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Geschrieben am  18.09.2012 um  12:25 Uhr  
Reviews
Masters of the Universe Kapitel 5 - Evil-Lyn (DC Comics)

Im fünften Teil der digitalen Comicserie trifft ein ehemaliger Palastsoldat auf die wohl gefährlichste Frau Eternias. Wir klären, ob dafür der genre-untypische Noir Stil auch passend gewählt ist.

Bevor DC einen gänzlich neuen Charakter zur Premiere der Digitalcomicserie wählte, hatte Mattel ursprünglich eine Geschichte zu Beast Man vorgeschlagen. Tatsächlich dauerte es bis zum fünften Comic, bevor überhaupt ein Schurke in den Mittelpunkt gerückt wurde. Dass es sich dabei um Evil-Lyn handelt, ist aber nicht unpassend, denn innerhalb der Icons of Evil Reihe der 200X Comics sollte ihr das fünfte Heft gewidmet sein. Selbiges stoppte Mattel seinerzeit zugunsten einer Zeichentrickfolge. So dauerte es also beinahe zehn Jahre, bevor Skeletors rechte Hand endlich ihren eigenen Comic erhielt.



Story:
In den Slums von Eternos City wird der ehemalige Palastwächter Nolar Blak von zwei früheren Kollegen unsanft aus einem Lokal befördert und wirft dabei eine Frau um. Beide kommen ins Gespräch, und Nolar erzählt Morgan, dass er aus der Palastwache flog, nachdem er sich mit korrupten Wächtern angelegt hatte. In derselben Nacht schlafen sie miteinander, und schließlich enthüllt Morgan, dass es sich bei ihr um Evil-Lyn handelt. Nolar ist beeindruckt, und in den kommenden Wochen führen sie eine heimliche Affäre miteinander. Als Nolar schließlich Morgan bittet, mit ihm in die Mystic Mountains zu fliehen, erklärt sie, dass sie magisch an Skeletor gebunden ist. Es gebe nur einen Weg, diesen Bann zu brechen - durch ein besonderes Relikt.



Dieses befindet sich innerhalb der Stadt in einem Raum, der nur von gänzlich nicht-magischen Wesen betreten werden kann. Mit Morgans Hilfe dringt Nolar in das einem Museum ähnliche Gebäude ein und kann tatsächlich das Relikt an sich bringen: Chaos, jenes "Auge" von Grayskull, das Reisen durch den Raum ermöglicht. Nachdem Nolar Evil-Lyn den Stein gegeben hat, bedankt sie sich mit einem Kuss. Anschließend tötet sie Nolar und setzt das Museum in Brand. Zurück in Nolars Gemächern taucht Skeletor auf. Evil-Lyn erklärt, dass alles nach Plan verlaufen sei und reicht ihrem Herrn das Auge. Als sich Skeletor nach einigen Bildern der Mystic Mountains auf einem Tisch erkundigt, wischt Evil-Lyn diese fort und tut sie als "Nichts" ab.



Rezension:
Im fünften Digitalcomic meldet sich der Autor des zweiten Kapitels, Kyle Higgins, zurück und entwirft gemeinsam mit Zeichner Mike Henderson eine Kurgeschichte im sogenannten Noir Stil. Spätestens durch Frank Millers Sin City hat dieser besonders in Filmen der 40er und 50er Jahre etablierte, düstere Look mit seinen häufig bitteren Charakteren auch in Comickreisen viele Fans gefunden. Tatsächlich kommt der Sin City Vergleich spätestens durch die spärlich verwendeten Farben auf, deren Colorist nicht einmal Erwähnung findet. Möglicherweise hat hier ein Redakteur oder der Zeichner selbst sehr geschwind ein paar violette, gelbe, grüne oder rote Tupfer eingebaut, wo es ihm gerade passend erschien.



Dies ist bedauerlich, da die Zeichnungen selbst mit eher cartoonartigen Gesichtern häufig zu "hell" für einen Noir Comic wirken und der Gesamteindruck entsteht, als habe der Künstler besagten Stil lediglich getestet aber nicht zur Vollendung gebracht. Immerhin wirken dafür die Szenerien meist glaubwürdig genug, um als Teile von Eternos durchzugehen. Zwar ist es gewöhnungsbedürftig, dass Slums in der Stadt existieren sollen, jedoch passt dies durchaus zu DCs "erwachsenerer" Darstellung des MotU Kosmos. Ein Fehlgriff sind jedoch die TV-Bildschirme, welche Kämpfe der Helden gegen Skeletor in Form von Nachrichten übertragen. Dies wirkt etwas zu irdisch für Eternia, wo Hologrammprojektoren wie im ´87er Kinofilm passender gewählt wären.



Auch die Designs der Charaktere lassen mitunter zu wünschen übrig, allen voran Nolar Black. Dessen Trenchcoatlook passt zwar zur Film Noir Darstellung von abgehalfterten Ex-Cops, die sich als Privatschnüffler durch die Gossen der Großstädte schlagen. Für Eternia funktioniert dies aber weniger gut. Etwas besser ist das schon Evil-Lyns Zivilform als Morgan, deren lange, schwarze Haare ein erfreulich gelungener Ersatz der früher weißen Kurzhaarfrisur ist. Kurioserweise wurde ihr Dress in der Mitte bis weit unter den sichtbaren Nabel ausgeschnitten und fällt damit freizügiger aus als ihre "Uniform" als Evil-Lyn, wo man Derartiges eher erwartet hätte. Evil-Lyns Design war bereits in The Lost Knight zu sehen, profitiert hier aber ganz klar von der S/W Optik. Die völlig unpassende violette Haut ist hier uncoloriert und stört daher nicht. Stattdessen sind einige Details klarer erkennbar, welche deutlich aus ihren Vintage- und 200X Designs weiter entwickelt wurden. Zwar bleibt weiterhin der Eindruck bestehen, als habe Disneys Malefiz bei Victorias´ Secret eingekauft. Jedoch stechen die positiven Elemente (und damit ist nicht ihre Oberweite gemeint) besser hervor.



Was nun die Story an sich betrifft, so entspricht auch diese im Grunde einer typischen Noir Erzählung. Der Hauptcharakter - ein von der schlechten Welt "Gestürzter" - trifft auf eine geheimnisvolle und gefährliche Schönheit, landet mit dieser in der Kiste und kommt schließlich durch sie um, nachdem sie ihn für ihren Zweck benutzt hat. Dies ist leider nicht unbedingt eine besonders kreative Idee. Dass sich Nolar von Morgan erst recht angezogen fühlt nachdem diese sich als die vielleicht gefährlichste Frau Eternias herausstellt, ist ebenso vorhersehbar wie im Grunde die gesamte Handlung. Dazu zählt auch die bereits viel diskutierte "Bettszene", in welcher zum ersten Mal überhaupt ein Masters Charakter beim Geschlechtsverkehr dargestellt wird. Diese eindeutig für Masters Kenner als Sensation gedachte Szene ist letztlich recht unspektakulär. Zum einen bleibt ohnehin alles in Schatten gehüllt. Zum anderen wurde mit Evil-Lyn ein passender Charakter gewählt, denn der Aufschrei mancher Fans wäre weitaus größer gewesen, wenn He-Man und Teela bei ihrem ersten Treffen miteinander geschlafen hätten.



Letztlich ist auch diese Szene derart Noir-typisch, dass sie eher zum gähnen motiviert. Zugleich gelingt es Kyle Higgins kaum, die Leser dazu zu bringen, den Hauptcharakter sympathisch zu finden oder sich gar mit ihm zu identifizieren. Dafür ist Nolar zu klischeehaft geraten und agiert in einer Naivität, die weniger aus blinder Liebe zu kommen scheint als vielmehr reines Mittel zum Zweck ist, um die Geschichte so voranzutreiben, wie es sich der Autor zurecht geklau- äh, gelegt hat. Gleichsames Klischee ist dabei auch der Name. Nolar Black? Ernsthaft? Gut, die Masters kommen aus einer Zeit, als Namen wie Michael Knight normaler Teil der Popkultur waren. Hier aber ist der Name besonders im Zusammenhang mit dem Noir-Stil (noir = schwarz) einfach plump gewählt und könnte genauso gut "Noirlar Dark" lauten.



Dennoch gibt es auch positive Aspekte. So wird im Grunde erst bei genauem Lesen klar, dass Evil-Lyn Nolar nicht von Beginn an ausgenutzt hat. Zumindest anfangs scheint sie tatsächlich die Möglichkeit genossen zu haben, mit ihm eine Auszeit fern von ihrem Dasein als "Superschurkin" nehmen zu können. Somit bleibt der Charakter nicht ganz so plump, wie es zunächst den Anschein hatte. Überdies bringt Higgins einen interessanten Aspekt hinein, indem er Evil-Lyn durch magische Weise an Skeletor bindet. Positiv ist auch, dass nach Chrono nun das zweite Auge von Grayskull thematisiert wird. Zum einen wird klar, dass diese Geschichte vor Kapitel 2 spielen muss, wo die Zauberin keine Kenntnis vom Verbleib des Chaos Auge hat. Zum anderen kristallisiert sich eine Verbindung zur Hauptserie heraus, da beide Augen wohl maßgeblich dazu beigetragen haben müssen, dass Skeletor überhaupt erst die Macht an sich reißen konnte.



Fazit:
Es ist schön, dass sich DC mit dem fünften Digitalcomic einem Schurken widmet. Leider ist das Ergebnis aber eher wenig gelungen. Zu fremd ist der Noir-Stil für die noch recht junge Serie, deren Leser vorwiegend auch optisch fantasylastigere Szenarien erwarten. Hinzu kommt die zu offenkundig klischeehafte und vorhersehbare Handlung, deren wenige Überraschungen meist nicht aufgehen. Somit ist Evil-Lyn eine Geschichte, die sich lesen lässt, aber am Ende nicht überzeugen kann.

Dieses Digitalcomic wurde am 01.09.2012 online veröffentlicht.



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Kapitel 1 - The Lost Knight
Kapitel 2 - Man-At-Arms
Kapitel 3 - Battle Cat
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Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
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Geschrieben am  18.09.2012 um  12:43 Uhr
Metaldidi
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Super Review indem der Comic aus meiner Sicht jedoch zu schlecht weg kommt. Ich finde ihn eigentlich großartig!!

Geschrieben am  18.09.2012 um  12:54 Uhr
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Geschrieben am  18.09.2012 um  12:56 Uhr
Metaldidi
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MAXX schrieb am  18.09.2012 um  12:43
Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
Schimpf doch nicht dauernd langsam weiß jeder daß du die neuen Comics nicht magst

Geschrieben am  18.09.2012 um  12:57 Uhr
Metaldidi
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Seb schrieb am  18.09.2012 um  12:56
Kommt vielleicht auch drauf an was man vorher schon gelesen/gesehen hat. Für mich wars ein x-beliebiger 08/15 Noir-Plot wie ichs gefühlt tausendmal schon vor den Augen hatte.
Gelesen und gesehen hab ich schon einiges... Aber ich erwarte hier auch keine ´neuerfindung´ des Medium Comic

Geschrieben am  18.09.2012 um  13:01 Uhr
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Passendes Review, mich hat das Comic auch nicht vom Hocker gerissen.
Vielleicht hätte das Ende besser funktioniert, wenn sich Lyn zwischen Nolar und Skeletor hätte entscheiden müssen und dann Skeletor gewählt hätte, natürlich wegen Macht und Einfluss, nicht weil Skeletor ihr sympathischer wäre

Meintest Du "John Magnum" oder "Thomas Magnum", Reilly?
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Geschrieben am  18.09.2012 um  13:29 Uhr
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Metaldidi schrieb am  18.09.2012 um  13:01

Seb schrieb am  18.09.2012 um  12:56
Kommt vielleicht auch drauf an was man vorher schon gelesen/gesehen hat. Für mich wars ein x-beliebiger 08/15 Noir-Plot wie ichs gefühlt tausendmal schon vor den Augen hatte.
Gelesen und gesehen hab ich schon einiges... Aber ich erwarte hier auch keine ´neuerfindung´ des Medium Comic
Oh, ich auch nicht. Nur etwas mehr Kreativität wenn schon der Grundplot so beliebig ist.
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Geschrieben am  18.09.2012 um  13:48 Uhr
alftheblue Meine Identität wurde verifiziert.
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Metaldidi schrieb am  18.09.2012 um  12:57

MAXX schrieb am  18.09.2012 um  12:43
Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
Schimpf doch nicht dauernd langsam weiß jeder daß du die neuen Comics nicht magst
Er hat aber doch recht.
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer!

Geschrieben am  18.09.2012 um  13:49 Uhr
Polygonus Meine Identität wurde verifiziert.
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Schön geschriebenes Review, Reilly, wie immer.
Leider sind wir, was das Comic betrifft, gänzlich entgegengesetzter Meinung.
Vielleicht betrachte ich das ganze auch nur durch meine rosarote Evil-Lyn-Brille.
Aber ich bin nicht so der Riesen-Comicleser. Ich sammle MotU-Comics und ansonsten kommen mir nicht viele Comics ins Haus.
Von daher war ich von der Story vielleicht nicht ganz so sehr gelangweilt, auch wenn man doch ahnen kann, dass Lyn ihn für ihre Pläne nutzen will. Auch wenn dann immer wieder angedeutet wird, dass sie vielleicht doch Ambitionen hat, mit ihm durchzubrennen. Ich fand das schon spannend zu lesen, wie dieser Zwiespalt ausgehen wird.

Ich gebe dir in dem Punkt Recht, dass der Hauptcharakter total farblos (und das nicht wegen fehlender Coloration!) und uninteressant bleibt. Man schafft es nicht, einen Bezug zu ihm aufzubauen als Leser, was schade ist.

Den Schwarz-Weiß-Stil finde ich echt klasse. Wie gesagt, bin nicht so der häufige Comicleser und von Sin City kenne ich z.B. auch nur den Film. Aber ich mag schwarz-weiß-Zeichnungen mit Licht und Schatten und ab und zu etwas Farbe an den richtigen Stellen.
Von daher hat mir das Comic von seiner Machart her gut gefallen.

Von den 5 bisher erschienenen Online-Comics würde ich "Evil-Lyn" neben "Battle-Cat" zu meinen absoluten Favoriten zählen.
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Geschrieben am  18.09.2012 um  14:39 Uhr
Cthulhu Meine Identität wurde verifiziert.
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Heisst der Hauptcharakter jetzt "Molar" oder "Nolar". Beide Namen finden sich im Review.

Zum Inhalt kann ich leider nicht viel sagen da ich immer noch nicht dazugekommen bin das Comic zu lesen.
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Geschrieben am  18.09.2012 um  15:53 Uhr
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Schönes Review.

DIe Geschichte scheint mir ja wirklich etwas zu ausgelatscht zu sein, um noch "Aha"-Erlebnisse hervorzubringen.

Meiner Meinung nach passt Noir Style auch nicht zu Motu.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe den Sin City Style an sich, aber irgendwie scheint das hier nicht so recht zu passen...
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Geschrieben am  18.09.2012 um  15:56 Uhr
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Cthulhu schrieb am  18.09.2012 um  15:53
Heisst der Hauptcharakter jetzt "Molar" oder "Nolar". Beide Namen finden sich im Review.

Zum Inhalt kann ich leider nicht viel sagen da ich immer noch nicht dazugekommen bin das Comic zu lesen.
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Geschrieben am  18.09.2012 um  16:01 Uhr
MastersColle..
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Ja für Mich bis jetzt das schlechteste Comic aus der Reihe.
DC sollte mal Back to the Roots gehn.

Was ist aus der Glanz Zeiten geblieben ..nicht viel.
Will jetzt mal sagen nur die Namen,mehr nicht.
Eigentlich sehr schade.
Die könnten ja mal ein neues Cross-Over Probieren ala Superman & Masters. Hat früher ja auch irgendwie geklappt.

Geschrieben am  18.09.2012 um  17:39 Uhr
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Weniger MotU in einem MotU Comic geht nicht
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Geschrieben am  18.09.2012 um  18:05 Uhr
King Hiss
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Absolut nicht meins. Das ist ja der Laser-Lot-Comic noch besser.

Geschrieben am  18.09.2012 um  18:08 Uhr
illvanno
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MAXX schrieb am  18.09.2012 um  12:43
Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
Sehe ich ganz genauso wie du.
Ich habe noch nie so etwas schlechtes im Bezug auf motu gesehen.bevor ich so etwas bei motu annehmen würde , würde ich motu beerdigen.

Wer hat sich nur diesen Müll ausgedacht?
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Geschrieben am  18.09.2012 um  18:22 Uhr
Guildenstern
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MAXX schrieb am  18.09.2012 um  12:43
Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
Bin mal gespannt, ob der PE-Comic besser wird

Geschrieben am  19.09.2012 um  00:26 Uhr
Super-Phil Meine Identität wurde verifiziert.
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Guildenstern schrieb am  19.09.2012 um  00:26

MAXX schrieb am  18.09.2012 um  12:43
Gutes Review zu einer Zeitverschwendung von Story und Design...
Bin mal gespannt, ob der PE-Comic besser wird
Ein fettes JA aus zwei Gründen:
1. Die Story kommt aus einer beliebten Hörspielfolge.
2. Max hat mit seinen Teasern schon bewiesen, dass da zeichnerisch was ganz großes auf uns zukommt.

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Geschrieben am  19.09.2012 um  00:58 Uhr
Bjoern74 Meine Identität wurde verifiziert.
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Gefällt mir nicht. Das könnte alles sein und muss nichts mit MotU zu tun haben.
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Ich bin voll auf MotU.

Geschrieben am  19.09.2012 um  06:50 Uhr
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Finde das Review sehr gelungen und ausführlich. Wie die anderen Online-Comics kenne ich auch dieses nur durchs Review, und kann mir eine Meinung nur auf Grund dessen bilden. Der Noir-Stil ist mir in anderen Comics bisher noch nicht so bewußt begegnet. Für MotU finde ich ihn aber komplett unpassend. Mit dem MotU-Feeling früherer Jahre hat das absolut nichts zu tun. Auch die Story wirkt uninspiriert und einem anderen Genere entnommen, damit man es dann in eine unpassende MotU-Form quetschen kann. Sicher wirkt der Comic deutlich erwachsener, hat aber nun leider auch mit MotU nichts mehr zu tun. Es drängt sich so langsam der Verdacht auf, als wüßte DC nicht so richtig was mit der MotU-Line anzufangen. Es wird verschiedenes ausprobiert und was dabei rauskommt, scheint mir unterm Strich weniger MotU zu sein als je vorher. Das beginnt schon bei der andersartigen Darstellung (Ich weiß, das habe ich immer bemängelt, aber andere Comichelden von Batman bis zu den X-Men haben ein einigermaßen festgelegtes Aussehen. Da kommt auch niemand auf die Idee und streicht z.B. bei Batman den Umhang, weil er das so besser findet. Bei den MotUs scheint es nicht schlimm zu sein, wenn sie nicht so deutlich zu erkennen sind. Und mal ehrlich, es ist schon eine Kunst die Figuren so zu zeichnen, dass es nicht die kleinste Versuchung gibt sie besser zu finden als das Original).
Alles in allem bin ich doch sehr enttäuscht von dem was DC uns hier bietet und hoffe, dass man sich bald auf einen einheitlichen Stil und einen einheitlichen Context festlegt. Denn bisher steig ich bei den Storys und deren Zusammenhang als Ganzes nicht mehr so recht durch und hoffe mal, dass DC das am Ende noch tut.
Bitte nicht falsch verstehen: Einen neuen Stil auszuprobieren finde ich grundsätzlich nicht schlecht, aber das sollte dann in einer Serie geschehen, die schon auf festen Beinen steht und nicht erst in den Kinderschuhen steckt. Da wirkt es einfach nur irritierend und deplaziert.

Geschrieben am  19.09.2012 um  16:00 Uhr
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