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Fan-Fictions    Der Herr der Fright Zone    Kapitel 2
Der Herr der Fright Zone
Kapitel 2
II


„Hordak befreien? Das kann nicht ihr Ernst sein.“ Randor konnte nicht glauben, was er hörte. Zusammen mit Man-At-Arms hatte er He-Man im Thronsaal empfangen. „Wie soll er uns gegen Hiss helfen? Er wird Grayskull angreifen und den Königspalast, aber warum sollte er Hiss’ Armee bekämpfen? Als Hordak nach Despondos verbannt wurde, war Hiss besiegt. Weiß Hordak überhaupt, dass Hiss seitdem zurückgekehrt ist?“
„Die Zauberin sagt, Hordak warte seit seiner Verbannung darauf, zurückkehren zu können. Er habe in seiner Verbannung auf Despondos Vorbereitungen getroffen, um nach Eternia zurückzukehren. Er weiß, was auf Eternia geschieht. Die Armee, die er auf Despondos geschaffen hat, könne es mit dem Schlangenvolk aufnehmen. Er wird seinen ältesten Feind nicht gewähren lassen.“, gab He-Man wieder, was die Hüterin von Grayskull ihm offenbart hatte.
„Und dann? Dann wird er uns angreifen. Wenn seine Armee es mit den Schlangen aufnehmen kann, werden wir uns gegen Hordak noch weniger wehren können als gegen Hiss. Und wer sagt überhaupt, dass er Hiss angreift? Ist sie da sicher?“
„Niemand kann jetzt mehr sicher sein. Es gibt keine Sicherheit, was mit uns, was mit Grayskull und Eternia geschehen wird. Die Zauberin meint, Hordaks Truppen werden durch den Kampf mit den Schlangenkriegern stark geschwächt und dezimiert werden. Das ist die Hoffnung hinter ihrem Rat. Dass beide sich gegenseitig erledigen, bis nur noch ein Rest von Hordaks Armee übrig bleibt, den wir zurückschlagen können. Hordak hat lange gebraucht, um eine solche Armee aufzubauen. Er wird sich nicht so schnell von diesem Kampf erholen.“ He-Man schaute zu dem Waffenmeister, der ihn nachdenklich ansah.
„Dann haben wir mit Hordak in Zukunft das nächste Problem. Und wir wissen noch nicht einmal, wie groß dieses Problem werden wird.“ schüttelte der Waffenmeister den Kopf.
„Und wir wissen auch nicht, ob er Hiss tatsächlich angreifen wird.“ wiederholte Randor seinen Einwand.
„Er wird nicht zulassen, dass Hiss Eternia erobert. Die beiden sind Todfeinde seit alten Zeiten.“, erklärte He-Man. „Außerdem weiß Hordak, dass Hiss, wenn er erst einmal Eternia unterworfen hat, noch schwerer zu besiegen sein wird. Hiss wird dann die Macht Grayskulls haben, er wird sich unsere technischen Möglichkeiten zunutze machen. Er wird nicht länger eine Armee haben, die nur wegen ihrer schieren Masse ihre Stärke hat. Das Schlangenvolk ist derzeit so gut wie nicht ausgerüstet. Das wird sich ändern, wenn Hiss die Möglichkeiten zur Verfügung hat. Er hätte dann zu der Stärke seiner Armee alle unsere Vorteile, die bislang unsere zahlenmäßige Unterlegenheit ausgleichen konnten. Das wird Hordak nicht einfach geschehen lassen.“
„Dass er Hiss angreifen wird, daran zweifle ich auch nicht.“ bekräftigte ihn Man-At-Arms. „Aber was für eine Armee hat Hordak?“
„Die Zauberin konnte es nicht näher sagen. Sie wusste nur, dass es schwer gerüstete Krieger sein sollen.“
„Nach einer Schlacht würden Hordak und vielleicht Hiss übrig bleiben, aber beide ohne ihre Armeen oder zumindest mit größeren Verlusten.“ Man-At-Arms dachte laut und rieb sich das Kinn, dass seine Bartstoppeln kratzten. Sein Blick ging zu Randor. „Dagegen können wir bestehen. Wesentlich wahrscheinlicher als gegen Hiss ganze Armee.“
Der König sah ihn mit verzweifelten Augen an. „Ich soll einen Dämon in mein Reich holen, um einen anderen zu bezwingen. Das kann nicht euer Ernst sein. Skeletor, Hiss und dann noch Hordak. Und was meinst du, wie lange wir da bestehen können?“
„Auf jeden Fall länger als gegen Hiss’ Armee.“
„Und dann? Dann wird Hordak irgendwann Eternia an sich reißen.“
„Irgendwann mag es ohnehin einem gelingen, Randor.“ Man-At-Arms verfiel in die Anrede unter Freunden. „Bei dieser Entscheidung ist kein Platz für langfristige Überlegungen. Hiss wird uns in Kürze besiegen können.“
„Und ihr seid sicher, dass Hordak das nicht schafft, auch nachdem er Hiss geschlagen hat. Er würde unser Volk ebenso versklaven.“
„Aber er frisst es wenigstens nicht.“ warf He-Man ein.
Randor blickte ihn an. Der Blick eines Mannes, der eine Entscheidung treffen musste, der wusste, welche Entscheidung die richtige war, aber an ihr zweifelte, der eigentlich nur eine Entscheidung treffen konnte, aber dem es noch schwerer fiel, die richtige Entscheidung auszusprechen als sie zu treffen. Er schwieg. Auch He-Man und der Waffenmeister schwiegen. Randor konnte nur eine Entscheidung treffen. Sie mussten nichts mehr sagen.
„Das ist Wahnsinn. Das …“ Er atmete durch. „Wie sollen wir ihn überhaupt befreien?“
„Evil-Lyn weiß, wie. Sie hätte es fast geschafft.“ antwortete He-Man
„Evil-Lyn. Auch das noch. Die Hexe wird uns in den Rücken fallen, sobald wir ihn ihr zudrehen.“
„Sie wird uns erst in den Rücken fallen, wenn Hordak befreit ist. Zuvor wird sie unsere Hilfe brauchen. Bei ihrem ersten Versuch brauchte sie Marzos Hilfe. Die wird sie nicht mehr bekommen. Sie benötigt eine andere Energiequelle, um das Tor nach Despondos zu öffnen.“
„Welche?“
„Grayskulls Macht.“ He-Man sah von einem zum anderen. Damit hatte auch Man-At-Arms nicht gerechnet. Erneut blickten sie ihn sprachlos und mit ungläubigen Augen an. Arms schluckte. „Danach dürfen wir ihr den Rücken dann aber wohl nicht mehr zudrehen. Aber das brauchen wir dann ja auch nicht mehr.“ fuhr He-Man fort und kratzte sich etwas verlegen am Hinterkopf. Ihm war ebenso bewusst, dass Evil-Lyn unmittelbar versuchen würde, Hordak zu unterstützen und seine Gunst zu erlangen. Sie würde ihnen nicht einfach in den Rücken fallen, sie würde sich in ihrem Rücken festkrallen und versuchen sie zu schwächen, bis Hordak Hiss erledigt hätte.
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