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Geschrieben am  19.03.2013 um  15:00 Uhr  
Reviews
He-Man and the Masters of the Universe Nr.6 (DC Comics)

Im Finale der Miniserie treffen He-Man und Skeletor endlich direkt aufeinander. Wir klären, ob der Zweikampf der beiden Erzfeinde auch einen würdigen Abschluss bildet.

Story
Nach den Ereignissen in Ausgabe 5 lässt Evil-Lyn hastig wertvolle Güter zusammenpacken, um schnellstmöglich flüchten zu können. Vor der Tür stehen aber bereits He-Man, Man-At-Arms, Teela und Battle Cat, die Evil-Lyns Kämpfer soeben erledigt haben. In Castle Grayskull tobt Skeletor vor Wut und streitet sich mit dem Schädel der Macht, darüber, inwieweit die jüngsten Geschehnisse seine eigene Schuld sind. Schließlich reicht es Skeletor, und er wirft den Schädel durch ein Fenster. Gegenüber Beast Man erklärt er im Anschluss, dass nicht nur He-Man, sondern alle Masters kommen werden. Der Zauberspruch der auf allen lastete, lebte in He-Man selbst, und als diese Quelle versiegte, erhielten alle Helden automatisch ihre Erinnerungen und früheren Leben zurück.



In einer Taverne im weit abgelegenen Veridas treffen die Masters zusammen und beraten über ihre nächsten Schritte. Während He-Man Skeletor alleine gegenübertreten will, bestehen die anderen Kämpfer darauf, gemeinsam anzugreifen. He-Man hingegen argumentiert, dass Skeletor erwarten würde, dass He-Man ihn mitsamt einer ganzen Armee angreift, da Skeletor genau dies im umgekehrten Fall selbst auch tun würde. Teelas wendet ein, dass dies zu gefährlich sei da Skeletor ihn möglicherweise mit einem weiteren Fluch belegen könnte. He-Man wicht dies aber fort, da Orko dieses Mal nicht da sei um ihn zu hintergehen. König Randor beendet die Debatten, indem er von allen Anwesenden verlangt, darüber abzustimmen, ob sein Sohn alleine oder an der Spitze einer Armee angreifen solll.



Später sitzen He-Man und Battle Cat alleine draußen, als Teela zu ihnen stösst. Die Helden hatten für einen Großangriff gestimmt, was He-Man nicht gefällt. So enthüllt er, dass er und Battle Cat im Schutz der Dunkelnheit alleine aufbrechen werden - er finde, dass Teela das wissen solle. Diese wird jedoch wütend, da sie nun mitkommen müsse, denn ansonsten müsse sie die anderen belügen oder sich rechtfertigen, warum sie He-Man nicht den Kopf gewaschen habe. Während sie He-Man beschimpft, dämmert ihr aber, dass sie sich ihm ohnehin angeschlossen hätte. In Castle Grayskull wartet Skeletor indes auf den bevorstehenden Angriff. Er erklärt Beast Man, dass die Burg nur aus Steinen besteht und He-Man die Macht in Wahrheit durch das Zauberschwert beschwöre. Skeletor glaubte nur durch den Einfluss der Zauberin, dass er die Macht in der Festung spüre.



Evil-Lyn schimpft ihn sogleich einen Narren, weil er das Schwert fernab versteckte, statt es in seiner Nähe aufzubewahren. Skeletor aber verschliesst ihr durch einen Zauber den Mund, während er entgegnet, dass nur He-Man allein die Macht des Schwertes beschwören könne und die Waffe daher für Skeletor nutzlos ist. Da beginnt der Angriff auf Castle Grayskull. Auf ihren Reittieren durchbrechen He-Man und Teela die Verteidigungsanlagen. Vor der Burg stellt sich Skeletor den beiden und präsentiert den abgeschlagenen Kopf der Zauberin. Im folgenden Kampf schlägt er He-Man das Schwert aus der Hand, und es stürzt in eine Grube. Nun aber enthüllt He-Man, dass die Macht auch ohne das Schwert weiter in ihm wohnt - denn das Schwert lässt die Macht nicht in He-Man hinein fliessen, sondern aus ihm heraus. He-Man hat nicht die Macht, er selbst ist die Macht. Mit diesen Worten zertrümmert er Skeletors Unterkiefer, der daraufhin in die Feuergrube stürzt. Auf Teelas Nachfrage antwortet He-Man, dass er schon glaube, dass Skeletor tot ist. Zu sich selbst jedoch sagt er "Lügner" und wirft den Widderstab hinab.



Am Grund der Grube zerschellt der Stab unweit des Zauberschwertes, während der schwer verletzte Skeletor vom Schädel der Macht verspottet wird. Dieser Schädel hofft, dass Skeletor nun endlich erkannt hat, dass er niemals die Macht von Grayskull haben kann, da diese den Wirt selbst erwählt. Es sei an der Zeit, dass - auch wenn der Schädel diese Rolle gut gespielt habe - Skeletor ihn nun als mehr als nur einen Lakai kennenlerne. Damit teleportiert er sich und Skeletor in eine fremde Dimension, bevölkert von Dämonen, die deutliche Anleihen an Trollaner haben. Inmitten von ihnen thront das Wesen, das hinter dem Schädel steckt, und eröffnet Skeletor, dass er nicht sterben sondern leben wird um an einem anderen Tag wieder zu kämpfen... denn besagtes Wesen will es genau so.



Rezension
Pünktlich zur letzten Ausgabe kämpft He-Man also endlich gegen Skeletor - wer hätte es geahnt! Nachdem die Miniserie vier Ausgaben hindurch eher zäh voran schritt, um in Nummer 5 einen gewaltigen Satz nach vorne zu machen, muss Keith Giffen im Finale alle losen Enden zusammenführen. Dazu gehört auch die Frage, was für eine Art Zauber Skeletor überhaupt erwirkte. So wird immerhin erklärt, dass er den Fluch in He-Man gewissermaßen deponierte, wodurch klar wird, warum alle Helden "erwachten", nachdem Adam den Bann überwinden konnte. Aber Moment! Waren nicht auch die übrigen Einwohner Eternias verzaubert, weshalb z.B. der Schiffskapitän nicht erkannte, dass er den Königssohn - immerhin wohl DIE royale Prominenz schlechthin - transportierte? Dies bleibt ebenso ungeklärt wie die Frage, warum auch alle Evil Warriors sofort wussten, dass die Masters vom Zauber befreit waren. Und noch mehr wird nicht beantwortet!



Welche Rolle wurde beispielsweise dem Schädel der Macht zuteil - mal abgesehen davon, ständig Skeletor zu schulmeistern? Wurden die "Augen von Castle Grayskull" aus dem Man-At-Arms und Evil-Lyn Digitalcomic nun tatsächlich für den Zauberbann eingesetzt? Und was ist aus Sir Laserlot geworden, der in - The Lost Knight zusammen mit dem Schädel direkt vor Skeletors Nase landete? Hängt er noch irgendwo in Snake Mountain herum und wartet drauf dass ihm mal jemand Wasser bringt? Um all diese Dinge wird sich nicht im geringsten gekümmert. Entweder will man sich bei DC die Antworten für die fortlaufende Serie bewahren, oder hat derlei Details schlichtweg vergessen. Letzteres wäre nicht verwunderlich, da Autor Keith Giffen die Serie immerhin schon ab Ausgabe 2 von James Robinson übernehmen musste, der möglicherweise gar keine detaillierten Pläne für die gesamte Storyline hinterlassen hatte.



Stattdessen werden neue Rätsel aufgegeben, indem von Orko plötzlich als Verräter gesprochen wird. Inwieweit er He-Man verraten hatte, wird nicht geklärt sondern soll offensichtlich erst in der fortlaufenden Comicserie behandelt werden. Zugleich wird der Schädel der Macht - oder vielmehr das hinter diesem steckende Wesen - als neuer(?) Oberschurke eingeführt, der scheinbar schon seit geraumer Zeit die Strippen hinter den Kulissen zieht. Die letzte Seite des Heftes deutet dabei stark darauf, dass es sich um Orko selbst handeln könnte. Das ganze würde ein gewisses Potenzial bieten, wäre aber zunächst ein gewaltiger Schlag ins Gesicht vieler Langzeitfans. Orko zum Schurken zu machen würde nicht nur heissen, einen sehr prominenten Charakter in etwas völlig anderes umzuändern. Es würde auch zeigen, dass die Autoren inmitten ihres Zieles, "alberne" Elemente des Filmation Cartoons zu eliminieren, völlig verkannt haben, welchen Zweck Orko stets erfüllte. Der Trollaner wurde in seiner Albernheit und Schusseligkeit geschaffen, um als Identifikationsfigur für die minderjährigen Zuschauer des Zeichentricks zu dienen. Orko war kindisch, weil sich Kinder in ihm sehen und damit auch als Mitglied der Helden wahrnehmen sollten. Selbst ohne diesen Aspekt bot Orko beispielweise in den 200X Comics von MV Creations stets eine gewisse humoristische Abwechslung inmitten todernster Kämpfe und Geschehnisse. Orko zum großen Oberschurken zu machen würde damit heissen, das Geschehen rund um He-Man auf eine Ernsthaftigkeit zu reduzieren, die für heitere Momente im Grunde keinen Platz mehr lässt.



Möglicherweise ist dies aber auch lediglich eine gezielte Verwirrtaktik von DC, um später zu enthüllen, dass tatsächlich ein anderer Trollaner dahinter steckt und Orko selbst ebenfalls hintergangen oder für böse Zwecke mißbraucht wurde. Jedenfalls könnte sich dieser Schurke zugleich als Horde Prime herausstellen, wenn das Aussehen des Schädels der Macht irgendeine Art von Hinweis bietet. Während dies noch blanke Spekulation auf kommendes ist, steht aber schon jetzt fest, wer in der gesamten Miniserie der große Verlierer ist: Skeletor. Nicht, weil er so die Hucke voll kriegt wie nie zuvor, sondern weil er in Kombination mit dem One-Shot The Origin of Skeletor als völlig inkompetenter Schwächling dargestellt wird, der den Status des Oberschurken an keiner Stelle verdient. Durchgehend nimmt der Schädel der Macht die Rolle des Lesers ein, indem er auf die eklatanten Fehler und Mängel in Skeletors Plan und Handeln hinweist. Skeletor selbst wirkt dabei im Grunde wie ein Idiot, der gegen He-Man ohnehin nie eine Chance hatte. Dass Keith Giffen mehrfach das überbordende Ego des Herrn des Bösen als Ursache aufgreift, wirkt eher wie fadenscheinige Ausflüchte eines Autors, der selbst mit den gigantischen Handlungs- und Logiklöchern zu kämpfen hat, die sein Vorgänger hinterlassen hat.



Zudem ist Skeletor nicht einmal konsequent in seinem Handeln. Mehrfach gab er sich in den vorherigen Ausgaben regelrecht kriecherisch gegenüber Evil-Lyn aus Angst vor deren Kräfte. Nun, da sie leibhaftig neben ihm steht, versiegelt er regelrecht beiläufig magisch ihren Mund. Ähnlich zeigt sich, dass die angeblich achso mächtige Evil-Lyn von Teela verprügelt worden ist, obwohl letztere keine Magie gebraucht. Schön und gut wenn Charaktere in einer neuen Historie auch neu charakterisiert werden. Dann sollte das aber auch konsequent verfolgt werden. Konsequent ist stattdessen das gegenseitige Gemeckere zwischen He-Man und Teela - so konsequent, dass es sich selbst im größten Schlachtgetümmel fortsetzt. Das ist dann einfach nicht mehr glaubwürdig. He-Mans Charakter wiederum bietet gutes Potenzial, das aber im Gesamtkontext nicht funktioniert. So widersetzt er sich dem Beschluss seiner Mitstreiter nicht weil er ihre Leben schonen will, sondern einfach glaubt, dass er Recht hat. Eine gewisse Ironie, dass der achso alberne Filmation Zeichentrick genau dies benutzt hätte, um zu zeigen dass auch ein Held sich irren kann und Rat und Hilfe seiner Freunde braucht.



Zum Filmation- und 200X He-Man hätte es indes auch gepasst, Skeletor wie hier nicht zu töten, sondern das Leben an sich als heilig zu sehen und gleichzeitig die Hoffnung zu haben, dass der Erzfeind sich vielleicht doch noch eines besseren besinnen wird. Hier aber wirkt dies äußerst fadenscheinig, nachdem He-Man ihn nicht nur schwer verletzt hat, sondern zuvor auch zahllose Soldaten getötet hat. Besonders zu Beginn des Heftes wirkt es äußerst befremdlich, wie regelrecht achtlos He-Man und die anderen Helden mit ihren offenkundig von vornherein unterlegenen Gegnern umgehen. Namenloses Kanonenfutter wird scheinbar bedenkenlos umgebracht, die wahren Bösewichter wie Evil-Lyn jedoch werden lediglich ein wenig verprügelt und dann laufen gelassen. Das ist kein erwachsenes, glaubwürdiges Storytelling sondern Gewalteinsatz zur reinen Effekthascherei. Dies spiegelt sich auch sehr gut, als Skeletor den abgetrennten Kopf der Zauberin präsentiert, nachdem er sie in Ausgabe 5 nicht geköpft sondern ihr lediglich das Genick gebrochen hatte. Hier soll eindeutig ein "Boah ey, ist ja krass" Effekt beim Leser erzeugt werden, ebenso wie He-Man, der Skeletors Unterkiefer zerschmettert und den gesamten Schädel mit Rissen übersäht. Was bringt dies für die Handlung? Nichts, außer dass vielleicht jene Leser dies als "MotU für Erwachsene" mißdeuten, die einen gesteigerten Gewaltgrad mit reifem Storytelling verwechseln. Reifes Storytelling aber setzt nicht einfach Gewalt zum Selbstzweck ein, sondern erzählt eine in sich schlüssige Geschichte mit logisch agierenden Charakteren. Dazu würde auch gehören, zu erklären, was eigentlich mit dem Königspalast ist. Oder auch, warum He-Man sich am Ende scheinbar gar nicht mehr um sein verlorenes Zauberschwert kümmert. Aber im Grunde liegt darin ohnehin das vielleicht größte Problem der "DC Masters".



Bekanntlich brauchte Adam das Schwert immer, um sich in He-Man zu verwandeln. Gemeinhin galt die Waffe als Verbindungspunkt zwischen ihm und der Macht von Grayskull, damit selbige in ihn fahren konnte. DC krempelt das ganze nun stark um. In The Origin of He-Man suchte Skeletor noch nach dem Schwert, um selbst die Macht erhalten zu können. Im Finale der Miniserie wird nun aber erklärt, dass es die Macht von Grayskull gar nicht in der Burg gebe. Stattdessen vermutet Skeletor, dass das Schwert selbst Träger der Macht ist. Dies wiederum enthüllt He-Man schließlich als falsch, indem er erklärt, dass die Macht in ihm selbst wohnt und das Zauberschwert lediglich eine Art On/Off Schalter ist. Abgesehen von der ungewollten Ironie, dass He-Man mit "Ich BIN die Macht" exakt dasselbe sagt wie Skeletor im 87er Kinofilm, scheint man bei DC überhaupt nicht darüber nachgedacht zu haben, welchen Rattenschwanz man sich mit dieser Enthüllung aufbürdet. Das ganze Grundkonzept der Masters drehte sich fast immer darum, dass Skeletor die Macht von Grayskull erobern wollte, da er mit ihr Herr von Eternia und Meister des Universums wird. Und Prinz Adam wiederum konnte einen Teil dieser Macht nutzen, um als He-Man gegen alle Arten von Superbösewichtern überhaupt erst kämpfen zu können. Wenn He-Man selbst aber diese Macht in sich trägt und Skeletor sie ohnehin nicht erringen kann, dann wird zunächst einmal Castle Grayskull als Drehpunkt des Geschehens völlig unwichtig. Zweitens gibt es dann gar keine Macht über das Universum, um die man kämpfen kann. Und drittens ist He-Man dann potenziell so stark und unbesiegbar, dass es gewaltige Anstrengungen braucht, glaubhafte Gegner für ihn aufzubieten, obwohl gutes Storytelling eigentlich voraussetzt, dass der Held(!) ungeheure Anstrengungen aufbieten muss, um seine scheinbar übermächtigen Gegner zu besiegen!



Bleibt noch das Artwork. Zum Abschluss bietet DC nicht nur ein weiteres Cover von Dave Wilkins, sondern ein sich auch über die Rückseite erstreckendes Motiv. Tatsächlich aber war dieses ursprünglich sogar für drei Seiten - also ein Aufklappcover - geplant, auf dem unter anderem auch Fangman, Moss Man, Stratos und Ram Man abgebildet waren. Die Charakterwahl verblüfft, soll aber tatsächlich auf Wünschen Mattels basieren. Gelungen ist das Cover auf jeden Fall, wenngleich es mitunter verwirrend ist, dass Wilkins einige Charaktere in den DC-Designs illustriert, andere wie Tri-Klops aber deutlich auf ihrem MotU Classics Toydesign basieren. A propos - verwunderlich ist, dass Tri-Klops in der gesamten Minisere nur einen Cameoauftritt in Adams Traum in Ausgabe 1 hatte und im vorliegenden Heft nie vorkommt, aber großformatig auf dem Artwork prangt. Ansonsten hat Pop Mhan das gesamte Heft gezeichnet, nachdem Philip Tan wohl endgültig nicht mehr in der Lage war, mitzuwirken. Die Tatsache, dass der eigentliche Hauptzeichner damit weniger Seiten der Miniserie gestaltet hat als sein Ersatzmann, bietet für sich schon ein trauriges Bild.



Mhan bemüht sich indes redlich und gestaltet die Panels wieder ungleich detailreicher als Tan es je konnte. Dabei ergeben sich allerdings Probleme der Designs. Castle Grayskull macht wieder eine optische Wandlung durch, sieht nun aber wenigstens annehmbar aus. Und der Schädel der Macht wiederum wirkt eher wie ein künstlich geschaffener Fetisch als ein wirklicher Totenschädel. Dafür aber liefert Pop Mhan zahlreiche optische Blickfänger. So sind in der Taverne neben den schon bekannten Helden nicht nur Ram Man, Stratos, Roboto, Moss Man und Chief Carnivus, sondern sogar ein Kulatak und einige Pelleezeaner - beides Rassen aus dem 200X Cartoon, wobei Stinkor dort ursprünglicher ein Pelleezeaner namens Odiphus war. Zudem tritt später auch Teelas Einhorn Charger auf, welches seinen Ursprung im ersten Masters Minicomic überhaupt hat! Derlei "Easter Eggs" für Fans bieten gelungene Abwechslung beim lesen. Einzig woher Randor nach Ausgabe 5 sein Königswand hat, bleibt dabei unklar. Ansonsten liefert Mhan eine sehr interessante Interpretation der offensichtlich als Trollaner gedachten Dämonen. Dass deren Beine magisch geschaffen werden, ist ein spannender Einfall, ebenso wie ihre Mäuler, die bis in den Torso reichen und dort beinahe Orkos ´O´ Symbol bilden.



Fazit
Leider bietet Teil 6 der Miniserie kein episches Finale mit sinnvollen Auflösungen aller bisherigen Fragen. Stattdessen wird die schon zuvor verquaste Geschichte mehr schlecht als recht zuende gebracht, wobei weder die Charaktere noch die "Schockmomente" wirklich überzeugen können. Damit schliesst DC mit wechselnden Kreativteams eine insgesamt leider äußerst maue bis teilweise sogar schlechte Handlung ab, die alles andere als wirkliches Mastersfeeling aufkommen lässt. Bleibt zu hoffen, dass die fortlaufende Folgeserie vieles richtig machen wird, das hier falsch gemacht wurde.

He-Man and the Masters of the Universe #6 erschien am 30.01.2013.

Mit Dank an Jukka Issakainen für die freundliche Unterstützung



Alle Reviews zu den neuen Masters Comics von DC:

Masters of the Universe (Digitalserie)
Kapitel 1 - The Lost Knight
Kapitel 2 - Man-At-Arms
Kapitel 3 - Battle Cat
Kapitel 4 - Randor
Kapitel 5 - Evil-Lyn
Kapitel 6 - Orko
Kapitel 7 - Trap Jaw
Kapitel 8 - She-Ra

He-Man and the Masters of the Universe (Printserie)
Nr.1 - "The Seeker"
Nr.2 - "Desert Storm"
Nr.3 - "Blood Tide"
Nr.4 - "Cauldron of Doom"
Nr.5 - "The Sword and the Sorceress"

Origins of Eternia (Einzelhefte)
The Origin of Skeletor
The Origin of He-Man

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Quelle :
 PlanetEternia.de

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Faker77
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Schönes und informatives Review!Abgedrehte Story.
Man at arms im Franco Nero Style.. Knaller!
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Beastman, Sklave des Bösen!!

Geschrieben am  19.03.2013 um  15:21 Uhr
Barcardi79 Meine Identität wurde verifiziert.
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Klasse Review.

Dieser Teil ist auch ganz schön brutal.
Leider ist mich die ganze Story auch nicht der Hit in Tüten. Bleibt zu hoffen, dass die nächste Serie besser wird.
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-- Mr. 800.000 -- WWE PPV Tipspiel Sieger 2009 --

Geschrieben am  19.03.2013 um  15:47 Uhr
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Wie gut, dass ich mir diese Comics nicht gekauft habe. Da gäbe es aus meiner Sicht so viel zu bemängeln, dass der Platz hier dafür nicht reicht.

Allein, dass He-Man wahllos Gegner umbringt, wo ihm sonst jedes Leben, selbst das von Skeletor heilig ist (das würde eher zu Conan passen), und das Orko offensichtlich der (neue) Oberschurke ist, finde ich zum

, wat für´n Mist!
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh – und es kam schlimmer!

Geschrieben am  19.03.2013 um  16:04 Uhr
Seb Meine Identität wurde verifiziert.
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Auch an dieser Stelle nochmal weils so gut passt.

Anhang:


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"Conan? What is best in Life?" "To cwuash yor enämies, sii söm dwiwen bivor ju änd hier se läminteyschen of ser wümän!"

Geschrieben am  19.03.2013 um  17:13 Uhr
SkeletorUndH..
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Bin mir nicht ganz sicher, was ich von dieser Auflösung halten soll, heißt, wo ich da was Gutes finden kann.
He-Man als brutaler Schläger?
Die Macht von Grayskull nicht in der Burg existent?
Oko als Oberschurke?
Skeletor ein jämmerlicher Abklatsch eines inkompetenten Handlangers?
Ständiges Masakrieren von Hauptcharas, um ´nen Schockeffekt zu erreichen?
Sorry, aber da seh ich immer weniger MotU. Scheinbar soll´s ja inzwischen um was ganz anderes gehen. Was aber genau das sein wird, weiß wohl keiner.
Sehr ärgerlich finde ich, dass Skeltor vollkommen als ernstzunehmender Bösewicht verkommt. Das war ja wohl eigentlich ganz anders gedacht, aber hier ist ja fast nichts so, wie man es erwartet.
Interessant finde ich, dass DC gewisse Grundkentnisse über die MotUs vorraussetzt, denn eine sinnvolle Einführung gab es ja nicht. Dies dürfte den Einstieg für Neulinge sehr komplizieren. Anderseits wird von den Alt-Fans erwartet, dass sie fast sämtliche Chara-Beschreibungen über den Haufen werfen, um sich auf das von DC lieblos zusammengeschustert und geschmierte (sorry, aber gute Zeichnungen sehen echt anders aus!)MotU-Universum einlassen.
Ist da das Logo noch notwendig oder haben wir da eine völlig neue Serie, die nur am Rande was mit den MotUs zutun hat? Ich denke, ja. Die Unterschiede sind einfach zu groß! Ich hätte wirklich gern mal ein paar Hintergrundinfos der Verantwortlichen, was sie sich bei dieser Serie gedacht haben.
Das Überraschenste daran finde ich ja nach wie vor, dass die Serie noch fortgestzt wird. Da ich kaum etwas Gutes darüber gehört habe (außer "Schön, dass es mit den MotUs weiter geht"), bin ich echt erstaunt, dass die Verkaufszahlen zu stimmen scheinen.
Wer bisher Mattel als inkompetent und ahnungslos eingestuft hat, sollte dringend einen Blick in diese Minniserie werfen. Da wird Scott Neidlich zum uneingeschränkten Held des Tages und der Mighty Spector zur wohlverdienten Krönung dafür, dass er im Gegensatz zu DC wirklich fantastisch mit He-Man & Co umgeht.

Geschrieben am  19.03.2013 um  17:13 Uhr
Alandor
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Ich konnte beim diesem Heft nur den Kopf schütteln, hier hat für mich nix gepasst. Die Story die sich vorab über fünf Hefte gezogen hat, hätte man besser aufbauen können, und besser als in so einem Hauruck-Final abschließen können. Die übertriebene Gewaltdarstellung fand ich auch für MotU unpassend vorallem [ACHTUNG SPOILER]als Skeletor den abgetrennten Kopf der Zauberin He-Man entgegen strecke[SPOILER ENDE].

Ich habe die Hefte der neuen Serie auch bestellt und bin mal gespannt, wie diese sich entwickeln. Viel verspreche ich mir alldings nit mehr.



AL
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- www.kriegshammer.org - Deine Plattform für düstere und grimme Rollenspiele

Geschrieben am  19.03.2013 um  18:00 Uhr
Clawful79
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Wunderbares Review zu einem durchschnittlichen Comic.
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"BEAST-MAN IST AUSGERUTSCHT!!!!"

Geschrieben am  19.03.2013 um  18:10 Uhr
Mandor
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Tolles Reviews zu einem nicht so tollen Comic.

Geschrieben am  19.03.2013 um  19:48 Uhr
keldor81
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Sorry Leute, aber ich bleibe dabei.
Die Comic-Serie ist für meinen Geschmack eine geniale und sehr gelungene Abwechslung zu den Geschichten, die ich nun schon 30 Jahre lang gelesen, gehört und gesehen habe.

Logikfehler hin oder her. Wenn ich mir nen Marvel-Film oder nen Terminator reinziehe, hinterfrage ich ja auch nicht jede einzelne Handlung, jeden Dialog, jede Szene... klar ist alles unlogisch und unrealistisch. Es ist "Fantasy", keine Doku. Man soll sich von dem Quatsch "unterhalten" lassen. Wen es nicht unterhält, der ist ja nicht gezwungen seine Zeit damit zu verplempern. Für Logik-Fans gibts Mathe-Bücher.

Orko als Evil Overlord? Wie verrückt ist das denn bitte?
Die Sorceress geköpft? Uff... Ja, das ist ungewöhnlich - und genau deshalb finde ich es gut, weil es so anders ist. Neu. So noch nie dagewesen. Völlig neben der "Vintage" Spur. Fehlt nur noch, dass He-Man ne heimliche Affäre mit Evil-Lyn hat und Hordak am Ende Eternia vor den Trollanern rettet.

Ich stelle mir nach den vielen negativen Kommentaren in den letzten Monaten zu der Serie immer nur eine Frage - warum kauft man sich Dinge, die man doof findet - und bestellt sich dann auch noch die Forsetzung?



Das wäre ja genauso, als wenn ich mir ne Deichkind-CD kaufe, die mal so richtig sch*** finde, und mir das nächste Deichkind-Album vorbestelle, in der "Hoffnung, dass es anders wird".... ??? Das macht doch mal gar keinen Sinn. Aber ok, wahrscheinlich ist das dann wahre Fan-Treue. Alles kaufen, nicht mögen, und dann gleich nochmal kaufen.

Das ist 1:1 wie bei Wrestling-Fans, die JEDE Sendung schauen, Seitenlange Berichte in Foren schreiben, wie schlecht alles ist (meistens direkt nach der Show um 5 Uhr Morgens) und das früher alles besser war, und ...
dann jeden Monat die PPVs kaufen (die sich "nicht lohnen"), auf Veranstaltungen gehen (die "voll langweilig" waren), Merchandise bestellen (das "voll überteuert" ist)... usw.

Vielleicht sollte man da mal ansetzen, was die Logik betrifft...?
Naja, egal. Muss jeder selbst entscheiden.

Ich möchte nur sagen, es gibt auch MOTU-Fans, die die neue Serie gut fanden. Ok, einen... mich. Und deshalb werde ich mir auch die neuen Ausgaben zulegen.

Geschrieben am  19.03.2013 um  20:26 Uhr
Zodac-75
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schreckliche Comics
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https://www.youtube.com/watch?v=ZYlNjQ5TTF4

Geschrieben am  19.03.2013 um  20:47 Uhr
nakira
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@keldor81: Du bist nicht der einzige MotU Fan, der die Comics gelungen findet

Ich finde die Comics auch gut, eben weil sie so anders sind und nicht die altbekannte Geschichte runterspulen. Ich finde es sehr spannend und unterhaltsam die Helden und Schurken von Eternia mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Die Arbeit der Zeichner finde ich nicht überragend, aber dennoch völlig in Ordnung. Da habe ich schon schlechteres gesehen. In der Rezension kommt meiner Meinung nach die Comicreihe zu schlecht weg. Logiklöcher? Ja die gibt es, aber wirklich stören tun die mich nicht. Ich muss in einem Fantasy Comic nicht jedes kleine Detail erklärt bekommen. Manches möchte ich auch meiner eigenen Kreativität überlassen. Der hohe Gewaltgrad? ja, ist eine willkommene Abwechslung zum bisherigen eher "handzahmen" MotU Kosmos. Ich freue mich auf jeden Fall auf neue Ausgaben
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"You feel at ease as you flock with the masses! What do you see with your heads in their asses? Now look at me, I´m not one of your kind! And I prefer to stay behind And walk the wicked way"

Geschrieben am  19.03.2013 um  22:04 Uhr
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keldor81 schrieb am  19.03.2013 um  20:26
Sorry Leute, aber ich bleibe dabei.
Die Comic-Serie ist für meinen Geschmack eine geniale und sehr gelungene Abwechslung zu den Geschichten, die ich nun schon 30 Jahre lang gelesen, gehört und gesehen habe.

Logikfehler hin oder her. Wenn ich mir nen Marvel-Film oder nen Terminator reinziehe, hinterfrage ich ja auch nicht jede einzelne Handlung, jeden Dialog, jede Szene... klar ist alles unlogisch und unrealistisch. Es ist "Fantasy", keine Doku. Man soll sich von dem Quatsch "unterhalten" lassen. Wen es nicht unterhält, der ist ja nicht gezwungen seine Zeit damit zu verplempern. Für Logik-Fans gibts Mathe-Bücher.

Orko als Evil Overlord? Wie verrückt ist das denn bitte?
Die Sorceress geköpft? Uff... Ja, das ist ungewöhnlich - und genau deshalb finde ich es gut, weil es so anders ist. Neu. So noch nie dagewesen. Völlig neben der "Vintage" Spur. Fehlt nur noch, dass He-Man ne heimliche Affäre mit Evil-Lyn hat und Hordak am Ende Eternia vor den Trollanern rettet.

Ich stelle mir nach den vielen negativen Kommentaren in den letzten Monaten zu der Serie immer nur eine Frage - warum kauft man sich Dinge, die man doof findet - und bestellt sich dann auch noch die Forsetzung?



Das wäre ja genauso, als wenn ich mir ne Deichkind-CD kaufe, die mal so richtig sch*** finde, und mir das nächste Deichkind-Album vorbestelle, in der "Hoffnung, dass es anders wird".... ??? Das macht doch mal gar keinen Sinn. Aber ok, wahrscheinlich ist das dann wahre Fan-Treue. Alles kaufen, nicht mögen, und dann gleich nochmal kaufen.

Das ist 1:1 wie bei Wrestling-Fans, die JEDE Sendung schauen, Seitenlange Berichte in Foren schreiben, wie schlecht alles ist (meistens direkt nach der Show um 5 Uhr Morgens) und das früher alles besser war, und ...
dann jeden Monat die PPVs kaufen (die sich "nicht lohnen"), auf Veranstaltungen gehen (die "voll langweilig" waren), Merchandise bestellen (das "voll überteuert" ist)... usw.

Vielleicht sollte man da mal ansetzen, was die Logik betrifft...?
Naja, egal. Muss jeder selbst entscheiden.

Ich möchte nur sagen, es gibt auch MOTU-Fans, die die neue Serie gut fanden. Ok, einen... mich. Und deshalb werde ich mir auch die neuen Ausgaben zulegen.

Ich für meinen Teil habe die Hefte, weil es auf PE meine Aufgabe ist, Reviews über sie zu schreiben. Und nach dem für mich tollen She-Ra Digitalcomic und auch anderen Digicomics die ich gut fand ist die Hoffnung auch nicht unberechtigt, dass die fortlaufende Serie besser unterhalten kann.

Es gibt den Begriff "suspending your disbelief". Das heisst, wenn jemand sich einen Thor Film anschaut, weiß er natürlich von vornherein, dass das alles in einer realen Welt so nicht stattfinden könnte. Daher muss dem Zuschauer eine Geschichte geboten werden, bei der er diesen Umstand nicht bemerkt. Dazu gehören auch innerhalb des Kontextes glaubwürdige Charaktere und Handlungen. Wie oft passiert es bei einem Horrorfilm dass sich jemand denkt "boah ey, jetzt trennen die sich um das Haus abzusuchen statt abzuhauen nachdem ihr Kumpel schon tot im Klo steckte"? Wenn das eintrifft, sind die Macher mit dem "suspending your disbelief" gescheitert. Das ist unter Umständen sogar okay, wenn es z.B. ein eher humoristischer Streifen ist. Je ernsthafter etwas aber angelegt ist, desto mehr muß man darauf achten, dass alles in sich stimmig und "logisch" wirkt, um den Zuschauer bzw. Leser in die Geschichte eintauchen lassen zu können.
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"Conan? What is best in Life?" "To cwuash yor enämies, sii söm dwiwen bivor ju änd hier se läminteyschen of ser wümän!"

Geschrieben am  19.03.2013 um  22:20 Uhr  |  Zuletzt geändert am 19.03.2013 -23:17 Uhr
Saurod the L..
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Ich finde die Comics klasse.

Stellt euch vor DC hätte die Serie eingestellt. Dann hättet ihr ja gar nichts mehr zu meckern.

Klar kann ich auch verstehen, warum 90% die Serie nicht gefällt.

Mir gefällt sie vor allem aus dem Grund, da sie Neues, noch nie Dagewesenes zeigt. Quasi ein Paralel-MotU-Universum.
Wenn man das so in Betracht zieht, kann diese Serie doch schon etwas Spaß machen.

Dass jede 2. Seite im Heft irgend eine Sch**** Werbeseite ist, das steht mal auf einem anderen Blatt.

Ich bleib der Serie treu. Komme was wolle.
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Geschrieben am  20.03.2013 um  00:46 Uhr
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Ich kann mit den Comics auch was anfangen. Werde meine Meinung allerdings ändern, wenn Orko sich wirklich als Bösewicht herausstellt.

Ich kann die meisten Kritikpunkte von Reilly natürlich nachvollziehen, und wenn man das anders gehandhabt hätte wäre eine bessere Miniserie entstanden. Aber auch ich kann über gewisse Logiglöcher hinwegsehen und mich einfach auf die Geschichte einlassen. Die Veränderungen und der andere Ton spiegeln für mich ein bisher unbekanntes MotUversum dar. Bin gespannt, wie sich das entwickelt und ob man sich dem Bekannten nicht wieder annähert, nach all der Kritik (und einer eventuellen Intervention seitens Mattel). Die Horde-Invasion lässt auf viel hoffen. Vor allem auf mehr bekannte Charaktere, mit denen man bisher ja noch gegeizt hat.

Was Orko betrifft, so glaube ich in der Tat fest, dass das nur eine Finte war. Aber eine Sache müssten sie dann auf jedenfall auch aufklären. Wenn Orko reingelegt wurde, warum ist dann He-Man so fest von seinem Verrat überzeugt. Egal was ihm für Beweise vorliegen oder wobei er Orko gesehen hat, er müsste eigentlich erstmal alle anderen Möglichkeiten in Betracht ziehen, bevor er einen so guten Freund, ja sogar ein Familienmiglied, ohne mit der Wimper zu zucken als Verräter abtut. Das ist das einzige, was mir etwas Sorge bereitet. Selbst die Schlußszene könnte überall im Universum und mit irgendwelchen trollanerähnlichen Kreaturen spielen. Oder sie sind alle besessen von einer bösen Macht. Aber warum He-Man so böse drein schaut, wenn es um Orko geht, das finde ich fast am schlimmsten im Comic, in Bezug auf den Cliffhanger. Aber wir werden es bald erfahren. Ich bleibe definitiv am Ball.
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Geschrieben am  20.03.2013 um  01:09 Uhr  |  Zuletzt geändert am 20.03.2013 -01:11 Uhr
Grabnatz
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Super-Phil schrieb am  20.03.2013 um  01:09
Ich kann mit den Comics auch was anfangen. Werde meine Meinung allerdings ändern, wenn Orko sich wirklich als Bösewicht herausstellt.

Ich kann die meisten Kritikpunkte von Reilly natürlich nachvollziehen, und wenn man das anders gehandhabt hätte wäre eine bessere Miniserie entstanden. Aber auch ich kann über gewisse Logiglöcher hinwegsehen und mich einfach auf die Geschichte einlassen. Die Veränderungen und der andere Ton spiegeln für mich ein bisher unbekanntes MotUversum dar. Bin gespannt, wie sich das entwickelt und ob man sich dem Bekannten nicht wieder annähert, nach all der Kritik (und einer eventuellen Intervention seitens Mattel). Die Horde-Invasion lässt auf viel hoffen. Vor allem auf mehr bekannte Charaktere, mit denen man bisher ja noch gegeizt hat.

Was Orko betrifft, so glaube ich in der Tat fest, dass das nur eine Finte war. Aber eine Sache müssten sie dann auf jedenfall auch aufklären. Wenn Orko reingelegt wurde, warum ist dann He-Man so fest von seinem Verrat überzeugt. Egal was ihm für Beweise vorliegen oder wobei er Orko gesehen hat, er müsste eigentlich erstmal alle anderen Möglichkeiten in Betracht ziehen, bevor er einen so guten Freund, ja sogar ein Familienmiglied, ohne mit der Wimper zu zucken als Verräter abtut. Das ist das einzige, was mir etwas Sorge bereitet. Selbst die Schlußszene könnte überall im Universum und mit irgendwelchen trollanerähnlichen Kreaturen spielen. Oder sie sind alle besessen von einer bösen Macht. Aber warum He-Man so böse drein schaut, wenn es um Orko geht, das finde ich fast am schlimmsten im Comic, in Bezug auf den Cliffhanger. Aber wir werden es bald erfahren. Ich bleibe definitiv am Ball.
Orko wirds einfach getan haben.He-man wird fest davon überzeugt sein weil es einfach eine Tatsache ist. Die Frage wird sein warum er es getan hat. Vllt weil DC aus ihm einen Bösen machen will oder weil er vielleicht verzaubert wude

Diese Tatsache gefällt mir eigentlich ist mal was anderes. Leider sagen mir viele Redesigns nicht zu. vorallem Mer-man (sieht zwar cool aus ist aber zu weit vom original entfernt)

die tatsache das Grayskull nicht der Hort der Macht sein soll finde ich allerdings sehr unglücklich für das gesamte Franchise
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Geschrieben am  20.03.2013 um  01:33 Uhr
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Klasse Review!

Geschrieben am  20.03.2013 um  11:44 Uhr
keldor81
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Versteht mich nicht falsch, natürlich verstehe ich, dass die Erwartungen nach so langer Zeit sehr hoch waren, gerade bei den "eingefleischten" He-Fans. Die Kritik ist ja bis zu einem gewissen Punkt auch völlig berechtigt.

@Reilly
Sollte auch keine Kritik an deinen Reviews sein. In der Regel les ich die sehr gerne und bin auch happy, dass Du dir (gemeinsam mit anderen) so viel Mühe gibts, hier ständig neuen Content zu liefern. Respekt.


Was ich kritisiere ist ja nicht die persönliche Meinung von anderen He-Fans zu der Serie, sondern eher Posts wie "Hab ich mir gekauft, fand ich sch***, hoffentlich wirds bei der nächsten Serie besser, denn die hab ich mir schon vorbestellt". Da komm ich einfach nicht mit.


Was die Brutalität in den Comics angeht...
Ja, normalerweise nicht gerade typisch für MOTU, wenn Köpfe rollen und so viel Blut fließt. Aber mal ehrlich. Ein gefühlt 2 Meter hoher und 4 Meter langer "Kampftiger", der keinem ein Haar krümmt? Ein mit "der Macht" ausgestatteter Krieger mit Axt und Schwert, der keinen verletzt? Und den Overlord of Evil, der seine Sklaven gut behandelt, wenn er in Rage ist?

Ich find das mal gar nicht schlecht, eine etwas härtere Gangart in so einer Comicserie einzuschlagen, die - sind wir mal ehrlich - sicher keine neuen Fans gewinnen soll, sondern wohl dazu gedacht war, uns "alte" Fans mal mit was Unvorhersehbaren zu überraschen.

Geschrieben am  20.03.2013 um  12:01 Uhr
Orko-78
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MOTU-Erkennungswert hin, MOTU-Wiederekennungswer her, DC und Mattel haben wohl ein ziemliches Ei gelegt.
Ich seh´s eher nüchtern: dieser Comic-Plot hat das, was MOTU ausmacht so ziemlich ignoriert, aber man muss m.E. nun einmal damit leben.
Bleibt eigentlich nur abwarten und schauen, was es in den nächsten Ausgaben zu lesen gibt. Immer gut, wenn man ein Abo hat.

Geschrieben am  20.03.2013 um  12:49 Uhr
MAXX
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Super-Phil schrieb:
Werde meine Meinung allerdings ändern, wenn Orko sich wirklich als Bösewicht herausstellt

Da würde ich mir im Moment keine Sorgen machen... zumindest nicht, wenn man vom normalen Orko Design ausgeht. Die Hand am Ende vom sechsten Comic ist nämlich nicht die von Orko. Wenn man genau hinguckt, sind da nämlich so kleine Pieker an den Knöcheln. Nicht unbedingt der Orko den man kennt. Es sei denn sie verdrehen sein Design nun auch nochmal extra was man natürlich bei DC heutzutage erwarten kann...
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Geschrieben am  20.03.2013 um  13:24 Uhr
Indie
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Es gibt ja mehrere Overlords von Trolla, da kann doch eine Bad-Ass Type dabei sein, die unserem altbekannten trotteligen, schusseligen Orko ein paar falsche Befehle gesteckt hat und schon ging etwas, was vielleicht gut gemeint war, voll in die Hose Und nun ist der gute Ruf dahin.


Geschrieben am  20.03.2013 um  13:47 Uhr
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