119 Einwohner anwesend
Impressum  | Erlebe uns auf Facebook! Abonniere uns auf YouTube! Folge uns auf Instagram! Höre unseren Podcast!
HOME NEU ANMELDEN MEIN ETERNIA FORUM LEXIKON COMICAREA WEB-STORE
FANSFORUMSAMMLUNGENCUSTOMSFANARTSFANFICS
Fans   Europa  Deutschland  Nordrhein-Westfalen  Kreis Herford  Hiddenhausen   HL
 HL Meine Identität wurde verifiziert.
Mitglied seit : 13.05.2009
Forumsbeiträge: 1591 
Lexikonbeiträge:
Status: Offline

Freund hinzufügen
Über mich
Meine Sammlung
Fan-Fictions
Fan-Arts
Customs
Fan-Fictions    Das Geheimnis des schwarzen Spiegels    Unter falschem Vorwand
Das Geheimnis des schwarzen Spiegels
Unter falschem Vorwand
Evil-Lyn durchschritt die Tür, die aus ihrem Zimmer hinaus führte, und begab sich ganz leise auf den vor ihr erstreckenden Gang. Beinahe auf Zehenspitzen und stets bemüht, nicht irgendein Geräusch zu machen begab sie sich zum Treppenhaus. Im Erdgeschoss tat sich ihr ein weiterer Gang auf, hinter dessen anderem Ende sie den Ausgang vermutete.

Langsam arbeitete sie sich weiter vorran. Nach einiger Zeit hörte sie Schritte. Mindestens zwei Leute näherten sich, und würden gleich vor ihr erscheinen. Evil-Lyn suchte sich schnell irgendeine Tür, wodurch sie verschwinden könnte. Sie nahm die nächst beste, die sie sofort hinter sich schloss. Jetzt befand sie sich in einer Art Lagerraum in der verschiedene Maschinenteile und Zubehör in diversen Regalen und Schränken herumlagen. Verwundert sah sich Evil-Lyn in diesem Raum um. Sie war keine Expertin, aber sie erkannte dass diese ganzen Sachen nur für Skeletors Kriegsmaschinen und Waffen verwendet werden konnten. In einem Regal entdeckte sie Ersatzzähne für Land-Sharks. In einer anderen Ablage waren sogar Zacken für Rotons zu finden. Für ein kleines, harmlos erscheinendes Dorf war das schon recht sonderbar. Auf jeden Fall musste Skeletor über diesen Ort informiert werden. Es ging schließlich nicht an, dass Technologie der Evils irgendwo außerhalb von Snake Mountain in fremden, ja sogar feindlichen Händen war.

Die Schwarzmagierin bewegte sich weiter durch den Lagerraum, auf der Suche nach einem Fenster oder einer Tür, wodurch sie nach draußen gelangen konnte. Dabei bemerkte sie, dass sie nicht allein in diesem Raum war. Ein Mann stand vor einem Regal, und räumte irgendetwas ein. Er war robust gebaut, und hatte eine einem Fabrikarbeiter typische Kleidung an. Der vollbärtige Mann beendete seine Arbeit, und wandte sich Evil-Lyn zu. Sofort musste die Magierin reagieren. In Sekundenschnelle zog sie ihr Messer, ließ sie einmal durch die Luft gleiten, um sie an der Klinge wieder aufzufangen. Dann holte sie aus, und schleuderte es in seine Richtung.

Der Mann versuchte noch was zu Evil-Lyn zu sagen, doch er kam nicht mehr dazu. Das Messer flog direkt auf ihn zu und bohrte sich in seine Brust. Keuchend und mit verzerrtem Gesicht versuchte er die Stichwaffe wieder aus seinem Körper zu ziehen. Doch schon bald verließen ihn seine Kräfte. Sterbend brach er zusammen, und schlug auf dem Boden auf. Zufrieden beugte sich die Hexe über die Leiche und zog ihr Messer aus dem Körper. Nun zahlte es sich doch aus, dass sie sich von Blade ein paar Tricks abgeschaut hatte. Aber was noch viel wichtiger war, war die Tatsache dass diese Person keine Dummheiten mehr machen oder gar Alarm schlagen konnte.

Und schon bald entdeckte sie ein Fenster, wodurch sie ins Freie gelangen konnte. Als sie sich um eine Häuserecke begab, sah sie die zwei Talon-Fighter direkt vor sich stehen. Sie waren jetzt so nah, aber doch fast unerreichbar weit weg. Denn da waren sie wieder, diese 30 Meter, die Evil-Lyn schon letzte Nacht zum Verhängnis geworden sind. Und jetzt am Tage war es noch gefährlicher. Aber was blieb für eine andere Wahl? Wieder zurück aufs Zimmer und dann nicht wissend was mit ihr geschieht? Nein, das kam überhaupt nicht in Frage. Sie musste es versuchen, und zwar jetzt. Auf alles Erdenkliche vorbereitet machte sie sich bereit für einen schnellen Sprint, als sie plötzlich jemand von hinten an die Schulter fasste und sie eine männliche Stimme hörte.



?Hallo Silvia, schön dass du wieder auf den Beinen bist." Evil-Lyn erschrak und drehte sich schlagartig um. ?Oh ich wollte dich nicht erschrecken, Silvia.", sagte der Mann weiter. Es war ein ca. 50 Jahre alter Herr. Er war eher schmächtig gebaut, und hatte einen markanten Unterlippenbart. Bekleidet war er mit einem langen grauen Umhang, und er hatte eine Art Kampfgürtel um. Daran befestigt waren neben einer Strahlenpistole auch ein längeres Messer und mehrere Granaten.

Die Hexe traute ihren Ohren nicht. Wie hat er sie gerade angesprochen? Mit Silvia? Äußerst erbost war sie über diese Namensnennung. Sie war Evil-Lyn, die gefürchtetste Magierin auf ganz Eternia. Für ihre grausamen Taten war sie auf dem ganzen Planeten bekannt, und dieser Mann maßt sich tatsächlich an, sie mit Silvia anzusprechen. Am liebsten hätte sie ihn für diese Äußerung sofort getötet, aber das war für den Moment nicht klug. Erstens war er ziemlich gut bewaffnet und somit ihr zumindest ebenbürtig, und zweites hielten sich inzwischen mehrere zum teil mit Gewehren bewaffnete Männer in unmittelbarer Nähe auf.

Der Mann führte weiter aus, während sie gemeinsam einige Schritte gingen: ?Bitte entschuldige das Verhalten meiner zwei Männer von gestern Nacht. Sie sind noch relativ neu in der Widerstandsbewegung und haben dich in der Dunkelheit nicht erkannt.?
?Ach das macht doch nichts.?, sagte Evil-Lyn schnell und versuchte dabei natürlich zu wirken, ?Wir alle haben doch irgendwann mal angefangen, inklusive mir.?

Sie blickte ihn ins Gesicht, und jetzt erkannte Evil-Lyn diesen Mann. Es war genau der, der neben ihr auf dem Gruppenfoto stand, welches sie im Zimmer gesehen hatte. Das Foto und das merkwürdige Verhalten des Mannes mussten also in irgendeinem Zusammenhang stehen. Evil-Lyn dachte sich, dass der Herr sie nur deswegen mit Silvia ansprach, weil er es aus irgendeinem Grund nicht besser wusste.

?Weißt du, dein Besuch kommt für uns sehr überraschend. Darf ich fragen, was dich hier her bringt??, fragte der Herr die Schwarzmagierin.

Die Hexe musste sich schnell auf diese Frage etwas einfallen lassen, und sie spürte, dass wenn sie eine clevere Antwort geben würde, sie die Situation vielleicht sogar für sich ausnutzen könnte.
"Ich war auf einer Erkundungsmission, und wurde abgeschossen.", druckste Evil-Lyn herum. Eine bessere Geschichte fiel ihr in dem Moment nicht ein, und so hoffte sie dass der Mann ihr das abnehmen würde, wer immer das auch war und was immer auch hier vor sich ginge.

?Ich verstehe, Silvia.?, sagte der Mann, ?Komm, wir gehen in unsere Kommunikationsstadion. Dort kannst du mit Snake Mountain Kontakt aufnehmen.?
?Ihr habt eine Kommunikationsstadion?" fragte Evil-Lyn erstaunt.
?Ja, aber natürlich. Gleich da vorne." bestätigte der Herr. Er deutete auf ein zweistöckiges Gebäude hin, auf dessen Dach sich eine riesige Satellitenschüssel und mehrere Antennen auftürmten. Beinahe ungläubig betrachtete Evil-Lyn dieses Gebäude. Dieser Ort hatte immer weniger was mit einem friedlichen Dorf gemeinsam. Wenn sie jetzt nur ihre Kristallkugel hätte, dann wüsste sie genau, was hier vor sich ginge. Einmal das Kugelglas beschwören, und sie hätte die Antworten.

?Ähm, das ist wirklich sehr nett von dir. Aber es ist wichtig, dass ich meinen Bericht persönlich beim Schlangenberg abliefere.?, sagte Evil-Lyn. Sie wollte nicht, dass irgendjemand wegen ihr eine Nachricht irgendwohin absetzt. Und sie wollte schnell weg von hier, bevor jemand die Leiche im Lagerraum fand. ?Glaubst du, ich könnte mir einen von euren Talon-Fightern ausleihen??, fragte sie.
?Selbstverständlich.?, bestätigte der Mann, ?Du hast uns schon so oft vor dem Untergang bewahrt. Jetzt ist es nur fair, wenn wir dir mal einen Gefallen tun.?

Gemeinsam gingen sie zu den Flugzeugen hin. An einer Maschine arbeiteten Mechaniker. Aber der andere Talon-Fighter war flugbereit. Sie setzte sich in das Cockpit, und ließ sich über die Bewaffnung des Jägers informieren. Der Fighter war bestückt mit zwei Impulsraketen und 300 Schuss Maschinengewehrmunition.

Nachdem alles geklärt war, schloss Evil-Lyn mit einem Knopfdruck die Pilotenkanzel. Sie aktivierte die Startsequenz, und ließ dabei die Triebwerke aufheulen. Der Mann und die Mechaniker winkten dem Talon-Fighter hinterher, der sich langsam vom Platz erhob und sich immer mehr vom Dorf entfernte.

?So meine lieben Freunde. Ihr wart zwar relativ nett zu mir, aber ich kann leider nicht zulassen, dass ihr mir in den Rücken fallt.?, sagte Evil-Lyn böse lächelnd zu sich selbst. Sie schaltete die zwei Impulsraketen online, und drehte eine Schleife. Mit der Zielerfassung visierte sie den anderen Talon-Fighter an, und feuerte die erste Rakete ab. Der Flugkörper schoss aus seiner Vorrichtung am Fighter und raste auf sein Ziel zu. Die am Boden befindliche Maschine wurde getroffen und explodierte in einem gigantischen Feuerball. Die Mechaniker versuchten noch zu entkommen. Doch einige schafften es nicht, sie wurden von der Druckwelle erfasst und durch die Luft geschleudert.

Sofort visierte Evil-Lyn ihr zweites Ziel an. Die Kommunikationsstadion mit der übergroßen Satellitenschüssel. Sie feuerte die andere Rakete ab. Diese schlug in das Gebäude ein, und ließ es in einer dicken Rauchwolke in sich zusammenbrechen.

Evil-Lyn flog eine weitere Schleife, und beobachtete wie die Leute aufgeregt aus allen Häusern stürmten. Mit dem Maschinengewehr feuerte sie eine Salbe in die Menge. So mancher wurde von den Kugeln tödlich getroffen.

Die Magierin raste über das Dorf hinweg. Zufrieden betrachtete sie die zwei Rauchschwaden, die sich mittlerweile auftürmten. Erst jetzt war die Heimreise sicher, dachte sich die Hexe. Ein Talon-Fighter wurde erbeutet und ein weiterer vernichtet, dazu wurden noch mindestens ein Duzend Menschen mit ins Jenseits befördert. Aber das Wichtigste war, dass der schwarze Spiegel zerstört worden ist. In sofern konnte sich das Ergebnis dieser Mission eigentlich sehen lassen, wären nur nicht der Verlust des Doom Busters und Beastmans Tod zu beklagen.

Sie gab die Navigationskoordinaten für den Schlangenberg ein, und aktivierte den Hyperantrieb. Ein hohes Pfeifen füllte die Kabine aus. Landschaft und Himmel verzogen sich immer mehr, bis nur noch gerade Linien zu sehen waren. Nur wenige Sekunden dauerte das Schauspiel an, dann formierte sich wieder alles und das Pfeifen verstummte. Der superschnelle Jäger hatte sein programmiertes Ziel erreicht. Aber Evil-Lyn traute ihren Augen nicht, als sie sah was sich da vor ihr auftat. Zuerst dachte sie an einen Navigationsfehler. Doch die Überprüfung des Computers bestätigte, dass sie genau dort war wo sie hin wollte. Ungläubig schaute sie aus ihrem Cockpit. Snake Mountain war ganz und gar nicht mehr das was es mal war. Nicht nur Skeletors Festung, die gesamte Umgebung, ja sogar der Himmel hatte sich während Evil-Lyns Abwesenheit total verändert.

FORTSETZUNG FOLGT
Die Inhalte dieser Seite dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Seitenbetreibers (Siehe Impressum) in anderen Medien, insbesondere Internetseiten verwendet werden. Genannte Namen und Logos sind eigentragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer und werden als solche anerkannt. Wichtiger Hinweis zu allen externen Links auf www.planeteternia.de: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanziere ich mich hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server. Diese Erklärung gilt für sämtliche Links und Linksammlungen, die zur Zeit bestehen oder in Zukunft bestehen werden. Bitte beachten Sie unsere Online-Sicherheitsrichtlinien und Nutzungsbedingungen.