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Bleichen vergilbter Figuren
 
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polyx
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Dr. Piosol schrieb am  11.03.2012 um  18:45

Arxalius schrieb am  11.03.2012 um  14:33
Auch das habe ich mich gefragt. Gleich, nachdem ich die Versuchskanninchen begutachtet hatte und feststellen konnte, dass alles gut gelaufen ist, habe direkt meinen TC Skeletor (mint) ins Glas geworfen (also heute), in der Hoffnung, dass die Konzentration für ein weiteres Bleichen noch reichen wird und in der Hoffnung, dass er auch noch hinterher ?mint? ist.

Jedenfalls fängt das Peroxid unter UV-Strahlung wieder sofort an zu wirken, wie man an dem TC Skeletor sehen kann (siehe Foto: Blasenbildung).

Wichtig scheint mir zu sein, dass man das Peroxid nach Gebrauch lichtgeschützt lagert, um es für weitere Anwendungen zu benutzen. Vielleicht können die Chemie-Experten auf PE für Klärung sorgen. Meines Wissens wird unter UV-Bestrahlung ein HO-Radikal aus dem H2O2 gespalten, was die Bleich-Reaktion nochmals verschärft. Gleichzeitig entsteht dadurch aber Wassr (H2O) und ein Gas ...was dazu führt, dass am Schluss nur noch Wasser übrig ist ...

H2O2 ist generell temperatur- und lichtempfindlich, da es sich leicht in H2O und O2 zersetzt. Die UV-Strahlung ist in deinem Fall irrelevant, da sich die Figur in einem Glas befindet und dann auch noch im Zimmer hinter einer Fensterscheibe, da kommt keine UV Strahlung durch. Die Wirkweise von H2O2 ist die, dass die Farbmoleküle, die die Verfärbung verursachen oxidiert bzw. reduziert werden und dadurch nicht mehr im passenden Wellenbereich aktiv sind. Auf Kunststoffe wie PE hat H2O2 keinen Effekt. Auf andere Farbmoleküle kann es jedoch wie auf die Vergilbungen ebenfalls einen bleichenden Effekt haben. Dies hängt jedoch von den verwendeten Farben ab, so dass man keine generelle Aussage treffen kann. Es kann also sein, dass wenn man eine Figur mal behandelt, irgendeine Farbe auch blasser wird. Aber da die Konzentration mit 6% sehr moderat ist, denke ich, sollte da nichts passieren.
Um eure Lösungen so lange wie möglich nutzen zu können, sollte das H2O2 im Kühlschrank und im dunklen aufgehoben werden.
Sorry, wie Du sowas schreiben kannst verstehe ich nicht, dass ist (ich versuche es mal gelinde auszudrücken) überwiegend Blödsinn!

Die UV-Strahlung ist so ziemlich das wichtigeste an dem ganzen Bleichvorgang von Vergilbungen und kein bisschen irrelevant!!! Zumal es überhaupt keine Farbmoleküle sind, welche die Verfärbung verursachen!!! Eine Vergilbung hat überhaupt nichts mit einer eingebrachten Farbe oder Pigmenten, oder dessen Molekülverbindungen zu tun. Auch andere farbige Kunststoffe vergilben, nur da fällt es nicht so stark auf!!!

Anyway, die UV-Strahlung ist dafür verantwortlich, dass aus dem Kunststoffpolymerl ein Elektron von einem Bromatom abgespalten wird (Elektronenhülle). Durch das Ungleichgewicht auf der obersten Atomhülle (7 Elektronen - anstatt 8) fehlt dem Bromatom dann aber ein Elektron, welches dann widerum eine neue Verbindung mit einem Wasserstoffatom und selbigen Proton eingeht und eine neue stabile Bindung eingeht (Protonierung). Deshalb auch das Wasserstoffperoxid, denn woher sollte man sonst ein einzelnes freies Wasserstoffatom herbekommen?!

Zumal H²O² erst in zwei Wasserstoffatome und zwei Sauerstoffatome zerfällt, und dann erst die neue Verbinung von H²O (Wasser) und O (Luft) eingeht. Nur so am Rande...

BTW... Wenn wir schon beim pauschaliesieren sind, durch Glas kommen je nach Art und Dicke bis zu 30% UV-Strahlung, wobei es natürlich stark von Fresnelkoeffizienten, Wellenlängenbereich und vom Einfallswinkel abhängt. Aber sowas zu erzählen wie ?...da kommt keine UV Strahlung durch", ist wie jemanden weiszumachen, dass man im Wasser keinen Sonnenbrand bekommen könnte!

Geschrieben am  12.03.2012 um  15:27 Uhr
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Erstens würde ich einem Dr. chem. nicht sagen, er hätte keine Ahnung von Chemie, und zweitens ist Brom nun wahrlich ein seltener Vertreter als Kunststoffbestandteil - falls es überhaupt vorkommt! Mir fällt spontan kein gängiger Kunststoff ein, der Brom enthält.

Zumal H²O² erst in zwei Wasserstoffatome und zwei Sauerstoffatome zerfällt, und dann erst die neue Verbinung von H²O (Wasser) und O (Luft) eingeht. Nur so am Rande...

Und das ist ja Käse vor dem chemischen Herrn!
Wasserstoff und Sauerstoff als Gemisch nennt man Knallgas. Über Wasserstoffperoxid kann man aber ein Feuerzeug halten. Da passiert rein gar nix, weil zu keiner Zeit Wasserstoff entsteht. Der Zerfall läuft über Hydroxylradikale (HO).
Wohlgemerkt reden wir hier immer von einer wässrigen Lösung. Nicht vom Reinstoff, der als solcher - thermisch und entropisch bedingt - explosiv ist.
------------------
Stell? dir vor es ist Krieg, und niemand geht hin!

Geschrieben am  12.03.2012 um  16:51 Uhr  |  Zuletzt geändert am 12.03.2012 -17:28 Uhr
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polyx schrieb am  12.03.2012 um  15:27

Dr. Piosol schrieb am  11.03.2012 um  18:45
H2O2 ist generell temperatur- und lichtempfindlich, da es sich leicht in H2O und O2 zersetzt. Die UV-Strahlung ist in deinem Fall irrelevant, da sich die Figur in einem Glas befindet und dann auch noch im Zimmer hinter einer Fensterscheibe, da kommt keine UV Strahlung durch. Die Wirkweise von H2O2 ist die, dass die Farbmoleküle, die die Verfärbung verursachen oxidiert bzw. reduziert werden und dadurch nicht mehr im passenden Wellenbereich aktiv sind. Auf Kunststoffe wie PE hat H2O2 keinen Effekt. Auf andere Farbmoleküle kann es jedoch wie auf die Vergilbungen ebenfalls einen bleichenden Effekt haben. Dies hängt jedoch von den verwendeten Farben ab, so dass man keine generelle Aussage treffen kann. Es kann also sein, dass wenn man eine Figur mal behandelt, irgendeine Farbe auch blasser wird. Aber da die Konzentration mit 6% sehr moderat ist, denke ich, sollte da nichts passieren.
Um eure Lösungen so lange wie möglich nutzen zu können, sollte das H2O2 im Kühlschrank und im dunklen aufgehoben werden.
Sorry, wie Du sowas schreiben kannst verstehe ich nicht, dass ist (ich versuche es mal gelinde auszudrücken) überwiegend Blödsinn!

Die UV-Strahlung ist so ziemlich das wichtigeste an dem ganzen Bleichvorgang von Vergilbungen und kein bisschen irrelevant!!! Zumal es überhaupt keine Farbmoleküle sind, welche die Verfärbung verursachen!!! Eine Vergilbung hat überhaupt nichts mit einer eingebrachten Farbe oder Pigmenten, oder dessen Molekülverbindungen zu tun. Auch andere farbige Kunststoffe vergilben, nur da fällt es nicht so stark auf!!!

Anyway, die UV-Strahlung ist dafür verantwortlich, dass aus dem Kunststoffpolymerl ein Elektron von einem Bromatom abgespalten wird (Elektronenhülle). Durch das Ungleichgewicht auf der obersten Atomhülle (7 Elektronen - anstatt 8) fehlt dem Bromatom dann aber ein Elektron, welches dann widerum eine neue Verbindung mit einem Wasserstoffatom und selbigen Proton eingeht und eine neue stabile Bindung eingeht (Protonierung). Deshalb auch das Wasserstoffperoxid, denn woher sollte man sonst ein einzelnes freies Wasserstoffatom herbekommen?!

Zumal H²O² erst in zwei Wasserstoffatome und zwei Sauerstoffatome zerfällt, und dann erst die neue Verbinung von H²O (Wasser) und O (Luft) eingeht. Nur so am Rande...

BTW... Wenn wir schon beim pauschaliesieren sind, durch Glas kommen je nach Art und Dicke bis zu 30% UV-Strahlung, wobei es natürlich stark von Fresnelkoeffizienten, Wellenlängenbereich und vom Einfallswinkel abhängt. Aber sowas zu erzählen wie ?...da kommt keine UV Strahlung durch", ist wie jemanden weiszumachen, dass man im Wasser keinen Sonnenbrand bekommen könnte!
Wenn Sie meinen Herr Professor. Sehr abenteuerlich wie du hier Redoxprozesse beschreibst. Und woher bei dir das Brom kommt frage ich mich auch, da Kunststoffe in der Regel kein Brom enthalten. Ansonsten gäbe es auch mehr PVB anstatt PVC (Polyvinylchlorid). Wie schon gesagt, durch Glas geht kaum UV Strahlung, du kannst ja mal versuchen im Sommer hinter einer Glasscheibe einen Sonnenbrand zu bekommen. Da wirst du zwar viel schwitzen, aber keinen Sonnenbrand bekommen. Wasser und Glas zu vergleichen ist wirklich etwas unwissenschaftlich. Die UV Strahlung kann zumindestens einige Zentimeter unter die Wasseroberfläche vordringen bevor sie zu stark zerstreut wird. Außer natürlich du willst jetzt auf Quarzglas hinaus, da geht UV durch.
Den Ausdruck Farbmolekül habe ich verwendet, da es sich um eine Vergilbung handelt. Generell sind die verwendet Antioxidantien in den Kunststoffen, die Moleküle, die bei Ihrem Verbrauch durch Sauerstoff mit der Zeit "gelb" erscheinen. Durch das Wasserstoffperoxid werden diese Moleküle an reaktiven Gruppen, wie z.B. Doppelbindungen angegriffen und z.B. reduziert. Den Rest hatte ich ja schon geschrieben.

Hier mal was für dein chemisches Wissen:

2xH2O2 -> 2xH2O O2

Das ist eine Disproportionierungsreaktion, es entsteht Wasser und Sauerstoff. Im H2O2 hat der Sauerstoff die Oxidationsstufe -I und hinterher im Wasser -II und im Sauerstoffmolekül 0.

Wenn du dich mal ein bisschen besser auskennst in Chemie, kannst du ja mal wieder posten.
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Geschrieben am  12.03.2012 um  17:24 Uhr
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...und zweitens?!

Wie dem auch sei, ich habe nicht gesagt er hätte keine Ahnung, sondern nur dass das was er geschrieben hat Blödsinn ist. Wenn er einen Dr. in Chemie hat verstehe ich noch weniger wie er solche Aussagen treffen kann. Zumal Wechselwirkung von Strahlung mit Glas Physik ist und keine Chemie!

...zufälligerweise kommt in fast allen Kunststoffen Brom vor, und zwar in Form von bromhaltigen Flammenschutzmittel (Tetrabrombisphenol A), es können aber auch andere Halogene sein welche Verwendung finden.

Er beschreibt oben eine oxidative Bleiche, wie sie z.B. bei Zellstoffen verwendet wird, dies hat aber hier mit dem "deyellowing" von Plastik nichts zu tun. Das H²O² wird defacto beim Plastik nicht zu einer oxidative Bleiche verwendet. Man fügt der Verbindung eben kein Sauerstoffatom hinzu, sondern ein Wasserstoffatom!!! Es hat nämlich doch schon eine Oxidation stattgefunden, dies ist ja die Vergilbung die man sieht. Was hier mit dem Figuren geschieht könnte man als protonierte Bleiche bezeichnen, aber eben keinesfalls Oxidation. Gut zugegeben es ist ein wenig advanced, aber ein Doc sollte dies schon wissen wie ich finde.

Ich kann mich ja auch völlig irren, aber ich bin für jede aufschlußreiche Berichtigung vollends offen!

Geschrieben am  12.03.2012 um  17:40 Uhr
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Bzgl. des Glas und UV-Strahlung kannst du gerne eine Studie der Uni Heidelberg nachlesen:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2002/2101/pdf/Kapitel_02.pdf

Geschrieben am  12.03.2012 um  17:45 Uhr
kong
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Dr. Piosol schrieb am  12.03.2012 um  17:24

polyx schrieb am  12.03.2012 um  15:27
Sorry, wie Du sowas schreiben kannst verstehe ich nicht, dass ist (ich versuche es mal gelinde auszudrücken) überwiegend Blödsinn!

Die UV-Strahlung ist so ziemlich das wichtigeste an dem ganzen Bleichvorgang von Vergilbungen und kein bisschen irrelevant!!! Zumal es überhaupt keine Farbmoleküle sind, welche die Verfärbung verursachen!!! Eine Vergilbung hat überhaupt nichts mit einer eingebrachten Farbe oder Pigmenten, oder dessen Molekülverbindungen zu tun. Auch andere farbige Kunststoffe vergilben, nur da fällt es nicht so stark auf!!!

Anyway, die UV-Strahlung ist dafür verantwortlich, dass aus dem Kunststoffpolymerl ein Elektron von einem Bromatom abgespalten wird (Elektronenhülle). Durch das Ungleichgewicht auf der obersten Atomhülle (7 Elektronen - anstatt 8) fehlt dem Bromatom dann aber ein Elektron, welches dann widerum eine neue Verbindung mit einem Wasserstoffatom und selbigen Proton eingeht und eine neue stabile Bindung eingeht (Protonierung). Deshalb auch das Wasserstoffperoxid, denn woher sollte man sonst ein einzelnes freies Wasserstoffatom herbekommen?!

Zumal H²O² erst in zwei Wasserstoffatome und zwei Sauerstoffatome zerfällt, und dann erst die neue Verbinung von H²O (Wasser) und O (Luft) eingeht. Nur so am Rande...

BTW... Wenn wir schon beim pauschaliesieren sind, durch Glas kommen je nach Art und Dicke bis zu 30% UV-Strahlung, wobei es natürlich stark von Fresnelkoeffizienten, Wellenlängenbereich und vom Einfallswinkel abhängt. Aber sowas zu erzählen wie ?...da kommt keine UV Strahlung durch", ist wie jemanden weiszumachen, dass man im Wasser keinen Sonnenbrand bekommen könnte!
Wenn Sie meinen Herr Professor. Sehr abenteuerlich wie du hier Redoxprozesse beschreibst. Und woher bei dir das Brom kommt frage ich mich auch, da Kunststoffe in der Regel kein Brom enthalten. Ansonsten gäbe es auch mehr PVB anstatt PVC (Polyvinylchlorid). Wie schon gesagt, durch Glas geht kaum UV Strahlung, du kannst ja mal versuchen im Sommer hinter einer Glasscheibe einen Sonnenbrand zu bekommen. Da wirst du zwar viel schwitzen, aber keinen Sonnenbrand bekommen. Wasser und Glas zu vergleichen ist wirklich etwas unwissenschaftlich. Die UV Strahlung kann zumindestens einige Zentimeter unter die Wasseroberfläche vordringen bevor sie zu stark zerstreut wird. Außer natürlich du willst jetzt auf Quarzglas hinaus, da geht UV durch.
Den Ausdruck Farbmolekül habe ich verwendet, da es sich um eine Vergilbung handelt. Generell sind die verwendet Antioxidantien in den Kunststoffen, die Moleküle, die bei Ihrem Verbrauch durch Sauerstoff mit der Zeit "gelb" erscheinen. Durch das Wasserstoffperoxid werden diese Moleküle an reaktiven Gruppen, wie z.B. Doppelbindungen angegriffen und z.B. reduziert. Den Rest hatte ich ja schon geschrieben.

Hier mal was für dein chemisches Wissen:

2xH2O2 -> 2xH2O O2

Das ist eine Disproportionierungsreaktion, es entsteht Wasser und Sauerstoff. Im H2O2 hat der Sauerstoff die Oxidationsstufe -I und hinterher im Wasser -II und im Sauerstoffmolekül 0.

Wenn du dich mal ein bisschen besser auskennst in Chemie, kannst du ja mal wieder posten.
jetzt mal ganz laienhaft gefragt da das beispiel mit dem glas beschrieben wurde...
wenn ich einen tag lang im auto fahre bei knallender sonne, kann es abends durchaus sein ich habe einen sonnebrand auf den armen.
sind das dann andere strahlen, anderes glas?
wie gesagt bin da vollkommen laie, aber viell. bringt uns die überlegung ja alle bisl weiter, ob das bleichen im transparenten glas nun effektiv also gut ist oder ob es da bessere wege gibt?!

gruß
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"...einer von Gottes eigenen Prototypen - ein aufgemotzter Mutant von der Sorte, die nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben."

Geschrieben am  12.03.2012 um  17:55 Uhr
Hurricane He..
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Sorry für den

Aber, ich komme mir vor wie bei "The Big Bang Theory".
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Das tut dir jetzt weh. Deine Meinung ist nicht re­prä­sen­ta­tiv!

Geschrieben am  12.03.2012 um  17:59 Uhr
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LoL, ja ich habe mich auch schon mit Wissenschaftlern bzgl. E=mc² rumgestritten, von daher bin ich es gewohnt, deshalb aber auch was diskutiere ich hier eingentlich wieder rum, er ist der Doc. und der hat natürlich recht, aber er kann ja mal selber nachlesen:

http://retr0bright.wikispaces.com/Ultra+Violet+Energy

Aber ich kann es nicht lasse, gib mir doch mal per PN den Titel Deiner Dissertationen und an welcher Uni du promoviert hast!

Geschrieben am  12.03.2012 um  18:01 Uhr  |  Zuletzt geändert am 12.03.2012 -18:09 Uhr
MOBBEL
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Das wichtigste ist: Die Dinger gelb reinschmeißen und weiß wieder rausholen
Das kapiert sogar so ein H2OKOPF wie ich
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Geschrieben am  12.03.2012 um  18:19 Uhr  |  Zuletzt geändert am 12.03.2012 -18:21 Uhr
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Jepp, hast ja recht moppel! Sorry!

...mit der URN ist nicht so wichtig

Geschrieben am  12.03.2012 um  18:30 Uhr
kong
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ja, was is denn nun wegen meiner frage zum glas?
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Geschrieben am  12.03.2012 um  18:49 Uhr
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wenn ich einen tag lang im auto fahre bei knallender sonne, kann es abends durchaus sein ich habe einen sonnebrand auf den armen.
sind das dann andere strahlen, anderes glas?


In der Natur ist es fast immer so, dass man nicht alles oder nichts sagen kann. Fensterglas lässt sehr wohl auch UV-Licht durch. UV-Licht ist aber nicht gleich UV-Licht. Der Unterschied ist jeweils in der Wellenlänge der Strahlung. Langwellige UV-Strahlung kommt zum Teil noch durch Glas durch. Andererseits ist Glas auch nicht gleich Glas. Es kommt halt immer darauf an, was man grade vor sich hat.
Wenn man jetzt aber einen Glasbehälter hinter Glas stellt, reduziert sich der durchdringende UV-Anteil ja noch mehr. Daher kann man wohl davon ausgehen, dass die UV-Strahlung an sich in erster Näherung tatsächlich irrelevant ist. Absorbierte kurzwellige Strahlung (also auch UV-Licht) wird aber immer in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Und Wärme beschleunigt den Zerfall von Wasserstoffperoxid ebenfalls.
im Prinzip spielt es aber auch keine Rolle, ob das Wasserstoffperoxid nun durch UV-Strahlung oder durch Wärme aktiviert wird. Moderate Wärme ist in jedem Fall die "gesündere" Variante (für Haut, Augen und Kunststoff). Und in kalter Dunkelheit kann man lange warten, bis sich sichtbar etwas tut.
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Geschrieben am  12.03.2012 um  18:50 Uhr  |  Zuletzt geändert am 12.03.2012 -18:53 Uhr
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ok, das klingt plausibel, und es dann auch auf den punkt das es wohl
nicht so wichtig ist ob man da ein glas benutzt. stimmt?
heißt man könnte das ganze auch in einen kunststoff behälter packen und leicht beständig erwärmen, reagiert das peroxid auch auf metall oder könnte man auch in einer dose bleichen?
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Geschrieben am  12.03.2012 um  19:07 Uhr
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kong schrieb am  12.03.2012 um  19:07
ok, das klingt plausibel, und es dann auch auf den punkt das es wohl
nicht so wichtig ist ob man da ein glas benutzt. stimmt?
heißt man könnte das ganze auch in einen kunststoff behälter packen und leicht beständig erwärmen, reagiert das peroxid auch auf metall oder könnte man auch in einer dose bleichen?
Glas hat den Vorteil, dass es unreaktiv ist. Auch gegenüber Wasserstoffperoxid. Man kann auch Porzellan nehmen oder dieses Milchglas (weiß jetzt den Namen des Materials nicht). Kunststoff ginge auch. Metalle sind aber ungeeignet, sofern es nicht gerade eine Goldschale ist. Die meisten Metalle werden sonst nämlich wegoxidiert.
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Geschrieben am  12.03.2012 um  19:19 Uhr  |  Zuletzt geändert am 12.03.2012 -19:22 Uhr
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IWD schrieb am  12.03.2012 um  19:19

kong schrieb am  12.03.2012 um  19:07
ok, das klingt plausibel, und es dann auch auf den punkt das es wohl
nicht so wichtig ist ob man da ein glas benutzt. stimmt?
heißt man könnte das ganze auch in einen kunststoff behälter packen und leicht beständig erwärmen, reagiert das peroxid auch auf metall oder könnte man auch in einer dose bleichen?
Glas hat den Vorteil, dass es unreaktiv ist. Auch gegenüber Wasserstoffperoxid. Man kann auch Porzellan nehmen oder dieses Milchglas (weiß jetzt den Namen des Materials nicht). Kunststoff ginge auch. Metalle sind aber ungeeignet, sofern es nicht gerade eine Goldschale ist. Die meisten Metalle werden sonst nämlich wegoxidiert.
heißt aber ergo auch, das man das bleichen auf diesem weg bei figuren mit metallic lackierung vergessen kann?! zbsp. extendar...
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Geschrieben am  12.03.2012 um  19:39 Uhr
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Es sei denn, er hat schon grün-oxidierte Arme und Beine
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Geschrieben am  12.03.2012 um  20:20 Uhr
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kong schrieb am  12.03.2012 um  19:39

IWD schrieb am  12.03.2012 um  19:19
Glas hat den Vorteil, dass es unreaktiv ist. Auch gegenüber Wasserstoffperoxid. Man kann auch Porzellan nehmen oder dieses Milchglas (weiß jetzt den Namen des Materials nicht). Kunststoff ginge auch. Metalle sind aber ungeeignet, sofern es nicht gerade eine Goldschale ist. Die meisten Metalle werden sonst nämlich wegoxidiert.
heißt aber ergo auch, das man das bleichen auf diesem weg bei figuren mit metallic lackierung vergessen kann?! zbsp. extendar...
Ich weiß jetzt leider nicht, was bei diesen Effektlackierungen enthalten ist. Grundsätzlich kann man es ja aber an einem Probestück testen. Man muss beim Einsatz von Wasserstoffperoxid auch mit ungewollten Farbveränderungen vor allem bei dunklen Teilen rechnen. Es ist eben ein Bleichmittel.
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Geschrieben am  12.03.2012 um  21:02 Uhr
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Gulli_ALT schrieb am  12.03.2012 um  20:56

MOBBEL schrieb am  12.03.2012 um  18:19
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Ja nur bevor du da ne Figur reinschmeisst hasst du den Sch**** doch leer gesoffen!
Man Gulli!bei 6 % Muss ich ja das ganze Fass saufen!
Du weißt ja, ich fang erst bein 38 an

Sorry für den
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Geschrieben am  12.03.2012 um  21:04 Uhr
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polyx schrieb am  12.03.2012 um  17:40
...und zweitens?!

Wie dem auch sei, ich habe nicht gesagt er hätte keine Ahnung, sondern nur dass das was er geschrieben hat Blödsinn ist. Wenn er einen Dr. in Chemie hat verstehe ich noch weniger wie er solche Aussagen treffen kann. Zumal Wechselwirkung von Strahlung mit Glas Physik ist und keine Chemie!

...zufälligerweise kommt in fast allen Kunststoffen Brom vor, und zwar in Form von bromhaltigen Flammenschutzmittel (Tetrabrombisphenol A), es können aber auch andere Halogene sein welche Verwendung finden.

Er beschreibt oben eine oxidative Bleiche, wie sie z.B. bei Zellstoffen verwendet wird, dies hat aber hier mit dem "deyellowing" von Plastik nichts zu tun. Das H²O² wird defacto beim Plastik nicht zu einer oxidative Bleiche verwendet. Man fügt der Verbindung eben kein Sauerstoffatom hinzu, sondern ein Wasserstoffatom!!! Es hat nämlich doch schon eine Oxidation stattgefunden, dies ist ja die Vergilbung die man sieht. Was hier mit dem Figuren geschieht könnte man als protonierte Bleiche bezeichnen, aber eben keinesfalls Oxidation. Gut zugegeben es ist ein wenig advanced, aber ein Doc sollte dies schon wissen wie ich finde.

Ich kann mich ja auch völlig irren, aber ich bin für jede aufschlußreiche Berichtigung vollends offen!
Hab mich köstlich amüsiert!

Zumal die alten Figuren aus PVC bestehen und PVC keinen Flammenhemmer braucht, da er selbst schwer entzündlich ist! Somit ist da kein Brom drin!

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2.Std Herrscher von PE**PE-Tippmeister 2007**Godfather of Stammtisch**DuD** LdmPESZ** "Its meeeeeee. I was the turkey all alooong!" **PEK**RUNDGRILL SUCKS! ** Entropie ist die Tendenz von allem, zur Hölle zu fahren! ** ?^? ?(?¿?)? ?^?

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kong schrieb am  12.03.2012 um  19:39

IWD schrieb am  12.03.2012 um  19:19
Glas hat den Vorteil, dass es unreaktiv ist. Auch gegenüber Wasserstoffperoxid. Man kann auch Porzellan nehmen oder dieses Milchglas (weiß jetzt den Namen des Materials nicht). Kunststoff ginge auch. Metalle sind aber ungeeignet, sofern es nicht gerade eine Goldschale ist. Die meisten Metalle werden sonst nämlich wegoxidiert.
heißt aber ergo auch, das man das bleichen auf diesem weg bei figuren mit metallic lackierung vergessen kann?! zbsp. extendar...
Wie IWD sagt, einfach mal an einer unauffälligen Stelle oder kaputten Figur testen. Rein Theoretisch sollte es bei Extendar auch klappen.
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Geschrieben am  12.03.2012 um  22:01 Uhr  |  Zuletzt geändert am 13.03.2012 -00:13 Uhr
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