nun auf. Dabei musste sie ein fröhliches Lächeln unterdrücken, was ihr nicht so sehr gelang.
?Willkommen, Lady Lyca.?
Die Soldaten fingen einen lauten Jubel an, während sich Lyca umdrehte.

Zur selben Zeit lag Taura auf einem Operationstisch. Christor stand hinter ihr und verstärkte ihre Hörner mit Metallplatten und ?spitzen. Dahinter stand Hordak im Dunkeln.
Christor, der seit dem Verlassen des Tals der Verlorenen keinen Schizophrenieschub mehr hatte, sagte: ?Die Hörner sind dicht am Zerbrechen, Hordak. Soll ich es wirklich??
Hordak kam nach vorne und stellte sich neben Taura, die alles mit anhörte und hielt eine seiner Krallen an ihre Kehle.
?Das kommt ganz auf sie an?, sagte er mit wütender Stimme.
?Lord Hordak, es war nicht meine Schuld, dass die Maschine zerstört wurde?, flehte sie.
?Es war deine Schuld?, sagte Hordak ruhig. ?Immerhin hast du sie selber zerstört.?
?Lasst mich an eurer Seite kämpfen. Dann wird mir so ein Missgeschick nicht wieder geschehen.?
Hordak warf den Kopf lachend in den Nacken.
?Erst wenn du mir absolute Treue schwörst.?
?Ich schwöre freiwillig, Lord Hordak ewige Treue zu bewahren. Ich schwöre, für ihn alles Mögliche zu tun und für seinen Ruhm zu kämpfen.?
Hordak lachte wieder. Dann wies er Christor an: ?Verstärk die Hörner.?

Währenddessen stiegen Pain-Eater und Condor die Treppe des Dimensiontores in Snake-Mountain herab. Sie waren alleine im Thronsaal, wenn man von Faker absah, der unbeweglich neben der Tür stand.
?Was ist denn hier los??, fragte Pain-Eater. ?Faker??
Er hatte kaum ausgesprochen, als Skeletor und Sibyl den Thronsaal betraten.
Sibyl lächelte und hob die Hände. Daraufhin schloss sich das Dimensionsportal und löste sich auf.
?Was soll das??, schrie Skeletor.
?Das Tor hat seine Schuldigkeit getan und ist nicht mehr nötig.
Skeletor, der keine Waffen dabei hatte, rief: ?Tötet sie!?
Faker und Pain-Eater zogen ihre Schwerter. Und auch Condor hob seinen Phaser und schoss auf Sibyl.
Diese löste sich aber ebenfalls auf, worauf der Schuss durch sie hindurch ging. Dabei warf sie den Kopf in den Nacken und lachte.
Skeletor war zornig und schüttelte vor ohnmächtiger Wut die Fäuste.
Als er sich wieder gefasst hatte, forderte er, ohne sich umzudrehen: ?Berichtet!?
Als dann Pain-Eater anfing zu sprechen, fuhr er erstaunt herum.
?Der Plan war ein Fehlschlag?, sagte Pain-Eater aufrecht bleibend. ?Und Linko musste leider auch sterben. Aber die Aktion hat sich trotzdem gelohnt.?
Skeletor überspielte sein Erstaunen. Trotzdem war er wütend, wegen des fehlgeschlagenen Planes.
?Genauer. Inwiefern ist der Plan fehlgeschlagen und warum hat er sich trotzdem gelohnt, Zombie.?
?Ich bin Pain-Eater. Und der Plan war ein Fehlschlag, weil Hordak noch lebt. Und weil sich seine Anhängerschaft von zwei auf drei Personen vermehrt hat.?
Skeletor schoss an ihn heran und griff ihn an die Kehle.
?Und das wagst du mir zu sagen??
Pain-Eater würgte und versuchte, sich Luft zu verschaffen. ?Ja, Herr. Weil dies gegenüber den positiven Nachrichten nichts ist.?
Skeletor ließ los. ?Und was ist es??
?Zum einen ist meine Intelligenz wieder da. Wenn auch nur zu einem Teil. Dann haben wir mit Condor auch jemanden bekommen, der auf unserer Seite kämpfen will. Und vor allem, weil auch Hordaks Plan, ganz Etheria zu schizophren zu machen, um gegen ihn zu kämpfen, fehlgeschlagen ist.?
?Und das heißt??
?Das heißt, das Hordak nicht Etheria erobern kann. Wenn er hierher zurückkommt ist er ebenso schwach wie vorher.?
Skeletor drehte sich um und ging überlegend einige Schritte. Dann dreht er sich wieder um und wandte sich an Condor: ?Und du willst auf meiner Seite um die Macht kämpfen??
Condor fiel auf die Knie und antwortete demütig: ?Oh ja, mein Herr und Meister Skeletor.?
?Faker!?, schrie Skeletor.
Faker kam heran: ?Was wünscht ihr, o Herr??
?Bring diesen Vogel zu Trap-Jaw und Tri-Klops. Die beiden können sicher etwas aus ihm machen.?
Während Faker und Condor weggingen, wandte sich Skeletor wieder an Pain-Eater.
?So. Nicht Zombie sondern Pain-Eater??
Pain-Eater verbeugte sich und antwortete: ?Es ist nicht an mir, dich zu kritisieren. Zombie ist aber kein passender Name für mich. Pain-Eater dagegen schon.?
?Na schön, Pain-Eater. Dann geh in dein Quartier.?
Die Inhalte dieser Seite dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Seitenbetreibers (Siehe Impressum) in anderen Medien, insbesondere Internetseiten verwendet werden. Genannte Namen und Logos sind eigentragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer und werden als solche anerkannt. Wichtiger Hinweis zu allen externen Links auf www.planeteternia.de: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanziere ich mich hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server. Diese Erklärung gilt für sämtliche Links und Linksammlungen, die zur Zeit bestehen oder in Zukunft bestehen werden. Bitte beachten Sie unsere Online-Sicherheitsrichtlinien und Nutzungsbedingungen.