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Aufbruch nach Eternia - Sturm auf Eternia
GOTT!
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| Aufbruch nach Eternia - Sturm auf Eternia GOTT! |
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Teela konnte noch gar nicht fassen, was mit ihr geschehen war: Gerade erst hatte sie erfahren, dass ihre Mutter die Sorceress war, da wurde sie ihr schon genommen. Die Sorceress hatte sich für He- Man geopfert, als Skeletor in die Vergangenheit gereist war, um dort einen Krieg anzuzetteln. Teela hatte ihren Platz eingenommen und kam nur schwer damit zurecht, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Doch das war nun alles nebensächlich. Obwohl alle vermutet hatten, dass Skeletor tot sei, war er plötzlich wieder aufgetaucht und hatte sie mit Hilfe von Scare Glow überlistet und in die Vergangenheit entführt, um dort das Unmögliche zu wagen: Der Herrscher der Unterwelt hatte vor, die Entstehung Hordaks zu verhindern.
Doch Skeletor hatte die Konsequenzen nicht durchdacht. Wäre es ihm gelungen, so hätte er die gesamte Geschichte Eternias verändert. Doch genau in dem Moment, als eine der beiden Sonnen Eternias ausgelöscht wurde, waren er und seine Helfer verschwunden und Teela stand allein da. Seitdem waren einige Wochen vergangen und man hörte immer wieder Schreckensnachrichten von einem Kriegsherren, der Dörfer überfiel und die schrecklichsten Kreaturen rekrutierte, die man sich nur vorstellen konnte- zweifelsfrei Hordak. Teela selbst war von Eldor und seiner Familie aufgenommen worden- auf Schloss Grayskull- jenem Gemäuer, wo alles seinen Anfang genommen hatte und das ihr so verhasst war. Doch nun war sie gefangen an diesem Ort und in dieser Zeit. Und die Leute litten. Nicht nur, dass sie schon einige Kämpfe mit den Schlangenkriegern hinter sich hatten, das Klima wandelte sich stetig. Durch das Auslöschen einer der beiden Sonnen war die Durchschnittstemperatur um einige Grad gesunken. Viele Leute berichteten von einem plötzlichen Sauriersterben, jedoch gab es eh nur noch wenige von ihnen, da sie durch die Experimente von King Hsss steril geworden waren. Teela saß am Fenster und blickte hinaus, gedankenversunken. Da trat Eldor ein, ein alter Mann und Anführer seines Volkes. Sie blickte zu ihm auf und sah in seine ernste Miene. Normalerweise war er eher von fröhlicher Natur doch dieses Mal sah er anders aus, sodass selbst Teela, die ihn erst seit kurzem kannte, erschrak. ?Teela, es ist schlimmer, als wir dachten?, begann Eldor seinen Monolog. ?Skeletors Eingreifen in die Geschichte hat schlimmere Auswirkungen, als wir befürchtet haben. Alle fünfundzwanzig Jahre gibt es eine besonders günstige Sternenkonstellation, so wie letzte Nacht. Da habe ich alles erfahren, was ich wissen musste. Und es ist nichts so, wie es sein soll. In Deiner Zeit wird es keine Sorceress geben, keinen Wächter über Grayskull. Hordak wird Eternia überrennen und niemand wird da sein, der ihn stoppen kann?? Eldor zögerte einen Moment. ?Es wird keinen He- Man geben.? Teela war erschrocken. Sonst war die mutige junge Frau durch nichts zu erschüttern, doch die Ereignisse der letzten Zeit hatten ihr stark zugesetzt. Zuerst hatte sie erfahren, wer ihre Mutter ist, diese jedoch gleich wieder verloren und ihre Nachfolge angetreten. Dann wurde sie entführt und in eine andere Zeit verschleppt. Und nun erfuhr sie, dass die Welt, die sie kannte zerstört worden war. ?Wir müssen zurück in die Vergangenheit und Skeletor aufhalten?, meinte Teela nun ihrerseits. Doch Eldor unterbrach sie in seiner gewohnt rüden Art. ?Prinzesschen, wie willst Du das denn anstellen? Die Einzigen, die uns dabei helfen könnten, sind die kosmischen Magier. Und die sind schon lange von Eternia verschwunden. Nein, nein. Nicht wir müssen diese Reise antreten. Es gibt Hoffnung für uns. Denn es gibt jemanden in Deiner Zeit, der den Planeten dennoch retten kann. Aber Du musst ihn auf seine Reise schicken und darfst dabei keine Zeit verlieren. In fünfundzwanzig Jahren wird sich erneut das Fenster öffnen. Dann kannst Du ihn herholen. Aber Du musst schnell sein, denn Dir bleiben nur wenige Augenblicke, um ihn weiter in die Vergangenheit zu schicken.? ?Über wen reden wir hier??, fragte Teela. Eldor blinzelte und unterdrückte dann eine bissige Bemerkung. ?Hmrpf, auf meine alten Tage werde ich noch weich. Wir reden hier über Adam. Wenigstens ihn gibt es noch in Deiner Zeit. Aber er hat keine Ahnung von seinem Schicksal, also hast Du nur wenige Augenblicke, um ihm alles zu sagen, was Du zu sagen hast. Er ist die einzige Hoffnung für Eternia.? Teela verstand eines an dem Plan nicht. ?Warum im Namen der Weisen reise ich nicht in meine Gegenwart und unterstütze ihn im Kampf? Warum diese Umstände?? Eldor wurde langsam ungeduldig. ?Mädchen, muss ich es Dir noch einmal erklären? Deine Gegenwart existiert nicht mehr. Aber ich stelle Dir Unterstützung zur Seite. Es gibt hier ein junges Mädchen namens Veena. Sie wird Dir helfen, wenn die Zeit gekommen ist. Denn ich werde nicht mehr da sein.? Dann drehte sich Eldor um und verließ ohne ein weiteres Wort den Raum. Teela wusste nicht, dass er bei der Umsetzung dieses Planes sterben würde. Aber seine Worte gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wie sollte sie Adam binnen weniger Momente über sein Schicksal aufklären und davon überzeugen, dass er gegen die Mächte des Bösen kämpfen müsse? Stunden später grübelte sie noch, dann erhob sie sich, weil Hunger sie plagte. Auf dem Weg hinab in die Küche durchfuhr es sie dann wie ein Geistesblitz. Sie bog ab in die Bibliothek und nahm sich ein Stück Pergament und eine Feder. An diesem Abend begann sie eine Schriftrolle zu verfassen. Es sollte das wichtigste Schriftstück ihres Lebens werden? Gegenwart Adam war sehr mulmig zumute. In dem ganzen Tumult bot sich ihm keine Möglichkeit, sich unbemerkt in He- Man zu verwandeln. Die ganze Zeit hatte Skeletor ein Auge auf ihn und außerdem wollte er seinen bewusstlosen Vater nicht in der Obhut seines Erzfeindes lassen. Man- At- Arms hatte mithilfe eines Steines des Legaten die Burg der Zeitlosen geöffnet und nun suchte eine ganze Schar der unterschiedlichsten Wesen Zuflucht in dem alten Gemäuer. Helden und Dämonen, Soldaten und Bauern, Adlige und Bedienstete strömten durch den Eingang, während sich die Nachricht von der näher rückenden Horde wie ein Lauffeuer verbreitete. Man- At- Arms achtete besonders darauf, dass keiner von Skeletors Kriegern unbeobachtet blieb. Dann machte er sich auf zur Sorceress, welche er in ihrem Thronsaal fand. In sich zusammengesunken saß sie auf einem anmutig wirkenden, goldenen Thron, zu dem eine lange Treppe hinauf führte. Die Flügel hatte sie um ihre Schultern gefaltet und es schien, als befände sie sich in einem tiefen Schlaf. Doch sie bemerkte die Ankunft ihres alten Vertrauten und hob langsam den Kopf. ?Sorceress, ich habe, was Ihr gesucht habt?, begann der Waffenmeister und reichte ihr den Stein des Legaten. Kaum hatte sie ihn in die Hand genommen, schien sie neue Kraft aus dem Stein zu schöpfen. Ein heller Lichtschein ging plötzlich von ihm aus und erfüllte den ganzen Raum. Das Licht war so grell, dass der Waffenmeister seine Augen schützen musste. Unendlich wirkende Sekunden folgten, doch als er schließlich wieder sehen konnte, sah er direkt in das sorgenvolle Gesicht der Hüterin von Grayskull, welche vor ihm stand. ?Man- At- Arms, ich hatte keine Wahl. Nur auf diese Weise konnte ich Adams Geheimnis vor dem Zugriff der Horde schützen. Aber ich konnte nicht wissen, welche Geister ich damit rief.? Man- At- Arms verstand nicht, aber das war nichts Neues für ihn. Die Sorceress sprach oft in unerklärlichen Phrasen und tat geheimnisvoll. Teilweise schob er dies auf ihr abgeschiedenes Dasein, denn sie lebte ja schon seit Jahrzehnten allein in dem Gemäuer und trug eine ungeheuere Verantwortung. Dennoch machte ihr Gesichtsausdruck ihm Sorgen. ?Ich habe etwas geweckt, das ich nicht kontrollieren kann??, versuchte sie zu erklären. Doch dann wich ihr Gesichtsausdruck dem der völligen Überraschung, als plötzlich Evil- Lyn neben ihr stand und ihr den Stein des Legaten förmlich aus der Hand riss. ?Nun, Zauberin, offenbar kannst Du so Einiges nicht kontrollieren!?, fauchte nun die Stimme Skeletors durch den Saal. Hinter ihm schritt Trap Jaw herein, der den gefesselten Adam vor sich her bugsierte. Man- At- Arms wurde im selben Moment von einer Salve Betäubungsstrahlen getroffen und ging zu Boden. Blitzschnell verwandelte sich die Sorceress in den Falken Zoar und versuchte zu entkommen, doch Skeletor traf sie mit voller Wucht und sie stürzte neben den Waffenmeister, wo auch sie regungslos liegenblieb. ?Seht nach, ob sie noch lebt!?, befahl der Herr der Unterwelt. ?Sonst nützt sie uns nichts. Nur sie kann die Geheimnisse des Schlosses entschlüsseln und zu Tage bringen.? Siegessicher grinste Skeletor. Doch dann fiel ihm Adam ins Wort: ?Du abscheulicher Bastard, hast Du nicht etwas vergessen? Ist Dir etwa entfallen, dass draussen vor dem Schloss die Horde steht und auf ihren Angriff wartet?? Und tatsächlich: Draußen war inzwischen auch Hordak eingetroffen. In den letzten Tagen hatte er unzählige Städte und Dörfer erobert, eine Festung nach der anderen war gefallen und in seine Herrschaft übergegangen. Nur die vereinten Kräfte Skeletors und der Masters standen ihm jetzt noch im Weg, doch war der Herr des Bösen gerade dabei, einen schweren Verrat an den Masters zu begehen. Nun stand der Anführer der Horde wieder vor Schloss Grayskull und den sonst so mächtigen und arroganten Herrscher überkam ein Gefühl von Erfurcht. Was sich nach seiner Zeitrechnung gerade einmal vor ein paar Jahren ereignet hatte, war ihm im Gedächtnis haften geblieben. King Grayskull hatte sich damals geopfert, um ihn zu verbannen. Deshalb war Hordaks Hass nur noch mehr gewachsen. Nicht nur, dass Grayskull der Enkel seines ehemaligen Lehrmeisters Eldor war, er hatte ihm die größte Schmach seines Daseins bereitet. Das Geschlecht Grayskulls sollte dafür bezahlen, dafür hatte Hordak schon gesorgt. Während seines Aufenthalts in Despondos hatte er genügend Zeit gehabt, an seiner Rache zu feilen und sie würde perfekt sein, ohne dass er selbst auch nur einen Finger krümmen müsste. Aber nun verfolgte er erst einmal sein primäres Ziel: Die Eroberung des gesamten Planeten. Rache konnte er auch später noch nehmen. Tausende und Abertausende von Troopern sammelten sich vor dem Schloss. Doch dies nütze im ersten Moment gar nichts, denn Hordak hatte ein Detail vergessen: Bei seiner Verbannung hatte sich eine bodenlose Schlucht um Castle Grayskull gezogen ? und um das Schloss lag ein magischer Schutzwall. Sein schweres Gerät nutzte ihm hier nichts und so konnten die Trooper nur nach und nach über die Zugbrücke die Burg der Zeitlosen erreichen. Aus strategischer Sicht hätte Grayskull nicht günstiger liegen können. Doch Hordak vertraute auf seine Ressourcen. Nach und nach konnte er Trooper anrollen lassen und irgendwann mussten die Belagerten ihre Zuflucht verlassen. Doch Hordak hatte keine Ahnung, was sich innerhalb der Mauern abspielte. Skeletor hatte nicht nur Man- At- Arms und die Sorceress außer Gefecht gesetzt und damit den Stein des Legaten an sich gebracht, er hatte inzwischen auf dem Thron Platz genommen, vor dem Trap Jaw Prinz Adam angekettet hatte. Skeletor blickte auf ihn hinab. ?So ist es gut, knie nieder vor Deinem neuen Herrscher!? Dann zog er Adams Schwert hervor. ?Nun denn, wir wollen doch mal sehen, ob die Geschichte in Teelas Schriftrolle wahr ist.? Skeletor erhob das Schwert in die Luft, umklammerte mit der anderen Hand den Legatenstein. ?Bei der Macht von Grayskull!?, beschwor er das Schwert und sofort wurde er in einen goldenen Lichtschein eingehüllt. ?Ja, ich spüre die Macht, wie sie jede einzelne Faser meines Körpers durchdringt. Ich habe die Kraft!?, sprach er die Formel zu Ende. Vor seinen Kriegern und dem verzweifelten Adam stand nun ein vollkommen veränderter Skeletor. In eine goldene Rüstung eingehüllt und von wabernden Energiewellen umgeben blickte er vom Thron Grayskulls herab auf den Prinzen Eternias, der immer noch fassungslos war, dass Skeletor hinter sein Geheimnis gekommen war. ?Um Euch kann ich mich später kümmern.?, warf Skeletor unbekümmert in den Raum. ?Jetzt habe ich ein anderes Problem zu erledigen, aber das wird ein Kinderspiel?? Skeletor drehte sich um. ??denn jetzt bin ich GOTT!? Fortsetzung folgt? |
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