90 Einwohner anwesend
Impressum  | Erlebe uns auf Facebook! Abonniere uns auf YouTube! Folge uns auf Instagram! Höre unseren Podcast!
HOME NEU ANMELDEN MEIN ETERNIA FORUM LEXIKON COMICAREA WEB-STORE
FANSFORUMSAMMLUNGENCUSTOMSFANARTSFANFICS
Fans   Europa  Deutschland  Bayern  Kreis Coburg  Sonnefeld   Spikor80
 Spikor80
Mitglied seit : 27.09.2007
Forumsbeiträge: 9536 
Lexikonbeiträge:
Status: Offline

Freund hinzufügen
Über mich
Meine Sammlung
Fan-Fictions
Fan-Arts
Customs
Fan-Fictions    SPIKOR    Stronger than All
SPIKOR
Stronger than All
Am Tag nach der Rede auf dem Königsplatz wurde Spikor noch vor Sonnenaufgang durch das laute Rufen seines Adjutanten geweckt. Ein Bote Randors war eingetroffen! Eilig hastete der General in den Thronsaal, wo König Scare-Glow, Strongarm und Hiss bereits warteten. Der Bote stand vor dem Podest mit dem Thron und blickte auf, als Spikor den Raum betrat. Der Stachelkämpfer erkannte den Mann wieder, denn er hatte schon gegen ihn gekämpft. Es war Stratos, der Herr des Sonnenwindes, der fliegende Verbündete Randors. Nachdem Spikor sich neben Scare-Glow gestellt hatte, nickte dieser Stratos zu, und jener pochte mit dem Stab, den er dabei hatte und an dessen oberen Ende eine weiße Fahne befestigt war, auf den Fußboden. Dann sprach er: ?Ich komme im Auftrag König Randors von Eternis! Er lässt ausrichten, dass er nun lange genug tatenlos zugesehen hat, wie ihr hier in Galirad eine Armee aufstellt und den Frieden bedroht. Eure Anhänger sind Mörder und Banditen von der ?Schwarzen Bruderschaft?, und auch viele Schlangen, die sich zahlloser Verbrechen schuldig gemacht haben, darunter hundertfachen Mordes an unschuldigen und wehrlosen Menschen. Der König verlangt ihre Auslieferung, ebenso wie die der anderen Kriminellen, die sich hier in den letzten Monaten angesammelt haben!? Scare-Glow hatte diesen Worten regungslos gelauscht. Nun sah er Hiss an, und dieser entgegnete Stratos: ?Euer verfluchtes Königreich hat mein Volk in den letzten tausend Jahren fast völlig ausgerottet! Ihr seid unsere Todfeinde, dringt in unser Revier ein und nehmt euch das Recht heraus, unsere Leute abzuschlachten, nur weil euch deren Sitten nicht gefallen! Warum sollten wir uns ergeben?? Stratos schrie bei diesen Worten wütend auf: ?Eure ?Sitten?? Du hast tatsächlich die Frechheit, das Töten und Fressen von Menschen als ?Sitte? zu bezeichnen?? ?Das führt doch zu nichts? warf Strongarm ein, doch Stratos wurde dadurch noch aufgewühlter und rief: ?Du gehörst eigentlich auch in den Kerker, Brudermörder!? Strongarm zuckte zusammen. Ja, er war wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden, schon vor vielen Jahren, doch dann hatte Spikor ihn befreit, und Strongarm hatte keinerlei Lust, wieder ins Gefängnis zurückzukehren. ?Das reicht!? gebot Scare-Glow, und die Debatte verstummte schlagartig. Alle sahen zu ihm auf, als er sich von seinem goldenen Thron erhob. ?Wenn ich alle meine Leute in eternische Gefängnisse schicken würde, dann wäre dies hier bald wieder eine Geisterstadt.? ?Nein?, antwortete Stratos, ?denn in seiner grenzenlosen Güte ist der König bereit, seine Anklage wegen Verrats gegenüber allen ehemaligen Mitstreitern Skeletors fallen zu lassen, da sie sich offensichtlich von ihrem Meister abgewendet haben. Das schließt sogar eine Amnestie wegen ihrer anderen Verbrechen ein. Ihr müsstet nur Schlangen und Söldner ausliefern. Mit euren übrigen Leuten könnt ihr euch hier in Galirad ein glückliches, zivilisiertes und friedliches Leben aufbauen!? Als der Verteidiger Eternias diese Worte ausgesprochen hatte, wurde es still im Thronsaal. Hiss züngelte nervös, denn er erkannte sehr wohl in den Gesichtern seiner Kameraden die Versuchung, in die Randor sie mit diesem Angebot führte. Spikor blickte durch die offen stehenden Torflügel nach draußen in den Hof mit dem Springbrunnen. Am Horizont, jenseits der Stadt und des Kraterrandes, waren im ersten Licht des Tages die Gipfel des Gebirges zu erkennen, das aus dem Vine-Jungle herausragte. Einen Pulsschlag lang blitzte die Idee des Königs von Eternis vor dem ehemaligen Schmied auf. Er begriff sie und erkannte, was sie bedeutete: Einen Abschluss mit der Vergangenheit, einen völligen Neuanfang. Beim nächsten Pulsschlag schob er sie beiseite. Die Sonne tauchte in eine Wolkenbank, und jetzt konnte er genau den Pfad erkennen, der ins Gebirge, hinauf zum Eisenpass und zum Blutvergießen führte, auf das er sich so lange und mit solcher Sorgfalt vorbereitet hatte. ?Ihr Eternier habt uns gar nichts zu befehlen? sagte er und sah zu seinem König. Der nickte nur, denn er dachte das Selbe. ?Ihr scheint zu glauben, dass ihr mit uns handeln und feilschen könnt, aber WIR sind diejenigen, die EUCH sagen, was ihr zu tun habt! Eure Zeit ist abgelaufen, Eternier! Und damit auch die Zeit eurer lächerlichen Gesetze und Ideale! Wäre euer König stark, so würde er uns keine Gnade anbieten, sondern uns vernichten! Euer Vorschlag beweist nur eure Schwäche! Das Schlachtfeld wird der Welt unsere Stärke offenbaren!? Stratos nickte bekümmert. Er hatte diese Antwort erwartet. ?Der König wird enttäuscht sein, dies zu erfahren.? ?Oh, er wird noch enttäuschter sein, als du denkst!? lachte Spikor und trat vor. Stratos sah ihn misstrauisch an, doch bevor er reagieren konnte, hatte der General seinen Dreizack vorschnellen lassen und ihn tief in Stratos? Brust gerammt. Sofort stürmten Wachen herbei und fielen von allen Seiten über den Boten her. Verwundet und umzingelt konnte Stratos sich nicht befreien. Sein Stab mit der weißen Fahne war zu Boden gefallen, und die schmutzigen Fußabdrücke der Krieger zeichneten sich auf dem Stoff ab. ?Schickt ihn auf Galirad-Art zurück!? befahl Spikor grinsend. Schon morgen würde Randor Stratos? Kopf zu Füssen gelegt bekommen. Dies würde dann die formelle Kriegserklärung sein!


3 Tage später?

Spikor stieg auf den Felsen und sah sich um. Von hier aus hatte man einen guten Überblick über die Landschaft, die bald zum Schlachtfeld werden sollte. Der Findling ragte etwa 5 Meter über das normale Bodenniveau hinaus und war groß genug, den General samt seiner Botenläufer (unbewaffnete Galirads, deren Aufgabe es war, während der Schlacht Befehle mündlich zu übermitteln) und dem königlichen Standartenträger mit dem Banner des Reiches bequem Platz zu bieten. Scare-Glow gesellte sich zu ihnen, seine Skelettwache blieb jedoch am Fuß des Felsblocks. Auch die Lage des Felsens war ideal, denn er befand sich fast genau in der Mitte und gleichzeitig auf dem höchsten Punkt des Passes. Spikor führte sich das Gelände nochmals vor Augen: Der Weg, den Randors Armee nehmen musste, schlängelte sich zunächst tagelang durch den tropischen Urwald, was den eternischen Soldaten schon wegen des Klimas zu schaffen machen würde. Danach mussten die Truppen die Passstraße hochsteigen und dabei über 2000 Höhenmeter überwinden. Die Straße maß selbst an den breitesten Stellen kaum mehr als 2 Meter und führte direkt am Steilhang entlang. Oft ging es auf der einen Seite steil bergauf und auf der anderen genauso steil bergab. Wie ein langer Wurm würde Randors Armee sich diese schmale, steile Straße hochkämpfen müssen, und weil der Weg so eng war, würden immer nur wenige Soldaten gleichzeitig oben ankommen. Dort oben gab es zwar, als die Straße einen scharfen Knick machte, einen kleinen, fast kreisrunden Platz von etwa 10 Metern Durchmesser (der wiederum nur von Steilhängen nach oben oder unten umgeben war), aber danach kam auch schon das Nadelöhr. Der Platz lag nämlich genau vor einer fast 100 Meter hohen, beinahe senkrecht aufragenden Wand, die nur an einer Stelle einen schmalen Durchlass bot. Ein Riss, wie von einem Blitz geschlagen, kaum 3 Schritte breit, war die einzige Möglichkeit, die Wand zu passieren. Angeblich war er vor Urzeiten beim Duell zweier Magier entstanden, doch dies war nur eine Legende. Hier konnte man sehr leicht eine Abwehrstellung aufbauen, das war selbst Leuten, die keine Ahnung von der Kriegführung hatten, auf den ersten Blick klar. Der schmale Durchlass war etwa 10 Meter lang, danach war das Felsmassiv durchquert und die Straße öffnete sich schlagartig wieder und wurde sehr viel breiter. Dennoch war man, wenn man so weit gekommen war, noch nicht ganz über den Pass. Hinter dem Nadelöhr ging es noch einen kleinen, nicht allzu steilen Abhang hinauf. Der Abhang war mit saftig grünem Gras bewachsen und wurde an beiden Seiten von den grauen, sanft ansteigenden Hängen des Gebirges umsäumt. Er bildete eine Fläche von vielleicht 100 Metern Breite und etwa 300 Metern Länge. Auf dieser Strecke stieg er kaum um 20 Höhenmeter an, bevor man die Kuppe erreichte, hinter der es wieder bergab und nach Galirad ging. Und genau oben auf dieser Kuppe, ziemlich in der Mitte, lag der Findling, auf dem Spikor seinen Gefechtsstand errichtete und zufrieden beobachtete, wie seine Truppen die befohlenen Stellungen einnahmen.

Eine der drei Kompanien aus Galirad sollte vorne am Nadelöhr Stellung beziehen, die andern beiden und die Söldner würden hier oben auf der Kuppe, dem eigentlichen Pass, ihre Position einnehmen. Die Snakemen und ihre Dinosaurier befanden sich hinter der Kuppe, sodass man sie vom Nadelöhr aus nicht sehen konnte. Sie würden erst im geeigneten Moment über den Hügel stürmen und sich bis dahin verborgen halten. Da in den Bergen um diese Jahreszeit oft Hochnebel war, machte die feindliche Luftaufklärung Spikor keine allzu großen Sorgen, und tatsächlich hatte sich, seit sie hier oben angekommen waren, kein einziger Flieger am Himmel blicken lassen. Die Eternier wussten zwar, dass die Armee Galirads zum Eisenpass gezogen war, aber das war ohnehin klar gewesen, weil dort die beste Verteidigungsmöglichkeit bestand. Im dichten Wald, durch den sie sich bewegt hatten und der so voller Leben war, dass nicht einmal Infrarot-Kameras aussagekräftige Bilder von Spikors Truppen hatten machen können, blieb die wahre Stärke von König Scare-Glows Armee im Verborgenen. Immerhin beruhte dies weitgehend auf Gegenseitigkeit, denn auch Spikor wusste nicht viel über seine Feinde. Einzelne Galirad-Späher und Screeetch, der einen Rundflug unternommen hatte, berichteten von Tausenden von Soldaten, aber keinen Pferden (die hatte Eternia schon lange gegen motorisierte Verbände ausgetauscht, was sich aber hier, wo kein Fahrzeug durchkam, als nachteilig erwies) und nur ganz wenigen größeren Geräten, darunter das Roboterpferd der Masters. Das bereitete Spikor jedoch keinen Kummer, denn schließlich verfügte seine Truppe über ein Pferd des gleichen Modells. Ein Unteroffizier gab ein Zeichen und der General sah auf. Es war soweit! Alle Kompanien standen auf ihren Plätzen! Vorne im Nadelöhr die 3. Kompanie mit 100 Mann unter der Führung von Stinkor, hinten auf dem Pass die drei anderen Kompanien, links die 1. unter Mer-Man, rechts die 2. unter Clawful, und in der Mitte die 4, die ?Schwarze Bruderschaft?, unter Blade. Die 1. und die 2. hatten, genau wie die 3., jeweils 100 Mann, die 4. hatte 150. Stinkor hatte seine Leute in das kleine Nadelöhr gezwängt, wo kaum vier nebeneinander stehen konnten und sie sich somit nach hinten stauten. Der schmale Durchgang war regelrecht verstopft mit Männern. Das war die 1. Linie. Die Hauptstreitmacht auf der Kuppe bildete an den Flanken (wo Mer-Man und Clawful führten) je 4 Reihen von jeweils 25 Mann Breite. In der Mitte, bei Blade, waren es 5 Reihen von jeweils 30 Mann. Alle Männer standen Schulter an Schulter und zwischen den Reihen betrug der Abstand nur je 1 Meter. Somit ergab sich ein 4 bis 5 Reihen tiefer, dichter menschlicher Wall von 80 Mann Breite, der die Kuppe und somit den Pass von einem Ende bis zum anderen komplett ausfüllte. Das war die 2. Linie. Hinter der Kuppe befanden sich die mobilen Truppen, die Spikor zur sogenannten ?5. Kompanie? zusammengefasst hatte. Angeführt wurden sie von Strongarm auf dem Roboterpferd Nightmare. Ansonsten bestand diese 5. Kompanie vor allem aus den Snakemen mit ihren Sauriern. Der größte von ihnen, der Gigantisaur, hatte mit Rattlor einen Reiter und zusätzlich mit Tung-Lashor einen Schützen. Normalerweise saß dieser auf dem Rücken der Kreatur und schoss mit seiner Armbrust, doch wenn das Ungetüm sich auf die Hinterbeine erhob, konnte man auch auf seiner Brust eine Geschützplattform mit einer Zwillings-Laserkanone ausfahren, die mehr Feuerkraft hatte. Der nächstgrößte Saurier, der Tyrantisaurus, war das Reittier von Snake-Face, und auf dem Bionatops saß Fang-Man, der mit einer Axt bewaffnet war. Beide Tiere verfügten auch über Strahlenwaffen. Das Glanzstück der 5. Kompanie war aber der Battle-Bones, das Knochengerippe eines toten Sauriers, das von Whiplash gelenkt wurde und auf dessen Rücken sich 20 Galirad-Bogenschützen festgeschnallt hatten. Diese starke Kavallerie war Spikors Trumpfkarte, deshalb hielt er sie noch versteckt. Auch die beiden einzigen Flieger Galirads, der Dämonenvogel Screeetch und der von Squeeeze geflogene Turbodactyl, standen dort hinten am Boden und warteten auf ihren Einsatz. Und dann war da noch Hiss mit seiner Hinterhaltgruppe ? Spikor sah sich nach ihnen um und bekam prompt ein blinkendes Spiegelsignal von der Felswand über dem Nadelöhr, wo sich die Schützen der Snakes ? Kobra-Khan, Lizor und Saurod ? zusammen mit dem Schlangenmagier und den beiden Robotern Blast-Attack und Twistoid verschanzt hatten. Ja, es war alles vorbereitet! Die Eternier konnten kommen!


Nach etwa zwei Stunden Wartezeit war es soweit: Stinkors Späher (ein paar Galirads aus seiner Truppe, die er einige hundert Meter die Passstraße hinunter geschickt hatte) kamen zurück und meldeten, dass die ersten eternischen Soldaten soeben hinter einer Biegung in Sicht gekommen seien. Stinkor lies ein entsprechendes Zeichen geben und alle Männer Galirads zogen ihre Waffen. Die Schlacht begann!


Der Heerwurm Eternias kämpfte sich langsam und keuchend den engen und steinigen Weg hoch zum Vorplatz vor dem Nadelöhr. Ganz vorne hatte Randor ein Reserveregiment platziert, da er eine Falle befürchtete und nicht gleich seine besten Männer verlieren wollte. So musste das 66. Reserve-Lanzenträgerregiment aus Durnbar vorneweg marschieren. Das waren Männer aus den kleinen Bauerndörfern der Westmark, die allerlei Berufen nachgingen und nur im Kriegsfall eingezogen wurden. Sie waren durchweg mittleren Alters, kräftig und schweigsam, und sie trugen die übliche Ausrüstung aller eternischen Truppen: Einen grünen Kampfanzug, darüber einen bronzenen Harnisch und auf dem Kopf einen stahlblauen Helm. Als Einheit der Linieninfanterie war ihre Hauptwaffe ein 3 Meter langer Spieß. Andere, bessere Einheiten trugen Energiegewehre, aber diese Kontingente kamen erst weiter hinten in der eternischen Marschordnung. Der Leutnant, der die 66ste anführte, war selbst ein Reserveoffizier und eigentlich Schreinermeister in dem Marktflecken Durnbar. Er leistete jeden Tag harte Arbeit, um seine Frau und seine drei Kinder zu ernähren, und es ärgerte ihn sehr, dass er hier auf dieser anstrengenden Straße in der schweren Kampfausrüstung herumlaufen musste, während es daheim so viel zu tun gab. Mürrisch ging er seiner Truppe voraus und betrat als erster den Vorplatz. Er blieb stehen und sah zurück in die Richtung, aus der er gekommen war. Ein endloser Zug von Männern stapfte den Pass hoch, und in der heißen Sommerhitze der Tropen erzeugten sie eine gewaltige Staubwolke, sodass man beim besten Willen nicht mehr erkennen konnte, wo das Ende der Formation war. Der Leutnant schmeckte den Staub der Straße und spuckte aus, doch es half nichts, er hatte immer noch Sand im Mund. Dann drehte er sich zum Berg um und warf einen Blick in den Spalt, der das Nadelöhr darstellte. Der Schatten darin war so tief und hier draußen die Sonne so grell, dass man nichts erkennen konnte. Aber irgendwo hier musste der Feind sein, das wusste der Leutnant genau. Er beschloss, zu warten, bis seine Männer den gesamten Vorplatz besetzt hatten, dann wollte er durch den Spalt vorrücken. Plötzlich hörte der Leutnant ein Pfeifen, als ob etwas die Luft schnell durchschnitt. Danach ein klingen, wie wenn ein kleines Metallstück auf Bronze geschlagen hätte. Auf einen Bronzepanzer! Alarmiert zog der Leutnant sein kurzes Schwert und sah sich um, als auch schon ein erneutes Pfeifen den nächsten Pfeil ankündigte. Pfeile! Diese Wilden schossen tatsächlich mit Pfeilen! Da schlug einer direkt vor ihm in den Boden ein! Und dort wurde ein Soldat in den Oberschenkel getroffen! Rufe ertönten und die Männer des 66. Regiments rannten durcheinander. Sie waren eben nur Reservisten und reagierten nicht so schnell wie ?echte? Soldaten. Der Leutnant aber wunderte sich, weshalb nur so wenige Pfeile kamen. Damit verschenkten die Galirads doch den Überraschungseffekt! Dann wurde ihm klar, woher der Beschuss kam ? aus der Spalte! Und die war so schmal, dass eben nur eine Handvoll Männer nebeneinander stehen und gleichzeitig hinaus schießen konnte.

?In den Spalt! Sturmangriff!? brüllte der Leutnant, und seine Soldaten, dankbar für die Führung, reagierten sofort. Mit den Spießen voraus rannten in das Nadelöhr hinein, um die Bogenschützen in einen Nahkampf zu verwickeln. Der Leutnant mischte sich unter seine Männer und stürmte mit ihnen vor. Die Galirads im Spalt aber steckten ihre Bögen weg und zogen ihre Kurzschwerter. Damit waren sie jedoch den Eterniern unterlegen, da deren Spieße eine größere Reichweite hatten. Die Männer Randors drängten in die Engstelle und hielten ihre Spieße vor. Die Galirads hatten keine Wahl und mussten zurückweichen. Einige von ihnen duckten sich unter den Spießen durch und kamen so nah genug an die Eternier heran, um einen oder zwei von ihnen zu töten, doch es rückten sofort neue Männer nach und letztlich mussten Stinkors Krieger die Stellung im Nadelöhr aufgeben. Sie verließen den Spalt, rannten etwa 20 Meter zurück und bildeten dort einen Halbkreis. Noch waren sie nicht geschlagen. Als die Soldaten Eternias ihnen folgten und ebenfalls den Spalt hinter sich ließen, konnte Spikor sie erstmals von seinem Kommandoposten aus sehen. Hochzufrieden verfolgte er den taktischen Rückzug seiner 3. Kompanie. Es verlief alles genau wie geplant. Kaum waren die ersten Feinde aus dem Nadelöhr heraus, empfing sie ein Pfeilhagel von Stinkors Truppe, die nun, dank ihrer Halbkreisformation, alle gleichzeitig schießen konnten. Trotz ihrer Harnische gingen viele Eternier, in Arme, Beine oder Hals getroffen, zu Boden. Der Leutnant erkannte das Problem sofort. Er musste seine Leute wieder in den Nahkampf schicken, wenn sie sich nicht einfach einer nach dem anderen abschießen lassen wollten. Und so brüllte er: ?Weiter angreifen! Bleibt nicht stehen!?, und unter lauten ?Hurra?-Rufen preschten die Reservisten aus Durnbar auf den Halbkreis der Galirads los. Diese zogen erneut ihre Schwerter, und wieder kam es zum Nahkampf, doch diesmal hatten die Galirads mehr Platz und konnten den langen Spießen der Eternier besser ausweichen. Außerdem hatte nun auch Stinkor ein kurzes Bronzeschwert gezogen und schlug damit um sich, und der Monsterkämpfer hatte viel mehr Kraft als ein eternischer Reservist. Fast jeder seiner Hiebe bedeutete den Tod für einen weiteren rechtschaffenen Mann. Die Kraft der Eternier erlahmte, sie hatten durch die Pfeile zu viele Männer verloren und waren nun nicht mehr genug, um die Stellung Stinkors zu durchbrechen. Doch da nahte Hilfe. Inzwischen war eine weitere eternische Einheit durch den Spalt gekommen, das 29. Linien-Schützenregiment. Diese mit Strahlengewehren bewaffneten Berufssoldaten verhielten sich viel professioneller als die Reservisten und stellten sich in doppelter Schützenlinie auf, die 1. Reihe auf den Knien, die 2. stehend dahinter. Als sie fertig waren, befahl ihr Offizier den wenigen überlebenden Durnbar-Reservisten, die auch ihren Leutnant verloren hatten, sich hinter die Schützenlinie zurückzuziehen. Stinkor erkannte die Gefahr, doch es war zu spät. ?Feuer!? bellte der Eternia-Offizier, und eine Salve aus hundert Energiewaffen donnerte gleißend über den kleinen, mit Toten bedeckten Platz, auf dem eben noch gerungen worden war. Die Galirads gingen reihenweise zu Boden, doch Stinkor war nicht bereit, es dabei bewenden zu lassen. Er rannte nun höchstpersönlich vor und deckte sich mit seinem blauen Schild. Die Eternier schossen auf ihn, aber Rüstung und Schild waren stabiler als bei normalen Soldaten und hielten lange genug, um das schwarz-weiße Stinktier auf wenige Schritte an die Schützen heran zu bringen. Nun sträubte er sein Fell und stieß eine schwarze Dunstwolke ab, die den Eterniern die Sicht und die Luft nahm, und rannte dann mitten in diese Wolke hinein. Er schlug um sich, und die hustenden und keuchenden Soldaten, die ihn nicht sehen konnten und mit ihren Gewehren auch nicht für einen Nahkampf ausgerüstet waren, erlitten schwere Verluste.

Die Galirads der 3. Kompanie, welche den Feuersturm überlebt hatten, drangen nun auch wieder auf ihre Gegner ein, und das Gemetzel am Nadelöhr begann von Neuem. Wieder wurden die Eternier zurückgedrängt, und wieder erhielten sie Verstärkung, denn über den langen, schmalen Weg kam ein Regiment nach dem anderen oben an und rannte durch den Spalt, um sich jenseits des Nadelöhrs ins Getümmel zu stürzen. Die Soldaten des 22. Linien-Lanzenträgerregiments mit ihren Spießen brachten Randors Männern erneut ein großes zahlenmäßiges Übergewicht, aber Stinkor hätte das Nadelöhr dank seiner besonderen Fähigkeiten vielleicht dennoch halten können, doch nun wurde es Spikor zu bunt. Die 3. Kompanie hatte bereits drei Viertel ihrer Mannschaftsstärke verloren und schien somit ausgeblutet. Es hatte keinen Sinn mehr, sie weiter zu verheizen. Der General schnippte auf seinem Gefechtsstand mit den Fingern, und einer seiner Meldeläufer rannte los. Spikor folgte ihm mit den Augen, als er über den grasgrünen Abhang hinunter zum Nadelöhr lief, sich zwischen den kämpfenden Männern hindurchzwängte und Stinkor den Befehl seines Anführers übermittelte. Stinkor reagierte sofort und befahl den Rückzug. Nur 14 Galirads seiner Truppe hatten überlebt und folgten ihm den Hügel hinauf. Sie liefen an Spikors Gefechtsstand vorbei und verschwanden hinter der Kuppe. Dort blieben sie stehen, versorgten ihre Wunden und ruhten sich aus. Ihr Einsatz war vorbei ? fürs Erste. Damit hatten Randors Soldaten das Nadelöhr besetzt. Nun konnten sie ungehindert weitere Regimenter hindurch schicken und auf die andere Seite bringen, was sie auch sofort taten. Spikor und mit ihm seine Hauptstreitmacht, die Linie aus 1., 2. und 4. Kompanie, standen reglos auf der Kuppe und beobachteten, wie immer mehr Eternier die Engstelle passierten und auf der grünen Fläche dahinter ausschwärmten. Der General hatte keinen Grund zur Sorge. Das Aufgeben der 1. Linie war geplant gewesen. Sie hatte sich gut gehalten und dem Feind einige Verluste beigebracht. Mehr war nicht zu erwarten gewesen gegen eine derart weit überlegene Armee. Aber die Schlacht hatte schließlich gerade erst begonnen. Gespannt wartete Spikor darauf, dass ein wichtiger Offizier auf diese Seite des Nadelöhrs kommen würde.


Die Flut der Eternier riss nicht ab. Schon waren 300 durch das Nadelöhr gekommen, dann waren es 500, und es wurden immer mehr. Inzwischen übertrafen sie die 350 Galirads auf der Kuppe deutlich an Zahl und Kampfkraft. Auch die überlegene Position der Verteidiger würde bald nicht mehr ausreichen, um ihren Sieg zu garantieren. Ein Meer aus stahlblauen Helmen breitete sich auf dem Hang aus und erfüllte ihn von einer Seite bis zur anderen. Die gewaltige Macht des hochentwickelten eternischen Königreiches ergoss sich auf diese kleine Fläche und drängte sich Schritt um Schritt näher an Spikors 2. Linie heran. ?Wird es nicht langsam Zeit für unsere Falle?? fragte Scare-Glow, der neben Spikor auf dem Felsblock stand, nervös. ?Noch nicht? antwortete der General, ?erst muss einer der Masters durch die Engstelle kommen. Vorher lohnt es sich nicht.? Als etwa 700 Eternier am Fuß des Hügels Aufstellung genommen hatten, war es soweit: Wie silbern glänzte das Roboterpferd Stridor, als es Man-at-Arms, den Waffenmeister und Heerführer des Königs von Eternia, durch das Nadelöhr trug. Direkt hinter ihm folgte das 1. Königliche Garde-Schützenregiment, die Elitetruppe Randors unter Führung von Teela. Der Kern der feindlichen Streitmacht hatte die Pforte nach Galirad durchschritten! ?Jetzt?!? zischte Scare-Glow, doch Spikor winkte ab. ?Lass ihn erst bis in die Mitte kommen? gab er zurück und sah zu, wie hinter Teelas Einheit weitere Soldaten aus dem Spalt drangen. Man-at-Arms erreichte das Zentrum der eternischen Aufstellung und brüllte Befehle in die Menge der Soldaten, die auch sofort reagierten. Die Eternier formierten sich! Vorne mehrere Reihen Schützen, dahinter die Speerträger. Spikor hob seine linke Hand, an welcher der Dreizack mit seinem Sprungfedermechanismus befestigt war, und schoss die Waffe ab. Die dreispitzige Klinge löste sich vom Arm des Stachelkämpfers und flog in hohem Bogen auf die Eternier zu. Fast genau in der Mitte zwischen den beiden Armeen fiel sie zu Boden und rammte sich in die Erde, wo die Waffe leicht vibrierend stecken blieb. Das Signal war gegeben! Und die Falle der Galirads schnappte zu!

Weit oben über dem Nadelöhr, direkt am Steilhang, erhob sich Blast-Attack aus seiner Deckung. Er schritt gemächlich einige Meter den Berg hinab, bis unter einen großen Stein, der dort am Hang lag. Unter dem Stein kauerte der Cyborg sich nieder und explodierte! Wie ein Donner hallte es im Pass, und alle Soldaten Eternias blickten sich erschrocken um. Die Erde bebte! Eine Gerölllawine ging ab und prasselte genau in die Engstelle hinein. Das 78. Reserve-Lanzenträgerregiment aus Nordling, welches gerade dabei gewesen war, das Nadelöhr zu passieren, versuchte in Panik, sich noch zu retten, doch es war zu spät. Die Männer wurden von Tonnen von Gestein begraben und verschwanden völlig in der gewaltigen Staubwolke, die sich blitzartig am Unglücksort ausbreitete. Blast-Attack aber setzte sich wieder zusammen, nahm seine rote Axt und rannte den Hügel hinunter bis an den Fuß des Schuttberges, den er soeben im Nadelöhr errichtet hatte. Niemand würde auf diesem Weg zurückkehren können! Man-at-Arms und Teela sahen sich entsetzt an. Sie und ihre etwa 800 Männer saßen auf dieser Seite des Passes in der Falle und konnten nicht hinaus, genau so wenig, wie Verstärkung herein gelangen würde. Ein stummer Blick zwischen Vater und Tochter, beide in zahllosen gemeinsamen Schlachten für das Gute gestählt, und ein Nicken Teelas ließen den Waffenmeister Randors zu einer Entscheidung kommen: Wenn der Rückweg versperrt war, so musste man eben nach Vorne durchbrechen, und das bedeutete, die Galirad-Hauptkampflinie auf der Kuppe zu durchbrechen. Dort standen keine 400 Mann, nicht einmal halb so viele, wie Man-at-Arms hatte. Es würde ein harter Kampf werden, aber es würde reichen. Der Sieg war immer noch möglich. ?Vorwärts!? brüllte er, und die Eternische Armee setzte sich langsam, in dichter Formation, den Abhang hinauf in Bewegung. In ihrer Mitte ritt Man-at-Arms auf Stridor und war bereit, sich als erster ins Gefecht zu stürzen. ?Sie kommen!? lachte Scare-Glow. ?Nicht mehr lange!? grinste Spikor, dessen linke Hand vom Abschuss des Dreizacks immer noch gehoben war. Nun lies er sie sinken. Dies war das nächste Zeichen. Die Söldner und Galirads auf der Kuppe wichen zur Seite und machten der 5. Kompanie Platz, die hinter ihnen über die Anhöhe drängte. Von Strongarm auf Nightmare geführt, brauste die Dino-Kavallerie Galirads auf die eternische Schlachtlinie zu. Hinter den Ungeheuern schlossen die Soldaten Scare-Glows ihre Linien wieder. Die Monster aus der Urzeit würden die Drecksarbeit erledigen.

Man-at-Arms hatte mit einem Kavallerieangriff gerechnet und wusste als erfahrener Veteran, dass Reiterei, die auf geordnete und ungeschwächte Infanterie trifft, keine Chance hat, diese zu besiegen. Was der Waffenmeister aber nicht erwartet hatte, war die Art der feindlichen Kavallerie. Die Dinosaurier waren riesig, mit Schuppen gepanzert und mit Zähnen, Krallen und Strahlenkanonen bewaffnet. Furcht zeichnete sich auf den Gesichtern der eternischen Soldaten ab, als sie diese Horde wilder Ungeheuer laut brüllend auf sich losstürmen sahen. ?Feuer!? schrie Man-at-Arms verzweifelt, und aus hunderten Energiegewehren donnerten Salven auf den Feind. Doch die Schüsse prallten an den Schuppen der Tiere ab, während diese in gewaltigem Tempo herangedonnert kamen. Besonders furchterregend war das Sauriergerippe in der Mitte, von dessen Rücken nun die ersten Pfeile auf die Eternier abgeschossen wurden. Da stimmten auch schon die anderen Reptilien in das Feuer ein und ließen ihre Strahlenwaffen aufblitzen. Die schweren Geschütze rissen breite Schneisen in die dicht gedrängt stehenden Soldaten Eternias. ?Auf die Augen! Zielt auf die Augen!? befahl Man-at-Arms, und einige Soldaten befolgten seinen Befehl auch. Doch die meisten konnten seine Worte nicht mehr verstehen, weil sie entweder durch die Nähe der brüllenden Bestien im Lärm untergingen, oder weil die Männer, vor allem die Reservisten, angesichts der überlegenen Feuerkraft ihrer Gegner bereits begonnen hatten, in wilder Panik zum Nadelöhr zurück zu fliehen, in ihrer Angst nicht bedenkend, dass dieses ja durch die Explosion versperrt worden war und sie dort in der Falle sitzen würden. Von ihrem Versteck oben am Steilhang aus nahmen die Schützen der Snakes diese Fliehenden unter Feuer und töteten so manche von ihnen, sodass nur wenige gleichzeitig am Geröllhaufen eintrafen, wo Blast-Attack leicht mit ihnen fertig wurde. Es gab kein Entkommen aus diesem Hexenkessel! Und da hatten die Dinosaurier auch schon die vorderste Linie von Randors Armee erreicht. Dank ihrer gewaltigen Größe brachen sie einfach durch und zertrampelten die Soldaten, die sich ihnen immer noch in den Weg stellten. Keiner der Schützen hatte noch eine ausreichend ruhige Hand, um in dieser Situation einen gezielten Schuss auf einen Dino-Reiter oder das Auge eines Tieres abzugeben, und die Lanzen der Speerträger, effektiv gegen Reiter auf Pferden, nutzen nichts gegen die großen und gepanzerten Reptilien. Die Formation der Eternier brach endgültig zusammen. Die Männer rannten durcheinander und versuchten, den Ungeheuern zu entkommen, die viele einfach mit ihren riesigen Pranken zertrampelten oder sie mit ihren großen, vor scharfen Reißzähnen nur so strotzenden Mäulern vom Boden hochrissen, schüttelten und dann in hohem Bogen wegschleuderten und ihre zerschmetterten Körper zwischen ihren schreienden und flüchtenden Kameraden niedergehen ließen. Es war ein einziges Chaos.

Man-at-Arms sah das Banner des Königs fallen, als einer der Standartenträger vom Bionatops niedergeworfen wurde, und der Waffenmeister erkannte, dass er den Tag nur noch retten konnte, indem er den Angriff der Saurier irgendwie stoppte, den zu besiegen waren diese Kreaturen mit den hier verfügbaren Mitteln nicht. Also suchte er nach dem Kopf, dem Kommandeur der feindlichen Reiterei. Könnte er ihn töten, würde der feindliche Angriff seine Ordnung verlieren und es gebe wieder eine Chance. Aber wer war der Kavallerieoffizier Galirads? Auf Stridors Rücken überblickte Man-at-Arms das Schlachtfeld und blendete das grausame Schlachten um sich herum aus. Er verfolgte die Wege der Saurier und beobachtete ihre Reiter. Wer gab Anweisungen? Wer gehorchte? Da, das musste der Offizier sein! Dort auf dem schwarzen Roboterpferd. Strongarm! Natürlich, wer sonst? Er war Spikors klügster Spießgeselle und somit am ehesten für eine Führungsposition geeignet. Man-at-Arms gab Stridor die Sporen und das Pferd setzte sich in Bewegung, direkt auf Nightmare zu. Strongarm hatte die Gefahr noch nicht erkannt, in der er schwebte. Er war zu beschäftigt damit, Snake-Face auf dem Tyrantisaurus zu befehlen, gegen Teelas Garde vorzugehen. Man-at-Arms lud die Energiekanonen seiner Reitmaschine. Er zielte sorgfältig, überprüfte nochmals, und schoss. Ein gleißend heller, blauer Strahl zerriss das Schlachtfeld für einen Augenblick. Strongarms Pferd hatte ein Warnsignal gegeben, als seine Sensoren das feindliche Zielsystem erkannten, doch es war zu spät zum Ausweichen. Der Mann mit dem bionischen Arm konnte gerade noch vom Sattel springen, als sein schwarzes Pferd von der eternischen Energiewaffe voll getroffen wurde. Die ganze rechte Seite des Roboters wurde weggerissen, seine Elektronik verglüht und sein Zentralrechner zerstört. Funkenknisternd fiel Nightmare um. Strongarm aber erhob sich hinter dem Wrack und suchte das Schlachtfeld mit den Augen nach dem Feind ab, der es wagte, noch Widerstand zu leisten. Doch Man-at-Arms ließ dem Kämpfer des Bösen keine Zeit zum Verschnaufen. Dies war Krieg und es ging um mehr als nur sein Leben. Das Leben aller Menschen im Königreich stand auf dem Spiel, wenn diese Schlacht verloren gehen sollte! Man-at-Arms setzte deshalb sofort nach und feuerte noch einmal. Ein zweiter blauer Blitz zuckte übers Schlachtfeld ? und Strongarm, der schon seinen Arm nach Man-at-Arms ausgefahren hatte, verschwand regelrecht im hellen Licht. Als der Strahl vergangen war, war von Spikors Techniker nichts mehr zu sehen außer zwei dampfenden Stiefeln und seinem bereits auf mehrere Meter ausgefahrenen rechten Arm. Strongarm würde nie wieder ins Gefängnis zurück müssen!

?NEIN!!!? schrie Spikor, als er von seinem Gefechtsstand aus den Tod seines ersten Freundes mit ansehen musste, und Whiplash, der den Ruf hörte, sah sich nach dem Grund für den Aufschrei seines Generals um. Der Monsterkämpfer sah die Trümmer von Nightmare und ahnte, was geschehen war, als sein Blick auf Man-at-Arms fiel, der auf Stridors Rücken einen kurzen Moment in Schweigen verharrt hatte, um des Getöteten zu gedenken. ?Tötet ihn!? schrie Whiplash außer sich vor Wut und deutete auf Randors Waffenmeister. Fang-Man auf Bionatops war nah genug, um diesen verhängnisvollen Befehl zu hören. Er gab seinem Tier die Sporen und der Saurier mit den drei Hörnern galoppierte auf Stridor zu. Man-at-Arms erkannte die Gefahr, reagierte aber zu spät. Die Hörner des Bionatops bohrten sich in Stridors Seite, und nun war es an dem anderen Roboterpferd, als verbeulter Schrotthaufen zu Boden zu gehen. Sein Reiter aber war im letzten Moment hochgesprungen und setzte über den Nackenschild des Sauriers hinweg auf dessen Rücken über. Fang-Man wollte seine Waffe ziehen, doch Man-at-Arms war schneller und schlug dem Snakeman mit der Keule an den Schädel, so dass er bewusstlos und blutend vom Sattel rutschte. Der Bionatops tobte mit dem ungewohnten Menschen auf seinem Rücken, doch Man-at-Arms erfasste die Lage schnell und lenkte das wild gewordene Tier nach rechts, wo es gegen die Felswand an der Seite des Passes donnerte und bewusstlos zusammensackte. Der Waffenmeister war kurz vorher abgesprungen und ging nun zu Fang-Man. Einen Augenblick lang stand er über dem verwundeten Feind, doch dann beschloss er, ihm nichts weiter zu tun und ihn stattdessen später, nach dem Kampf, gefangen zu nehmen. Man-at-Arms wandte sich wieder dem Schlachtfeld zu.


Auf der anderen Seite des Nadelöhrs waren nach dem Einsturz weiterhin Truppen angekommen, und die ersten Männer hatten versucht, über das Geröll zu klettern, um ihren Kameraden jenseits der Engstelle zu Hilfe zu eilen, doch sie waren nicht weit gekommen. Aus einer Nische im Fels war der Twistoid hervorgebrochen und hatte sich rasend schnell die Herrschaft über den kleinen, flachen Vorplatz erobert. Dort kreiselte der Roboter schneller, als das menschliche Auge ihm zu folgen vermochte, und nachdem die Soldaten einige Verluste erlitten hatten bei dem sinnlosen Versuch, seiner Herr zu werden, mussten sie den Platz räumen. Ihren Kameraden jenseits der Felswand konnten sie fürs Erste nicht helfen. Ein gezieltes Schießen auf den Twistoid war kaum möglich, dafür war er zu schnell, und außerdem war er auch gepanzert. So kam der Heerzug Eternias auf der Passstraße zum Stehen und der Staub begann sich über die vom Marsch erschöpften Männer zu legen. Die meisten von ihnen, die weiter hinten standen, bekamen überhaupt nicht mit, weshalb eigentlich angehalten worden war. Verärgert drängte sich König Randor durch die Reihen seiner Soldaten. Vorne angekommen, erfuhr er von der schlimmen Lage der Vorhut und besah sich das Übel. Seufzend befahl er schließlich, die Regimenter zurückzuziehen, um auf dem schmalen Pfad Platz zu schaffen für das einzige Fahrzeug, dass die Eternier hierher mitgenommen hatten: Den Attack-Track. Der rote Schützenpanzer, der auf vier voneinander unabhängigen Ketten fuhr, war nur leicht gepanzert und verfügte lediglich über eine schwache Laserkanone auf dem Dach. Er war zur Deckung gegen die wenigen Energiewaffen mitgebracht worden, die der Feind besaß, und keineswegs für eine Panzerschlacht geeignet, aber etwas anderes hatte Randor nicht dabei. Es dauerte einige Zeit, bis hunderte von Männern nach und nach ein Stück über den staubigen Weg zurückgeströmt waren, doch schließlich konnte das Fahrzeug langsam und rumpelnd nach Vorne geholt werden. Als es mit dröhnenden Motoren und rasselnden Ketten auf den Vorplatz walzte, ging der Twistoid sofort auf den Attack-Track los. Der Kreiselroboter versuchte, die Ketten des Panzers zu zerfetzen, um ihn so stillzulegen. Die Männer im Panzer wiederum feuerten mit der Kanone auf den Roboter, aber das Geschütz war viel zu schwerfällig für diese Aufgabe. Schließlich sah der Fahrer des Panzers eine Möglichkeit und ging auf volle Beschleunigung. Der Attack-Track machte einen Satz nach vorne und rammte den Twistoid gegen eine Felswand. Der Kreiselroboter Galirads wurde regelrecht zerquetscht. Bei dem heftigen Zusammenstoß hatte aber auch Randors Panzer beträchtlichen Schaden davongetragen und kam nun kaum noch vom Fleck. Dennoch bracht unter den Männern Eternias Jubel aus und unter lauten ?Hurra?-Rufen versuchten sie nun zum zweiten Mal, den Schutthaufen im Nadelöhr zu besteigen. Hiss aber sah dies von seiner Deckung oben am Hang aus und feuerte eine große Kugel grüner Magie ab, die den inzwischen von vorwärtsstürmenden Soldaten umringten Attack-Track in die beschädigte Seite traf und in Flammen aufgehen lies. Kleinere Explosionen erschütterten das Fahrzeug und machten es endgültig zum Wrack, und zahlreiche Männer wurden durch Funken und herumfliegende Teile verletzt. Hiss und seine Schützen konzentrierten ihr Feuer nun auf das Nadelöhr, um zu verhindern, dass Randor seiner Vorhut Verstärkung zukommen lassen konnte.


Diese war inzwischen in arge Bedrängnis geraten und ihre Reihen hatten sich fast vollständig aufgelöst. Nur um Teela herum hielten noch ein paar Gardisten notdürftig die Stellung, der Rest der Vorhut war tot oder befand sich in planloser Flucht nirgendwo hin, denn einen Ausweg gab es nicht. So rannten sie durcheinander und fielen nach und nach den Schützen oder Sauriern der Galirads zum Opfer. Whiplash, der nach Strongarms Tod nun der ranghöchste Offizier der 5. Kompanie war, sah jedoch in Man-at-Arms eine weitaus größere Gefahr als in Teelas Männern und konzentrierte sich auf ihn. Der Waffenmeister war seit dem Verlust seines Roboterpferdes zu Fuß unterwegs und versuchte, Ordnung in seine aufgelösten Reihen zu bringen. Das wollte Spikors bester Freund nicht zulassen! Er lenkte den Battle-Bones gegen Man-at-Arms. Das riesige Gerippe eines toten Sauriers trampelte quer über das Schlachtfeld, mit seinen krallenbewehren Füssen weitere Soldaten Eternias zerreißend. Die Bogenschützen auf seinem Rücken feuerten unablässig und sorgten dafür, dass ein geordneter Angriff auf den weißen Riesen nicht zustande kam. Whiplash aber hatte nur Augen für Man-at-Arms. Schon einmal hatte er Gelegenheit gehabt, seinen Erzfeind zu töten. Damals, vor Eternis, war Man-at-Arms bereits besiegt gewesen, doch Whiplash hatte Gnade walten lassen. Er hatte erkannt, dass der alte Mann kein ernst zu nehmender Gegner für ihn war, und mit Rücksicht auf seine ehemalige große Liebe Teela hatte der Drachenkämpfer ihren Vater verschont. Nun bereute Whiplash diese Tat. Hätte er Man-at-Arms damals zur Strecke gebracht, würde Strongarm jetzt noch leben. Aber dafür sollte Man-at-Arms bezahlen, genauso wie für alle anderen Untaten, die er je verschuldet hatte. Heute würde der Waffenmeister Eternias bluten für sein verbrecherisches Leben! Man-at-Arms sah den Battle-Bones auf sich zukommen und zog seine einzige Schusswaffe, eine kleine Pistole. Er kannte dank seiner großen Erfahrung den einzigen Weg, ein solches Ungetüm wie das, auf dem Whiplash saß, zu stoppen: Er musste den Reiter treffen! Man-at-Arms stellte sich breitbeinig hin, nahm sich Zeit zum Zielen und schoss. Der Laserstrahl schlug knapp neben Whiplash in den Schädel des toten Sauriers. Erschrocken duckte sich der Monsterkämpfer. Dieser alte Hund wagte es doch tatsächlich, ihn anzugreifen! Ihn, den Drachenreiter! Bevor Man-at-Arms ein zweites Mal schießen konnte, reckte Whiplash sich auf seinem Platz hoch und schleuderte seinen roten Speer. Die Waffe flog in weitem Bogen über das Schlachtfeld. Man-at-Arms ging in die Hocke, um den Speer über sich hinweg fliegen zu lassen, doch er hatte sich verschätzt! Die Waffe flog kürzer und bohrte sich in den rechten Oberschenkel des Waffenmeisters! Mit einem Schrei auf den Lippen ließ Teelas Vater seine Waffe fallen und versuchte, den langen Speer aus seinem Bein zu ziehen, der es vollständig durchbohrt hatte und nun vorne und hinten zu je etwa einem Meter herausragte ? ein sinnloses Unterfangen! Man-at-Arms sah auf, als der Battle-Bones über ihm war. Mit der Beinverletzung war an Flucht nicht zu denken, aber er versuchte es trotzdem. Doch Whiplash brüllte im Triumph auf, als er das tote Tier dazu brachte, den Waffenmeister mit seinen gewaltigen Kiefern zu packen, hoch in die Luft zu zerren und dort zwischen seinen mächtigen Zahnreihen zu zermalmen. Weder Helm noch Harnisch schützen Man-at-Arms vor der durch Magie geschaffenen Kraft der bleichen Kieferknochen. Zerfleischt fiel der Kadaver durch die Öffnung in den Knochen zu Boden, welche zu Lebzeiten des Ungeheuers mit Hals und Speiseröhre verschlossen gewesen wäre.


Teela hatte diese Bluttat nicht gesehen, da sie in die andere Richtung Befehle gab, doch als ein entsetztes Keuchen durch die Reihen ihrer Männer ging, wandte sie sich um und musste den Leichnam ihres Vaters unter dem Gejohle der Galirads fallen sehen. Voller Zorn vergaß sie alles, was Man-at-Arms ihr auf der Militärakademie und in den vielen abendlichen Übungsstunden beigebracht hatte und schrie ihren Soldaten zu, die Stellung aufzugeben und stattdessen Jagd auf den Battle-Bones zu machen! Das Untier sollte fallen für seine Tat! In ihrem aus glühender Verehrung für ihre schöne Kommandantin erwachsenen blinden Gehorsam reagierten die Gardisten sofort und stürmten auf den Battle-Bones los. Damit war die letzte feste Stellung der Eternier auf dem Schlachtfeld gefallen, doch ihre Kräfte waren noch nicht versiegt. Die Männer umringten den toten Saurier und begannen, mit ihren Gewehren auf die Bogenschützen auf seinem Rücken zu schießen. Diese erwiderten das Feuer, und auf beiden Seiten gab es Verluste. Doch davon fiel das Ungeheuer nicht! Es wütete weiter unter der eternischen Infanterie, die kein Mittel gegen den Koloss besaß. Immer mehr Gardisten brachen zusammen oder wurden weggeschleudert. ?Erschießt ihn!? brüllte Teela hasserfüllt und deutete auf Whiplash, und sofort konzentrierte sich das Feuer der königlichen Leibgarde auf den Monsterkämpfer. Der lenkte sein Reittier zur Seite, um aus dem Kreuzfeuer heraus zu kommen, übersah aber dabei, dass dort der gefallene Bionatops lag. Battle-Bones stolperte über den Dreihornsaurier und stürze. Beim Aufprall auf den Boden zerbrach das Skelett und zersprang in tausend Stücke. Sogleich attackierten die Eternier die überlebenden Galirads und durch ihre zahlenmäßige Übermacht konnten sie das Handgemenge schnell für sich entscheiden. Whiplash aber schlug mit seinem Schuppenschwanz um sich und hielt die Soldaten auf Distanz. Er suchte nach einer Möglichkeit, aus dem Ring auszubrechen, den sie um ihn gebildet hatten. Da trat ihm Teela entgegen. ?Mörder! Ich töte dich!? schrie sie voller Zorn. Doch auch der Drachenkämpfer war von Grimm erfüllt über den Tod Strongarms und den Fall des Battle-Bones. Obwohl er keine Waffe mehr hatte, stellte er sich der Frau, der einst sein Herz gehörte. ?Ich habe nur vollendet, was vor den Mauern von Eternis begonnen worden war? antwortete er ihr mit wütender Stimme. Diesmal würde es kein Mitleid geben, keine Gnade für die Feinde Galirads! Teela zog ihr Schwert. Die Soldaten umringten beide und bildeten einen Wall aus Speeren. Es gab keinen Zweifel ? Whiplash saß in der Falle. Doch das bevorstehende Duell füllte sein Denken völlig aus, sodass darin kein Raum mehr blieb für die Ausweglosigkeit seiner Lage. Einen Moment des gegenseitigen Belauerns noch ? schließlich kannten sich beide aus ihrer gemeinsamen Zeit gut und wussten um die Fähigkeiten und Tricks des anderen ? dann preschten sie aufeinander los. Ohne Waffe musste Whiplash sich ganz auf seinen Drachenschwanz verlassen. Er drehte sich und schlug mit voller Wucht zu. Teela aber sah diesen Angriff voraus, duckte sich weg und schlidderte unter dem Hieb durch. Ihr Schwert blitze hocherhoben auf, dann sauste es in die Kniekehle ihres Gegners. Doch auch der war nicht untätig geblieben, denn sein Schwanz schwang zurück und rammte Teela mit voller Wucht in die Seite. Die Frau wurde zur Seite geschleudert, überschlug sich und blieb hustend liegen. Ihre Rippen waren gebrochen und innere Organe waren verletzt. Der Monsterkämpfer aber konnte nach dem Schwerthieb, der seine Sehnen durchtrennt hatte, nicht mehr stehen und sackte auf die Knie. Sofort waren die Soldaten über ihm und er wurde von beinahe zwanzig Spießen durchbohrt.

Spikor hatte den Zusammenbruch seines größten Kampfsauriers mit Entsetzen verfolgt. Diese verfluchten Eternier! Sie sollten in der Falle sitzen und sterben, doch sie hatten es geschafft, drei von fünf Reittieren auszuschalten. Nur der Tyrantisaurus und der Gigantisaurus standen noch! Hinzu kam Strongarms Tod, und was aus Whiplash geworden war, konnte Spikor von seinem Gefechtsstand aus noch nicht sehen. Außer sich vor Zorn befahl er den 350 Männern, die immer noch auf der Kuppe standen, den Sturmangriff den Hügel hinab. ?Ist das auch klug?? fragte Scare-Glow, ?Du hast doch gesagt, wir würden die 2. Linie noch nicht brauchen!? ?Verdammt, überlass das Kämpfen gefälligst mir! Ich weiß schon, was ich tue! Kümmer? du dich lieber um Teela, falls sie noch lebt!? Überrascht von so viel Widerstand, aber auch beeindruckt vom Kampfgeist seines Generals, entgegnete der König nichts und schickte seine Skelettwachen aus, um Teela zu töten. Die Eternier hatten, ohne Offiziere und ohne Formation, gegen die den Hügel herabströmenden Galirads keine Chance mehr. Die Garde wurde überrannt. Teela aber, die schwer verletzt am Boden lag, wurde von den Skeletten gepackt und vor Scare-Glow gezerrt. Spikor, der sich inzwischen wieder etwas beruhigt hatte, schlug vor, die Kommandantin der königlichen Garde von Eternia vielleicht doch erst einmal gefangen zu nehmen. Man konnte schließlich nie wissen, wozu man so eine Geisel noch brauchen würde. Scare-Glow war einverstanden und ordnete an, dass Spikor sich weiter um die Schlacht kümmern sollte. ?Und ich kümmere mich solange um unseren Gast, hehehe!? Teela, die gefesselt war und wegen ihrer schweren Verletzungen kaum stehen konnte, sondern mehr von den Skeletten aufrecht gehalten wurde, sah sich erneut ihrem Alptraum gegenüber.
Die Inhalte dieser Seite dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Seitenbetreibers (Siehe Impressum) in anderen Medien, insbesondere Internetseiten verwendet werden. Genannte Namen und Logos sind eigentragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer und werden als solche anerkannt. Wichtiger Hinweis zu allen externen Links auf www.planeteternia.de: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanziere ich mich hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server. Diese Erklärung gilt für sämtliche Links und Linksammlungen, die zur Zeit bestehen oder in Zukunft bestehen werden. Bitte beachten Sie unsere Online-Sicherheitsrichtlinien und Nutzungsbedingungen.