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Fan-Fictions    Story of Ofta    Kapitel 3
Story of Ofta
Kapitel 3
“Beide sahen sich alarmiert um, als die Stimme zu ihnen sprach.
„Wer ist da ?!“, rief Randor und wartete auf Antwort.
„Hier bin ich, Randor.“, sagte die dumpfe Stimme ohne Hast.
„Wir haben keine Zeit für deine Spielchen, Ofta !“, knurrte Dekker verärgert.“Zeige dich endlich.“
Die Krone des Baumes begann sich von links nach rechts zu wiegen und ihre Blätter rascheln zu lassen, und ein leises Lachen war zu hören. „Nicht Ofta. Ich bin es, der Baum.“
Wieder musterten die beiden Männer die große Eiche, die sich vor ihnen erhob.
„Kann es sein, eure Majestät ? Oder ist es nur schwarze Magie ?“
Der König sah den Waffenschmied an. „Ich weiß es nicht. Laß uns herausfinden, was er will.“
Randor trat näher an den alten Baum heran und stemmte die Arme in die Hüfte.
„Noch nie im Leben habe ich einen Baum sprechen hören, doch du scheinst zu wissen, wer ich bin.“, begann er. „Was also kann ich für dich tun, alte Eiche ?“
„In den Tod werdet ihr ziehen, wenn ihr weiter geht. Verlasst diesen Wald als lebende Krieger oder verlasst ihn niemals wieder.“, flüsterte es aus der furchigen Borke.
„Wir werden nicht gehen, ehe wir nicht meine Frau gefunden haben. Sie ist die Königin von Eternia und sie wurde in diesem Wald entführt. Sprich Baum, weißt du, wo sie ist ?“
Randor war angespannt. Führte er wirklich eine Unterhaltung mit einem Baum, oder war dies ein Trick ?
„Wir sehen und hören alles, was in diesem Wald geschieht, König von Eternos. Und wir wissen auch, wo sich Marlena befindet.“
„Ihr wißt es ? Dann sag es mir.“, forderte Randor.
Wieder lachte die Eiche.“ Hahahaha. Du denkst, es wäre so einfach, Randor. Ein Wort von dir und deine Untertanen tun, wie ihnen befohlen. Doch du vergisst, dass ihr in unserem Reich seid.“
Randor schritt zurück. „Ich verstehe nicht. Was willst du damit sagen ?“
Die Kronen der Bäume ringsherum fingen an zu rascheln als der knorrige Baum die Stimme erhob.
„Der immergrüne Wald erstreckte sich einst bis zu eurem Palast und sogar noch etwas darüber hinaus. Dann fingt ihr an, euren eigenen Lebensraum zu zerstören. Bäume habt ihr geschlagen tausendfach. Jahr für Jahr wurde der Wald kleiner. In euren Augen ist er immer noch gewaltig, doch unseren Schmerz werdet ihr niemals verstehen. Sag mir, König Randor, warum sollte ich einen euresgleichen Retten ?“
Randor schaute zu Boden. Diplomatie war hier gefragt. Er hatte schon Völker nur durch Worte vereinigt, warum sollte es nicht auch bei einem Baum funktionieren ? So trat er wieder vor den breiten Stamm und sah ihm ins vermeintliche Antlitz.
„Ich kann nicht ungeschehen machen, was geschehen ist, aber ich kann verhindern, dass euch noch schlimmeres widerfährt. Wenn ihr mir helft, werde ich ein Gesetz erlassen, welches den Wald schützen wird. Nur bitte, Baum, hilf mir, meine geliebte Frau zu finden.“
Stille kehrte ein zwischen den Wipfeln. Eine geisterhafte Ruhe umschloss Dekker und seinen König, bis sich der Baum schließlich äußerte.
„Also gut. Wir haben uns beraten. Wir werden dir die Richtung weisen, doch nicht, ohne dass du Tribut zollst.“
Diese Worte überraschten den König. „Tribut zollen ? Was für einen Tribut verlangst du ?“
„Es ist in unseren Augen nicht viel.“, brummte der Baum. „Doch wenn du deine Frau wiedersehen willst, kostet dich das ein Jahr deines Lebens.“
„Nein !“, schritt Dekker ein. „Randor, das ist Wahnsinn ! Das Leben ist zu kostbar. Wir werden Marlena auch so finden.“
Doch der König wies ihn ab. „ Nein, Dekker. Ich werde es tun. Wer nichts für seine Liebe opfern will, wird auch nichts erhalten.“
„Also gut Randor. Es ist deine Entscheidung. Ich hoffe, der Baum sagt die Wahrheit.“
Randor nickte. „Also dann, Baum, was muß ich tun ?“
„Bleibt einfach dort stehen.“, sagte er sanft. „Wir kümmern uns um den Rest.“
Die beiden Männer versuchten, die Ruhe zu bewahren, als sich unzählige Wurzeln aus dem Boden gruben und sie langsam umschlungen.
„Ich hoffe wir tun das richtige.“, sagte Dekker noch einmal, bevor er und sein König komplett von dem Wurzelwerk umschlungen wurden und beide ins dunkle Erdreich zogen.

Gezogen von zwei mächtigen Keilern erreichte Myrats Kutsche den Waldrand. Neben ihm saß Marlena, die Königin von Eternia, schön wie eh und je. Bald wird sie die seine sein, das wußte er. „Ofta !“, rief er und der graue Gnom ritt an die Kutsche seines Herren heran. „Ja Herr ?“ „Sende deine Wölfe aus. Sie sollen den Weg sichern. Ich will keine bösen Überraschungen erleben.“ Ofta tat, wie ihm befohlen. „Das werde ich tun, Herr.“,säuselte er und entsandte eine Schar seiner Tiere mit einer Handbewegung.
„Wohin reisen wir ?“, richtete Marlena ihr Wort an den dunklen Magier. „Verrate es mir.“ Aus finsteren Augen sah Myrat sie an. Jedoch schien es so, als ob eine Flamme in jedem seiner Pupillen tanzen würde.
„Ich bewundere dein Temperament.“, sprach er und nahm ihre Hand. „Wir sind auf dem Weg in die Ebene der Ewigkeit. Dort gibt es eine Höhle. Eine ganz besondere Höhle. In ihr befindet sich die kosmische Brücke, die einen magischen Weg zu einem ganz besonderen Planeten freigibt.“ Myrat hielt inne und sah der Königin tief in die Augen. „Und hier kommst du ins Spiel, hübsche Marlena.“
Marlena verstand die Worte nicht. „Was habe ich mit dem ganzen zu tun ?“
Myrat lachte. „Du bist mein Schlüssel. Die kosmische Brücke öffnet mir den Zugang zu deiner Heimat. „
„Woher weißt du...?“ ,entfuhr es Marlena erschrocken.
„Das bleibt mein Geheimnis.“, grinste der rothaarige Mann. „ Alles was ich brauche, ist dein dein Blut, um die Verbindung herzustellen. Und falls du dann noch lebst. Hahahaha. Darfst du neben dem künftigen Herrscher von Eternia sitzen.

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