|
HOME |
|
|
FANS | |
Europa
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Stadt Münster
MoViEfReAk
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||||||
![]() |
||||||||||||
Aufbruch nach Eternia - Helden und Dämonen
verkauft
|
![]() |
| Aufbruch nach Eternia - Helden und Dämonen verkauft |
![]() |
|
?Nycaleon, das kannst Du nicht ernst meinen! Habe ich Dich so erzogen?? Sie sah fassungslos in das Gesicht des jungen Mannes. ?Du hast große Ambitionen, mein Junge und Du wirst wahrlich mal ein großer Politiker. Aber die Vergangenheit hat uns gelehrt, nicht zwischen den Rassen zu unterscheiden. Erinnere Dich an die großen Unruhen, die der Konflikt mit sich gebracht hat, als es gegen die Blauhäutigen ging. So etwas darf einfach nicht wieder passieren. Junge, was ist bloß aus Dir geworden? Wo soll das enden??
?Mutter, ich sage es Dir nur ungern, aber es geht hier um keine Rassenproblematik. Und so engstirnig bin ich nicht, aber das Mutantenproblem weitet sich immer mehr aus, man muss etwas unternehmen. Es reicht nicht, ihnen die Arbeit zu verwehren und sie aus der Stadt zu verbannen. Es leben noch zu viele unter uns und bleiben eine fortwährende Gefahr. Ich muss einfach etwas unternehmen, nur so kann ich mir einen Namen im Rat machen und auf mich aufmerksam machen.? Die Mutter blickte auf ihren Sohn und konnte doch kein Verständnis für ihn aufbringen. Sie hatte jedoch noch einen letzten Hoffnungsschimmer, ihn zur Vernunft zu bringen. Und so löste sie das edle Tuch, welches sie kunstvoll um den Kopf geschlungen hatte. Sie besaß viele dieser Tücher und trug beinahe jeden Tag ein Anderes. Dabei kam ihr zugute, dass diese Tücher zur Zeit sehr in Mode waren bei den Sakral- Frauen. Doch anders als die anderen Frauen verbargen ihre Tücher ein Geheimnis. ?Sieh mich an!?, forderte sie ihren Sohn auf und der junge Mann starrte ihr auf die Stirn, wo ein drittes Auge zurückblickte. Dennoch zeigte er sich sichtlich unbeeindruckt. ?Denkst Du denn, ich weiß nicht, dass Du eine von <denen> bist? Mutter, ich bin weder dumm, noch blind. Nur hast Du bislang immer versucht, normal zu sein, Du hast es versteckt, Dich Deiner selbst geschämt. Und deshalb habe ich Dich gewähren lassen und Dich nicht aus dem Haus getrieben!? Der Frau blieb der Mund offen stehen, doch dann kochte Wut in ihr hoch. ?Wie redest Du eigentlich mit Deiner Mutter? Dies ist immer noch mein Haus, das mir Dein armer Vater hinterlassen hat. Zeige gefälligst ein wenig Respekt, wenn Du mit mir sprichst!? Nycaleon hatte keine Miene verzogen. ?Du redest von Respekt? Du? Eine Missgeburt? Immer hast Du Dich versteckt und jetzt willst Du Deine Abnormalität gegen mich verwenden? Sie als Druckmittel einsetzen? Nur zu! Zeig mir, was Du für Fähigkeiten hast!? Nycaleons Mutter setze sich, sie hatte nicht mit der Entschlossenheit ihres Sohnes gerechnet. ?Wenn Dein Vater jetzt hier wäre?? ?Jaaa, mein Vater! Der Mutantensympathisant! Verrate mir doch mal eines, war mein Vater ein beliebter Mann? Hatte er im Rat viele Fürsprecher? Man munkelte ja sogar, dass er den hohen Rat unterwandern wollte, dabei war, eine Untergrundorganisation aufzubauen, um die Mutanten zu schützen. Um DICH zu schützen!? Nycaleon spuckte verächtlich auf den Boden. ?Aber dann hatte er einen tödlichen Unfall und mit ihm starben seine abstrusen Ideen. Und nun habe ich seinen Platz eingenommen und ich werde es ganz bis an die Spitze schaffen, denn dieses Volk braucht einen starken Führer, einen wie mich! Vir Lentrok Vilantra!? Die Frau begann nach Luft zu ringen. ?Und was wird dann??, fragte sie. ?Das braucht Dich nicht mehr zu interessieren. Ich habe schon dafür gesorgt, dass Du mir nicht mehr in die Quere kommst, in wenigen Minuten werden die Andreniden kommen und Dich in den Stadtteil bringen, der Dir gebührt, verbannt von hier, von uns.? Sie schrie einmal auf. Vor diesem Moment hatte sie sich immer gefürchtet. Die Angst, entdeckt zu werden und dann ausgestoßen. Aber verstoßen vom eigenen Sohn, das war das Schlimmste für sie. Doch schon pochte es an der Tür. Nycaleon, der aus dem Fenster gesehen hatte, drehte sich noch einmal zu seiner Mutter um. ?Nun denn, Du bekommst, was Dir zusteht. Aber eines sollst Du noch wissen.? Nycaleon begann, ihr ins Ohr zu flüstern. ?Mein Vater, Dein Mann hatte keinen Unfall. ICH war es, der ihn tötete?? Vier Andreniden traten herein. ?Ist sie das??, fragte der Oberste. ?Ja, das ist sie. Führt sie ab.? Es war das letzte Mal, dass Nycaleon seine Mutter sah. Und er grinste über das ganze Gesicht. In den immergrünen Wäldern. Adam fluchte leise vor sich hin. Wie konnte er es nur zugelassen haben, dass Skeletor ihm das Schwert abnahm? Mühselig kämpfte er sich durch das Gebüsch, dicht gefolgt von seinem Mentor Man- At- Arms und der Sorceress von Grayskull. Allen dreien war die Sorge ins Gesicht geschrieben. Doch weder Adam noch der Waffenmeister ahnten, worum sich die Sorceress Gedanken machte. ?Es ist zu ruhig?, bemerkte Man- At- Arms, während er über eine große Wurzel kletterte und dann der Zauberin die Hand reichte, damit sie ihm folgen konnte. Ihm fiel dabei gar nicht auf, dass sie die beiden in ihrer menschlichen Gestalt begleitete und nicht als Zoar, dem Falken. Sie nickte nur kurz. ?Die Kämpfe wurden nicht entschieden, aber beendet.? Adam, der vorne weg ging, bemerkte gar nichts von dem Gespräch, aber Man- At- Arms, der sonst immer ruhig und besonnen war, konnte auf einmal nicht mehr an sich halten und erhob die Stimme. ?Sorceress, bei allem Respekt. Ich war Euch immer treu ergeben, habe nichts in Frage gestellt und alles ausgeführt, was Ihr mir aufgetragen habt, egal wie abwegig und unerklärlich es im ersten Moment schien. Aber Eure Ruhe in dieser Situation bringt mich aus der Fassung.? Adam fuhr herum und blieb wie angewurzelt stehen. Noch nie hatte er erlebt, dass Duncan laut wurde und vor allem nicht in Gegenwart oder sogar entgegen der Sorceress. ?Wie könnt Ihr nur so ruhig bleiben? Andreenos wurde angegriffen, Avion ist zerstört und der Königspalast gefallen. Wir haben Grayskull verloren und zuletzt ist die Macht der Weisen auf Skeletor übergegangen. Und immer noch könnt Ihr keine klaren Aussagen treffen, wie es jetzt weitergehen soll.? Einen Moment lang schwiegen die beiden sich an und der Blick der Zauberin verriet ihm nur, dass sie keine Antworten für ihn hatte. ?Wohin zum Teufel gehen wir eigentlich?? Die Sorceress schritt an ihm vorbei und schob ein paar Äste zur Seite. ?Ich weiß Deine Offenheit zu schätzen, treuer Freund und verstehe, dass Deine Sorgen berechtigt sind. Dennoch sind sie nicht unser einziges Problem und ich bin nicht diejenige, die diesmal die Antworten auf Deine Fragen hat.? Dann zeigte sie den beiden an, näher zu kommen. ?Wir sind bereits da.? Adam hatte viel zu viel mit sich selbst zu tun, als dass er noch die Kraft fand, an einem solchen Gespräch teilzunehmen. Er ging einfach weiter voran und bereits nach wenigen Schritten standen sie auf einer Lichtung, in deren Mitte ein großer Strauch stand, durchzogen von Lianen und Efeu. ?Sorceress, wie schön, Euch bei mir begrüßen zu dürfen!?, hörten sie plötzlich die freundliche Stimme des Waldbewohners Moss Man. ?Ich habe den Altar über die Jahre so gut getarnt, wie ich nur konnte.? Dann machte er eine Handbewegung und die Lianen und das Efeu begannen langsam, sich auseinander zu bewegen. Es sah aus wie ein riesiges Wollknäuel, dass sich nach und nach von selbst auflöste. Moss Man begrüßte auch die anderen beiden, dann wandte er sich wieder der Zauberin zu. ?Wie ich sehe, kommt Ihr diesmal nicht als Falke zu mir.? Die Sorceress nickte bekümmert. ?Seit dem Erscheinen der Schicksalstürme auf der Oberfläche Eternias hat sich Einiges getan. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.? Endlich hatte sich das Pflanzengewirr aufgelöst und gab einen alten Altar preis, der in der Mitte der Lichtung stand. Langsam ging sie auf ihn zu und begann, einige Schriftzeichen darauf zu berühren. ?Es ist unsere letzte Hoffnung?, gab sie ihren Begleitern zu verstehen. Ein paar Minuten standen sie so da und schwiegen, aber nichts passierte. Bis plötzlich Zodak auf die Lichtung trat. ?Er wird nicht kommen.?, gab er nur trocken von sich. Adam war außer sich und stürzte auf den kosmischen Magier los, wollte mit den Fäusten auf ihn eintrommeln. Doch Zodak hielt ihm mit einer Hand auf und blickte ihm tief in die Augen. In diesem Moment brach Adam zusammen. Er fiel auf die Knie und Tränen liefen ihm über die Wangen. Man- At- Arms wollte zu ihm, ihm wieder auf die Beine helfen, doch er wurde von der Zauberin zurückgehalten. ?Prinz von Eternia, komm zu Dir!?, wies ihn Zodak an, doch es dauerte eine ganze Weile, bis Adam die Fassung wiedergefunden hatte. ?Ich habe ein paar Antworten auf Eure Fragen, aber ich habe nur wenig Zeit.? Und so begann Zodak mit seiner Erklärung. Ein weiteres Mal. ?Einst gab es auf Eternia ein mächtiges Volk namens Sakral. Doch Ihr Herrscher, ein mächtiger Magier namens Nycaleon, war geisteskrank und so läutete er den Untergang seines Volkes ein. Alle hatten vermutet, dass er dabei ums Leben gekommen sei, doch er hat die Jahre und Jahrtausende in der Verbannung verbracht und ist zusammen mit den Schicksalstürmen wieder nach Eternia zurückgekehrt. Leider wurde ein Stein des Legaten verwendet und das hat ihn aus seinem tiefen Schlaf gerissen.? Die Sorceress blickte zu Boden. Man- At- Arms, der dies bemerkte, verstand nun, welche Schuld die Sorceress traf, da sie diejenige war, die den Stein des Legaten verwendet hatte. ?Nycaleon ist dabei, auf ganz Eternia die Nachfahren der Sakral zusammenzusuchen und er wird nicht davor zurückschrecken, alle anderen zu vernichten. Er hat sich bereits die Andreniden unterworfen und beginnt damit, die Menschen mit Sakral - Genen zu sich zu rufen. Sobald er seine volle Macht wieder zurück gewonnen hat, wird er uns alle auslöschen.? Die Umstehenden warfen sich bestürzte Blicke zu. ?Sorceress, habt Ihr es dabei??, fragte Zodak nun. Sie nickte und überreichte Adam dann das Bündel, welches sie bei ihrer Flucht aus Grayskull mitgenommen hatte. Adam wickelte es vorsichtig aus und hielt schon bald ein Schwert in Händen, ähnlich dem Seinen, jedoch kleiner und leichter. ?Es ist das Schwert der Ehre.?, erläuterte die Zauberin. ?Dieses Schwert und das Schwert der Macht wurden beide aus dem zerbrochenen Zauberstab des He- Ro geschmiedet. Während das Schwert der Macht für King Grayskull und später für Dich bestimmt war, hat sich die Bestimmung des zweiten Schwertes noch nicht erfüllt. Doch auch der Träger dieses Schwertes ist mit den Schicksalstürmen nach Eternia gekommen. Und es ist nun Deine Aufgabe, dieses Schwert zu überbringen.? Zodak legte seine Hand auf die Schulter der Sorceress. ?Wir haben noch etwas Wichtiges zu besprechen und können Dich auf Deinem weiteren Weg nicht begleiten. Aber ich habe da etwas, was Du gebrauchen könntest.? Zodak griff auf seinen Rücken und zog etwas Schweres aus Metall hervor. Das Zauberschwert! ?Skeletor hat sich nicht gewehrt?? Fast schon huschte Zodak ein Grinsen durchs Gesicht. Adam nahm es in die Hand und betrachtete einen Moment lang die Klinge. Dann fiel ihm etwas siedend heiß wieder ein. ?Zodak, wo ist Teela??, doch der kosmische Magier und die Zauberin waren schon fort. Nur Man- At- Arms und Moss Man standen noch da. Dass Letzterer zwangsläufig nun auch von Adams Geheimnis wusste, war dabei schon nebensächlich, denn der Kampf, der sich nun angekündigt hatte, würde alles entscheiden. Fortsetzung folgt? |
|