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Fan-Fictions    Der Herr der Fright Zone    Kapitel 1
Der Herr der Fright Zone
Kapitel 1
Der Herr der Fright Zone

I


„Hiss lebt.“ Mekaneck ließ sich nicht die Zeit, wieder zu Atem zu kommen. Er stürmte in Man-At-Arms’ Werkstatt, wo der Waffenmeister gerade an einem Wind Raider arbeitete. „Das Schlangenvolk hat Subternia verlassen. Tausende.“
„Hiss lebt?“ Man-At-Arms starrte den Späher ungläubig an. Die Zahl der Gegner war ihm angesichts dessen wohl entgangen. „Du hast ihn gesehen?“
„Ja, Arms. Er hat einen der Höfe in der Nähe überfallen.“
„Er selbst? Er hat die Drecksarbeit nicht seine Soldaten machen lassen?“
„Es war keine Drecksarbeit. Er hat gefressen. Die Eltern. Die Kinder hat er in die Höhlen bringen lassen. Dann hat er den Hof in Schutt und Asche gelegt. Er scheint zu seiner alten Stärke gefunden zu haben. Er hat ihn einfach im Weggehen in sich zusammenfallen lassen, das Wohnhaus, die Ställe. Ohne sich umzusehen, ohne eine Geste.“
„Wie viele sind es?“
„Viertausend mindestens, die sich draußen versammelt hatten. Sie hatten die Höhlen verlassen und es wurden mehr. Sie kamen immer näher an mich heran. Ich konnte nicht länger bleiben. Wie viele es noch sind, kann ich nicht sagen.“
„Rattlor, Khan, Tung Lashor?“
„Alle bei ihm. Sie haben die Kinder fortgebracht.“
„Wir müssen die Masters zusammenrufen. Ich suche He-Man und mache Randor Meldung. Du verständigst die anderen.“ Mekaneck machte sich auf den Weg. Im Laufschritt verließ Man-At-Arms seine Werkstatt und eilte zum Königspalast. Er hastete die Treppen zu Adams Gemach hinauf, klopfte an und öffnete die Tür, als niemand antwortete. Adams Gemach war leer.
„Mittagszeit, Schlafenszeit.“ Der Waffenmeister zog die Brauen hoch, schüttelte leicht den Kopf und zog die Tür zu. Er ging schnellen Schrittes wieder hinunter, über den Hof in die Ställe zu den Heukammern.
„Prinz Adam?“ Von Adam war nichts zu sehen. Aber Cringers Schwanz hing von einem der Heuboden herab und zuckte leicht, als Man-At-Arms’ Ruf den Kater wohl weckte. „Wenigstens bist du nur die zweitgrößte Schlafmütze am Hof.“, dachte Arms bei sich, als das Heu zu rascheln begann und Adam mit verschlafenem Blick über das Heu schaute.
„Hiss lebt. Das Schlangenvolk ist zurück.“
„Du kannst dir die Scherze sparen. Ich bin auch so wach. Sieht vielleicht nicht so aus, aber du hast ja laut genug gebrüllt. Was gibt’s?“
„Ich scherze nicht. Mekaneck hat ihn gesehen und Tausende seiner Soldaten.“
„Was?“ Jetzt sah Adam wach aus. Auch Cringer hatte sich aufgerichtet und strich sich mit der Tatze die Heureste von der Nase. „Zodak hat ihn doch erledigt.“
„Offensichtlich nicht endgültig. Diese Schlangenbrut hat ihn wohl irgendwie wiedererweckt. Auf jeden Fall ist er zurück und hat eine Armee aufgestellt. Wir brauchen He-Man.“
Adam stieg die Leiter hinab. Cringer stand zögernd am Rand des Heubodens und setzte zaghaft zum Sprung an. Die Leiter rauf war leicht, runter nicht.
„Komm schon, Cringer.“ Der Kater maunzte unzufrieden und blieb sitzen. Er lehnte seinen Oberkörper vor, sah über den Rand und lehnt sich wieder zurück. „Dann eben nicht, feige Katze.“ Adam zog sein Schwert und reckte es in die Luft. „Bei der Macht von Grayskull!“ Das Schwert begann zu leuchten. Das Leuchten kroch die Klinge hinunter und Adams Arm entlang. Am Horizont, dort wo Grayskull lag, leuchtete der Himmel auf. Den Bewohnern Eternis’ war dies in den letzten Jahren desöfteren aufgefallen. Erklären konnte sich das aber niemand. Das Licht breitete sich über Adam aus und schien so hell, dass der Waffenmeister die Augen zukniff. Der Junge war zu leichtsinnig. Die Ställe mussten hell leuchten, wie ein Leuchtturm. Manchmal fragte er sich, ob Adam entdeckt werden wollte oder ob er sich wirklich keine Gedanken machte, dass irgendwann jemand seine Verwandlung bemerken musste.
„Ich habe die Kraft!“ Das Leuchten erlosch, und vor ihm stand der Stärkste der Starken. Er trug seinen Brustharnisch und den Lendenschurz und die Fellstiefel. „Was…?“ Verdutzt sah He-Man an sich hinab und dann den Waffenmeister an.
„Ich weiß es nicht. Die Zauberin wird es dir sagen. Komm.“
„Kater? Komm schon!“ Mit einem Satz und grimmigem Gebrüll sprang Battle Cat vom Heuboden. Heu und Staub stoben unter seinen Pranken auseinander, als er federnd aufkam. Er knurrte kampflustig. Er wusste zwar nicht, was auf sie zukam, aber es würde wieder auf einen Kampf hinauslaufen. Gut so.
Der Held Eternias und der Kampftiger verließen mit dem Waffenmeister den Stall und gingen zurück zum Palast. Die Wachen am Thronsaal öffneten das große Tor und He-Man und Man-At-Arms traten ein. Die Meldung, dass das Schlangenvolk zurück war, konnte Man-At-Arms sich offenbar sparen. Teela, Ram Man und Fisto waren bereits im Thronsaal eingetroffen und hatten Randor berichtet. Das besorgte Gesicht des Königs sprach für sich. Er saß zusammengesunken auf dem Thron, stand aber auf, als er den Waffenmeister sah und kam auf ihn zu.
„Duncan.“ Eigentlich pflegte der König, He-Man zuerst zu begrüßen. Wenn er aufgeregt oder besorgt war, grüßte er jedoch immer zuerst den Waffenmeister. Alte Freundschaft eben.
„Ihr habt es schon gehört?“
„Ja.“ Randor ging zurück zu seinem Thron.
„Was unternehmen wir?“
„Ich habe gehofft, dir sei etwas eingefallen.“ Randor setzte sich und stützte das Kinn auf die Hände. „Tausende…“, murmelte er und schlug die Hände vors Gesicht. Er blickte auf. „Selbst wenn wir die wehrfähigen Bürger zum Wehrdienst einberufen, können wir keine 4000 Mann aufstellen.“
Das Tor öffnete sich, Man-E-Faces und Roboto kamen herein. Der Gigant mir den drei Gesichtern wechselte sein Gesicht. Seinem menschlichen Antlitz war die Beunruhigung anzusehen, die das Robotgesicht nicht gezeigt hatte. „Majestät. Stratos und Buzz-Off sind auf Patrouille, sie kommen erst heute Abend wieder. Mossman ist im Evergreen Forest. Mekaneck holt Sy-Clone.“
Randor nickte und wandte sich Man-At-Arms zu.
„Was unternehmen wir?“, fragte er erneut.
„Ich weiß es nicht. Eine derartige Armee wird uns in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, zumal wir ihre Stärke noch nicht endgültig kennen. Unser Vorteil ist, dass das Schlangenvolk ohne Artillerie kämpft. King Hiss schickt einfach Welle um Welle seiner Krieger. Unsere Battle Rams, Laserbolts und Blasterhawks werden manche Welle aufhalten können, aber gegen Tausende werden wir auf lange Sicht nicht standhalten. Sobald sie uns überrannt haben, ist unsere technische Überlegenheit dahin. Unsere Truppenstärke ist zu gering. Wir können 2200 Mann aufbieten. Sollte Hiss nicht wesentlich mehr als 4000 Mann haben, mögen wir bestehen. Aber ansonsten…“ Arms schüttelte den Kopf.
Randor sah He-Man an.
„He-Man, weißt du weiter?“
„Ich werde nach Grayskull gehen und die Zauberin um Rat fragen. Sie wird eine Antwort wissen.“
„Gut. Wir werden die Truppen in Alarmbereitschaft versetzen und auf deine Rückkehr warten.“ Randor erhob sich. „Bring gute Nachricht, “ er reichte He-Man die Hand, „und kehre bald zurück.“

He-Man erreichte mit Battle Cat die sagenumwobene Burg der Zeitlosen. Mit dem lautem Knirschen, wenn Stein auf Stein reibt, senkte sich der Unterkiefer des monströsen Schädels, der Wind pfiff in dem sich öffnenden Schlund. Grayskull ließ den Stärksten der Starken ein. He-Man ritt hinein, die Fackeln leuchteten wie von Geisterhand auf und hüllten den alten Stein in schwaches Licht. Der Kampftiger hastete die Stufen hinauf in den Thronsaal.
„Ich grüße Dich, He-Man.“ Die Sorceress kam die Treppen von ihrem Thron hinab und dem Krieger entgegen. „Die Ältesten haben mir gezeigt, was geschehen ist. Mekaneck hat nicht einmal die Hälfte der Schlangenkrieger gesehen.“
„Was können wir gegen sie ausrichten?“
„Nichts. Hast du dich bei deiner Verwandlung nicht gewundert, was mit deiner Rüstung geschehen ist?“
„Doch. Hat es mit dem Schlangenvolk zu tun?“
„Sie hat ihren Zweck erfüllt. Sie wird dir gegen Hiss’ Krieger nicht helfen. Du wirst die Schlangen diesmal nicht aufhalten können.“ Die Zauberin sah He-Man mit traurigem Blick an.
„Aber was können wir tun? Es muss doch einen Weg geben.“ Der Stärkste der Starken breitete hilflos die Arme aus. „Die Macht Grayskulls und Zodak haben Hiss bereits einmal aufgehalten.“
„Dieses Mal wird auch Zodak keine Hilfe sein. Aber es gibt einen Weg. Das Böse mit dem Bösen zu bekämpfen.“ Die Zauberin sah zu Boden.
„Was kann böser sein als eine solche Armee unter Hiss’ Kommando? Wovon sprichst du? Skeletor?“, fragte He-Man ungläubig.
„Hiss ist besiegt worden, lange bevor Skeletor uns heimgesucht hat, lange bevor die Ältesten ihre Macht auf Grayskull übertragen haben.“ Die Zauberin sah wieder auf.
He-Man verstand. „Hordak!“
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