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Fan-Fictions    Der Herr der Fright Zone    Kapitel 3
Der Herr der Fright Zone
Kapitel 3
III


Evil-Lyn erwachte. Das Schlagen der Schwingen hatte sie geweckt. Die Hexe blickte in das Dunkel des Raumes, erhob sich und ging auf das Fenster zu, in dem sich die Silhouette des Adlers vom Licht des Mondes abhob. Beim Aufstehen hatte sie ihren Stab, der neben ihrem Bett gestanden hatte, an sich genommen, verdeckt von ihrem Körper. „Zoar?“ fragte sie scheinheilig, um den Eindruck von Überraschung vorzuspielen. Unvermittelt riß sie den Stab nach vorne in der Annahme, den Raubvogel über ihre Absichten getäuscht zu haben. Die Kristallkugel am Ende des Stabes leuchtete auf, violette Blitze schossen auf den Falken zu und umschlungen diesen, um in nächsten Moment zu erlöschen.
„Hältst du mich für so schwach?“ Die Frauenstimme schien aus den Augen des Vogels zu kommen, der sie mit festem Blick ansah. Wie zur Bestätigung, dass er die Fesseln gebrochen hatte, in den die Hexe ihn legen wollte, öffnete er die Schwingen und erhob sich. Aus seiner Brust trat eine in hellem Blau leuchtende Kugel hervor, erfasste die Hexe, die ihren Stab verlor, und warf sie zurück auf ihr Bett, legte sich um das Bett und hielt Evil-Lyn dort gefangen. Zoar ließ sich vor dem Fuß des Bettes nieder. Ein Leuchten erhellte den Raum, und im nächsten Moment erhob sich die Zauberin von Grayskull vor der Hexe. Sie nahm deren Stab auf und lehnte in ruhig an die Wand.
„Nette Verkleidung, du Miststück.“ Evil-Lyns Augen funkelten vor Zorn, sie war hilflos gefangen. „Ich bin nicht gekommen, um Komplimente auszutauschen“ gab die Sorceress zurück. „sondern um dir einen Pakt anzubieten.“ Evil-Lyns Überraschung war dieses Mal echt. „Hiss ist zurück und führt eine Armee, die Eternia unter seine Herrschaft bringen kann. Nach eurer letzten Zusammenarbeit, die du recht eindrucksvoll vor den Toren Grayskulls beendet hast, nehme ich an, du hast kein Interesse mehr, ihm zu dienen. Erst recht nicht jetzt nachdem du versucht hast, Hordak aus seiner Verbannung zu befreien. Hiss dürfte es honorieren, dass du dich auf die Seite seines Erzfeindes schlagen wolltest, und im Gegensatz zu Skeletor, wird er wohl nicht um alter Zeiten willen gnädig sein.“
„Warum erzählst du mir das und warum sollte ich dir glauben?“ keifte Evil-Lyn.
„Weil Eternia deine Hilfe braucht und weil ich keinen Grund habe, dich ansonsten um diese Hilfe zu bitten. Weder Randor und die Masters noch Skeletor werden Hiss aufhalten können. Der einzige, der Hiss’ Armee entgegentreten kann, ist Hordak. Du weißt, wie er von Despondos zurückkehren kann.“
„Aber ich habe nicht die Kraft, es zu vollbringen, oder glaubst du, ich hätte es sonst nicht längst getan?“, unterbrach Evil-Lyn die Sorceress.
Die Zauberin lächelte die Hexe an. „Fehlt Marzo dir etwa?“ Wieder funkelten Evil-Lyns Augen vor Zorn über die Demütigung „Ich biete dir die Macht von Grayskull, um Hordak zu befreien.“
„Warum solltest du Hordak befreien wollen?“
„Weil er Hiss bezwingen kann. Das sagte ich doch bereits, und den Rest wirst du erahnen können. Im Gegensatz zu dir unterschätze ich meine Gegner nicht. Ich weiß um deinen Verstand.“ Die Sorceress wandte sich ab und stieg auf den Fenstersims. Sie blickte zurück. „Du weißt, wo du mich findest.“ Sie drückte sich vom Sims ab, hüllte sich in gleißendes Licht und zugleich erlosch das Leuchten, das Evil-Lyn gefangen hielt. Die Hexe stand auf, ging zum Fenster und sah nachdenklich dem Adler hinterher.
Am nächsten Tag machte sie sich auf den Weg zur Burg der Zeitlosen.

Der Schrei des Jungen verstummte, als sein Kopf im Rachen des Schlangenkönigs verschwand. Hiss hasste es, beim Mahl gestört zu werden, besonders, wenn der Störenfried schlechte Nachrichten brachte. Und die Nachricht, die Kobra Khan brachte, konnte schlechter nicht sein. Die Zauberin und die Hexe hatten ihn wohl nicht bemerkt, als sie vor den Toren Grayskulls miteinander sprachen wie Verbündete. Khan ahnte nicht, dass die Zauberin ihn sehr wohl bemerkt hatte, so wie sie alle Späher des Schlangenvolkes bemerkt hatte, die Grayskull beobachteten, seitdem Hiss zurückgekehrt war. Der Schlangenmensch hatte sich im Dickicht verborgen gehalten, seinen Nackenschild gespreizt, um das Gespräch der Zauberin und Evil-Lyns belauschen zu können. Er hatte jedoch nicht gemerkt, dass er alles, was er gehört hatte, auch hören sollte. „Sie wollen Hordak und seine Armee nach Eternia holen, mein König, um euch zu vernichten. Skeletors Hexe will ein Tor nach Despondos öffnen, mit der Hilfe der Zauberin.“
„Wo?“
„In der Fright Zone, mein König.“
„General Rattlor“ sprach Hiss über die Schulter, „sammelt die Truppen. Hordak wird seinen Fuß nicht auf Eternia setzen.“
„Mein König, wenn wir Grayskull erobert haben und ihr über die Macht der Ältesten verfügt, wird Hordak euch nichts mehr anhaben können.“ gab Rattlor zu bedenken. Hiss duldete nur von sehr wenigen seiner Gefolgsleute Widerspruch. Rattlor gehörte zu diesen wenigen.
„Du solltest Hordak nicht unterschätzen. Den Fehler haben wir einst gemacht. Ich werde eine Gefahr durch Hordak nicht entstehen lassen, ich werde sie im Keim ersticken.“
Die Vermutung der Sorceress, Hiss werde die Rückkehr seines Bezwingers aus alten Zeiten verhindern wollen, bewahrheitete sich. Hiss’ Erinnerung an seine Niederlage und die Furcht vor Hordak waren stark. Die Zauberin hatte ihn zur Fright Zone gelockt.
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