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Geschrieben am  15.03.2013 um  18:00 Uhr  
Reviews
Origins of Eternia: The Origin of He-Man (DC Comics)

DC erzählt auf neue Art von Adams erster Verwandlung und seinem ersten Kampf gegen Skeletor. Im Review betrachten wir, ob die Veränderungen unterhaltsam sind.

Story
Prinz Adam liegt unter Trümmern begraben, während sein Onkel Skeletor gerade das Schwert der Macht an sich bringen will. Mit letzter Kraft ergreift Adam die Waffe und verwandelt sich. Kurz zuvor wurde Adam durch einen Blitz aus dem Schlaf geschreckt. Als er durch die leeren Palastgänge zu seinen Eltern eilte, fand er sie in ihrem Bett erstarrt vor. Der verwandelte Adam stellt sich in der Gegenwart Skeletor als He-Man vor, und beide kämpfen gegeneinander. Zuvor eilte Adam an ebenfalls erstarrten Wachen vorbei, bis er auf Skeletor traf. Dieser zeigte sich erstaunt, dass Adam seinem Zauber entgangen ist. Skeletor drohte, Adam und seine Familie zu töten, wenn er ihn nicht zum Schwert von King Grayskull bringe. Adam versuchte, ihn mit einer Replik zu täuschen und attackierte den Bösewicht, der ihn aber mit Leichtigkeit abwehren konnte.



Da betrachtete Skeletor einen alten Wandteppich, auf dem die Legende dargestellt ist, wie King Grayskull das Schwert schmiedete und Hordaks Horden von seiner Burg vertrieb. Dahinter verborgen ist die echte Waffe, deren Besitz Skeletor als sein Geburtsrecht erachtete. Während Skeletor ihn mit einem Zauber quälte, ereilte Adam eine Vision, in der er sich vor Castle Grayskull wieder fand. Darin berichtete ihm die Hüterin der Burg, dass sein Geist hierher gereist sei, und er verhindern müsse, dass Skeletor das Schwert der Macht - Adams Schwert der Macht - an sich bringe. Als King Grayskull starb, warnte er vor einem Krieg zwischen zweien seiner Nachfahren - einer bringe Zerstörung, der andere schlage diese zurück. Wenn Adam wieder erwache, werde er das Schwert ergreifen, die magischen Worte sprechen und zu He-Man werden. So geschieht es letztlich auch, und der Kreis schliesst sich zum ersten Kampf zwischen den künftigen Erzfeinden He-Man und Skeletor.



Rezension
Nachdem er schon The Origin of Skeletor vers- äh, verbr- äh, verfasst hatte, erzählt Joshua Hale Fialkov nun auch die Entstehungsgeschichte von He-Man - beziehungsweise DCs neue Version. Denn während Prinz Adam im 200X Cartoon erst in Castle Grayskull das Zauberschwert erhielt, liegt es hier bereits direkt vor seiner Nase. So geht dem ganzen nicht ein offener Großangriff der aus dem Exil zurückgekehrten Kämpfer des Bösen voran, sondern ein nächtlicher Überraschungsangriff von Skeletor allein. Dies wirkt zunächst sehr glaubwürdig, da ein unerwarteter magischer Bann Skeletors weitaus effektiver als eine Offensivattacke mit möglicherweise offenem Ausgang ist. Hier versteht es Fialkov gemeinsam mit dem Zeichner Ben Oliver (Batwing), eine unheimliche Spannung aufzubauen, wenn Adam seine erstarrten Eltern mit vor Schreck verzerrten Minen vorfindet und durch die dunklen Palastgänge eilt, um schließlich auf Skeletor wie einer Art Dämon zu treffen.



Dabei höchst interessant ist die neue Hintergrundgeschichte. So scheint es zumindest der Königsfamilie geläufig zu sein, dass King Grayskull ihr Stammvater wenigstens den Legenden nach sein soll. Fialkov übernimmt dabei die Prämisse aus dem 200X Cartoon, nach welcher die Macht aus King Grayskull selbst gekommen sei und durch das Zauberschwert auf seinen Nachfahren übertragen wird. Dies war schon seinerzeit höchst kontrovers, da demnach grundlegend jede Person ihre eigene Zauberkraft erwecken könnte und grob ein esoterisches Konzept aufgreift, laut dem der Mensch selbst zum Gott werden kann wenn er sein geheimes inneres Potenzial zu wecken vermag. Im Falle der Masters of the Universe allerdings entmystifiziert dies die "Macht des Universums", um welche eigentlich gekämpft wird, was die Gefahr birgt, die Auseinandersetzungen auf einen reinen Konflikt um das Königreich zu reduzieren. (Im 200X Zeichentrick war dies sogar gewollt, da sich gezielt alles rein auf Eternia abspielen sollte, während im Filmation Cartoon auch Auseinandersetzungen im Weltraum und anderen Dimensionen stattfanden).



Wie auch immer man zu dieser Variante steht, so bringt der Autor auf jeden Fall einen interessanten Aspekt in DCs neue MotU-Historie ein, indem er Adams Geist mit der Zauberin von Castle Grayskull konftrontiert. Besonders die Erklärung wonach Randor seinen Sohn zu einem Schwächling heranwachsen liess, weil er von Adams Schicksal zwar nicht direkt etwas wusste, es aber "tief in seinen Knochen" wohl ahnte und Angst um den Sprößling hatte. Zugleich zementiert Fialkov, was sich schon in anderen Comics andeutete; nämlich, dass bei DC ein starker Fokus darauf gelegt wird, dass sich mit He-Man und Skeletor auch Neffe und Onkel gegenüber stehen. Die neu erfundene Prophezeihung von King Grayskull selbst bezüglich zwei seiner Nachfahren sorgt also dafür, dass der Konflikt zu einer familiären Angelegenheit wird. Die Saat hierfür wurde zwar schon in den 80er Jahren gelegt, als Keldor überhaupt erfunden wurde. Jedoch spielte die Familiengeschichte zwischen den beiden Erzfeinden bislang eine eher untergeordnete Rolle.



Dies machte auch tatsächlich Sinn, denn die Idee erinnerte grundlegend schon stark an Krieg der Sterne (und den Werken, auf denen Star Wars wiederum basiert). Die Familienbande nicht allzu stark zu betonen sorgte dafür, dass die Ähnlichkeiten nicht zu eklatant wirkten und spielten bei den Masters im Grunde auch keine allzu große Rolle. Stattdessen wurde im 200X Cartoon erst langsam auf die Enthüllung hingearbeitet, dass Skeletor der Bruder des Königs sei, um mit seinem legitimen Anspruch auf den Thron später eine temporäre Storyline zu starten, die erst in den Biografien der MotU Classics Figuren umgesetzt wurde. Bei den neuen "DC Masters" hingegen redet Skeletor Adam schon als Neffe an, kurz bevor sich dieser in He-Man verwandelt - obwohl die Zauberin kurz zuvor sagte, dass Adam noch nicht reif für diese Enthüllung sei. Aber vielleicht hatte der Prinz die Worte Skeletors auch nicht gehört, weil sein Geist erst danach wieder in seinen Körper fuhr.



Hier zeigt sich möglicherweise auch eine große Schwäche der Erzählung. Fialkov hat sie ähnlich wie bei The Origin of Skeletor anachronistisch aufgebaut. Jedoch ist die Menge der Wechsel geringer und trägt auch nicht zur Aufwertung der Geschichte bei, da sie keinen näheren Zweck erfüllen außer, eben da zu sein. Der Autor hätte ein völlig geradliniges Comic ohne irgendwelche Verluste entwerfen können, und wirkt hier eher, als gefiele ihm der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart einfach so gut, dass er ihn selbst dort einbauen muss, wo dies gar nicht nötig gewesen wäre. Stattdessen hätte er sich eher um manches Detail kümmern sollen wie die Frage, warum der sich offenbar im Teenageralter befindende Prinz sofort ins Schlafzimmer seiner Eltern läuft, wenn ihn ein Donner nachts aufweckt. Dass der pubertierende Adam derart ängstlich ist wie man es sonst nur von Cringer kennt, wäre allenfalls eine billige Ausrede.



Ähnlich wirkt es etwas fadenscheinig, dass Skeletor den Wandteppich aus seiner eigenen Kindheit und Jugend (als Keldor) noch kennt, aber erst just in dem Moment als er nun vor ihm steht, erkennt dass sich dahinter das wahre Schwert der Macht verbergen muss. Ja, es wäre nachvollziehbar, dass er der gesamten Legende um seinen Vorfahr früher nie Beachtung schenkte. Aber ist dem wirklich so, und erspürt Skeletor die Waffe erst nun? Oder spürte er die Macht des Schwertes bereits früher und kann sie jetzt erst einordnen? Diese Antwort wird im Comic nicht deutlich geklärt. Dass Skeletor das Zauberschwert als sein Geburtsrecht und die Quelle der Macht erachtet, birgt auch das gewaltige Risiko, dass die Wichtigkeit von Castle Grayskull (als eigentliche Herberge der Macht über das Universum) verloren geht. Dies wird schon dadurch deutlich, dass sich die vielleicht mächtigste Waffe des Planeten nicht mehr in der Burg, sondern im Königspalast befindet, wo sie theoretisch jederzeit vom gründlichen Reinemachepersonal hätte entdeckt werden können. So scheint es nun eher, als drehe sich das Geschehen nicht mehr um Grayskull, sondern allein um He-Mans Schwert.



Selbiges wird von Ben Oliver immerhin gekonnt illustriert. Sein auf einen gewissen Realismus angelegter Stil ist auch ansonsten nicht unbedingt schlecht, verliert aber bei genauerer Betrachtung, wenn nackte Haut allzu oft in einem Strich in Kleidung übergeht, selbst wenn es sich um Armreifen oder Stiefel handelt. Auch ist sein He-Man eher sportlich-agil als muskelbepackt-kämperisch, wodurch das erste Auftauchen des Helden und sein Kampf gegen den gleichsam eher schmalen Skeletor nicht die epischen Ausmaße erhält, die sich mancher erhofft haben dürfte. Kurios ist auch, dass das Cover ursprünglich Faker mit blauer Haut und orangen Haaren zeigte, was in der Endversion zum normalen He-Man umcoloriert wurde. Das größte Bedauern dürfte jedoch der Umstand erfüllen, dass ursprünglich geplant war, das Heft von Dave Wilkins illustrieren zu lassen. Da seine Cover zur Miniserie ein großes positives Echo hervorriefen, hätte ein komplettes Comic aus seiner Feder alleine optisch sicher viele Leser angesprochen.



Fazit
The Origin of He-Man bietet interessante Neuerungen, aber auch Probleme. Offenkundig konzentriert DC diese Neuinterpretation vor allem um den Familienkonflikt der Hauptprotagonisten und das Zauberschwert. Ohne einen vorsichtigen Umgang können die Autoren dabei in manches Wespennest stechen. Das vorliegende Heft indes ist Mittelmaß, wenngleich der erste Kampf zwischen He-Man und Skeletor nicht so episch wirkt, wie die Ankündigung versprochen hatte.

Masters of the Universe: The Origin of He-Man erschien am 30.01.2013.

Mit Dank an Jukka Issakainen

Ursprüngliches Cover-Artwork
Abbildung : Ursprüngliches Cover-Artwork

Alle Reviews zu den neuen Masters Comics von DC:

Masters of the Universe (Digitalserie)
Kapitel 1 - The Lost Knight
Kapitel 2 - Man-At-Arms
Kapitel 3 - Battle Cat
Kapitel 4 - Randor
Kapitel 5 - Evil-Lyn
Kapitel 6 - Orko
Kapitel 7 - Trap Jaw
Kapitel 8 - She-Ra

He-Man and the Masters of the Universe (Printserie)
Nr.1 - "The Seeker"
Nr.2 - "Desert Storm"
Nr.3 - "Blood Tide"
Nr.4 - "Cauldron of Doom"
Nr.5 - "The Sword and the Sorceress"

Origins of Eternia (Einzelhefte)
The Origin of Skeletor

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Quelle :
 PlanetEternia.de

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Alandor
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Ich habe nach dem lesen gedacht, wie jetzt, das wars jetzt?
Die Herleitung dass das Zauberschwert im Plast versteckt ist und nit in Grayskull fand ich etwas befremdlich und wie bereits im Review schon erwähnt, der Kampf ist total verschenkt. Die Ausgabe hat soviel Potenzial gehabt, was DC aber wiedermal verschenkt hat.
Dabei dachte ich, Mattel möchte jetzt bei den Masters einen einheitlichen Kanon, aber DC kocht hier eindeutig sein eigens Süppchen.



AL
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Geschrieben am  15.03.2013 um  18:30 Uhr
Courtney
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Ich habe das Heft erst gestern abend zum ersten Mal gelesen und war auch ziemlich müde.
Daher habe ch im ersten Moment nicht erkannt, dass Randor und Marlena erstarrt sein sollen, sondern dachte, sie schreien vor Schreck, als ihnen Adam die Bettdecke weg zieht.

Ansonsten finde ich die Geschichte, in der Zauberschwert im Königspalast hinter einem Teppich hängt und Skeletor von seiner Existenz weiss, wieder mal ziemlich schwach.
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Geschrieben am  15.03.2013 um  18:59 Uhr
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Finde die Comicreihe ist nicht so gelungen... nicht so mein Ding...
Meine... der Skeletor sieht ja aus wie eine Mischung aus Gollum und Mad...

Geschrieben am  15.03.2013 um  19:00 Uhr
Odessa-James
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Bin auch kein großer Fan der Miniserie, aber die Orgins fand ich beide extrem schlecht! Hab nach den 8 Heften schon keine Lust mehr auf die Monats Serie!

Geschrieben am  15.03.2013 um  19:04 Uhr  |  Zuletzt geändert am 15.03.2013 -19:05 Uhr
Zodac-75
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Geschrieben am  15.03.2013 um  19:21 Uhr
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Klasse Review zu einem ganz guten Comic.
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Geschrieben am  15.03.2013 um  19:29 Uhr
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Geschichte na ja, aber rein zeichnerisch finde ich es super.
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Geschrieben am  15.03.2013 um  19:39 Uhr
SkeletorUndH..
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Nach der Mini-Serie, die man recht einheitlich und unkompliziert größtenteils als ungelungen bis schlecht beurteilen kann, ist dieses Origin auf jeden Fall nicht so einfach zu bewerten. Grundsätzlich ist es auf jeden Fall besser als Skeletors Origin.
Der zeitlich springende Erzählstil ist nicht mein Fall, stört zum Glück aber nur gering. Die Story wurde sich zumindest nicht völlig sinnfrei zusammengeschustert, wirft aber auch meiner Meinung nach einige Fragen auf: Wenn jemand von Grayskulls Prophezeiung erfährt (außer der Sorceress), müßte nach kurzem Überlegen auch jedem klar sein, wer He-Man ist, oder seh ich das falsch? Dass Adam nicht merkt, dass er seinen Onkel vor sich hat, kann wohl nur mit Dummheit begründet werden (Mit der Verwandlung wachsen eben nicht nur die Muskeln) & auch Skeltor müßte beim Kampf eigentlich klar sein, wen er da vor sich hat. Schwierig finde ich auch den familiären Bezug im Vordergrund. Bei Star Wars macht das durch die geradlinige Verwandschaft auf jeden Fall Sinn. Die Onkel-Neffe-Beziehung ist aber für mich vielzuweit voneinander entfernt, als dass sie wirklich etwas bewirken oder Einfluss nehmen könnte. Dieser Aspekt war in den 80ern eher ein Schmankerl am Rand & DC hätte gut daran getan, es nicht so in den Vordergrund zu spielen. Zum Aufbau einer kompletten Handlung definitiv ungeeignet.
Sehr gut gefällt mir, die (geschriebene) Darstellung von Skeltor. Dieser kommt richtig dämonisch und größtenteils auch clever rüber. So mag ich den Charakter.
Zeichnerisch ist der Comic deutlich besser, als die Miniserie, auch wenn Potential verschenkt wurde. Während mir die Sorceress noch wirklich gut gefällt, kommen He-Man und Skeltor eher wie die Sieger eines Costum-Wettbewerbs daher und können nicht wirklich überzeugen. Entsprechend unspekakulär beginnt der erste Kampf zwischen den beiden. Schade, dass dieser nur angedeutet wird, auch wenn ich diesen erzählerischen Griff verstehen kann. Denoch wurde Potential verschenkt.
Fazit: Trotz einiger Schwachstellen ist der Comic deutlich besser, als ich nach der Origin Of Skeletor befürchtet hatte.

Geschrieben am  15.03.2013 um  20:11 Uhr
RicoBase Meine Identität wurde verifiziert.
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Schade, daß man Dark Horse nicht die komplette Motu-Comic-Lizenz gegeben hat und man DC gewähren läßt so einen Gedöns zu produzieren.
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MotuC Forever !!!!

Geschrieben am  15.03.2013 um  21:36 Uhr
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Ich frage mich warum die bei DC alles neu interpretieren müssen.
Ich dachte nach all den Jahren wolle man einen einheitlichen Kanon finden, der vor allem auf der 200X-Story aufbaut.
Ansonsten sind die Hefte gut gezeichnet, aber immer bei weitem noch nicht das gelbe vom Ei. So was nennt man dann Kunst.
Die Mini-Comics finde ich auf jeden Fall viel besser. So sieht MotU aus.


Geschrieben am  16.03.2013 um  00:33 Uhr
Mandor
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Find ich gar mal so schlecht. Auf allemal besser wie die letzte Serie von DC. Da find ich es eigentlich schon wieder schade das Dark Horse nicht mehr Comics macht. Ich glaube die haben das besser drauf.

Geschrieben am  16.03.2013 um  08:35 Uhr
marcri
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He-Man und Skeletor sehen in diesem Comic sehr bescheiden aus.
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Geschrieben am  16.03.2013 um  10:32 Uhr
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Tolles Review, Reilly!

Wieder einige Sachen zu Tage gefördert, die ich auch nach 3x Lesen nicht entdeckt habe.
Z.B. dass auf dem Cover jetzt He-Man drauf ist, wo vorher Faker zu sehen war, das ist mir bislang echt nicht aufgefallen.

Die Zeichnungen finde ich irgendwo ganz gelungen, stellenweise auch wieder schlecht, der Stil hat was.
Vor allem sehen beide vom Design her besser aus als in der 6-teiligen Miniserie.

Die Story ist, mit nur Schul-Englisch-Kenntnissen von mir gar nicht in allen Details verstanden worden, darum lese ich auch immer gleiche deine Comic-Reviews, Reilly. Da blicke ich dann noch besser durch.
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Geschrieben am  16.03.2013 um  12:33 Uhr
Courtney
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Ich habe das Heft nun nochmal gelesen und einiges ist doch merkwürdig:

Skeletor weiss von der Existenz des Schwertes und seiner Macht und bezeichnet es als sein Recht als Erstgeborener, dieses zu besitzen.

Woher? Und hätte Skeletor die Kräfte von He-Man bekommen, wenn er das Schwert bekommen hätte?

Als Adam aufgestanden ist, sagt er kurze Zeit später "Bei Grayskull".
Kennt er die Burg und ihre Macht schon?

Als ihm die Sorceress dann erscheint, sagt er, dass er "Skeletor" begegnet ist, obwohl er diesen bisher nicht kannte und sich Skeletor auch noch nicht namentlich vorgestellt hat (das macht er erst, nachdem sich Adam in He-Man verwandelt hat).

Und weiss Adam auch von der Existenz des Zauberschwertes und wo es sich befindet?
Immerhin versucht er Skeletor zu täuschen, was darauf hinweist, dem ihm das Zauberschwert ein Begriff ist.

Insgesamt wirkt die Handlung wenig durchdacht und ist nur darauf ausgelegt, etwas Neues in die Geschichte, ob es passt oder nicht.
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- Colorado ruft Direktor -

Geschrieben am  16.03.2013 um  13:56 Uhr  |  Zuletzt geändert am 16.03.2013 -13:57 Uhr
Seb Meine Identität wurde verifiziert.
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Skeletor weiss von der Existenz des Schwertes und seiner Macht und bezeichnet es als sein Recht als Erstgeborener, dieses zu besitzen.
Woher?


Ich vermute stark, von Hordak.


Und hätte Skeletor die Kräfte von He-Man bekommen, wenn er das Schwert bekommen hätte?

Zumindest hatte er wohl erwartet "die Macht von King Grayskull" zu erhalten und dadurch Herr von Eternia zu werden.


Als Adam aufgestanden ist, sagt er kurze Zeit später "Bei Grayskull".
Kennt er die Burg und ihre Macht schon?


Das bezieht sich auf seinen Urahn King Grayskull. Wie im Review geschrieben, ist dem Königshaus offenbar bewußt, dass ihre Linie vom legendären King Grayskull begründet wurde.


Und weiss Adam auch von der Existenz des Zauberschwertes und wo es sich befindet?
Immerhin versucht er Skeletor zu täuschen, was darauf hinweist, dem ihm das Zauberschwert ein Begriff ist.


Ich hatte eher den Eindruck, dass er Skeletor die Replika gab, weil er sich nicht anders zu helfen wusste da er selbst keine Ahnung hatte, wo das echte Schwert wäre und ob es überhaupt (noch) existiert.
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Geschrieben am  16.03.2013 um  16:10 Uhr  |  Zuletzt geändert am 16.03.2013 -16:32 Uhr
Gerrit
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He-Man sieht aus wie Otto Waalkes. Wenn das Comic auch von Otto wäre dann würde ich mir das auch kaufen.
Aber als ernstgemeintes "Adult-Comic" von DC? Nee, echt nicht
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Geschrieben am  16.03.2013 um  16:23 Uhr
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Ich find das Comic recht annehmbar.
Die 200X Version in der Skeletor zufällig an Adams 16. Geburtstag
die Mystiche Mauer durchbricht find ich auch nicht besser.
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Geschrieben am  16.03.2013 um  20:21 Uhr
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Master J. schrieb am  16.03.2013 um  00:33
Ich frage mich warum die bei DC alles neu interpretieren müssen.
Ich dachte nach all den Jahren wolle man einen einheitlichen Kanon finden, der vor allem auf der 200X-Story aufbaut.
Ansonsten sind die Hefte gut gezeichnet, aber immer bei weitem noch nicht das gelbe vom Ei. So was nennt man dann Kunst.
Die Mini-Comics finde ich auf jeden Fall viel besser. So sieht MotU aus.


genau das ist es nämlich . Vor ein paar Jahren hat Mattel gesagt diese vielen verschiedenen Geschichten der 80er wolle man nicht mehr sondern man wolle eine einheitliche Geschichte .Und jetzt kommt doch wieder so etwas .
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Geschrieben am  16.03.2013 um  21:21 Uhr
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Eigentlich ist der Comic ein guter Spiegel was DC im moment allgemein Verzapft.
Hat mal jemand von euch die aktuellen Superman Comics von Panini gelesen?
Alter Vater die sind ja sowas von Overdose...
Und ich meine wirklich nur den Superman teil in dem Heft.
Manch neue Serie ist recht gut aber Althergediente Helden werden meiner Meinung nach wiirklich Verramscht!
Das gleiche machen sie mit den Masters...

Der 200x Canon war hervorragend, was besseres wirds in der Hinsicht nicht mehr geben.

Allein die Shazam Idee, Adam erst 16, He-Man, anfang mitte 30?

Warum muss alles immer ganz anders sein?
Kann ,man nichtmal sagen: Hey, die Story ist gut, die nehmen wir als ausgangspunkt.

Muss jeder heutzutage einen Phallus an Neuinterpretationen Errichten um sich einen namen zu machen?

Diese ganze "Ich bin besser als Du" nummer geht mir nur noch auf den Beutel.
Es Kotzt mich allmählich an!
Wir sind überwiegend in den neunzigern erwachsen geworden.

Unserer Generation war es Damals egal, es ist uns auch heute noch egal.
Wir wollen keine Enthaupteten Zauberinnen und auch keine fiesen Orko Schweine.

So, das war mein statment.
Ich hoffe es war nicht allzu Böse.

Geschrieben am  17.03.2013 um  03:31 Uhr
Clawful79
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Hab mir unter dem ersten Aufeinandertreffen zw. Skelli und He-Man echt was anderes vorgestellt. Irgendwie nicht mein Fall, das Comic, obwohl ich es um einiges besser finde als Skellis Origin...
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"BEAST-MAN IST AUSGERUTSCHT!!!!"

Geschrieben am  19.03.2013 um  17:48 Uhr
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