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Fan-Fictions    Der Schrein von Arkesh    Verrat - 4/4
Der Schrein von Arkesh
Verrat - 4/4
Grinsend war Kobra Khan einen Blick zurück aus der Eingangstür des Tempels. Niemand hatte ihn bemerkt, nicht einmal das schabende Geräusch, als der Steinquader sich verschob und den dunkel gähnenden Eingang freigab, konnte den Schlachtenlärm übertönen. Mit einem leisen Klicken entfernte er das Medaillon, welches perfekt in eine Ausbuchtung innerhalb des Eingangsquaders gepasst hatte und knotete es an seinen Gürtel. Ein letzter Blick zurück, zeigte ihm, das die meisten der Skelettkrieger zerstört waren und Tri-Klops zusammen mit Trap Jaw und Clawful gegen Tung Lashor, Squeeeze und einige Schlangenkämpfer antraten. Die übrigen Monsterkämpfer und Schlangenmenschen konnte er nicht ausmachen, aber das war ihm auch egal. Er schlupfte durch den Eingang am Ende der absteigenden Treppe und automatisch schoss seine Zunge hervor, um die neuen Umgebungseindrücke, die seine Augen nicht erfassen konnten, zu verarbeiten. Er zündete eine Thermofackel und schlich durch die engen Gänge, die gesäumt von Spinnennetzen und Rattennestern waren. Langsam hatte er sich wieder beruhigt, und das Adrenalin das seinen Körper geflutet hatte ebbte langsam wieder ab und ließen klare Gedanken zu. Zum ersten Mal kamen ihm Zweifel, ob es eine kluge Idee war der Hexe des Bösen ätzendes Gift ins Gesicht zu spucken. Eine sehr viel geringere Dosis hätte gereicht und sie schlafen lassen. Für den weiteren Kampf gegen He-Man hätte er eine Verbündete wie sie gut gebrauchen können. Er war sich jedoch sicher, dass sie ihn gesehen hatte, bevor er die Gelegenheit hatte sie anzugreifen. Er zuckte die Schultern und schluckte das schlechte Gefühl herunter. Sobald er erst einmal das Dimensionsportal geöffnet und neue Schlangenkrieger unter seiner Herrschaft nach Eternia gerufen hatte, würden sie vor ihm erzittern. Rattlor, Lashor und die anderen würden sich seiner Macht beugen müssen. Und King Hsss würde seinen neuen Dienern zum Fraß vorgeworfen werden, damit er keine Rachepläne schmieden könnte. Fast tat es ihm etwas leid, das er Webstor ebenfalls mit dem Schlangenstab erwischt hatte. Die Kraft, die sich ihm zu dem Zeitpunkt jedoch geboten hatte war unbeschreiblich. Sie ließ sich nicht kontrollieren, und er war froh, dass er nicht eine brennende Schneise in den Wald gebrannt hatte. Er und Webstor hatten in der Vergangenheit zwar nicht immer perfekt miteinander gearbeitet, aber der Spinnenmensch war wie er ein Abtrünniger. Einer der wenigen seines Volkes, der noch geblieben war. Skeletor konnte und wollte weder Webstors, noch seine eigene Unabhängigkeit anerkennen. Sobald jedoch seine Armee eintraf, würde er seinen Schwur erfüllen und mit Webstors Hilfe ungesehen nach Snake Mountain eindringen, um dort Skeletor und seine Monsterkämpfer zum Kampf zu zwingen und sie zu zerfetzen. Nachdem er ein weiteres Mal um eine Ecke gebogen war, wurde die Höhle auf einmal breiter, bis sie sich in wenigen Hundert Metern auf das einhundertfache der vorherigen Breite vergrößert hatte. Sobald er den Raum betreten hatte, merkte er, das sich der Raum, nur wenige Meter vor ihm, auch nach unten öffnete. Ihm wehte ein frischer warmer Hauch entgegen, der seine Durchblutung sofort wieder in Gang brachte und dafür sorgte, dass er sich wieder stark und erholter fühlte. Die einzigen Geräusche, die er wahrnahm waren das Fauchen der Thermofackel, die er noch in der Hand hielt sowie das stetige Tropfen von Wasser. Ein breiter Steinkranz umgab den zylindrischen Raum und diente als Balustrade. Er wies eine leichte Neigung auf, so dass er auf halber Strecke um den Raum auf Bodennähe angelangt war. Als er über die Kante schaute, sah er, dass ein schmaler Steg über eine tiefschwarze Flüssigkeit in die Mitte des Raumes führte. Eine Plattform mit etwa zehn Metern Durchmesser bildete den Mittelpunkt. Ein riesiger Stalaktit ragte von der Decke und deutete auf einen Sockel, dessen Inneres hohl sein musste. Wasser rann an dem riesigen Zapfen entlang und tropfte langsam, jedoch stetig von der Spitze des Stalaktiten auf den Sockel. Jedoch war der Boden auf dem Plateau trocken, also musste das Wasser auf eine andere Art und Weise abfließen.

Kobra Khan warf seine Fackel auf das Plateau und entzündete eine Neue. Schnellen Schrittes, machte er sich auf den Weg nach unten, den Stab fest umklammert. Nervös fuhr seine Zunge ein weiteres Mal unbewusst aus seinem Maul. Er kniete sich an den Rand und starrte in das schwarze Nichts. Sein Spiegelbild starrte zurück und der Drang, hineinzutippen und die Oberflächenspannung zu brechen war enorm. Jetzt, wo er hier war, wusste er auch, woher die Wärme kam. Sie wurde von dieser Flüssigkeit abgesondert und sorgte dafür, dass er einsatzbereit blieb. ‚Nein… es sorgte dafür, das alle Schlangenmenschen sofort einsatzbereit sind!‘ schoss es ihm durch den Kopf und ein diabolisches Grinsen schob sich auf seine Züge. Er riss sich von dem Anblick los und balanciert über den Steg auf die Plattform. Mit Hilfe seines beschränkten Sehsinns, untersuchte er den Sockel und entdeckte, dass er ein Loch aufwies, durch welches die Tropfen des Stalaktiten ins Innere des Sockels abliefen. Eine Einkerbung, wie am Eingang, sagte ihm, dass das Amulett hier eingesetzt werden musste. Durch die jahrhundertelange durchgehende Tropferei, war der Zapfen jedoch so sehr gewachsen, das zwischen Einkerbung und Felsen nur noch wenige Zentimeter Platz waren. Kaum genug, um das Medaillon dazwischen zu quetschen. Mit etwas Kraftaufwand schaffte er es schließlich den dickeren silbernen Ring hindurch zu quetschen. Der eingelassene Smaragd befand sich nun etwa einen halben Zentimeter unterhalb der Spitze des Stalaktiten. Khan schaut sich um, den Stab wieder in der Hand. Plötzlich ging ein Rumoren durch die Plattform auf der er stand. Gleißendes Licht ging von dem Amulett aus. Ein Wassertropfen war auf dem Smaragd aufgetroffen und dieser begann zu Glühen und durch die Kanten des Edelsteins brach sich das Licht in dutzende Richtungen. Der Sockel sackte zwanzig Zentimeter in den Boden und gleichzeitig schien der Gegenpart des Mechanismus aus dem Boden vor dem Sockel herauszufahren. Eine Halterung, in die der Schlangenstab perfekt einzusetzen war. Khan zögerte einen Moment, bevor er den Stab mit einem Ruck in den Boden rammte. Derweil wurde das Licht mit jedem Tropfen heller und heller. Einer der Strahlen traf auf den Schlangenkopf des Stabes, und das gesamte Plateau begann zu vibrieren. Blubbernd erwachte der schwarze See zum Leben und Kobra Khan hockte sich auf den Boden um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ein schneller Blick zum Steg verriet ihm, das sein einziger Fluchtweg soeben zerbrochen war und er durch die schwarze Brühe schwimmen müsste, um wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die Blasen, die der See schlug wurden größer und größer, schaurige Rufe längst vergessener Seelen wurden lauter und schrien ihre Frustration heraus. Die Augen des Schlangenstabes glühten mittlerweile weiß und die ersten Köpfe tauchten aus den schwarzen Fluten auf. Der Schlangenfürst brach in schallendes Gelächter aus und richtete sich, den Vibrationen zum Trotz, wieder auf, um seine neue Armee in voller Pracht zu erleben.

Ein Aufblitzen ließ ihn aufschauen und das Krachen des einschlagenden Blasterschusses riss ihn vollends aus seinem Freudentaumel. Ein zweiter und dritter Schuss, abgegeben von der Deckenmitte, schlug in den Stalaktiten ein, bis die letzten vier Meter des riesigen Felsens abbrachen und das Amulett zermalmten. Seinem eigenen Aufschrei des Entsetzens folgend, versuchte Kobra Khan das Medaillon noch zu retten, konnte jedoch nur zusehen, wie es unter dem Stein begraben wurde. Abrupt verblassten die grünlichen Strahlen, die, die Höhle erleuchtet hatten. Die Augen des Schlangenstabes blitzen noch einmal hell auf und erloschen dann. Mit einem ohrenbetäubenden Poltern schlug der Stalaktit beinahe zeitgleich auf dem Boden auf und begrub die Fackel unter sich. Dunkelheit legte sich über den Raum und die Schmerzensschreie tausender Stimmen schwollen an, bevor sie abrupt verstummten und nur das dämonische Lachen Webstors zu hören war. „Tausende Arachna wurden getötet.“ höhnte seine Stimme von der Decke und wurde tausendfach von den Wänden zurückgeworfen. „Die Schlangenmenschen haben mich und meinesgleichen ausgelöscht oder in die Verbannung geschickt. Nun ist das Portal zerstört und mit ihnen Tausende von deiner Art. Niemals werden sie Eternia beherrschen. Hörst du Kahn? Niemals!“ Als das Lachen des Spinnenmenschen langsam verklang, wusste Kobra Khan, das Webstor seine Rache bekommen hatte. Und er hatte ihm dabei geholfen.
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