Niemand anderes als der König von Eternia selbst hatte die Ehre, auf der San Diego Comic Con (SDCC) 2005 für die neuen Masters of the Universe Mini-Statuen, die von den Four Horsemen (4HM) gestaltet und von NECA produziert werden, zu werben. Hierbei präsentiert sich König Randor im edlen Karton, der von Val Staples und Emiliano Santalucia, die unter anderem schon für die 200x Comics verantwortlich waren, graphisch gestaltet wurde. Auf ihm wird auch die erste Serie der Stactions, (bestehend aus Hordak, Clawful und Snout Spout) beworben.
Die Figur selbst ist aus einem Guss gefertigt. Desweiteren liegen Randors Zepter und Schwert bei, sowie eine exklusive Base, auf die die Figur gestellt wird. Bei der Gestaltung der Staction wurde sehr auf Details geachtet. So erstrahlt der Brustpanzer in bronze und das rechte mechanische Bein in metallic blau. Zusätzlich wurde sehr auf Texturen geachtet, was sich vor allem an der Rüstung und dem Umhang erkennen lässt. Die Umsetzung des Gesichtes ist den 4HM ebenfalls sehr gut gelungen, als Kritikpunkt könnte man (wenn man sehr aufs Detail achtet), allerdings die Augen aufführen, die etwas klein geraten sind und daher ein bisschen wie Schlitze aussehen. Dies schmälert aber in keiner Weise den Gesamteindruck der Figur. Erhaben wie ein König steht Randor mit Zepter und Schwert bereit, sein Königreich zu verteidigen.
Auf besagten Waffen findet sich das kreuzartige Emblem, das auch die Zepterspitze und Gürtelschnalle der Prinz Adam Aktionfigur ziert. Das Zepter besteht aus zwei Teilen, die zusammengesteckt werden müssen. Dies bildet einen der Schwachpunkte der Staction, da bei vielen beide Teile nicht einfach ineinander gesteckt werden können, da das Loch zu klein ist. Zusätzlich ist der Stab nach dem Zusammenbau häufig krumm. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt wünschenswert gewesen.
Die Base bildet das Fundament der Figur. Sie ist in Gold gehalten und der Form das 4HM-Emblems nachempfunden. In sie wurde eine stilisierte Abbildung des Pferdekopfes eingearbeitet, durch die der Schriftzug in Hochprägung verläuft. Auf der Unterseite der Base widerum befindet sich die Limitierungsnummer, was jedem Exemplar des Königs eine für Sammler vielleicht nicht unerhebliche Einzigartigkeit verleiht. Eine Besonderheit ist zudem, dass die Base keinen Metallstift besitzt, auf den die Figur mit einem Fuß gesteckt wird, sondern Vertiefungen, in die die Staction gestellt wird. Damit die Füße ihrerseits nicht in der Base verschwinden, bekam Randor ?Plateauschuhe?. Diese verschwinden in der Versenkung und geben den nötigen Halt. Diese Lösung kam jedoch nicht bei allen Fans gut an, da Randor hierdurch an seine Base gefesselt ist und ohne sie keinen festen Stand hat. Eines der Probleme dieser Staction ist zudem, dass manche Füsse nicht in die Base passen - ein umso größeres Problem, da die Mini-Statue aus einem leichter zerbrechenden Material besteht und somit die Beine nicht unter Hitzeeinwirkung zurechtgeboren werden können. Von diesem Punkt abgesehen aber ist das Standpodest absolut passend und so gestaltet wie es einem König gebührt.
Fazit:
Der Gesamteindruck ist trotz der aufgeführten Kritikpunkte überaus positiv. Die Staction ist sauber verarbeitet und besticht mit einer sauberen Bemalung und Liebe zum Detail.
Zusatzinfos: Unter den limitierten 2000 Stück existieren zusätzlich Figuren die exklusiv von den 4 HM auf der SDCC auf dem Karton und der Unterseite der Base signiert wurden. Hinzu kommt eine
Artist Proof (AP) Version die auf 200 Stück limitiert ist. Der Unterschied zwischen der AP und der normalen Figur ist die Haltung des Kopfes, welcher im letzteren Fall nach vorne gerichtet ist, bei der AP-Version jedoch leicht zur Seite gewandt montiert wurde. Die Preisentwicklung bei der Figur durchlebt Hochs und Tiefs seit ihrem Erscheinen. Der offizielle Verkaufspreis über Online Shops lag damals bei ca. 99 ¤ für die unsignierte und 119 ¤ für die signierte Version. Seitdem schwankt der Preis der Figur im Internet, die Preise bewegen sich zwischen 80 bis 200 ¤ wobei die signierten Stactions in der Regel teuerer gehandelt werden als die unsignierten.