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Fan-Fictions
Die Verschwörung
Eine fragwürdige Allianz
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| Die Verschwörung Eine fragwürdige Allianz |
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?Beastman zum Teufel, wo bleibst du denn?? Clawful rief leicht entzürnt hinter dem Knecht Skeletors her, während er am Land-Shark auf ihn wartete. Er bereute es schon, dass er ausgerechnet mit ihm zu dieser Aufklärungsmission eingeteilt worden ist. Evil-Lyn oder Tri-Klops wären eine weitaus bessere Wahl gewesen. Aber nein, der Herr des Bösen musste ja unbedingt auf seinen Knecht als Partner bestehen. ?Beastman, wir müssen zum Schlangenberg zurück.?, rief Clawful erneut, ?Du weißt doch was Skeletor mit uns macht, wenn wir zu spät kommen.?
Trotz der verärgerten Rufe Clawfuls ließ sich der Knecht Skeletors nirgendswo blicken. Am liebsten wäre die Hummerkrabbe alleine nach Snake Mountain zurückgefahren. Aber das traute er sich nicht. Skeletor wäre darüber gar nicht erfreut, wenn einer seiner treusten Kämpfer ausgerechnet bei einer eher ungefährlicheren Mission verloren ginge. So machte sich Clawful, wenn auch widerwillig, auf, um den Vermissten zu suchen. Er ging in ein kleines Waldstück, dort war der gorillaartige Monsterkämpfer verschwunden, da er meinte dort etwas gesehen zu haben. Es dauerte gar nicht lange, als Clawful Beastman schließlich entdeckte. Der Knecht Skeletors lehnte sich an einen Baum und zielte mit einer Strahlenkanone auf ein Gebüsch ca fünf Meter vor ihm. Tatsächlich schien sich irgendetwas darin zu verbergen, denn der Strauch vor ihm raschelte und bewegte sich. Clawful dachte zuerst an ein harmloses Tier, dass darin Schutz suchte, erkannte jedoch im nächsten Moment, das dem nicht so war. Er ging nun näher zum Strauch. Seine Hummerschere führte er kampfbereit vor sich her, da er erkannte, dass vor ihm im Gebüsch sich ein Mensch versteckte. ?Los rauskommen, oder ich werde mich hier mal ein bisschen als Gärtner versuchen.?, forderte er nachhaltig von seinem Gegenüber, den er noch nicht sehen konnte. Langsam glitten zwei Hände heraus, ein weißes Taschentuch wurde in einer Hand gehalten. Die Person kam nun langsam aus seinem Versteck heraus. Die beiden Krieger des Bösen erkannten ihn sofort, es war Duncan. ?Man-At-Arms. Na, wenn das mal keine freudige Überraschung ist.?, lachte Clawful böse. ?Bitte meine Freunde, ich ergebe mich.?, sprach der Waffenmeister leicht ängstlich. Wütend packte der Hummerkrieger mit seiner Schere Duncan am Arm und zerrte ihn nun endgültig aus seinem Versteck. ?Freunde sind wir nicht, du Blechmütze. Los beweg dich, du bist unser Gefangener.?, sagte er barsch und schubste seine menschliche Beute vor sich her. ?Skeletor wird hoch erfreut sein, wenn er sieht, wen wir mitgebracht haben.? fügte Beastman zufrieden hinzu. **** Äußerst unsanft wurde Duncan von Beastman und Clawful in den Thronsaal von Snake Mountain geführt. Der Waffenmeister war mit den Händen auf dem Rücken gefesselt, und wurde immer wieder geschupst, sodass er fast auf den Boden stürzte. Skeletor beugte sich gerade zusammen mit Webstor und Tri-Klops über eine große Landkarte, die auf einem Tisch ausgerollt war. Mit einem Bleistift markierte der Hexenmeister diverse Punkte darauf und diskutierte lebhaft mit seinen beiden Untergebenen. Offenbar planten sie wieder eine größere Offensive gegen Castle Grayskull oder den Königspalast. Als er die zwei Ankömmlinge mit den Gefangenen sah, machte er einen freudigen und zufriedenen Eindruck. ?Ah, sieh mal einer an, ihr habt Man-At-Arms mitgebracht. Wirklich gute Arbeit.?, lobt er die beiden Kämpfer. Dann beugte er sich wieder über die Karte, und zeichnete weiter Markierungen an diversen Stellen. ?Ihr könnt ihn erstmal in den Kerker werfen, da ist er gut aufgehoben.?, bemerkte er noch beiläufig, ohne sich weiter bei seiner Arbeit stören zu lassen. Entschlossen trat Man-At-Arms an den Tisch heran, und stellte den Knochenkopf zur Rede. ?Skeletor ich will, dass endlich Frieden auf Eternia herrscht. Bitte höre auf, uns ständig anzugreifen.?, verlangte Duncan von ihm. Der Hexenmeister blickte auf und sah Man-At-Arms verwundert an. Er legte seinen Bleistift beiseite, bevor er zu Tri-Klops und Webstor blickte. Diese staunen ebenfalls nicht schlecht über die Forderung des Gefangenen. Alle drei machen einen ratlosen Eindruck, als sie sich gegenseitig ansahen. Dann brachen sie in einem hämischen Gelächter aus, so als ob man ihnen gerade einen guten Witz erzählt hatte. Doch Duncan war überhaupt nicht zum Lachen zumute. Er beugte sich nun über den Tisch herüber, um den Knochenkopf direkt anzusehen. ?Ich meine es ernst, Skeletor. Du willst doch unbedingt die Macht über Eternia erlangen. Was würdest du sagen, wenn ich dir dabei helfe, Schloß Grayskull zu betreten?? Jetzt wurden die drei Gegenüberstehenden auch wieder ernst, und sahen den Waffenmeister noch verwunderter an, als zuvor. Sekundenlang geschah nichts, dann brach Skeletor die Stille. ?Moment mal, Duncan. Noch einmal ganz langsam und zum Mitschreiben. Du willst mich wirklich ins Schloss hineinlassen??, hakte er noch einmal nach. ?Ganz richtig, Skeletor.?, bestätigte Duncan, ?Und deinen Erzfeind werde ich bei dieser Gelegenheit für dich auch ausschalten. Die Sorceress und er brechen morgen in die Ebene der Ewigkeit auf. Dort erwartet sie eine von mir konstruierte Falle, aus der sie sich nicht mehr befreien können.? ?Hört ihn euch an, der Typ verrät gerade seinen heiß begehrten He-Man.?, bemerkte der Radarmann müde lächelnd zu Skeletor. Dann blickte er zu Duncan, und meinte weiter: ?Ich glaube dir nicht. Du lässt dich doch nicht von uns gefangen nehmen, um uns hier einen solchen Plan aufzutischen. Du willst doch nur damit etwas erreichen, Man-At-Arms.? Erbost war der Gefangene darüber, dass ihn Tri-Klops keinen Glauben zu schenken vermag. Entschlossen wandte er sich dem Kundschafter zu, und sagte ihm: ?Ich will nur eins, dass dieser Krieg zwischen uns endlich aufhört. Seien wir doch mal ehrlich, es ist doch He-Man, der den Frieden auf Eternia unmöglich macht. Würde er nicht sein, wäre der Kampf doch schon längst beendet.? Duncan machte eine kurze Pause, um sich dann weiter mit dem Knochenkopf zu unterhalten. ?Skeletor, lasst uns eine Vereinbarung treffen. Ich werde morgen um 14 Uhr die Zugbrücke für dich herunterlassen, und dich in die Geheimnisse von Schloss Grayskull einweihen. Im Gegenzug wirst du ab sofort die Bevölkerung Eternias in Ruhe lassen, und ihnen für alle Zeiten kein Leid und keine Schmerzen mehr zuführen.? Skeletor dachte kurz über die Worte Duncans nach. Schließlich setzte ein diabolisches Lachen auf, und sagte: ?In Ordnung Man-At-Arms, wir machen das Geschäft. Ich gebe dir mein Wort, dass ich nach meiner Machtübernahme für ewigen Frieden auf Eternia sorge und das Volk würdevoll und anständig behandle. Aber ich warne dich: Haust du mich über das Ohr, dann wird dir das sehr leidtun.? Verständlicherweise war der Knochenkopf etwas misstrauisch. Doch in seinem tiefsten Inneren wähnte er schon den Waffenmeister als seinen Verbündeten. **** Zwei Stunden später. An der Fassade des Schlangenberges öffnete sich ein großes Tor. Hinaus fuhr ein Land-Shark mit Beastman, Clawful und Duncan an Bord. Das Gefährt mit dem riesigen Haifischmaul bewegte sich in Richtung Königspalast. Es verließ die Schattenseite des Planeten und erreichte den Rand des immergrünen Waldes. Dort hielt es an. Eine Seitentür öffnete sich und Duncan stieg aus. Er war nicht mehr gefesselt, aber man hatte ihm die Augen verbunden. Das feindliche Panzerfahrzeug entfernte sich von ihr, und kehrte nach Snake Mountain zurück. Erst als das Motorengeräusch eine ganze Weile nicht mehr zu hören war, nahm er die Augenbinde ab. Mit nachdenklichem Gesicht blickte er in die Richtung, wohin das feindliche Fahrzeug gefahren ist und sah nur noch eine kleine Rauchwolke, die sich mehr und mehr lichtete, bis sie schließlich ganz verschwunden war. Er fühlte sich konfus und war sich seiner Sache für einen Moment nicht mehr ganz so sicher. Soll er sein Vorhaben wirklich bis zum bitteren Ende durchziehen? Ihm taten seine Freunde jetzt schon leid, die er dabei unweigerlich verraten würde. Aber jetzt hatte er die Sache angeleiert, und ein Zurück gab es jetzt nicht mehr. Er musste es nun durchziehen, koste es was es wolle. Deshalb machte er sich auf, um sich zu Fuß in die Richtung des Königspalastes zu begeben. Nach einer Weile hörte er erneut ein Motorengeräusch, welches von einem anderen Fahrzeug stammte. Dieses Geräusch unterschied sich deutlich vom Land-Shark. Duncan wusste sofort, dass es nur ein Attack-Track sein konnte, der sich ihm näherte. Und schon bald bestätigte sich seine Vermutung. Das Fahrzeug aus dem Fuhrpark der königlichen Wache kam hinter einer Baumgruppe hervor und hielt direkt vor dem Waffenmeister an. Ram-Man und Buzz-Off stiegen aus dem Gefährt aus und begrüßten Man-At-Arms. ?Duncan, du bist frei. Na Gott sei Dank.?, sagte Ram-Man erleichtert, als er herantrat. ?Wie sieht es aus, war dein Besuch bei Skeletor erfolgreich??, fragte Buzz-Off und man sah ihm an, dass diese Frage dem Wespenmenschen auf den Nägeln brannte. ?Ja ich habe unseren Knochenkopf mit ins Boot holen können. Er ist auf unserer Seite?, bestätige Duncan. Während Buzz-Off bei dieser Nachricht erleichtert durchschnaufte, war Ram-Man sehr unwohl zumute. Fragend sah er in die Runde und bemerkte schließlich nach einigen Momenten: ?Seid ihr wirklich sicher, dass wir es so machen sollen wie besprochen? Ich meine, gibt es keinen anderen Weg?? Buzz-Off ging zu ihm hin. Er erkannte, dass der Titan irgendwie eine Bestätigung brauchte für das was sie vorhatten. ?Mir gefällt es auch nicht, dass wir zu solch drastischen Mitteln greifen müssen.?, gestand der Wespenmensch und legte seinen Arm tröstend über Ram-Mans Schulter, ?Aber die Ereignisse der letzten Zeit haben uns doch schmerzlich aufgezeigt, dass es so nicht weitergehen kann.? ?Ja ich weiß, Buzz-Off. Ich bin einfach nur traurig, dass es soweit kommen musste und wir nun gegen unserer eigenen Freunde kämpfen müssen.?, sagte der mauerbrechende Titan mit gesenktem Kopf. Er fing sich jedoch schon bald wieder und führte weiter aus: ?Wir sollten zurückkehren, für eine einfache Aufklärungsmission sind wir schon ziemlich lange weg.? Duncan nickte bestätigend. Schließlich sagte er zu den beiden: ?Und denkt bitte daran, zu niemanden ein Wort über unser Vorhaben. Wenn König Randor oder irgendjemand sonst Verdacht schöpft, kann unser ganzer Plan schiefgehen.? FORTSETZUNG FOLGT |
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