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Die Legenden von Preternia - Die Macht des Schlangenkönigs
Kapitel 5: Unter Schlangen
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| Die Legenden von Preternia - Die Macht des Schlangenkönigs Kapitel 5: Unter Schlangen |
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Kapitel 5: Unter Schlangen
Hsss saß auf seinem Thron und wartete auf ihre Rückkehr. Serpenterra war eine seiner engsten Vertrauten, aber auch eine der scheußlichsten Kreaturen in Preternia. Ihre Gabe lag darin, Männern die Sinne zu rauben, um ihnen Informationen zu entlocken. Doch zunächst musste er sich noch um ein anderes Problem kümmern. ?Führt ihn herein!?, befahl er seinen Leuten. Die Tore schwangen auf unter lautem Zischen und verächtlichen Lauten wurde Oram hereingeführt. Man warf ihn zu Hsss Füßen während dieser aufstand und auf ihn herab blickte. ?Nun, wen haben wir denn da? Den Erstgeborenen Oram, einen kriecherischen Halb- Gar. Und was hat er nicht alles angeboten: Ein mächtiger Magier sei er, helfen würde er mir, wenn ich ihn bloß am Leben ließe??. Oram blickte zu Boden, wagte es nicht, seinen Blick aufzurichten. ?? aber er schafft es nicht mal, ein paar Bauern zu besiegen!?, Hsss Stimme schwoll an. ?Er biedert sich mir an und verspricht mir, dem König, mir ein treuer Diener zu sein. Aber er versagt. Und was macht man mit Verrätern??, Hsss blickte wieder zu ihm herab. ?Snake Face, bring ihn raus aufs Feld und dann statuiere ein Exempel an ihm. Lass ihn dort stehen, für alle Zeiten als Mahnmal, dass man einen Hsss nicht enttäuschen darf!? Oram wand sich und fluchte, als er hinausbefördert wurde. ?Dafür werdet ihr alle bezahlen! Das schwöre ich Euch!?, doch schon bald verhallten seine Flüche in den weiten Gängen des Palastes. Unterdessen trat eine Frau ein, von oben bis unten mit Schuppen bedeckt, mit einer Fratze, bei der jeder Spiegel sofort zerspringen würde. ?Ah, Serpenterra, gute Freundin. Hast Du Neuigkeiten für mich?? Der König braucht etwas Aufmunterung!?. Serpenterra glitt über den Boden. Ihr Unterleib war der einer Schlange und so bewegte sie sich anmutig und doch schnell auf den König zu. ?Nun ja, mein König. Interessante Neuigkeiten habe ich schon, aber sie handeln von Eurem Untergang!? Hsss? Augen funkelten auf. ?Was sprichst Du da, Weib? Willst Du Orams Schicksal teilen?? Aber sie zeigte sich unbeindruckt. ?Mein, König, wir beide wissen doch, dass ihr ohne mich nicht sein könnt. Ich habe im Dorf einen Mann gefunden, der aus der Zukunft kommt. Und dieser hat die Geschichte erzählt, dass ein Krieger namens He- Ro Euer Untergang sein wird.? Hsss lauschte misstrauisch. ?Wie kann das sein?? Serpenterra fuhr fort. ?Er selbst kann sich vieles nicht erklären, aber He- Ro ist der Schüler von Eldor- und der ist der Dorfälteste, welcher uns gestern Widerstand geleistet hat.? Hsss setzte sich wieder. Wenn das stimmte und der Fremde aus der Zukunft kam, so war sein Schicksal bereits besiegelt. ?Nun, mein König, diese Information können wir aber für unsere Zwecke nutzen. Wir müssen ja nun nur diesen Heros ausschalten, um Euch nicht zu gefährden.? ?Ein verwegener Plan?, mischte sich Snakewomb ein, ein Schlangenkrieger aus den ersten Reihen des Königs. Sein Oberkörper schimmerte transparent und darin befand sich ein Gewirr von Schlangen. ?Aber Terra, Du vergisst, dass uns die Dorfbewohner mühelos besiegt haben. Wie willst Du sie beim nächsten Mal besiegen?? ? ?Nun, dafür habe ich auch die passende Information?, zischte die falsche Schlange. ?Erinnert Ihr Euch an den Tyrantisaurus, der vor ein paar Tagen im Wald beschädigt wurde?? Die Schlangenmenschen schmiedeten weiter ihre finsteren Pläne, bemerkten jedoch nicht, wie sich einer von ihnen aus dem Saal schlich. He- Man saß auf dem Bett und begutachtete sein Bein. Die Wunde war noch leicht entzündet, aber schmerzte nicht mehr so sehr. Er dachte noch einmal über alles nach, was in den letzten Tagen passiert war. Wie war er bloß gestern ins Bett gekommen? Da trat eine vermummte Gestalt ein. ?Bist Du der, den sie He- Man nennen??, fragte er bloß. Überrascht konnte He- Man mit nichts anderem, als mit einem ?Ja? antworten. ?Dann höre mir zu! King Hsss war einmal ein normaler Mensch. Aber ein kosmischer Meteorit verlieh ihm seine Macht, gerade, als er in eine Schlangengrube gefallen war. Die Schlangen verschmolzen mit seinem Körper und machten ihn zu einer bösen Kreatur, ausgestattet mit wahnsinnig mächtiger Magie. Doch die Magie war zu mächtig für einen allein, sie drohte ihn zu zerreißen. Und so musste er etwas von ihr abgeben.? He- Man glaubte, nicht richtig zu hören: ?Wer bist Du??. Der Fremde zögerte einen Moment, dann nahm er die Kapuze ab. Sein Gesicht war zur Hälfte menschlich, aber die andere Hälfte war grün und geschuppt. ?Mein Name ist Sir Pentis. Ich gehöre zum Volk der Schlangenmenschen.? He- Man sprang auf, griff nach seinem Schwert. ?Warte! Verurteile nicht eine Schlange, nur weil sie eine Schlange ist. Hsss musste damals seine Macht aufteilen. Sie an nur eine Person weiterzugeben, wäre für ihn zu gefährlich gewesen. Deshalb teilte er sie an seine heutigen Generäle auf, aber an jeden nur ein bisschen. Solange alle 7 Generäle am Leben sind, ist seine Macht ungebrochen.? He- Man ließ das Schwert sinken. ?Warum erzählst Du mir das? Was hast Du davon?? Sir Pentis blickte ihn an: ?Nun, sagen wir: Ich bin das Gewissen von Hsss. Und er plant Schreckliches. Du hast ihm verraten, wie seine Macht enden wird und er plant nun, die Geschichte zu ändern, um an der Macht zu bleiben.? He- Man starrte ihn ungläubig an. ?Glaube mir, oder nicht. Er hat von Dir erfahren, dass ihn der, den ihr Heros nennt, zu Fall bringen wird. Und nun ist er hinter ihm her. Nutze diese Information weise. Ich muss nun gehen.? Und so verschwand er in einer Rauchwolke. He- Man stürzte nach draußen, wo Greyana gerade Wasser am Brunnen holte. ?Wo ist Dein Mann??, rief er aufgeregt. Greyana drehte sich erschrocken um. ?Der ist im Wald, trainieren, wie jeden Tag.? Eldor kam hinzu. ?Was ist los??, fragte der alte Mann. ?Die Schlangen sind hinter Heros her. Er schwebt in größter Gefahr, Eldor! Wir müssen zu ihm! Sofort!? Eldor stürzte voran in den Wald, dicht gefolgt von He- Man. Sie hatten Greyana angewiesen, im Dorf zu bleiben, um sich und ihr Kind nicht zu gefährden. Die beiden Männer rannten so schnell sie konnten, stolperten durch das Gebüsch. Minuten vergingen, ohne dass sie wagten, etwas zu sagen. ?Da vorne ist es!?, schrie Eldor plötzlich. Doch sie kamen zu spät. Die Schlangen waren vor ihnen eingetroffen. Serpenterra hatte Heros bereits fest im Griff. Wehrlos ergab er sich ihren Avancen. ?Jetzt!?, befahl sie. Rattlor stach zu, immer und immer wieder. Mit weit aufgerissenen Augen sank Heros leblos zu Boden. ?NEEEIIIIN!?, schrie He- Man und rannte auf die Schlangenkrieger zu? |
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