| 126 Einwohner anwesend |
|
|
HOME |
|
|
FANS | |
Fans
Europa
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Kreis Herford
Hiddenhausen
HL
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||||||
![]() |
||||||||||||
Fan-Fictions
Die Verschwörung
Geplänkel im Königspalast
|
![]() |
| Die Verschwörung Geplänkel im Königspalast |
![]() |
|
Die Triebwerke des Talon-Fighters heuten auf, und der Jäger ließ Schloss Grayskull mit einer unheimlichen Beschleunigung sehr schnell hinter sich. Das Dreigesicht saß unsicher auf seinem Co-Pilotensitz, während der Waffenmeister sich mit berechnender Miene sich voll und ganz auf das Fliegen konzentrierte. Ganz knapp über den Boden flog das Flugzeug auf die Stadt Eternis zu. Der Pilot musste sein ganzes Können und Geschick einsetzen, um nicht gegen einen Hügel, Felsen oder ähnliches zu stoßen. Zwar hatte Arms zuvor die Radareinrichtung im Tower ausgeschaltet, trotzdem wollte er kein Risiko eingehen und möglicherweise irgendwie doch noch vom königlichen Radar erfasst werden. Duncans Bemühungen wurden mit Erfolg gekrönt. Unbemerkt konnte er bis zum Fuhrpark fliegen, und stieg dort mit Man-E-Faces aus.
Jetzt hieß es vorsichtig zu sein. Zwar wurde der Alarm im Palast noch nicht ausgelöst, da man ihren Anflug noch nicht bemerkt hatte und es auch eigentlich keinen Grund dafür gab. Dennoch bewegten sich die zwei Kämpfer vorsichtig und mit gezogenen Schusswaffen in Richtung des Palastgebäudes. Sie kamen nicht sehr weit, denn Mossman und Half-Eye kamen ihnen über den Weg. Sofort ging der Waffenmeister hinter einer großen Kiste in Deckung und eröffnete das Feuer auf seine zwei ehemaligen Freunde. Arms hoffte, die Gegner überraschend treffen zu können, da sie nicht damit rechnen konnten, von ihm angegriffen zu werden. Er konnte die Schrecksekunde nicht für sich ausnutzen, denn die zwei Masters erkannten sofort Duncans Absicht. Sie wichen den Energieblitzen gekonnt aus und gingen ebenfalls hinter einer großen Kiste in Deckung. Auch Man-E-Faces suchte zunächst Schutz hinter einem Fahrzeug und gab einige Schüsse ab. Er konnte einfach nicht begreifen, was Duncan da tat. Ohne Rücksicht auf Verluste und ohne mit der Wimper zu zucken griff er die zwei Masters einfach aus heiterem Himmel an, so wie er es zuvor schon mit Mekaneck und Orko getan hatte. Doch das sollte noch nicht alles sein. Das pure Entsetzen zeichnete sich in seinem Gesicht ab, als er sah, wie der Waffenmeister eine Handgranate von seinem Kampfgürtel zuckte und sie wurfbereit machte. Ganz offensichtlich wollte er damit die Gegner aus ihren Deckungen ?ausräuchern?. Man-E-Faces beeilte sich, den ersten Schock zu überwinden, denn jetzt standen hier eindeutig Menschenleben auf dem Spiel. Ob Freundschaft oder nicht, ob Versprechen oder nicht. Das ging eindeutig zu weit. Der Kampf mit Strahlenpistolen, die auf Betäubung gestellt waren, war ja noch in Ordnung. Aber eine Handgranate war absolut tödlich. Auf gar keinen Fall sollte es bei dieser Sache Tote zu beklagen geben, auf keiner Seite. Ohne sich überhaupt selbst zu schützen, stürmte das Dreigesicht hinter dem Fahrzeug hervor, um Duncan aufzuhalten. Doch er kam nicht weit. Mossman beobachtete das Verhalten des Schauspielers und ließ eine Schlingpflanze in seinem Weg wachsen, die sich sofort um seinen Fuß schlingerte. Man-E-Faces kam zu Fall und konnte dadurch nicht verhindern, dass Duncan die Granate warf. Der Sprengkörper landete direkt hinter der Kiste, hinter der sich Half-Eye und Mossman verbargen. Half-Eye rannte aus seiner Deckung heraus, um der bevorstehenden Explosion zu entgehen. Er wurde sofort von Duncan niedergeschossen. Man-E-Faces versuchte verzweifelt von der Schlingpflanze loszukommen, was ihm nicht gelang, und sah dabei auch schon Mossman auf sich zurasen. Der Herr der Wälder sah sich ebenfalls gezwungen die Deckung zu verlassen. Jetzt rannte er direkt auf ihn zu und schwang dabei sehr angriffslustig seine Keule. ?Nein, warte!?, schrie der Schauspieler und hielt abweisend seine Hand entgegen. Kurze Zeit später wurde der Herr der Wälder von einem Energieblitz in die Seite getroffen und erlitt dasselbe Schicksal wie eben zuvor Half-Eye. Roboto hatte in den Kampf eingegriffen und den zweiten Verteidiger in das Reich der Träume geschickt, noch bevor er Man-E-Faces angreifen konnte. Die Schlingpflanze verwelkte rasch, da der Zauber nun nicht mehr wirkte, und gab den Fuß des Dreigesichts wieder frei. Man-E-Faces konnte aufstehen und begab sich erstaunt zu der geworfenen Granate, die merkwürdigerweise nicht explodierte. Er hob sie auf und stellte fest, dass es nur eine Attrappe war. Duncan kam aus seiner Deckung heraus und befahl dem Roboter, die schlafenden Masters einzusammeln und in die Arrestzelle zu bringen. ?Positiv!?, antwortete das künstlich erschaffene Wesen und machte sich sofort an die Arbeit. Er hob Mossman auf, und brachte ihn weg. Das Dreigesicht schaute sich immer noch die falsche Granate an, als der Waffenmeister zu ihm hin kam. ?Manny, ist alles in Ordnung??, fragte er ihn. ?Ja, alles bestens.?, antwortete Faces knapp. ?Komm jetzt weiter. Wenn wir König Randor gefangen nehmen, ergibt sich der ganze Rest.? Der Waffenmeister machte sich auf, um den Fuhrpark zu verlassen. Nur sehr zörgerlich folge ihm das Dreigesicht in Richtung Palastgebäude. Immer wieder sah sich der Schauspieler um, und als sie sich in einem Treppenhaus des Palastes befanden, blieb der Kämpfer einfach stehen, während Arms bereits die ersten Stufen erklimmt hatte. ?Na was ist denn, Manny??, wunderte sich Duncan. ?Ich sollte vielleicht das Treppenhaus im Auge behalten, damit du in keinen Hinterhalt kommst.?, schlug das Dreigesicht unsicher vor. ?Keine so schlechte Idee, Manny. Aber pass gut auf, ich bin gleich zurück..?, sprach Duncan und im selben Moment war er auch schon nach oben verschwunden. Jetzt war Faces alleine und er hatte bei Leibe nicht vor, dem Waffenmeister den Rücken freizuhalten. Die Verschwörung auffliegen zu lassen, das kam ihn in diesem Moment aber auch nicht in den Sinn und er traute sich das ganz alleine überhaupt nicht zu. Aber Half-Eye vor der Gefangenschaft zu bewahren, das war für ihn im Bereich des Möglichen. Er wechselte auf das Monstergesicht und ging einige Stufen die Treppe hinauf, um zu sehen ob Arms auch wirklich in einem der oben liegenden Korridore verschwunden war. Mit dem Monstergesicht hatte er einen sehr guten Geruchssinn und konnte auch die meist mit Metall behaftete Fährte des Waffenmeisters gut wahrnehmen. Als er feststellte, dass Duncan wirklich weit weg war, schlich er wieder herunter und begab sich zurück zum Fuhrpark. Das Dreigesicht wusste ganz genau, dass Roboto bislang nur Mossman in die Zellen gebracht hatte. Half-Eye musste also noch genau dort liegen, wo er niedergeschossen wurde. Tatsächlich fand Manny im königlichen Fuhrpark Half-Eye noch genau dort, wo er von Duncan niedergeschossen wurde. Er beugte sich zu ihm herab, und versuchte ihn aufzuwecken, indem er ihn immer wieder anstieß. Plötzlich bekam er einen heftigen Stoß von hinten und wurde ein gutes Stück vom Bewusstlosen weggeschleudert. Es war Roboto, der sich umgehend an Half-Eye heranmachte, und ihn aufhob. ?Bitte verzeihe mir, aber ich muss Half-Eye ins Gefängnis bringen.?, sagte er noch zum Dreigesicht als er Half-Eye auf die Schulter hiefte. ?Nein, Roboto. Du machst einen riesen Fehler. Lass Half-Eye hier und sperre ihn nicht ein.?, erwiderte Faces, und versuchte den Roboter am Arm zu packen, um ihn aufzuhalten. ?Negativ!?, brummte Roboto. Vom Dreigesicht nahm er keinerlei Befehle entgegen, der ausgewechselte Chip von Duncan leistete hier ganze Arbeit. Er riss sich los und schleuderte den Schauspieler von sich weg. Faces versuchte es noch einmal, diesmal zog er seine Waffe und wechselte auf das Robotergesicht. Er stellte sich direkt vor ihm auf, und versuchte den Androiden mit Waffengewalt dazu zu bringen, Half-Eye freizulassen. Roboto brummte nur ein weiteres ?Negativ? heraus und stieß das Dreigesicht erneut beiseite. Faces wurde zu Boden geschleudert und verlor seinen Blaster. Die Waffe rutschte unter einen Wind-Raider. Das Dreigesicht wollte nicht aufgeben, umgehend bemühte er sich seine Waffe wieder zu bekommen. Er wechselte auf das menschliche Gesicht und begann unter das Luftfahrzeug zu kriechen. Viel zu hastig wollte er den Blaster ergreifen, sodass er noch weiter wegrutschte und auf der anderen Seite des Wind-Raiders wieder hervorkam. Faces kroch weiter. Als auch er wieder langsam unter dem Flugzeug hervorkam, bemerkte er Teela, und wie sie sich mit gezogenen Kobrastab direkt vor ihm aufstellte. ?Manny, was geht denn hier vor, ich habe Schüsse gehört? Was zum Teufel hast du unter einem Wind-Raider zu suchen??, fragte sie leicht verärgert aber auch mit einer gewissen Neugierde. ?Teela gut, dass du da bist. Hier geschieht eine riesen Dummheit, du musst mir helfen bitte!?, flechte er Duncans Ziehtochter an. Teela gab sich nicht mit dieser Antwort zufrieden. Sie sah, wie sich das Dreigesicht bemühte, seine Waffe zu erreichen und den Arm danach ausstreckte. Mit verärgerter Mine ging sie einen Schritt voraus, und trat dabei Man-E-Faces auf die Hand. Der spitze Absatz ihres Schuhs bohrte sich regelrecht in den Handrücken, was für den Schauspieler sehr schmerzhaft war. Er zischte und verzerrte dabei sein Gesicht. ?Du sagst mir jetzt sofort, was hier vor sich geht, Man-E-Faces.?, forderte die Befehlshaberin energisch. Dann nahm sie unverblümt wieder den Fuß zurück. ?Oh, Verzeihung. Ich stehe ja auf deiner Hand.?, meinte sie dabei lässig. König Randors Büro Unweit des Treppenhauses in einem oberen Stockwerk des Königspalast hielt sich König Randor in seinem Büro auf. Neben der eterinanischen Staatsflagge, die an einem großen Fenster aufgestellt wurde, befand sich in diesem Raum auch ein riesiger Eichentisch mit Stühlen und ein großer Aktenschrank an der Seite. Randor hielt sich meistens immer um diese Tageszeit hier auf, und wälzte Akten. Es war die täglich anfallende Routinearbeit, die verrichtet werden musste. Personalakten auf den neusten Stand bringen, Einsatzberichte auswerten und Bilanzen überprüfen. Das Telefon klingelte und brachte den König aus seiner Arbeit heraus. Er nahm den Hörer ab, um das Gespräch entgegenzunehmen. Es brachte ihm eine Fassungslosigkeit Sondergleichen ein. ?Ja König Randor hier.?, sprach er zunächst mit ruhiger Stimme in den Hörer. ?...? ?Ach, Marlena du bist es.? ?...? ?Was!? Von wem wirst du angegriffen? Das kann doch wohl nicht wahr sein!? ?...? ?Ich fordere sofort Hilfe an. Halte durch, ich bin gleich bei dir.? Der König konnte kaum glauben, was ihm seine Ehefrau vorhin erzählt hatte. Marlena hatte ihm berichtet, dass sie aus heiterem Himmel von Roboto und Buzz-Off angegriffen wurde. Hastig wählte Randor eine andere Nummer, um Verstärkung anzufordern. Doch eine Verbindung konnte er nicht mehr zustande bringen. Im nächsten Augenblick wurde die Tür aufgestoßen, und Duncan kam mit gezogener Waffe herein. ?Den Hörer auflegen, sofort. Ihr steht unter Arrest.?, forderte Arms vom König. Eternias Staatsoberhaupt schaute den Waffenmeister mit weit aufgerissenen Augen an. Er stand von seinem Platz auf und blieb erstmal starr vor Entsetzen. ?Ich habe gesagt den Hörer auflegen. Wird?s bald!??, hackte Duncan nun etwas nachdringlicher nach. ?Ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat. Aber du handelst dir gerade eine Menge Ärger ein, Duncan.?, erwiderte der König zornig, während er ganz langsam den Hörer in die Gabel legte. ?Ja ich weiß, eure Majestät. Und ich werde nachher wohl einiges erklären müssen. Aber jetzt muss ich euch bitten, mit mir zu kommen.? Duncan machte mit seiner Waffe eine Handbewegung dem Staatsoberhaupt deutlich, dass er mit ihm das Büro verlassen sollte. Der König gab nach, und bewegte sich langsam um seinen Tisch herum. ?Wohin gehen wir, Man-At-Arms??, fragte er. ?In den Palastkerker, Randor. Darf ich bitten??, erwiderte Duncan. Der König schritt langsam aber sicher bis vor den Tisch und bewegte sich gemächlich zur Tür hin. Plötzlich ergriff er einen Stuhl und warf ihn Duncan entgegen. Der Waffenmeister hatte alle Mühe, die entgegenfliegende Sitzgelegenheit einigermaßen sicher aufzufangen und fiel dabei fast rückwärts zu Boden. Diese Schrecksekunde nutze Randor sofort, um aus seinem Arbeitszimmer zu verschwinden. Duncan schleuderte umgehend den Stuhl beiseite und nahm die Verfolgung auf. Als er nach draußen auf den Korridor eilte, sah er, wie der König auf das andere Ende des Ganges zurannte. Kurzerhand nahm er seine Waffe hoch und zielte auf Randor. Noch bevor er ihn richtig anvisieren konnte, verschwand der Flüchtige hinter einer Ecke. ?Verdammt!?, knurrte der Waffenmeister verärgert zu sich selbst. Auf gar keinen Fall durfte er entkommen oder sich zu irgendjemanden durchschlagen. Deswegen blieb ihm nichts anderes übrig, als hinterherzulaufen. Er lief auf die Ecke zu, hinter der das Staatsoberhaupt verschwunden war. Doch Randor lief nicht weiter. Vielmehr lauerte er seinem Verfolger genau hinter dieser Ecke auf. Als Man-At-Arms sie erreichte, stellte Randor ihm ein Bein. Der Waffenmeister kam ins Straucheln, er verlor seine Waffe und hatte alle Mühe das Gleichgewicht zu halten. Ein konzentrierter Faustschlag auf den Rücken beförderte Man-At-Arms endgültig zu Boden. Randor hob die Strahlenkanone blitzartig auf, noch bevor sein Gegner überhaupt richtig realisieren konnte, was mit ihm geschah. Er zielte mit dem Strahler auf ihn, und sah ihn mit böse, aber auch verbitterter und enttäuschter Miene an. ?So, und sage mir was das Ganze hier überhaupt soll??, forderte der König von Duncan. ?Ich kann es leider nicht erklären, Randor. Zumindest im Moment noch nicht.? ?Oh doch! Du wirst es mir erklären Duncan, und zwar hier und jetzt.? ?Es tut mir leid, aber ich kann es nicht sagen.?, beteuerte Duncan erneut. Auf einmal ertönte von hinten ein dumpfes Geräusch, so als ob jemand mit einem harten Gegenstand auf ein Kissen schlug. Der König kniff beide Augen fest zusammen und verzerrte sein Gesicht. ?Geh endlich zu Boden, du Stümper von einem König.?, rief eine verärgerte Frauenstimme. Dann erfolgte das Geräusch noch einmal. Der König zischte vor Schmerzen, ließ die Waffe aus seinen Händen gleiten und sackte zu Boden. Duncan staunte nicht schlecht, als er sah, wer König Randor gerade niedergeschlagen hatte. Es war Teela, sie kam in Begleitung von Man-E-Faces, den sie im Fuhrpark getroffen hatte. Mit ihrem Kobrastab hatte sie den König ordentlich eins draufgegeben. Nun lag er bewusstlos vor ihr und rührte sich nicht mehr. ?Teela, wieso hast du das gemacht??, brachte Arms stammelnd heraus. ?Ich habe gesehen, dass du in Schwierigkeiten bist. Da habe ich mein Herz in die Hand genommen.?, antwortete seine Ziehtochter lässig. Sie streckte eine Hand zu ihm aus, um ihn wieder hochzuhelfen. Duncan nahm die Geste dankend an und ließ sich von ihr wieder aufrichten. ?Wir müssen weiter, einige von Randors Leuten verschanzen sich in der kleinen Bibliothek.?, führte Teela weiter aus, kurz nachdem Man-At-Arms wieder auf den Beinen stand. ?Das ist wirklich sehr nett von dir, aber das ist eine Sache, in der ich dich nicht mit hineinziehen möchte.?, wiegelte Arms bedenklich ab. ?Keine Angst Vater, Man-E-Faces und Roboto haben mich über alles aufgeklärt, was hier läuft. Du hast mir schon so oft beigestanden. Ist doch klar, dass ich dir in dieser Situation helfe.? ?Also gut, Teela. Geh du mit Man-E-Faces in die Bibliothek, ich werde den König in die Arrestzelle bringen.? ?Übrigens, ich finde es ganz große Klasse, dass endlich hier mal jemand aufräumt. Und ich bin mächtig stolz darauf, dass du derjenige bist.?, sagte Teela noch. Sie trat an Man-At-Arms heran, umarmte ihn und gab ihn einen leidenschaftlichen Kuss auf die Wange. Dann wies sie mit einer Geste Man-E-Faces an, mitzukommen. Während Duncan den bewusstlosen König auf die Schulter hiefte und sich mit ihm auf den Weg zur Arrestzelle begab, bewegten sich die zwei anderen Verschwörer zur Bibliothek. Teela ließ ihren Kobrastab zusammenfahren und befestigte ihn an ihrem Gürtel, dann zog sie eine Strahlenpistole. Man-E-Faces sah die Befehlshaberin mit versteinerter Mine an. Teela blieb das nicht unverborgen, weswegen sie ihn daraufhin ansprach. ?Was ist los mit dir, Faces? Stimmt etwas nicht??, fragte sie. ?Ich frage mir nur, warum du dich auf einmal auf die Seite Duncans geschlagen hast.? ?Der König ist unter Dach und Fach. Fehlt nur noch Marlena mit ihrem kümmerlichen Rest. Dann haben wir es geschafft.? ?Aber du hast doch gesagt, dass du mir helfen willst, Teela.?, stammelte der Kämpfer entsetzt. ?Aber das tue ich doch gerade, Manny.?, erwiderte Teela mit einem komischen Lächeln. Sie steckte ihre Waffe weg, und blieb stehen. Beruhigend versuchte Duncans Ziehtochter auf ihn einzuwirken und seine Nervösität zu nehmen. ?Du hast dich bislang sehr gut geschlagen, Faces. Ist ja auch kein Wunder bei dem Talent, was du besitzt. Spiele diese Rolle weiter, und überlasse die Regie ab jetzt mir.? Der Kämpfer konnte einen Gesichtsausdruck erkennen, den Teela in dieser Form eigentlich noch niemals gezeigt hatte. Was sie nun vorhatte, konnte das Dreigesicht nur erahnen. FORTSETZUNG FOLGT |
|