97 Einwohner anwesend
Impressum  | Erlebe uns auf Facebook! Abonniere uns auf YouTube! Folge uns auf Instagram! Höre unseren Podcast!
HOME NEU ANMELDEN MEIN ETERNIA FORUM LEXIKON COMICAREA WEB-STORE
FANSFORUMSAMMLUNGENCUSTOMSFANARTSFANFICS
Fans   Europa  Deutschland  Bayern  Kreis Coburg  Sonnefeld   Spikor80
 Spikor80
Mitglied seit : 27.09.2007
Forumsbeiträge: 9536 
Lexikonbeiträge:
Status: Offline

Freund hinzufügen
Über mich
Meine Sammlung
Fan-Fictions
Fan-Arts
Customs
Fan-Fictions    SPIKOR    Times of Treachery
SPIKOR
Times of Treachery
Scare-Glow saß auf seinem goldenen, mit rotem Samt bezogenen Thron im Palast von Galirad und folgte aufmerksam der Debatte seiner Untergebenen. Seine 18 verbliebenen Skelettsoldaten, der Dämonenvogel Screeetch und das Roboterpferd Nightmare hielten draußen Wache, während Spikor, der General, Strongarm, der Techniker, sowie die Monsterkämpfer Whiplash, Mer-Man, Clawful und Stinkor am Fuß des Treppenabsatzes vor dem Thron standen und über das weitere Vorgehen beratschlagten. Stinkor war von seiner Bewusstlosigkeit nach der Schlacht vor Grayskull erst hier in Galirad wieder aufgewacht, und obwohl er einer der übelsten und verschlagensten von Skeletors Kämpfern war, hatte es zunächst nicht so ausgesehen, als würde er sich Scare-Glow anschließen wollen. Nicht der Verrat an Skeletor war es, der Stinkor zögern lies, denn mit so etwas hatte das Stinktier keinerlei Probleme. Er zweifelte jedoch daran, dass Scare-Glows kleine Bande erfolgreicher sein könnte als die mächtigen Evil Warriors. Erst eine Mischung von Scare-Glows Magie und den Beteuerungen der Anderen, dass mit dem mächtigen Spikor als General gar nichts mehr schief gehen konnte, zogen ihn auf die Seite Galirads. Immerhin brachte eine so kleine Gruppe wie diese hier auch Vorteile mit sich. So konnte man beispielsweise viel schneller zum Offizier befördert werden oder anderweitig wichtige Posten übernehmen. Genau diese geringe Größe war aber zurzeit das dringendste Problem der Krieger. ?Wir haben 18 Skelette, Nightmare, Screeetch, und uns sieben? meinte Mer-Man, Scare-Glow selbst bei dieser Rechnung einschließend, ?das sind gerade mal 27 Kämpfer! Skeletor hatte mehr, und er hat die Schlacht vor Grayskull trotzdem verloren.? ?Wir könnten den Twistoid aus der Arena bergen. Seine Batterien dürften inzwischen leer sein, aber vielleicht kann man sie wieder aufladen. Und wenn die Skelette helfen, schaffen wir es wahrscheinlich sogar, alle Teile von Blast-Attack auszugraben und auch ihn wieder herzustellen? warf Strongarm ein. ?Dann sind wir auch bloß 29? maulte Mer-Man, der von diesem Vorschlag nicht überzeugt war, weil er Maschinen nicht als eigenständige Kämpfer, sondern eher als ?Werkzeug? betrachtete. ?Aber Spikor hat es mit nur einer Handvoll Leuten geschafft, bis Grayskull vorzudringen!? gab Whiplash zu bedenken, der dies schließlich mit eigenen Augen gesehen hatte. ?Ich sage euch: Wir sind genug!? ?Bleibt die magische Barriere um die Burg? warf Clawful ein, ?die hat Skeletor beim letzten Mal immerhin lahmgelegt, was auch immer er ansonsten falsch gemacht haben mag. Aber wie sollen wir das schaffen? Wir haben keine Magier! Oder?? fügte er mit angstvollem Seitenblick auf Scare-Glow hinzu, von dem bisher keiner aus der neuen Armee Galirads so genau wusste, welche Zauber er denn nun beherrschte.

Als das Wort an ihn gerichtet wurde, erhob sich König Scare-Glow von seinem Thron und blickte majestätisch auf seine Untergebenen hinab. Dann donnerte er mit kräftiger, aber wie üblich totengleicher Stimme: ?Als ich euch eine Armee versprach, meinte ich keineswegs nur meine Skelettwachen. Spikor, du weißt, welche Macht es war, die dich leitete, als du zum ersten Mal hierher kamst.? Derart angesprochen, erinnerte sich der General an seine damalige Reise. Ziel war es gewesen, Baldurs Zepter zu finden. Baldur, der niemand anders als Scare-Glow war, hatte damit vor Urzeiten ein gewaltiges Reich beherrschen können, weil es ihm die Macht gab, eigentlich verfeindete Völker unter seiner Herrschaft zu einen. So war es ihm in der Antike gelungen, Snakemen und Menschen zu einer gemeinsamen Armee zu verbinden und mit dieser Truppe ein Dschungelreich zu errichten und dessen Hauptstadt Galirad aufzubauen ? bis Leute, die Spikor unbekannt waren, die jedoch über He-Mans Zauberschwert, das ?Schwert der Ahnen?, verfügten, dem ein Ende gemacht und Baldur auf Jahrtausende in eben jenem Thronsaal, in dem sie sich nun befanden, eingesperrt und dadurch unfreiwillig in Scare-Glow verwandelt hatten. Ja, dieses Zepter musste ihnen eine gewaltige Armee beschaffen können! ?Du meinst dein Zepter?? fragte Spikor deshalb. ?Aber das ist doch weg, oder?? ?Ein Grund mehr, sich schnellstens auf die Suche danach zu machen!? zischte Scare-Glow, der nicht gerne daran erinnert wurde, wie er zu dem wandelnden Gerippe geworden war, das er heute darstellte. ?Wo sollen wir suchen?? fragte Strongarm. ?Eine gute Frage? grübelte der König, ?hier in Galirad ist es nicht, das würde ich spüren.?


Er versuchte, sich daran zu erinnern, wie er es damals verloren hatte. All die Jahre über hatte er sich bemüht, diese Bilder zu vergessen, doch es war ihm nie gelungen. Sie hatten sich in sein Gedächtnis eingebrannt wie Feuer. Vor seinem geistigen Auge sah er sie wieder, die wunderschöne junge Frau im Falkenkleid, mit weißen Federn auf der knappen, nicht mehr als unbedingt nötig verdeckenden Kleidung. Zwischen Körper und Armen spannten sich größere, blaue und orangene Federn wie Flügel. Nie hätte Baldur gedacht, dass sie wirklich fliegen konnte, als sie an seinen Hof kam, sich hier, genau an dem Platz, wo Spikor jetzt stand, vor ihm zu Füßen warf und ihm ihre Verehrung kundtat. Nie hätte er geglaubt, dass sie ihn verraten würde, als sie sich wochenlang sein Vertrauen erschlich, ihn vergötterte und mit ihm lachte und feierte, sich an seine Seite schmiegte und applaudierte, wenn er Gefangene zur Verschönerung seiner Stadt in steinerne Statuen verwandelte oder zu seiner Belustigung in der Arena auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen lies. Nie hatte er größeren Schmerz empfunden als in jenem Moment, als er ihr völlig verdutzt nachsah, wie sie, sich vor seinen Augen in einen Falken verwandelnd, mit seinem Zepter in den Krallen am Horizont verschwand. Er war nicht dazu gekommen, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, denn im gleichen Augenblick erschallte das Alarmsignal von den Mauern am Rand des riesigen Meteoritenkraters, in dem Galirad wie in einer natürlichen Festung errichtet worden war ? eine fremde Armee stand vor den Toren! Die Armee des Königreiches Grayskull! Und ohne das Zepter wirkte der Zauber nicht mehr, der die Snakemen auf ihren Posten gehalten hatte. Sie flohen in den Dschungel, kurz bevor sich der Belagerungsring endgültig schloss. Nun, ohne die Reptilien, war die nur noch aus Menschen bestehende Armee Galirads viel zu klein, um den Kraterrand zu halten, der immerhin einen Umfang von mehreren Meilen hatte. Noch bevor Baldur die Front erreicht hatte, um dort das Kommando zu übernehmen, war sie auch schon zusammengebrochen.

Die Menschen Galirads waren tapfere Kämpfer, aber sie stammten aus hunderten von Stämmen, die, meist nur wenige Dutzend Personen groß, als Nomaden durch den dichten Urwald gewandert waren, bevor sie von Baldur, der einer von ihnen war, geeint wurden. Dabei hatte das Zepter, welches Baldur durch List und Tücke einem Zauberer namens Marzo gestohlen hatte, zweifellos eine Rolle gespielt, war aber nicht so wichtig gewesen wie bei den Snakes. Diese Menschen hatten zum ersten Mal in ihrer Geschichte das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Sie hatten zuvor immer nur in Hütten aus Tierhäuten gelebt, waren nackt auf die Jagd gegangen und hatten ihre Kräfte in lächerlichen Stammesfehden um Jagdgründe oder Wasserstellen vergeudet. Nun waren sie sesshaft geworden, hatten begonnen, am äußeren Kraterrand Ackerbau zu betreiben und Erze abzubauen, aus denen sie Bronze für Werkzeuge, aber auch Waffen und Rüstungen herstellten (Eisenwaffen waren damals noch eine seltene Besonderheit). Sie lebten in steinernen Häusern, lernten Lesen und Schreiben, hatten aus Zisternen und Aquädukten sauberes Trinkwasser und verfolgten gespannt die Spiele auf den Theaterbühnen und in der Arena. All das wollten sie sich nicht wieder nehmen lassen, und so wehrten sie sich verbissen gegen die Armee Grayskulls, welche aber zahlenmäßig etwa dreifach überlegen war. Hinzu kam der Anführer der Angreifer, ein braunhaariger Hüne mit golden schimmernder Rüstung und rotem Umhang. Das war He-Ro, der König von Grayskull! Und er führte ein eisernes Schwert, das magische Schwert der Ahnen! Niemand konnte ihm standhalten. Immer weiter wurden die Truppen Galirads in zähen Straßen- und Häuserkämpfen ins Stadtzentrum zurückgedrängt, bis sie schließlich nur noch den Palast Baldurs halten konnten.

Hier aber gelang es dem König des Dschungels dank seiner Magie, die ohne das Zepter zwar weitaus schwächer, aber immer noch vorhanden war, eine Verteidigungslinie zu errichten, die allen Angriffen standhielt. Nach stundenlangen Kämpfen flaute der Schlachtenlärm dann plötzlich ab, und He-Ro trat vor. Baldur wollte sich ihm zum Zweikampf stellen, doch dann landete ein Falke neben dem König von Grayskull! Sie! Sie war zurückgekommen, um seine Niederlage zu besiegeln! Als Baldur in die Augen der schönen Frau blickte, in die sich der Falke gleich nach der Landung zurückverwandelt hatte, erlosch sein Kampfgeist und er sackte auf die Knie. Er konnte ihr nicht entgegentreten. Ihr Verrat hatte ihn zu tief erschüttert. Seine Leibwächter vermuteten einen Zauber und schleppten ihn in den Thronsaal, während die Truppen die Stellungen draußen halten sollten. Doch es war alles zu Ende: Mit der vereinten Macht des Zauberschwerts und der Sorceress von Grayskull, denn niemand anders war diese schöne Falkenfrau, gelang es dem Feind, die Linien der Armee zu durchbrechen. Die Leibwächter schlossen die goldenen Tore des Thronsaals, doch He-Ro hatte gar nicht vor, diesen Raum zu betreten. Stattdessen legten er und die Sorceress einen Zauberbann auf das Gebäude, der es versiegelte und diejenigen, die sich darin befanden, mit einem Fluch belegte. Wie hätten die beiden auch ahnen können, dass dieser Fluch, der als Strafe für die Verbrechen Baldurs gedacht war, die die Sorceress in all der Zeit an seiner Seite hatte mit ansehen müssen, ihn in Scare-Glow verwandeln und ewig leben lassen würde, auf das er eines Tages wieder von seinem Thron herabsteigen und Eternia ein weiteres Mal das Fürchten lehren würde?

Doch genau dies war geschehen! Hier stand er nun, Scare-Glow, der Skelettkönig, und blickte auf eine Schar von Monsterkämpfern hinab, die ihm treu ergeben waren ? seine neue Armee! Und auch die Menschen von Galirad würden wiederkehren. In den Monaten auf Snake-Mountain hatte Scare-Glow Geschichtsbücher gelesen und Aufzeichnungen von Spionagedrohnen ausgewertet, und inzwischen wusste er, was aus seinem Volk damals geworden war. Die meisten Männer waren in der Schlacht gefallen, doch die Frauen hatten sich mit ihren Kindern retten können. Sie waren in den Dschungel und zu ihrer alten, nomadischen Lebensweise zurückgekehrt, hatten sich wieder in alle Winde zerstreut und in hunderte kleiner Gruppen aufgesplittert. Aus den Kindern Galirads waren neue Generationen hervorgegangen, und alles schien wieder wie vorher gewesen zu sein. Doch eines war anders: Alle Stämme des Dschungels hatten nun eine gemeinsame Legende! Die Legende einer goldenen Stadt und eines großen Königs, unter dessen Herrschaft sie mehr gewesen waren als nur nackte Wilde! Die Kunde von der Rückkehr dieses Königs würde auch das Volk Galirads zurückkehren lassen, da war Scare-Glow sich sicher! Da er aber nun ein recht abschreckend aussehendes Skelett war, müsste auch hier das Zepter nachhelfen, und wenn er die Snakes wieder auf seine Seite ziehen wollte, brauchte er es sowieso. Das Zepter musste also unbedingt in seinen Besitz zurückkehren! Es war der Schlüssel zur Macht! Er zweifelte nicht daran, dass seine Leute es holen könnten, egal wo es war. Aber wo war es?

Auch hierauf hatte er Hinweise in den Geschichtsbüchern gefunden, und er wandte sich wieder seinen Männern zu, um ihnen seine Erkenntnisse mitzuteilen. Was Scare-Glow wusste, war, dass He-Ro das Zepter nach seinem Sieg selbst benutzt hatte. Zahlreiche Abbildungen, Statuen und Mosaiken aus jener Zeit zeigten ihn damit. Nach He-Ros Tod aber war auch das Zepter verschwunden. Kein späterer König Grayskulls hatte es jemals in Händen gehalten. Für Baldur schien die Sache klar und er sagte: ?Die alten Bewohner Grayskulls haben es ihrem geliebten König He-Ro mit ins Grab gegeben! Und dieses Grab?, so wusste er auch aus den Aufzeichnungen, ?befindet sich tief unten in den Kellergewölben des Grayskull Towers!? Der Grayskull-Tower, das war der Wachturm, der damals, nach der Zerstörung Galirads, von He-Ro als Grenzfestung zum Reich der Snakemen, das die Nachfolge Galirads als Großmacht angetreten hatte, errichtet worden war und deren Burg, dem Viper-Tower, gegenüber lag. Die beiden Türme befanden sich auf Hügeln, zwischen denen ein kleiner Fluss, kaum mehr als ein Bach, hindurchfloss. Mitten in diesen Fluss, der dadurch zu einer Art Burggraben wurde, stand ein dritter Turm, der Lions-Tower. Dieser war später, nach dem Untergang des Snake-Reiches, über eine Einschienenbahn mit den beiden anderen Türmen verbunden und zu einer Art ?Magischen Zentrum? ausgebaut worden. Behüter dieses Zentrums waren seit jeher die ?Cosmic Enforcer?, mächtige Seher, deren derzeitiger Vertreter Zodac war. Damit stand auch He-Ros Grab letztlich unter deren Schutz. Dies wussten auch die anderen Krieger, und so warf Stinkor ein: ?Aber wenn das Zepter im Grayskull-Tower ist, dann wird es von Zodac bewacht!? ?Und?? fragte Scare-Glow mit drohendem Unterton in der Stimme, ?Ist das ein Problem?? ?Kein Problem!? antwortete Spikor entschieden, worauf den anderen angesichts der sagenhaften Macht der Cosmic Enforcer ein überraschtes Keuchen entfuhr, und trat vor. ?Ich hole das Zepter!?



Am nächsten Tag, irgendwo im Grenzgebiet zwischen Eternia und Skeletors Reich?

?Hohoho, komm her, meine Hübsche!? rief Trap-Jaw, der Mann mit dem Stahlkiefer, und ließ ein blechernes Gelächter ertönen. Das schöne junge Mädchen, das er angesprochen hatte, erwiderte das Lachen und setzte sich auf seinen Schoß, doch in ihren Augen war die Abscheu zu lesen, die sie vor dem toten Waffenmeister empfand. Trap-Jaw, der in einem Kampf getötet und von Skeletors Magie wieder zum Leben erweckt worden war und dessen Körper von zahlreichen metallischen Implantaten, meist Waffen oder Werkzeugen, durchzogen wurde, war mit seiner leichenblauen Haut, den gelben Zombieaugen mit dem irren Blick und dem grünen, schon halb verwesten Gesicht keineswegs attraktiv, und so konnte Tri-Klops, der ihm an diesem Tisch in einer düsteren Ecke des verrauchten Gasthauses gegenüber saß, das Mädchen gut verstehen. Sie brauchte das Geld und durfte nicht wählerisch sein mit ihren Kunden, und die Evil Warriors zahlten gut. Sie hatten genug Gold aus der Kriegsbeute, die sie regelmäßig drüben im Königreich Eternia machten, und die sie in Skeletors Schattenreich ohnehin nicht ausgeben konnten. Aber dennoch fiel es den Frauen des Gasthofes, den die Evils regelmäßig besuchten, immer wieder schwer, bei diesen Kerlen ihrer ?Arbeit? nachzugehen. Krieger wie Jitsu oder er selbst, Tri-Klops, die zumindest normale, lebende Menschen waren, bekamen noch die beste Bedienung. Aber andere, wie heute Trap-Jaw und Beast-Man, zahlten mehr, und Geld war knapp in Kriegszeiten wie diesen.

Tri-Klops hatte heute kein Interesse an einer Frau. Ihm saß die Niederlage vor Grayskull und der darauf folgende Verrat von nicht weniger als sieben Evil Warriors noch zu tief in den Knochen. Das konnte doch nur Spikor angezettelt haben! Dieser miese Emporkömmling! Von Anfang an hatte er versucht, Tri-Klops den Rang als erster Mann Skeletors streitig zu machen. Und als ihm dies nicht gelungen war, hatte er einfach seine Kompanie angestiftet, geschlossen Fahnenflucht zu begehen! Dieser elende Mistkerl! Dafür musste der Schmied sterben! Aber er war verschwunden. Keine Spur, nichts! Wohin waren die Abtrünnigen geflohen? Tri-Klops, der sich durch das spurlose Verschwinden der Nachhut persönlich in seiner Ehre als Kundschafter des Bösen angegriffen fühlte, glühte innerlich vor Wut. Zornig kippte er einen weiteren Krug mit Bier hinunter, den vierten heute. Und der Abend war noch jung. Aber manchmal half eben nur noch der Alkohol, um zu vergessen. Trap-Jaws metallischer Greifarm, der ihm die rechte Hand ersetzte, schloss sich um das Handgelenk des Mädchens und der Waffenmeister Skeletors zog sie aus der Wirtsstube in eins der Hinterzimmer. Beast-Man, der auch noch am Tisch saß, war über seinem Bier eingedöst, ließ plötzlich einen lauten Rülpser hören und knallte dann mit einem Grunzen mit dem Kopf auf die Tischplatte, wo er schnarchend liegen blieb. Dieser rote Affe vertrug wirklich nicht viel!

Tri-Klops wollte sich gerade einen neuen Krug bestellen, als er eines Mannes gewahr wurde, der wie aus dem Nichts neben dem Tisch aufgetaucht zu sein schien und ihn aufmerksam beobachtete. Sofort zuckte die Hand des Dreiauges in Richtung Schwert, doch entweder hatte der Alkohol seine Reflexe schon verlangsamt, oder aber der andere war verflixt schnell. Er griff Tri-Klops? Hand und hielt sie mit erstaunlicher Kraft fest. Langsam setzte der Fremde sich auf Trap-Jaws leeren Stuhl, und Tri-Klops legte seine Hand wieder auf den Tisch. Dieser Mann wollte offenbar reden, nicht töten, denn das hätte er soeben tun können. ?Wer bist du?? fragte der Spion unwirsch. ?Das tut nichts zur Sache? antwortete der andere mit ruhiger, neutraler Stimme, ?Ich habe eine Information für dich.? ?Was du nicht sagst? lachte Tri-Klops, ?da bist du nicht der Einzige. Schon oft kamen irgendwelche Tagediebe und wollten uns ?wertvolle Informationen? verkaufen. Aber lass dir gesagt sein: Die Evil Warriors legt man nicht rein. Wenn du hier nur mal schnell ein Bisschen Kohle machen willst, dann such dir einen anderen Dummen, denn wir verzeihen niemals ? Verrat!? ?Aber genau darum geht es doch!? entgegnete der andere, ?Ihr sucht doch die sieben Verräter, nicht war?? ?Woher weißt du das?? brüllte Tri-Klops zornerfüllt und so laut, dass es für einen Augenblick im ganzen Gasthaus totenstill wurde. Der Unbekannte lies sich davon nicht beirren und wartete seelenruhig, bis die übrigen Gäste in der Stube ihre Unterhaltungen wieder aufnahmen, bevor er weitersprach. ?Das tut nichts zur Sache, aber ich weiß, dass Spikor zum Grayskull-Tower will. In ein paar Tagen schon wird er dort sein, und er wird nur wenige Begleiter dabei haben.? ?Ach, und woher willst ausgerechnet DU so etwas wissen?? ?Das braucht dich nicht zu kümmern, Tri-Klops, zumindest nicht so viel wie die Prellung an deinem linken Oberschenkel, die du dir vor Grayskull geholt hast!? grinste der andere. ?Woher weißt du das?? war Tri-Klops entgeistert, denn diese Wunde war von außen kaum zu sehen, zumal in einer so schummerigen Umgebung wie dieser hier. ?Siehst du, ich weiß es eben. Und ich weiß auch, dass Spikor zum Grayskull-Tower geht. Was du mit dieser Information anfängst, ist deine Sache, Tri-Klops, Kundschafter des Bösen!? sagte der Mann. Dann stand er ohne ein weiteres Wort auf und verlies das Gasthaus. Keiner der anderen Gäste schien ihn zu beachten. ?Hm, war was?? nuschelte Beast-Man, der soeben wieder aufgewacht war. ?Hab ich was verpasst?? ?Ja, Beast-Man, das hast du! Wir haben eine Spur!? antwortete Tri-Klops begeistert. Der Fremde hatte kein Geld gewollt, deshalb war anzunehmen, dass die Information echt war. Tri-Klops wartete nicht auf Trap-Jaw, oder darauf, dass Beast-Man nüchtern wurde. Er ließ die beiden zurück und machte sich sofort auf den Weg zum Grayskull-Tower. Er nahm nur Faker, den Roboter, mit, der als Maschine keinerlei Bedürfnis an den Angeboten des Gasthauses hatte und deshalb als Wache vor der Tür geblieben war. Gemeinsam brachen sie auf.



9 Tage später?

?Da ist er, der Grayskull-Tower. Endlich sind wir da!? sagte Spikor, dem man die Ungeduld in der Stimme anhören konnte. Sein Begleiter Stinkor hingegen fühlte sich sichtlich unwohl und fragte nun schon zum sechzehnten Mal, warum gerade ER den General auf dieser Mission begleiten musste. ?Wie oft soll ich es dir noch erklären, Stinkor?? entgegnete Spikor ungeduldig, ?Strongarm und Whiplash stehen für diese Operation nicht zur Verfügung, weil sie in Galirad gebraucht werden, um dort die Roboter (er meinte Blast-Attack und Twistoid) zu reparieren. Und Mer-Man und Clawful müssen die alte Reichsstraße und den Aquädukt instandsetzen, damit die Hauptstadt ihre Funktion als Kommandozentrale des Königreichs wieder erfüllen kann.? ?Aber die Straße von irgendwelchem Gebüsch reinigen hätte ich auch gekonnt!? jammerte Stinkor, dem nicht Wohl war bei dem Gedanken, sich bald mit Zodac anlegen zu müssen. ?Ja, aber DU musst dich noch im Kampf bewähren, mein Freund? lächelte Spikor und wies mit diesen Worten darauf hin, dass alle anderen Kämpfer Galirads schon unter seinem Kommando gedient hatten, Stinkor aber nicht. Der Stachelkämpfer wollte die Gelegenheit nutzen und beim Überfall auf den Grayskull-Tower mit eigenen Augen sehen, ob das Stinktier ein brauchbarer Kämpfer war. Stinkor raufte sich das Fell vor Verzweiflung. ?Niemand kann gegen einen Seher wie Zodac bestehen, niemand? lamentierte er weiter, aber er sagte es mehr zu sich als zu Spikor, denn er wusste, dass es keinen Sinn hatte, weiter zu diskutieren. Der General fürchtete den Herren der drei Türme nicht im Geringsten, weil er glaubte, dass Zodac, bloß weil er die Zukunft vorhersah, noch lange nicht in der Lage war, sie auch zu ändern. Und so setzten die beiden ihren Weg zum Grab He-Ros fort.

Tatsächlich hatte Zodac längst die Gefahr erkannt, die sich ihm näherte. Der Cosmic Enforcer wusste genau, was die beiden abtrünnigen Krieger Skeletors hier wollten, und er war fest entschlossen, ihnen das Zepter Baldurs nicht zu überlassen, denn dies hätte, wie er in einer Vision vorausgesehen hatte, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse auf Eternia zerstört, dessen Erhalt Zodacs einzige Aufgabe war. Dennoch unternahm der mysteriöse Krieger, der, halb Mensch, halb Dämon, keiner Partei in diesem Krieg wirklich zugeordnet werden konnte, nichts, um sie aufzuhalten, denn durch das Periskop des Viper-Towers beobachtete er nicht nur Spikor und Stinkor, sondern auch eine andere Gruppe von Kämpfern, die sich, dank eines vor einigen Tagen von Zodac geschickt platzierten Tipps, ebenfalls zum Grayskull-Tower bewegte und kurz vor den Kämpfern Galirads dort eintreffen würde. Zodac hatte schon lange vorausgesehen, dass es am Fuße des Towers zu einem Duell der beiden Gruppen kommen würde. Wozu sollte er selbst eingreifen? Die Kämpfer des Bösen würden sich gegenseitig erledigen! Zufrieden lehnte Zodac sich in seinem Sessel zurück. Es bestand kein Grund zur Sorge. Das Zepter war sicher! So sicher, dass Zodac nicht einmal seine rote Rüstung und seinen ebenso roten Helm trug, die beide, zusammen mit seiner roten Pistole, neben ihm auf einer Kommode lagen und auf ihren Einsatz warteten. Heute würde er all diese Dinge nicht brauchen. Heute würden ihm andere die Arbeit abnehmen. Genüsslich reckte er sich, ließ die bleichen, krallenartigen Dämonenfinger knacken und kratzte sich an der haarigen, menschlichen Brust. Dann sah er wieder durchs Periskop, um den Kampf zu beobachten, der sicher unterhaltsam werden würde.


Spikor und Stinkor hatten den Hügel erreicht, auf dem der Turm stand. Sie kletterten zwischen Sträuchern und kleinen Bäumen den Hang hinauf, als plötzlich jemand ?Halt!? rief. ?Das ist Zodac!? kreischte Stinkor und duckte sich hinter Spikor, der stehenblieb und die Keule hob. Doch es war nicht Zodac. Es war Tri-Klops, der Kundschafter Skeletors. Er trat hinter einem Busch hervor, gefolgt von Faker, dem Androiden. ?Hat der Fremde also recht gehabt mit seinem Tipp!? grinste Tri-Klops triumphierend. ?Ihr seid tatsächlich hierher gekommen. Ich weiß zwar nicht, was ihr hier wolltet, aber jetzt ist es sowieso egal.? Er wandte sich an Stinkor: ?Dich, Stinktier, will ich heute am Leben lassen, weil du bewusstlos warst, als dieser Verräter da dich mitgenommen hat, und ich will zu deinen Gunsten annehmen, dass es gegen deinen Willen geschah.? Stinkor atmete erleichtert auf und zog sich sofort etwas zurück. Er würde sich niemals mit Skeletors bestem Kämpfer anlegen. Dieser richtete sein grünes Auge nun wieder auf Spikor. ?Mit DIR aber werde ich kurzen Prozess machen, Schmied. Dies ist deine letzte Stunde! Faker, sorg dafür, dass er nicht entkommt, aber lass ihn mir! Ich werde es mir nicht nehmen lassen, dieses Großmaul persönlich zu töten, haha!? Mit diesen Worten zog Tri-Klops sein langes, grünes Schwert und nahm eine Angriffspose ein. Er war bekannt als einer der besten Schwertkämpfer Eternias, und auch wenn Spikor mehr Muskelkraft hatte, standen seine Siegeschancen dennoch eher schlecht gegen den gewandten und erfahrenen Fechter. Davon lies Spikor sich aber nicht beirren. Er sagte gar nichts, denn es war bereits alles ausgesprochen worden, was Bedeutung hatte. Nun kam die Zeit des Kampfes, des Schwertes und des Blutes! Der Bessere würde gewinnen. Spikor würde bis zum Letzten kämpfen, das war gewiss. Er hob seine Stachelkeule und näherte sich seinem Feind.

Dieser hatte schon jetzt einen überlegenen Gesichtsausdruck, so als ob der Kampf bereits entschieden wäre. Beim Grinsen zeigte er die Zähne, die für einen Kämpfer des Bösen erstaunlich gepflegt aussahen. Lässig wirbelte der Kundschafter Skeletors sein Schwert in der Hand. Er war ein Meister seines Fachs und der Ausgang des Kampfes somit eine sichere Sache. Nur noch ein paar Schritte, ein schneller Ausfall, dann eine Finte. Der Schmied würde mit seiner schweren Keule zuschlagen, aber nur in die Luft. Zu einem zweiten Hieb würde er nicht mehr kommen, weil die Waffe zu plump war, um sie so schnell herumzureißen. Schon fixierte Tri-Klops mit seinem künstlichen Auge die Stelle auf Spikors Stachelpanzer, in die er sein Schwert rammen würde: Der Punkt, den He-Man damals, in seinem allerersten Kampf gegen Spikor, mit dem Zauberschwert beschädigt hatte, und der seitdem eine Schwachstelle in dessen Panzerung darstellte. Tri-Klops hörte auf, das Schwert herumzuwirbeln, und sorgte dafür, es gut im Griff zu haben für seinen finalen Stich. Er verlagerte das Gewicht aufs Sprungbein und wippte leicht hin und her, um die Festigkeit des Bodens zu testen. Er bröckelte etwas, denn es war nur lose, trockene Erde. Aus seiner Erfahrung heraus berechnete der Späher, mit wie viel Kraft und in welchem Winkel er abspringen musste, um perfekt zu treffen. Er neigte den Kopf leicht, um die Entfernung besser einschätzen zu können, und atmete ein. Sein Gegner trat ihm fest, aber ohne größere Kampferfahrung, entgegen. Es würde leicht sein. Tri-Klops spannte seine Beinmuskeln und veränderte noch schnell den Winkel, in dem er sein Schwert hielt, um ein bis zwei Grad. Gleich war es soweit! Jetzt!

Spikor hatte seinen Feind genau beobachtet. Er mochte kein großer Fechter sein, doch die unzähligen Prügeleien, die er schon als Knabe gegen die anderen Jungs in seinem Dorf, die ihn immer ausgelacht hatten, geführt hatte, waren nicht spurlos an ihm vorüber gegangen und hatten ihn gelehrt, auf kleinste Bewegungen seiner Gegner zu achten, um ihre Attacken vorausberechnen zu können. Als Tri-Klops sein Gewicht auf das Sprungbein verlagerte, machte Spikor sich auf eine Defensivbewegung gefasst. Er wusste, dass er nur einmal zuschlagen konnte, und dieser Schlag musste sitzen! Der General Galirads sah, dass der Spion Skeletors den Atem anhielt. Gleich musste es soweit sein! Gleich würde es losgehen! Spikor blickte in des mechanische Auge Tri-Klops?, das keinerlei Gefühlsregungen zeigen konnte. Warum sprang er nicht? Der Stachelkämpfer blickt unter das Auge, auf den Mund des Spähers. Er grinste immer noch. Und Blut lief aus seinem Mundwinkel! Verwirrt lies Spikor seinen Blick noch weiter an Tri-Klops hinab sinken, bis er das Schwert sah, dessen Spitze aus der Brust von Skeletors bestem Mann ragte. Es hatte ihn von hinten durchbohrt und dabei die Lunge zerstört. Deshalb hatte Tri-Klops keinen Laut von sich gegeben, als er starb. Faker zog sein oranges Schwert mit einem Ruck aus dem Körper seines Kameraden, den er soeben hinterrücks erstochen hatte. Wie ein nasser Sack fiel Tri-Klops nach vorne um, mit Schwung ungebremst aufs Gesicht. Er war schon tot, als er den Boden berührte. Verwirrt glotzte Stinkor den Roboter an. Spikor war nicht minder erstaunt. Faker wischte sein Schwert an Tri-Klops Hose ab und steckte es wieder weg. Dann meinte er: ?Ich bin zwar auf Gehorsam programmiert, aber diese Loyalität gilt nur Skeletor! Wir waren ohne seinen ausdrücklichen Befehl hier. Er wusste nicht einmal, dass wir hierher kamen. Das hat Tri-Klops auf eigene Faust entschieden. Ich habe keinen Grund, ihm bei so etwas zu folgen.? ?Trotzdem war er einer eurer Leute! Was wird Skeletor sagen, wenn er davon erfährt?? fragte Spikor. ?Er wird nichts davon erfahren. Ich bin nie hier gewesen! Ich werde die Erinnerungsdatei aus meinem Gedächtnis löschen, dann bleibt es für immer ein Geheimnis.? ?Warum tust du das für mich?? ?Weil ich dich schätze, Spikor! Du hast vor Grayskull am besten gekämpft, du bist ein wahrer Krieger des Bösen! Und du hast mich nach Snake-Mountain geschleppt, als He-Man mich zerstört hatte, obwohl du selbst schwer verletzt warst. Kein anderer der Evil Warriors hätte das für mich getan. Ich bin ja nur eine Maschine, nicht wahr?? Bitterkeit klang in Fakers Stimme mit, und Spikor beschloss spontan, den Roboter nach Galirad mitzunehmen. Doch Faker lehnte ab: ?Nein nein, mein Freund. Ich bin schließlich auf Gehorsam programmiert, nicht wahr? Ich könnte Skeletor niemals verraten. Niemals! Wenn wir uns auf dem Schlachtfeld begegnen, muss ich dich töten. Doch ich hoffe, dies wird niemals geschehen. Leb wohl, Spikor.?

Mit traurigem Blick sah der General Scare-Glows dem Doppelgänger He-Mans nach, als dieser sich wieder auf den Weg nach Snake-Mountain machte. Doch Faker hatte recht. Es musste so sein, wie es war! Spikor wandte sich wieder an Stinkor, der immer noch fassungslos über der Leiche Tri-Klops? stand. ?Komm schon, Stinker! Ich hoffe, gegen Zodac wirst du mir eine größere Hilfe sein! Wenn nicht, lass ich dich hier, Feigling!? rief Spikor, der viel lieber Faker anstatt Stinkor an seiner Seite gewusst hätte, und gemeinsam machten sie sich daran, in den Grayskull-Tower einzubrechen. Zodac indessen war wie erstarrt. Mit leeren Augen blickte er durch das Periskop des Snake-Towers auf die Stelle, wo Tri-Klops in seinem eigenen Blut lag. Der Roboter hatte ihn verraten! Wie war das möglich? Und vor allem: Warum hatte er, Zodac, dies nicht vorhersehen können? Egal, es war keine Zeit für solche Überlegungen. Hastig begann der Cosmic Enforcer, seine Rüstung anzulegen. Nun würde er heute doch noch kämpfen müssen. Während er noch zur Einschienenbahn eilte, um sich von ihr zum Grayskull-Tower fahren zu lassen, hatten die Kämpfer Galirads bereits dessen schwere Holztür aufgebrochen und waren ins Innere des Turms vorgestoßen.
Die Inhalte dieser Seite dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Seitenbetreibers (Siehe Impressum) in anderen Medien, insbesondere Internetseiten verwendet werden. Genannte Namen und Logos sind eigentragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer und werden als solche anerkannt. Wichtiger Hinweis zu allen externen Links auf www.planeteternia.de: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanziere ich mich hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server. Diese Erklärung gilt für sämtliche Links und Linksammlungen, die zur Zeit bestehen oder in Zukunft bestehen werden. Bitte beachten Sie unsere Online-Sicherheitsrichtlinien und Nutzungsbedingungen.