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 Saurod the Lizzard
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Fan-Fictions    Geruch    Geruch
Geruch
Geruch
?Panik steigt in ihm auf. Voller Angst stürzt er über Wurzeln und Gräser, vorbei an umgestürzten Bäumen, Büschen
und anderen Pflanzen des Immergrünen Waldes.
Er gibt alles, rennt um sein Leben - die Zeit scheint still zu stehen ? er läuft immer weiter. Er muss entkommen!
Bei jedem Blick zurück muss er feststellen, dass seine Verfolger immer mehr aufholen.
Diese Ausgeburten der Hölle ? diese Riesenkekse - bewaffnet mit Kuchengabeln und Tortenhebern. Dabei wollte er doch
nur etwas von ihrem köstlichen Schokoladenüberzug naschen.
Er stolpert über eine Wurzel. Die Welt um ihn herum scheint sich in Zeitlupe zu bewegen.

Ein Blick zurück: SIE SIND GLEICH DA!
Als er sich wieder aufgerappelt hat und weiterlaufen will prallt er frontal vor eine Wand aus Vanillecreme, welche kurz zuvor
definitiv noch nicht an dieser Stelle stand. Es ist vorbei! SIE SIND DA! Die Welt hüllt sich in Schatten. Er sieht nur noch
eine riesengroße schreckliche Kuchengabel niedersausen und dann?.

?AHHH!!!? Adam schreckt von Schweiß gebadet aus seinem Traum hoch.
Was für ein Irrsinn! denkt er verdutzt und schaut sich unsicher in seinem Schlafgemach um.
Alles ist ruhig, seine Kleidung liegt noch genau so verstreut auf dem Boden, wie er sie am Vorabend vor lauter Müdigkeit fallen
lassen hat.
?Na was solls.? Denkt er so bei sich: ?Wenn ich schon mal offen bin kann ich auch gleich der Küche mal einen Besuch abstatten.
Mal sehen, was sie heute so für Leckereien zubereitet haben.?
Gesagt, getan. Schnell wird die Alltagskleidung übergeworfen, die Stiefel übergestreift und das Schwert der Macht an seinem Gürtel befestigt.
Nun da alles am rechten Platz sitzt macht sich Adam auf zur königlichen Großküche. Der Weg dorthin gestaltet sich relativ einfach, muss er doch
einfach nur durch die Halle der Könige, über den großen Übungsplatz und in das Hauptgebäude des königlichen Palastes gehen.
An frühen Morgenstunden allerdings ist diese einfache Aufgabe selbst für Prinzen nicht immer leicht zu bewältigen.

Von leichter Morgenmüdigkeit geplagt trottet er durch die Halle der Könige hinaus auf den großen Platz, wo er zu seiner Überraschung
Orko und Cringer zusammen mit einem Diskus spielen sieht. ?Was macht ihr beide denn so früh schon auf den Beinen??
?Beinen, Adam?? fragt Orko.
?Ach du weißt schon wie ich es meine.? erwidert Adam und wendet sich seinem grünen Hauskater zu.
?Ihr konntet wohl auch nicht schlafen?? fragt er die beiden, wobei er Cringer verspielt am Hals grault.
?Na ja, wie soll ich es sagen.? stammelt Orko verlegen vor sich hin: ?Da war dieser wunderbare Geruch, er kommt aus der Küche und so.
Und als ich nachsehen wollte, um der Ursache auf den Grund zu gehen, traf ich unterwegs Cringer und wir sind zusammen bis zur Küche
gelau?.. ach du weißt schon.?
?Und dann?? fragte Adam neugierig. ?Nichts dann. Sie haben uns einfach nicht in die Küche gelassen.?
?Du hättest dich doch hinein teleportieren können, als größter Zauberer von Eternia.?
?Na ja, sicher, aber die Wachen. Die haben mich gewarnt. Sie sagten, wenn ich versuchen würde mich in die Küche zu teleportieren, würde
ich großen Ärger mit deinem Vater, dem König bekommen.?
?Hmm, das hört sich nach einem Job für He-Man an!?
?He-Man? Aber was soll der denn ausrichten?? fragt Orko Stirn runzelnd.
?Hahaha, Orko, dass war doch nur ein Spaß. Kommt, wir statten der Küche einen Besuch ab!? spornt Adam die beiden an und gemeinsam machen
sie sich auf den Weg.

Nach wenigen Minuten erreichen die drei die Eingangstür zur königlichen Küche. Ein süßlicher Duft drang daraus hervor. Der Geruch nach Gewürzen, gepaart mit feinsten Backaromen. Adam lief das Wasser im Mund zusammen, von Cringer ganz zu schweigen, dem es mittlerweile
Schon aus dem Maul lief.
Zwei Männer der königlichen Garde standen links und rechts der großen Tür Wache. Als Adam auf die Tür zuhielt versperrten ihm beide den Zutritt.
?Ihr könnt nicht passieren mein Prinz!? ?Ein Befehl von seiner Majestät mit strikter Anweisung niemanden den Zutritt zu erlauben. Auch Euch nicht werter Prinz.? erwidern die beiden Wachmänner auf Adams fragenden Blick hin.
?Das ist doch eine Frechheit!? versucht Adam seine Autorität ins Spiel zu bringen, aber wie sich schnell herausstellt ohne jeglichen Erfolg.
Die Wachen bleiben stur und die große Tür verschlossen.
Das kann doch alles nicht war sein. denkt sich Adam und beschließt seinen Vater im Thronsaal aufzusuchen.
?Kommt wir gehen zu meinem Vater. Ich hoffe er kann uns einen guten Grund liefern, warum wir hier nicht rein dürfen.?

?Vater??
?Ah, mein Sohn. So früh schon auf den Beinen?? Der König stand an einem großen Steineichentisch und begutachtete mehrere Karten und Tabellen.
?Treibt dich die Lust auf ein Übungsduell mit Teela zu dieser Morgenstunde zu mir? Wenn dem so ist muss ich dich leider enttäuschen.
Sie ist zusammen mit Duncan zu den Wasserfällen von Khelos geflogen.?
?Teela? Nein Vater. Ich bin hier wegen der Küche und wollte?.?
?Ach die Küche?? König Randor kann sich nur mit größter Mühe ein Lächeln verkneifen. ?Was ist damit??
?Nun ja.? erklärt Adam seinem Vater: ?Da kommt so ein phantastischer Geruch aus der Küche und da wollten wir nachsehen, um was es sich handelt.?
?Die Jugend und ihre Neugier!? stellt König Randor genüsslich fest.
?Nun ja Eure Majestät.? fällt Orko ein: ?Wie ihr wisst, bin ich nicht mehr so?.?
?Ja ja Orko, aber du bist ein Trolaner und die sind bekanntlich von Natur aus neugierig. Oder etwa nicht?? fällt ihm der König ins Wort.
Beschämt senkt Orko den Kopf und schwebt ein paar Meter zurück zu Cringer, welcher sich das Schauspiel aus sicherer Entfernung anschaut.

Plötzlich und ohne Vorwarnung wird die große Nebentür des Audienzsaals aufgestoßen und ein Page tritt tief verbeugt in den Thronsaal ein.
?Eure Exzellenz??
?Ah, wie gerufen!? stellt der König fest.
?Mein Sohn? Orko? Cringer? Ich glaube, es ist an der Zeit, das kleine Geheimnis zu lüften, welches Euch Kopfzerbrechen bereitet.?
König Randor schlendert, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, an den dreien vorbei und begibt sich zu dem Pagen an die Eingangstür.
?Nun, wie ihr wisst ist unsere kleine Raubkatze hier ? er deutet dabei auf den gelangweilt drein schauenden Kater ? schon viele Jahre,
man kann mit Recht sagen, Mitglied an unserem Hof. Er ist aus unser aller Leben einfach nicht mehr weg zu denken. Als kleines Dankeschön,
da er all die Jahre treu auf dich Obacht gegeben hat mein Sohn, habe ich die Küche gebeten ihm seine Leibspeise zuzubereiten.?
?Der Geruch, den ihr im Umfeld der Küche wahrgenommen habt, war das Nebenprodukt dieser Spezialität.?
Mit einer ausladenden Geste in Richtung des Nebeneingangs präsentiert der König stolz:

?Vanillepuddingsouflet auf zartem Mazoliblätterteig, garniert mit erlesenen Fagusbeeren aus Malakasch.?

Mit vor Stolz geschwellter Brust geleitet König Randor die Dienerschaft mitsamt Spezialität bis zu Cringer, welcher sich genüsslich
aus lauter Vorfreude das Maul ableckt. ?Lass es dir schmecken alter Kater.?
Cringer ließ es sich nicht zweimal sagen und machte sich sogleich über das Festmahl her.

Adam kann dabei nur mit dem Kopf schütteln: ?Und ich dachte, es würde leckeren Kuchen für uns in der Küche geben!?
?Kuchen?? fragt der König. ?Also Kuchen wird es heute wohl nicht geben, aber deine Mutter hat sich leckere Makronenkekse gewünscht.?
?Wenn du sie lieb fragst, wird sie dir bestimmt ein paar davon abgeben mein Sohn.?

?KEKSE? ? Die verfolgen mich jetzt sogar schon am Tage!? rief Adam und eilte geschwinnt aus dem Thronsaal, begleitet von dem Gelächter
der Anwesenden und Cringers Schmatzen.

?Das ist heute wohl nicht sein Tag was?? stellt König Randor fest und wendet sich wieder seinen Karten und Aufzeichnungen zu?..

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