Sehr schöne Folge mit sehr emotionalen Szenen und insgesamt düsterer Atmosphäre.
Dieses Mal musste ich die Folge zwei Mal hören, um das ein oder andere Fragezeichen geklärt zu bekommen, aber dennoch bleiben welche offen.
Bei der Deluxe Edition fiel mir gleich ins Auge, dass sehr wenig Sprecher auftreten würden. Wir erhalten einen Ausblick auf die nächsten vier Folgen, toll zu lesen, wie Joachim Ziebe wohl selbst ein großer MOTU-Sammler ist.
Leider zeigt das Bild auf S 8 mal wieder etwas völlig unpassendes zur Geschichte, nämlich Modulok mit zwei Köpfen. Und erstmals gibt der Text ein Detail wieder, der überhaupt nicht übereinstimmt mit der Story, hier wird Gwildor gleich zwei Mal genannt, etwas zu tun, das so nicht erzählt wird.
Sehr emotional habe ich die Eröffnung Dragstors gegenüber seiner Schwester und einige Szenen später ihre Einsicht darüber, dass sie ihren Bruder verloren habe, wahr genommen. Pure Gänsehaut!
Die erzählte Geschichte von Marle erinnerte mich sehr daran, wie Snout Spout seine Geschichte in der Vorgängerfolge wiedergab. Auch hier sorgte die akustische Untermalung für tiefgehende Atmosphäre.
Ebenso elektrisierend - mit einem Hauch von Übelkeit - verfolgte ich gespannt die Szene zum Ende der Folge als Galen wiederbelebt wurde.
Klaus Krückemeyer konnte mit seiner Sprechleistung Leech zu interpretieren nach Folge 10 auch dieses Mal wieder für Lacher sorgen: „Ein ‚gut gemacht‘ wäre nett gewesen!“ oder „Wenn einer von uns beiden einen sicheren Griff hat, dann bin das ja wohl ich!“
Die Weiterentwicklung von Snout Spout hat mir sehr gut gefallen. So hat er weitere Facetten seiner Persönlichkeit aufgezeigt, als er ihre aktuelle Lage ironisch zusammenfasste, als sie zu dritt planten, gegen die Horde bestehen zu wollen und später zeigt er sich gegenüber Hordak auch zornig und kampflustig, als er diesem klar macht, dass er nicht gebrochen sei, sondern sein Schicksal, durch Hordak quasi aufgezwungen, trotzend angenommen habe. Starke Charakterzeichnung und gleichfalls großartige Sprecherleistung von Heiko Obermöller!
Auch alle anderen Sprecher konnten mich überzeugen, mit einer kleinen Ausnahme: Dragstor wurde mir tatsächlich gegen Ende mit seinem überheblichen Getue ein bisschen zu viel.
Fragezeichen, die sich nach dem zweiten Mal hören klären konnten waren zum Beispiel, ob Dragstor tatsächlich auf seine Schwester gezielt hatte. Dass dies der Fall ist kam nur durch spätere Dialoge zum Vorschein, als Dragstor schoss, war irgendwie unklar, was sein Ziel war.
Wurde jemals thematisiert, dass man beim Wachsen von Kristallen auch von Kristallblumen spricht? Ich meine nicht! (Für mich, der ein wenig was von Chemie versteht, aber dann klar.) He-Man und Co sind auf der Suche nach einer Blume und bekommen dann von ihrem Feind (immer noch indirekt) erklärt, dass es sich um eine Kristallblume handelt, die Teela wieder heilen könne. Irgendwie fehlt mir dazu ein Satz zur Erklärung, so wie es im Fall des Begriffes „Erbgut“ auch gemacht wurde!!!
Ganz irre und brutale Bilder kommen in mir auf, wenn ich an die noch ungeklärten Fragen um den Kopf von Galen denke:
Ist es nur Zufall, dass Galen den Ort mit dem Schattenpool aufsuchte, um sich zu verschanzen? Oder hat er damit einen Plan verfolgt, nämlich jenen perfiden, sich selbst zu enthaupten in der sicheren Überzeugung, dass mit der Seelen-verbindenden Kraft des Schattenpools, eine Wiederbelebung durch Hordak und seinem Modulok in einer späteren, noch ungewissen Zeit möglich ist und umgesetzt wird????
Leider fragte ich mich auch mehrmals, warum Mantenna mit seinem Supergehör immer wieder versagte, als er seine Truppe vor den Eindringlingen hätte warnen können. Erst als Mantenna mit Dragstor zur Absicherung gehen sollten und dann später noch, bevor sie von den drei Helden überfallen wurden.
Diese zuletzt genannte Szene gefiel mir insgesamt nicht wirklich. Da steht die komplette Horde und lässt sich gefühlte Minuten von He-Man in Schach halten während sich Snout Spout noch mit Hordak unterhält und Clamp Champ es tatsächlich gelingt, dem Anführer der Horde das Glas mit dem Kopf zu entreißen. Ich muss da schon viel Phantasie walten lassen um eine nachvollziehbare Handlung in meinem Kopf entstehen lassen zu können.
Zudem der Einsatz von Schwefelsäure leider auch sehr unrealistisch dargestellt ist! Die Ätzwirkung dieser Säure hat nicht wirklich diesen dargestellten schnellen Effekt! Da haben wohl die Alien-Filme Spuren hinterlassen?!
Genauso schade fand ich, wie schnell der Monstroid besiegt wurde. Ich hoffe, dass dieses Gerät noch einmal zum Zuge kommen wird und ein wenig mehr Wertschätzung/Liebe der Autoren erhält.
Man-At-Arms ungehaltenes Verhalten, als Teela ihrer Verletzung unterlag ist nachvollziehbar, empfand ich aber als ein bisschen zu dick aufgetragen.
Trotz dieser negativen Punkte fand ich die Folge richtig spannend. Es gab sehr wenige Szenenwechsel und Ortswechsel, wodurch eine stringentere Handlung vorliegt.
Und der Hidden Track? „Was war denn jetzt das, bitte?“ frage ich mich immer noch? Will Rala nach dem Lüften von Extendars Geheimnis nun auch He-Mans Geheimnis auf die Schliche kommen. Ist sie damit nun eine Gefahr für dieses Vorhaben? Das wird spannend!
Nun bin ich auch in den Genuss der Bonus-CD gekommen. Vielen Dank für die erweiterten Einblicke, liebe Retrofabrik!
Den Sprecher von Dragstor, Joachim Ziebe, dabei zu haben finde ich super. Genauso den Zuschnitt, Marles Christiane Werk zu Wort kommen zu lassen.
Wenn ich an Marle denke, meine ich sehr häufig sehr emotionale Szenen vorliegen zu haben, darum hoffe ich sehr, dass es Christiane Werk auch noch zu einem Spotlight schafft! (Ja, ich weiß, da sind noch sooo viele andere, aber mittlerweile hat das jeder Sprecher verdient mit seinen bzw ihren großartigen Leistungen!!!)
Zum Thema Blume gab es kein Wort auf der Bonus CD. Ich will noch ein drittes Mal rein hören und darauf achten, ob ich irgend etwas überhört habe! Offen ist ja auch noch, was Hordak aus dem Auftrag für Konsequenzen zieht, den er Dragstor ursprünglich gab, nämlich an einem Bauern zu testen, wie das Gift wirkt. Wird Hordak mit dem Gift nun in Serie gehen, oder darauf verzichten, weil seine Gegner nun ja das Gegenmittel kennen? (War da nicht irgend etwas gesagt, dass das Gift in Verbindung mit dem Trooper-Projekt steht.... )
Ich fand die Folge gut und unterhaltsam, spannend und... voll. Oder zu lang? Was meine ich damit? Ich tue mir tatsächlich schwer, die Länge der Hörspiele konzentriert am Stück zu hören. Das ist kein Einzelfall, ich merke es immer wieder. Wenn ein Hörspiel um die 60 Minuten dauert, verliere ich ab und zu den Faden, weil die Konzentration nachlässt. Und wenn dann viel Handlung vorhanden ist (wie es bei der Retrofabrik der Fall ist), dann überhöre ich ab und zu ein Detail oder verstehe einen Zusammenhang nicht, weil ich in Minute xy nicht aufgepasst habe. Hier wieder passiert, sodass ich dachte "das ist mir zu vollgepackt". Aber nein, beim zweiten Mal hören erschloss sich mir alles, sodass ich zur Erkenntnis kam: "das ist mir einfach zu lang".
Also in Zukunft einfach direkt mit der Einstellung an die Hörspiele gehen, dass man sie 2x hören muss bevor man sich ein Urteil bildet. Denn nach dem zweiten Mal hören finde ich die Hörspiele in der Regel besser (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Zum Inhalt:
ich fand Inhalt, Erzählung, Sounddesign und Abwechslung sehr gut gelungen und fühlte mich sehr gut unterhalten. Ob Dragstor anfangs etwas dämlich bei der Horde dargestellt werden musste, weiß ich allerdings nicht. Fand das etwas schade, da der Einstieg sehr cool war. Man kann es aber auch so sehen, dass er ja vom Good Guy zum Bad Guy gebrainwashed wurde und ihm durch das hässliche Verhalten seiner "Kumpanen" ihm gegenüber nun gezeigt wird, dass doch nicht alles gold ist was in Hordaks Reihen glänzt. So im Sinne von "bin ich hier wirklich richtig oder gehöre ich nicht doch zu den anderen?"... So gesehen natürlich wesentlich deeper.
Die beschriebenen Schauplätze luden zum Nachdenken ein und regten die Fantasie an. Die Lore um die Wilde Horde und Hordaks Pläne waren sehr unterhaltsam und spannend. Ich finde die Wilde Horde eh sehr gelungen, vom Aufbau, den Sprechern und den einzelnen Rollen her.
Ich mochte Hörspiel #10, welches mir etwas entschleunigt vorkam, sehr gerne (gerade weil es sich durch diese Entschleunigung abhob und eine angenehme Abwechslung darstellte)... dennoch fand ich es nun gut, dass in Hörspiel #11 wieder etwas mehr Action passierte.
Wen ich allerdings mittlerweile etwas vermisse, ist Skeletor. Ich freue mich darauf, ihn bald wieder zu hören, verstehe aber auch, dass man etwas Platz braucht, um die Wilde Horde zu etablieren. Der dafür benötigte Raum ist aus meiner Sicht absolut nachvollziehbar.
Also alles in allem wieder ein tolles Hörspiel, welches mich sehr gut unterhalten hat.
Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal betonen, dass ich sehr dankbar für die Hörspiele bin und bis dato von keinem Hörspiel "enttäuscht" wurde. Kein Hörspiel war schlecht. Wenn dann unterscheiden sie sich lediglich in der Rangliste von wegen "gut, besser, weniger gut". Also nochmal: kein Hörspiel war schlecht, ich habe mich bisher von allen Folgen toll unterhalten gefühlt und handwerklich sind sie top gemacht.
Da gehöre ich wohl zur Gegenströmung: Jedes Mal, wenn das neue Hörspiel bei mir ankommt hoffe ich darauf, dass die Spielzeit auf ein Maximum geht und wäre vielleicht enttäuscht, wenn diese Mal unter 60 Min liegt.
Ich habe kein Problem mit der langen Laufzeit, vielleicht weil ich von Brettspielen gewöhnt bin, mich länger zu konzentrieren. So eine Masters of the Universe: Battleground Partie kann unter Umständen schon an die zweieinhalb Stunden andauern! (Danach bin ich natürlich PLATT!)
Außerdem erhöht es mMn die Wiederspielbarkeit eines Hörspiels. Ich finde das super!
Track 7; 5:00 min: Hier habe ich die Stelle nach meinem dritten Mal Hören gefunden. Das Schattengift aus dem Schattenpool soll dazu dienen Menschen unwillig zu machen, um deren Körper schließlich zum Erschaffen eines Troopers hernehmen zu können.
Übrigens finde ich die Comicvorlagen ganz wunderbar in dieses Hörspiel eingebaut! Ich hatte schon überlegt, ob Hordak selbst als Schattennarr verkleidet auftreten würde, diese Geschichte aber als Märchen zu integrieren ist mMn eine sehr gute Idee! Andernfalls würde das Retroversum ggf Gefahr laufen, zu einem Kasperletheater zu verkommen.
"Die Blume des Lebens" bildet ja den Hauptplot. Auch hier finde ich es passend, dass Hordak kein Blümchen in einem Schaukästchen bei sich hütet, sondern dass mit der Blume eben eine Kristallblume gemeint ist die in der Schattenhöhle blüht. Beide Comicinhalte wurde also sehr gut an die uns vorliegende Welt angepasst.
"Blume" vs. "Kristallblume" - eigentlich ganz einfach geklärt: Das Märchen meint keine Kristallblumen, sondern redet von richtigen Blumen. So, wie sich die Märchen unserer Welt über die Jahrhunderte verändert haben, hat sich auch das Märchen vom Schattennarren verändert. Vielleicht wurde in der Ursprünglichen Geschichte von Kristallen oder Kristallblumen geredet, aber heute nicht mehr. In der Geschichte sind nur noch die roten Blumen übrig geblieben. Genauso, wie die Ereignisse, von denen die Geschichte erzählt, ganz sicher keine einfache "Rattenfänger" Story gewesen ist. Wer weiß, was damals wirklich geschehen ist...?
"Dragstor ist dämlich" - ich bevorzuge eine andere Lesart: Dragstor ist ein junger Mann, der sich von Hordaks Allmachtsfantasien hat einlullen lassen. Jetzt ist er stärker, schneller, machtvoller als vorher und muss erst einmal lernen, mit seinen Kräften zu haushalten. Klar, dass er da erst einmal über das Ziel hinausschießt. Und dass die Wilde Horde für so etwas nur Hohn und Spott übrig hat, dürfte ja klar sein.
Magnhor 11.04.2026 13:39 Da gehöre ich wohl zur Gegenströmung: Jedes Mal, wenn das neue Hörspiel bei mir ankommt hoffe ich darauf, dass die Spielzeit auf ein Maximum geht und wäre vielleicht enttäuscht, wenn diese Mal unter 60 Min liegt.
Ich habe kein Problem mit der langen Laufzeit, vielleicht weil ich von Brettspielen gewöhnt bin, mich länger zu konzentrieren. So eine Masters of the Universe: Battleground Partie kann unter Umständen schon an die zweieinhalb Stunden andauern! (Danach bin ich natürlich PLATT!)
Außerdem erhöht es mMn die Wiederspielbarkeit eines Hörspiels. Ich finde das super!
Track 7; 5:00 min: Hier habe ich die Stelle nach meinem dritten Mal Hören gefunden. Das Schattengift aus dem Schattenpool soll dazu dienen Menschen unwillig zu machen, um deren Körper schließlich zum Erschaffen eines Troopers hernehmen zu können.
Übrigens finde ich die Comicvorlagen ganz wunderbar in dieses Hörspiel eingebaut! Ich hatte schon überlegt, ob Hordak selbst als Schattennarr verkleidet auftreten würde, diese Geschichte aber als Märchen zu integrieren ist mMn eine sehr gute Idee! Andernfalls würde das Retroversum ggf Gefahr laufen, zu einem Kasperletheater zu verkommen.
"Die Blume des Lebens" bildet ja den Hauptplot. Auch hier finde ich es passend, dass Hordak kein Blümchen in einem Schaukästchen bei sich hütet, sondern dass mit der Blume eben eine Kristallblume gemeint ist die in der Schattenhöhle blüht. Beide Comicinhalte wurde also sehr gut an die uns vorliegende Welt angepasst.
Widerspricht sich das nicht? Du meinst, du kannst dich lange konzentrieren, musstest es zum Verständnis aber doch drei mal anhören?
In dieser Folge kommt sinngemäß vor, dass Legenden wahre Elemente beinhalten können.
Das alleine hat mir genügt, dass am Ende das Heilmittel eben nur Kristlle und keine Blume waren.
Eine Kristallblume, die viele kennen werden, scheint mit zu kompliziert gedacht.
@Ascalon: Stimmt. Ich erinnere mich an "die goldene Kugel, die in den Brunnen gefallen ist", aus "Der Froschkönig", nur um ein schönes Bsp zu nennen.
@Faker No2: Nach dem ersten Mal hören bekomme ich ganz sicher nicht alle Details mit. Was mir tatsächlich selten passiert ist, irgendwann abzuschalten und der Handlung beim Zuhören nicht mehr zu folgen, und dass ich mich nach einer bestimmten Zeit selbst dabei ertappe und mich wieder bewusst in das Hörspiel zurück rufen muss. So geht es mir eher beim dritten Mal hören.
Gleich zu Beginn der neuen Folge fielen mir die Soundeffekte positiv auf. Ich finde sie durchweg sehr gelungen und sie tragen spürbar zur Atmosphäre der gesamten Folge bei.
Auch erzählerisch hat mich diese Episode deutlich schneller gepackt als die vorherige. Die vielen Ereignisse und die geheimnisvolle Ausgangslage sorgten von Anfang an für ein höheres Interesse meinerseits.
Für den humorvollen Part übernimmt diesmal Gwildor die Rolle des Comic Reliefs, während Orko gar nicht auftritt. Für mich macht das allerdings keinen großen Unterschied, da ich mit beiden Figuren bzw. Comic Reliefs nur bedingt etwas anfangen kann.
Etwas zwiespältig empfand ich zunächst auch, dass erneut eine Vergiftung als zentrales Element genutzt wird, nachdem bereits in der vorherigen Folge dieses Motiv vorkam.
Positiv ist jedoch, dass dieser Umstand innerhalb der Geschichte selbst thematisiert wird, was meinen ersten Eindruck hierzu deutlich abgemildert hat.
Sehr gelungen finde ich die angedeuteten zukünftigen Handlungsstränge, insbesondere das Geheimnis um Hordaks Vergangenheit und die Frage, mit wem er einst bei Snake Mountain war. Das hat für mich viel Potenzial und macht neugierig auf kommende Folgen.
Auch die fortlaufenden Konflikte innerhalb der Fraktionen tragen zur Tiefe der Welt bei. Ein gutes Beispiel ist Hordaks Entscheidung, die Erforschung alter Technologie über unmittelbare militärische Erfolge zu stellen.
Überrascht hat mich die Darstellung von Monstroid. Die Figur wirkt hier deutlich bedrohlicher, als ich sie bisher wahrgenommen habe, da selbst andere Charaktere großen Respekt vor der Maschine zeigen. Dass ich ihn zuvor eher als etwas albern empfand, liegt vermutlich an meinem bislang begrenzten Comicwissen.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Weiterentwicklung von Modulok.
Ein bedauerlicher Kritikpunkt war für mich die akustische Unterscheidbarkeit mancher Figuren. Zeitweise fiel es mir schwer zu erkennen, ob gerade Gwildor oder Snout Spout spricht. Snout Spout wirkte auf mich stimmlich etwas älter als zuvor, was die Frage aufwirft, ob hier bewusst nachjustiert wurde oder ob es sich um eine andere Interpretation des Sprechers handelt.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Es lohnt sich, nicht zu früh abzuschalten.
Insgesamt ist die Folge für mich deutlich stärker als ihr direkter Vorgänger und macht mit ihren Ideen und Entwicklungen neugierig auf das, was noch kommt.
Danke an Retrofabrik für die freundliche Bereitstellung des Hörspiels.
Ja richtig, das ist vlt DIE Frage der Folge: Mit wem war Hordak auf Snake Mountain? Ich hatte mir die Stelle mit dem Kopfhörer ein paar mal amgehört und meine dass es sich um einen recht kurzen Namen mit einer gängigen Endung anhört ... ich tippe auf
Der Monstroid hatte in "Die Blume des Lebens" einen starken Auftritt gehabt. Der kam in den Comics tatsächlich öfters vor aber ich meine in keiner anderen Geschichte hatte sich He-Man gleich zwei Mal mit dem krabbenartigen Schleudergerät angelegt.
Das wollte ich auch gerade fragen,wo Galen am Mikrofon ist, versteht man schlecht,sollte ha bestimmt so sein, ich denke auch das es Skeletor ist, die Folge war wirklich gut ich muss sie nochmal hören, Dragstor war in Europa Hörspielen schon arrogant, damals glaube in Folge 35 wo er zu Teela sagte morgen kannst du wieder fragen ,alles klar... ,nichts ist klar...
Yesss, so ein paar She-Ra Charaktere wäre schon cool, aber leider sind wir mit Ausnahme von Mantisaur mit Charakteren der Horde nun am Ende. Vielleicht bekommen wir andere geliebte Charaktere als Nachwuchs aus Hordaks Frankensteinlabor noch angedeutet, etwa ein schwarz-roter, Körperbau-bedingt nicht sprachfähiger Android,der am liebsten von einem Rücken auf den anderen eines Riesenungetüms springt, um von deren Lebenssäfte zu saugen?!
Ich hab mir die Folge mittlerweile anhören können und wurde sehr positiv überrascht.
Der rote Faden um das Schicksal der Dorfbewohner entfaltet sich endlich und die Hauptgeschichte ist richtig gut geschrieben. Der quängelnde Gwildor als komisches Element hat voll ins Schwarze getroffen und den erneuten Einblick in Hordaks Vergangenheit war sehr interessant. Das Abenteuer um He-Man und seine Gefährten war auch schön, nicht übertrieben, aber auch nicht langweilig - genau richtig eben.
Wenn ich Kritik üben sollte, dann würde ich Snout Spout ansprechen, den ich als Figur noch nie mochte. Daher finde ich es folglich nicht so pralle, dass er so prominent in den Hörspielen zum Einsatz kommt. Aber gut, das ist persönlicher Geschmack.
Richtig gut hätte ich es gefunden, wenn die Helden die Zauberin von Grayskull um Rat gefragt hätten, nachdem Teela verletzt wurde und nicht die Alte aus dem Dorf.
Das ist auch der wirklich einzige Kritikpunkt eines Hörspiels, das es insgesamt endlich geschafft hat, das Niveau der Europa-Hörspiele zu erreichen. Toll!
29.06.2026
17:55
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