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Geschrieben am  05.10.2026 um  12:00 Uhr          
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Das ToyFare Magazin - Erinnerungen an den "Guide to collectible toys"

In einer Zeit lange vor Fan-Websites, Social Media und Onlineshops waren Magazine die große Informationsquelle für Toy-Sammler und -Jäger. Und TOYFARE war dabei ganz weit vorne. Seb blickt zurück auf die großen Anfänge, das unvermeidliche Ende und die Auswirkungen bis heute.

Ursprünglich hatte ich 2020 einen Beitrag im Forum verfasst, der auf meinem meinem Facebook-Post in der Toy Hunters Germany Gruppe basierte. Darauf aufbauend wurde dieser Text neu verfasst, erweitert und bebildert.

Bevor The Big Bang Theory ab 2007 die Nerdkultur weltweit salonfähig machte, konnte man nur begrenzt auf Akzeptanz für "Geek-Hobbys" hoffen. Meine Großmutter pflegte zwar zu sagen: "Hauptsach, de Jung as net am saufn." Doch breitenfähig waren Dinge wie das Sammeln von Actionfiguren auch in den 90er Jahren noch lange nicht.

Zugleich steckte der Sammlermarkt noch in den Kinderschuhen. Wer sich über sein Hobby informieren wollte, las Gedrucktes. In meinem Eifeldorf wusste ich damals nicht einmal, dass es etwas wie "Sekundärliteratur" gab. Erst 1995 entdeckte ich in einem Kölner Comicladen den WIZARD – damals nicht das einzige, aber unbestreitbar einflussreichste US-Comic- und Entertainment-Magazin.

WIZARD Magazine
Abbildung : WIZARD Magazine

Der Wizard war im besten Sinne frech und pubertär. Die enthusiastische Redaktion machte sich über alles lustig, einschließlich ihrer selbst. Auch wenn ich nur die Hälfte der Gags und popkulturellen Referenzen verstand, war ich begeistert. Erst recht, nachdem ich sah, dass jede Ausgabe mehrere Seiten zu Actionfiguren enthielt: "Wie geil ist das denn?!"

In The Toy Chest wurde man über kommende Neuheiten informiert, die man hierzulande höchstens in Großstädten oder Comicshops finden konnte. In "Homemade Heroes" zeigten Customizer, was im Laden fehlte. Dazu kamen Gewinnspiele, Werbeanzeigen und "natürlich" ein Price Guide, der sogar wie ein Börsenblatt steigende und sinkende Preiskurse markierte.

Auf jeder Comicshop-Reise besorgte ich mir einen Wizard und kaufte auch Restposten älterer Ausgaben. Noch heute lässt sich beim Durchblättern die rasante Entwicklung des Sammler-Marktes nachvollziehen. Zwischen 1993 und 1997 wuchs der Toy-Bereich in dem ohnehin dicken Magazin klar erkennbar immer weiter an. Dafür gab es auch viele gute Gründe.

Toy-Bereiche im "Wizard" (Quelle: wizards_comics@instagram)
Abbildung : Toy-Bereiche im "Wizard" (Quelle: wizards_comics@instagram)

Anfang der 90er Jahre platzte zwar die Comic-Spekulationsblase und versetzte die US-Branche in eine gewaltige Schieflage. Der Sammler-Markt für Actionfiguren aber erlebte in diesem Jahrzehnt einen rasanten Aufstieg. Nahezu sinnbildlich dafür stand, dass Marvel Comics 1996 bankrott ging. Im Anschluss wurde der Verlag vom eigenen Lizenznehmer ToyBiz übernommen, welcher bereits seit Jahren Marvelfiguren produzierte.

Schon ab Anfang der 90er Jahre richteten sich immer mehr Actionfiguren zunehmend auch an Teenager und Erwachsene. Hasbros Star Wars-Relaunch Power of the Force (2) wurde zum Renner, als neue Filme noch weit entfernt waren. Playmates erlebte mit der Star Trek-Lizenz einen ungeahnten Zustrom. McFarlane Toys setzte mit sogenannten Ultra Action Figures neue Standards bei Modellierung und Bemalung. Spielfiguren entwickelten sich zu Collectibles mit bewussten Chase-Varianten, aufwendigeren Sammlerboxen und Limitierungen.

Zugleich "entdeckten" Nostalgiker ältere Reihen wieder. Dabei spielte auch eBay eine essenzielle Rolle. Der Bedarf nach Informationen war unbestreitbar, wie Magazine wie Lee´s Toy Review bereits zeigten. Beim Wizard veröffentlichte man daher ab 1996 zwei Sonderhefte mit reinem Fokus auf Toys und Merchandise. Beide Hefte trugen bereits den Namen ToyFare.

Die ersten beiden ToyFare-Specials von Wizard, 1996-1997
Abbildung : Die ersten beiden ToyFare-Specials von Wizard, 1996-1997

Leider entgingen mir beide Hefte völlig. Zum Glück aber waren sie Testläufe, für die fortlaufende TOYFARE Magazin-Reihe. Diese startete im September 1997. Nur durch einen glücklichen Zufall entdeckte ich die Erstausgabe bei einem Tagestrip zu X-Comics in Saarbrücken. Die musste ich haben!

ToyFare war alles, was ich schon am Wizard mochte - und noch viel mehr. Neuheiten wurden großflächig vorgestellt. Hintergrundartikel boten auch Einblicke in alte und obskure Serien. Top-Ten-Listen zeigten, was angesagt war. Der Flop des Monats lieferte irrwitzige Absurditäten. ToyFare war nicht bloße Werbung - angefangen bei den Leserbriefen war das Magazin auch ein Treffpunkt zwischen Fans und Machern in Zeiten, als sich online gerade erst kleine Message Boards bildeten.

Überpräsent war der vom Wizard mitgenommene Humor. Der flapsige Schreibstil zeigte, wie viel Spaß die Redaktion an der eigenen Arbeit hatte. Selbst das rechtliche Kleingedruckte bei Gewinnspielen u.ä. enthielt mindestens einen Juxkommentar. Alles strahlte eine Leichtfertigkeit aus, bei der man sich wünschte, mit diesen Leuten arbeiten oder wenigstens ein wenig abhängen zu können.

Erstausgabe der fortlaufenden Magazine, September 1997
Abbildung : Erstausgabe der fortlaufenden Magazine, September 1997

Spotlights auf Designer zeigten immer wieder, wie sich eine Figur vom handgefertigten Modell zur Serienproduktion entwickelte und veränderte. Auch der Fertigungsprozess wurde immer wieder beleuchtet. Interviews mochten zwar nicht wirklich kritisch ausfallen. Statt "Enthüllungsjournalismus" war das Ziel eher "Infotainment", von dem natürlich alle Seiten profitierten. Dennoch ging es nie um Gefälligkeitsbeiträge. Die Redakteure waren selbst Fans und Sammler, die Leserfragen sogar zum Anlass nahmen, immer wieder direkt beim Anbieter nachzuhaken.

Der Price Guide erwies sich als wichtiger denn je. Lange war er die zuverlässigste Quelle, was innerhalb einer Toyline überhaupt erhältlich war - gerade bei älteren Reihen ein echter Segen. Dass die angegebenen Preise allenfalls Momentaufnahmen sein konnten, war egal – sie gaben eine Orientierung, was man beim hiesigen Comicshop wirklich zahlen sollte und ob andere Sammler auf eBay fair handelten oder andere über den Tisch ziehen wollten.



Eine großer Kaufanreiz waren die Exclusive-Angebote. Jede Ausgabe enthielt eine Bestellkarte für eine Figur, die es nicht anderweitig gab. Oft handelte es sich um eine Variante wie "Tapestry" Picard als Junior Lieutenant. Gerade bei den Marvelfiguren aber bot man auch Charaktere wie Firestar an, die es kaum in ein reguläres Sortiment schaffen konnten. Auf den 200X-Faker gab es einen regelrechten Run seitens der damaligen MotU-Sammler.

In der Regel handelte es sich um Repaints oder Kitbashes, die auch nicht immer gelungen waren. Doch vieles konnte sich sehen lassen und war immerhin stets offiziell. Es gab sogar kleine Sensationen wie den Eradicator von Hasbro, der (wegen Einstellung der Toyline) nicht in den Handel gelangte, hier aber doch noch verfügbar wurde. Die Figuren wurden anfangs in Klarsichtbeuteln und weißen Schachteln geliefert, ehe man im Lauf der Jahre zu bedruckten Boxen überging und schließlich sogar in vollwertigen Blisterkarten verpackte.

Exclusives - ein neues Angebot in jedem Heft
Abbildung : Exclusives - ein neues Angebot in jedem Heft

Ein "instant classic" war indes das Twisted Mego Theatre. Die mehrseitige Fotogeschichte schilderte Alltag und Leben der Figuren aus den 70er Jahren, wobei der Fokus meist auf "Spidey" und seinen Kumpeln Thor und Hulk lag. Man übertrieb vermeintliche Stärken und Schwächen bekannter Charaktere oder verdrehte sie ohne Gnade bis zur völligen Eskalation. Wenig Gelassenheit bewies bald DC Comics, wodurch die Verwendung von Superman & Co. untersagt wurde.

Dafür erweiterte sich der Inhalt anderweitig und präsentierte zunehmend auch sämtliche anderen erdenklichen Franchises und Toylines. Szenarien wie ein stinkfaules Stormtrooper-Trio oder ein Brettspielabend der 80er-Cartoonschurken überschlugen sich in Popkultur-Referenzen und parodierten Kernmomente aus Film, TV, Comic und Videospielen. Das Format war so erfolgreich, dass eigene Sammelbände erschienen.

Aus der später in Twisted ToyFare Theatre umbenannten Reihe entstand vor allem auch die Stop-Motion TV-Comedy Robot Chicken. Redakteur Matthew Senreich lernte in seiner Wizard/ToyFare Zeit Schauspieler Seth Green kennen, und beide entwickelten die seit 2005 laufende Fernsehserie. Redakteur Tom Root wurde ebenfalls mit ins Boot genommen.



Trotz großer Begeisterung blieb mein ToyFare-Konsum lückenhaft. Durch den Umzug nach Bayern Anfang der 2000er nach Bayern war das "Hobbybudget" notorisch knapp. Als sich aber die Lage besserte, musste endlich ein Abonnement her. Schließlich fanden sich weiterhin auch Weltpremieren im Heft, wie die ersten Bilder des MotU Classics Skeletor. So ganz dasselbe war die ToyFare da aber schon nicht mehr.

Das Internet lieferte News immer schneller und besser bebildert – und den Kontakt zu Gleichgesinnten gleich mit. Auch für Hintergrundinformationen war man kaum noch auf Printmaterial angewiesen. Um Schritt zu halten, passte man im Jahr 2007 das Comic-Format auf das von handelsüblichen US-Magazine an. Die Hefte wurden nicht mehr in Klarsichtfolien versiegelt, irgendwann verschwanden auch Variantcover. Selbst der Price Guide wurde obsolet, ebenso wie exklusive Figuren-Angebote.

Zum Wandel gesellten sich personelle Wechsel, die immer weniger den Geist der frühen Jahre bewahren konnten. Das Layout wurde zunehmend zum Durcheinander. Neue Rubriken wirkten verkrampft bis regelrecht peinlich. Selbst das Twisted ToyFare Theatres mühte sich immer häufiger nahezu humorfrei durch lahme Filmparodien.



Ich behielt mein Abo trotzdem bei. Gute Bilder waren damals noch Mangelware. Diverse Bestenlisten und Toyline-Präsentationen waren weiterhin sehenswert. Abermalige personelle Wechsel weckten auch im humoristischen Part leise Hoffnung.

Doch es half nichts. WIZARD Publishing befand sich seit geraumer Zeit in einer immer größeren Schieflage. Im Jahr 2011 stellte Inhaber Gareb Shamus sowohl den Wizard wie auch die ToyFare ein - ironischerweise beide mit einem Cover zum bald darauf massiv gefloppten Green Lantern Film. Mit Nummer 168 war kurz vor der Verkündung im Februar die letzte Ausgabe erschienen.

Mein damaliger Händler lieferte mir diese nicht einmal mehr zu - vielleicht hatte sich die Bestellung schon nicht mehr gelohnt. Es entbehrt nicht einer bitteren Ironie, dass das Magazin letztlich durch Online-Angebote abgelöst wurde, die durch ToyFare überhaupt erst inspiriert wurden. Für mich bleibt die Erinnerung an Jahre, in denen jedes Heft eine kleine Offenbarung war und mir eine Welt eröffnete, die weit über das kleine Eifeldorf hinausreichte.

Die letzten ToyFares
Abbildung : Die letzten ToyFares

Zusatz:
Anfang der 2000er Jahre versuchte man sich bei Modern Graphics an einer deutschsprachigen ToyFare-Version. Neben US-Inhalten enthielt diese auch passten diese aber zum US-Vorbilder. Die "Artikel" waren wenig mehr als Seiten, die nur mühsam mit Schleichwerbung für Ware aus dem eigenen Sortiment gefüllt wurden. Übersetzungen wirkten ungelenk, und bei der Zielgruppe schien man unsicher, ob man nun eher Erwachsene oder doch Kinder ansprechen wollte. Das Ganze machte einen sehr kläglichen Eindruck und wurde völlig zu Recht nach vier Ausgaben eingestellt.

Die erste von 4 deutschen ToyFare Ausgaben
Abbildung : Die erste von 4 deutschen ToyFare Ausgaben

Seb verlor den Großteil seiner ToyFare-Sammlung vor wenigen Jahren bei einem Wasserschaden. Seitdem kauft er sich die Hefte gelegentlich neu und ist stets für Angebote offen.


Quelle :
 PlanetEternia.de

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Tjodalf
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Schöner Artikel!
Bei uns gabs damals ja weit und breit keinen Comicshop, bis auf eine Ausnahme in Linz. Da kam ich ganz selten mit dem Zug hin, aber dort hab ich mir auch mal einen Wizard gekauft, den ich sogar noch wo im Keller haben müsst (inkl. Plastiksack, in dem er verpackt war) - dort hab ich sogar meine ersten 200X damals als US Import gekauft.
Finde solche Magazine auch sehr cool (mir haben die deutschen Hit Comics auch immer gefallen @Priceguides für Comichefte)!
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Geschrieben am  05.10.2026 um  12:49 Uhr
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Stimmt, Hit Comics gab es bei uns damals - war auch Pflichtlektüre.


An der Stelle: Vor Jahren hatte mir hier mal ein User einen riesen Haufen ToyFares angeboten. Leider weiß ich den Namen nicht mehr, würde aber gerne nochmal drüber reden.
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Geschrieben am  05.10.2026 um  13:25 Uhr
Zod
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Ich kannte damals nur das Toy Hunter Journal. Gabs bei uns im Zeitschriftenladen.

Geschrieben am  05.10.2026 um  13:40 Uhr
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Zod schrieb am  05.10.2026 um  13:40
Ich kannte damals nur das Toy Hunter Journal. Gabs bei uns im Zeitschriftenladen.
Jab, hatte ich auch. Darüber möchte ich auch gerne mal einen Artikel schreiben.
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Geschrieben am  05.10.2026 um  15:03 Uhr
Silvano
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Danke für den Artikel. Ach was war das damals noch schön. Sooooo lange schon her.

Schade das es heute so was nicht mehr gibt.

Hatte damals 2 Kisten mit den Magazinen, heute nur noch 3-5 (die mit den Motu Themen natürlich).

Bin immer nach Bonn in den Comicshop oder zum Georg Comicland Dortmund. Schöne Zeit.


Geschrieben am  05.10.2026 um  19:26 Uhr
Geiguff
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Sehr schöner Artikel und endlich nach langer Zeit wieder in Printform. Vielen lieben Dank für die Mühe und den klasse Artikel.
Hab damals auch die Ausgabe gekauft, in der der Classics Skeletor enthüllt wurde. Ich bin Fan von Zeitschriften und Büchern, das macht noch was her
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Geschrieben am  05.10.2026 um  20:32 Uhr
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Schöner Artikel über ein tolles Thema.
Ich bin zu 200X-Zeiten irgendwann mal bei X-Comics in Saarbrücken oder Saarlouis über Toyfare, Tomarts Action Figure Digest und Lee?s Toy Review gestolpert.

Ein Abo dafür hatte ich erst später zu MotUC-Zeiten, aber davor hatte ich in den vorhandenen Heften im Laden immer wieder mal geblättert und sie mitgenommen, wenn was Gutes zu MotU drin war.

Wirklich cool, auch heute noch in den alten Heften zu blättern.

Hab nur noch 1-2 komplette und alle selbst ausgeschnittenen Masters-Artikel. Die kompletten Hefte habe ich aus Platzgründen dann halt irgendwann auf die relevanten Einzelseiten dezimiert.
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Geschrieben am  05.10.2026 um  20:32 Uhr
phoenic
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Ende der 90er habe ich immer sehnsüchtig auf den neuen "Wizard" gewartet. In den 2000ern war er mir dann nicht mehr so wichtig, da wurden auch mal 2-3 Ausgaben angesammelt, um sie auf einer langen Zugfahrt en bloc zu lesen.
Diese Zeit vermisse ich. Interviews und News im Netz zu lesen, ist halt was ganz anderes.
Aber "Starlog" soll Ende 2026 auch als Pritmagazin (Einstellung 2009) zurückkehren, vielleicht gibt es für "Wizard" und "ToyFare" auch noch ein Revival.

Geschrieben am  05.10.2026 um  21:31 Uhr
Motu von Dar..
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Schöner Artikel. Glaube mein erstes Toy Fare habe ich sogar damals in landau bei HEO mitgenommen, als ich im Lager gestöbert habe bei ihnen, bevor sie dann mach Herxheim gegangen sind. Lange ist es her.

Geschrieben am  05.10.2026 um  23:48 Uhr
Retro-Ulle
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Diese Toy-Printmagazine sind mehr oder weniger an mir vorbeigegangen, da ihre große Zeit vor Beginn meines Sammelbeginns in 2006 liegt.
Heutzutage machen solche Printhefte eher aus Nostalgie-Freunde und zur Vertiefung Sinn, siehe unser Fan-Magazin "Die Welt der Meister" im Motu Bereich.
Bezüglich Neuigkeiten, Preisen, Neuerscheinungen usw. ist man durch das Internet deutlich schneller auf dem Laufenden.

@Seb: War das X-Comics in Saarbrücken damals eine große Nummer, so dass man da als Comicfan unbedingt hin wollte? Kann ich mir heutzutage bei der Auswahl an Comic-Läden und den hohen X-Comic Preisen schwer vorstellen.

Geschrieben am  06.10.2026 um  01:45 Uhr  |  Zuletzt geändert am 06.10.2026 -01:48 Uhr
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Schöner Artikel! Danke, Seb!

Mir war das Toyfare-Magazin tatsächlich nur durch die Classics und die Skeletor-Ankündigung ein Begriff. Das war eine Zeit, in der sich kurzfristig alle Sammler auf eine solche Ausgabe gestürzt haben – mit allen Konsequenzen. Der Preis stieg ins Unermessliche, einige Sammler versuchten, schnell Kasse zu machen, und ein paar andere jammerten, sie würden nie ein Exemplar erhalten, wodurch ihre gesamte Sammlerkarriere zerstört würde.

Und dann war in der nächsten Ausgabe schon wieder alles anders. Die hastig gebuchten Abos wurden gekündigt, weil auf dem nächsten Titelbild doch keine neue Motufigur zu sehen war.
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Geschrieben am  06.10.2026 um  08:28 Uhr
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Retro-Ulle schrieb am  06.10.2026 um  01:45
Diese Toy-Printmagazine sind mehr oder weniger an mir vorbeigegangen, da ihre große Zeit vor Beginn meines Sammelbeginns in 2006 liegt.
Heutzutage machen solche Printhefte eher aus Nostalgie-Freunde und zur Vertiefung Sinn, siehe unser Fan-Magazin "Die Welt der Meister" im Motu Bereich.
Bezüglich Neuigkeiten, Preisen, Neuerscheinungen usw. ist man durch das Internet deutlich schneller auf dem Laufenden.

@Seb: War das X-Comics in Saarbrücken damals eine große Nummer, so dass man da als Comicfan unbedingt hin wollte? Kann ich mir heutzutage bei der Auswahl an Comic-Läden und den hohen X-Comic Preisen schwer vorstellen.
Ob X-Comics generell eine große Nummer war, weiß ich nicht, groß war ihr Standort definitiv. Es gab damals auch schlicht und einfach wenige Optionen für mich. Unter 2 Stunden Zugfahrt konnte ich keinen Comicladen erreichen. Und nicht jeder "erreichbare" Comicladen, führte auch derart umfangreich Actionfiguren. Über das Thema könnte ich nen eigenen Artikel schreiben.
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Geschrieben am  06.10.2026 um  10:58 Uhr  |  Zuletzt geändert am 06.10.2026 -11:05 Uhr
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Polygonus schrieb am  05.10.2026 um  20:32
Schöner Artikel über ein tolles Thema.
Ich bin zu 200X-Zeiten irgendwann mal bei X-Comics in Saarbrücken oder Saarlouis über Toyfare, Tomarts Action Figure Digest und Lee?s Toy Review gestolpert.

Ein Abo dafür hatte ich erst später zu MotUC-Zeiten, aber davor hatte ich in den vorhandenen Heften im Laden immer wieder mal geblättert und sie mitgenommen, wenn was Gutes zu MotU drin war.

Wirklich cool, auch heute noch in den alten Heften zu blättern.

Hab nur noch 1-2 komplette und alle selbst ausgeschnittenen Masters-Artikel. Die kompletten Hefte habe ich aus Platzgründen dann halt irgendwann auf die relevanten Einzelseiten dezimiert.
Tomart´s und Lee´s hatte ich kurioserweise damals nur jeweils 1-2 Ausgaben. Ich glaube, mich stieß es etwas ab, dass die Seiten in meinen Exemplaren teils noch in Schwarz/Weiß waren und die Inhalte eher trocken wirkten.
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Geschrieben am  06.10.2026 um  13:21 Uhr
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Sehr schön zusammengefasst. Dieser Artikel erinnert mich an die PE-Thementage. Das war immer schön und sehr informativ.
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Geschrieben am  06.10.2026 um  15:17 Uhr
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Seb schrieb am  06.10.2026 um  10:58

Retro-Ulle schrieb am  06.10.2026 um  01:45
Diese Toy-Printmagazine sind mehr oder weniger an mir vorbeigegangen, da ihre große Zeit vor Beginn meines Sammelbeginns in 2006 liegt.
Heutzutage machen solche Printhefte eher aus Nostalgie-Freunde und zur Vertiefung Sinn, siehe unser Fan-Magazin "Die Welt der Meister" im Motu Bereich.
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@Seb: War das X-Comics in Saarbrücken damals eine große Nummer, so dass man da als Comicfan unbedingt hin wollte? Kann ich mir heutzutage bei der Auswahl an Comic-Läden und den hohen X-Comic Preisen schwer vorstellen.
Ob X-Comics generell eine große Nummer war, weiß ich nicht, groß war ihr Standort definitiv. Es gab damals auch schlicht und einfach wenige Optionen für mich. Unter 2 Stunden Zugfahrt konnte ich keinen Comicladen erreichen. Und nicht jeder "erreichbare" Comicladen, führte auch derart umfangreich Actionfiguren. Über das Thema könnte ich nen eigenen Artikel schreiben.
Sehr gerne.
Dieser Artikel war sehr nostalgisch und von Erinnerungen geprägt, die viele von uns sicherlich nachvollziehen können oder ähnlich erlebt haben. Also gerne mehr davon!
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Geschrieben am  07.10.2026 um  11:48 Uhr
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Seb schrieb am  06.10.2026 um  13:21

Polygonus schrieb am  05.10.2026 um  20:32
Schöner Artikel über ein tolles Thema.
Ich bin zu 200X-Zeiten irgendwann mal bei X-Comics in Saarbrücken oder Saarlouis über Toyfare, Tomarts Action Figure Digest und Lee?s Toy Review gestolpert.

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Wirklich cool, auch heute noch in den alten Heften zu blättern.

Hab nur noch 1-2 komplette und alle selbst ausgeschnittenen Masters-Artikel. Die kompletten Hefte habe ich aus Platzgründen dann halt irgendwann auf die relevanten Einzelseiten dezimiert.
Tomart´s und Lee´s hatte ich kurioserweise damals nur jeweils 1-2 Ausgaben. Ich glaube, mich stieß es etwas ab, dass die Seiten in meinen Exemplaren teils noch in Schwarz/Weiß waren und die Inhalte eher trocken wirkten.
Boah, das weiß ich nicht mehr genau, ob meine ersten Ausgaben davon noch Schwarz-Weiß-Anteile hatten.
Ich war damals so "Da ist MotU drin, also muss ich es kaufen und die Seiten in einen Ordner packen!"
Damals gab es ja, man mag es heute kaum noch glauben, nur wenig Berichte oder Artikel über die Masters.
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Geschrieben am  07.10.2026 um  11:50 Uhr
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