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Geschrieben am  26.05.2014 um  13:30 Uhr  
Reviews
He-Man and the Masters of the Universe Nr.11 (DC Comics)

Im Ring des Todes trifft He-Man auf King Hssss. Wir schlängeln uns durch das Heft und verraten euch, ob die Auseinandersetzung mit dem Snake Men auch ein gelungener Twist ist.

Story
Das Wesen, das die Helden für König Randor hielten, stellt sich als King Hssss heraus, der uralte Herr der Schlangenmenschen. Im Kampf gegen He-Man enthüllt er, dass er einst versuchte, die Macht der Göttin zu rauben, um ebenso mächtig wie Serpos zu sein. Aber er unterlag, und eine Eiszeit vernichtete sein Volk. Nur Hssss selbst überlebte und verbrachte Äonen mit Plänen, Eternia von den Menschen zu "befreien" und seine Rasse wieder zu altem Glanz zu führen. He-Mans Vater Randor sei schon lange tot, und King Hssss habe dessen Leib schon seit langem übernommen. Als König lockte er He-Man gezielt nach Subternia, da dieser selbst der Schlüssel sei, um an die Macht des Starseed zu gelangen. Weil das Zauberschwert aus eben dieser Macht geschaffen wurde, sei He-Man selbst ein Fragment aus dem "Herz der Schöpfung", dessen blosse Anwesenheit bereits einige der Snake Men wieder lebendig gemacht habe.



Schließlich kann King Hssss He-Man bewußtlos schlagen, als sich dieser besorgt zur gegen die Snake Men kämpfenden Teela umblickt. Die gesamte Streitmacht begibt sich zum Tor der Ewigkeit, und tatsächlich lässt sich dieses durch die Anwesenheit He-Mans öffnen. Hinter dem Tor erreichen sie den Starseed selbst. Dort hinein soll He-Man nun geworfen werden, um die Snake Men erneut zu den Herren Eternias zu machen. Weit hinter ihnen sind die Helden zurückgeblieben und denken vergeblich darüber nach, was sie tun können. Schließlich springt Teela auf und stürzt sich auf die Schlangenmenschen, um sich einen Weg zu He-Man freizukämpfen - egal, wie lang es dauern mag.
Fortsetzung folgt...



Rezension
Nach dem völlig unerwarteten Cliffhanger der vorherigen Ausgabe geht es im fünften Kapitel sofort zur Sache. Sah es zuvor noch aus, als sei Randor lediglich von King Hssss´ Geist besessen, wird den Lesern nun auf harte Weise erzählt, dass He-Mans Vater tot ist. Mehr noch, er ist bereits seit geraumer Zeit hinüber, wodurch nicht nur die Helden, sondern eben auch die Leser spekulieren können, wie lange der Schlangenkönig nun schon Randors Hülle als Maskerade benutzt. Dass dies - wie von Hssss selbst aufgeworfen - schon kurz nach Adams Geburt geschah, ist eher unwahrscheinlich. Auch vor den Ereignissen der Miniserie von 2012 würde es keinen Sinn machen. Mit dem Start der fortlaufenden Serie hingegen bleibt theoretisch genügend Spekulationsfläche.



Dass gerade der König von Eternia nun tot ist, dürfte weitreichende Konsequenzen haben, schon alleine deshalb, weil Prinz Adam damit de facto neuer Throninhaber ist. Wie Mattel und DC damit umgehen werden, dürfte nach Abschluss dieser Storyline sehr spannend werden, wenngleich es schade ist, dass der Konflikt zwischen Vater und Sohn nun nicht mehr zur Geltung kommen kann. Schon in Ausgabe 3 wurde demonstriert, dass der Verteidiger von Eternia nicht gerne Befehle von seinem König annimmt. Aber die aktuelle Wendung lässt immer noch sehr viel Freiraum für eine mögliche Rückkehr. King Hssss könnte gelogen und lediglich eine Randor ähnelnde Maskerade getragen haben. Und wenn Randor wirklich tot ist, sollte er sich im Ring des Todes befinden. In dem Fall könnte er wie auch die Snake Men dort wiedererweckt werden.



Unbestreitbar effektvoll ist aber die Enthüllung, dass der bislang verfolgte Plan zur Wiedererweckung der Zauberin eine große Täuschung war. Schon zuvor hatte Moss Man angemerkt, dass die Aussicht auf Erfolg der Mission gleich null sei. Gekonnt hat King Hssss aber mit den Helden gespielt, indem er Hoffnungen sähte und versprach, Details zu wissen, die selbst Moss Man unbekannt waren. Dass diese Informationen lediglich damit zu tun haben, dass He-Mans Präsenz das Tor zum Starseed öffnet und den Schlangenmenschen neues Leben einhaucht, war nicht abzusehen. Der Plan erweist sich als ebenso simpel wie effektvoll, als Hssss tatsächlich bis zum Starseed vordringen kann. Die einzige Ungereimtheit ist, warum er derlei nicht bereits früher versuchte. Schon gleich nach dem Tod der Zauberin hätte er eine Ausrede finden können, um He-Man nach Subternia zu locken. Aber vielleicht bietet sich darin ja ein weiterer Hinweis darauf, seit wann der Schlangenkönig seine Verkleidung trug?



Indes ist die Einführung und Darstellung von King Hssss die wohl gelungenste überhaupt. Dass er in den 80er Jahren stets dieselbe menschliche Hülle trug, wirkte schon damals unglaubwürdig und wurde im 200X Cartoon recht gut damit umschifft, dass er sich gar nicht maskierte, sondern eine Art Formwandler war. Aber erst jetzt wird das gesamte Potenzial der Menschenmaskerade konsequent weitergesponnen. Nur in verschiedensten Körpern konnte King Hsss über Äonen hinweg unentdeckt auf Eternia wandeln, nur in einer absolut überzeugenden "Haut" konnte er die Menschen täuschen und manipulieren. Dan Abnett und Mattel zeigen hier den bis dato vielleicht glaubwürdigsten Schlangenkönig, der zugleich perfekt versteht, wie er mit den Gefühlen He-Mans umgehen muß, um ihn besiegen zu können.



Dazu trägt in enormem Umfang auch das Artwork von Tom Derenick bei. Dabei hat er den schweren Stand, bereits der dritte Zeichner innerhalb der erst fünfteiligen Storyline zu sein. Tatsächlich ist der Zeichnerwechsel bei den Masters Comics derart enorm, dass es kaum möglich ist, einen optischen roten Faden beizubehalten. Tom Derenick erweist sich aber dennoch als gute Wahl. Äußerst gekonnt skizziert er, wie King Hsss Stück für Stück die menschliche Hülle zerfetzt und als immer monströseres Gewirr unzählicher Schlangen gegen He-Man kämpft. Lang genug trägt Hssss Randors Gesicht, um dessen Sohn emotional zu verunsichern, eher er es auf effektvolle Art abstreift.



Die Zeichnungen sind inklusive der Colorierung niemals zu düster oder zu cartoonig, sondern halten eine gute Balance zu dem hin, was für ein modernes Masters Comic passend ist. Abnetts Intention eines nicht nur körperlichen sondern auch psychologischen Zweikampfs wird von Derenick dabei perfekt in Szene gesetzt. Ähnlich verhält es sich auch mit den Schlachtszenen der übrigen Helden gegen die Snake Men, welche in wachsenden Scharen über Teela & Co. kommen. Dass nahezu das gesamte Heft im Grunde ein einziges hauen und stechen und schiessen ist, fällt dabei überraschend wenig auf. Obwohl alles auf den Kampf ausgerichtet ist, werden geschickt Dialoge eingeschoben, um King Hssss´ Plan zu erklären. Somit tut sich vermeintlich nicht viel, aber der Weg zum Finale wird kurzweilig beschritten.



Wie sich selbiges gestaltet, ist nun schwerer vorherzusehen als bisher. Denn obwohl Teela sich in das Natterngezücht wirft, müssen sie und die übrigen Helden erst noch durch eine ganze Armee hindurch, während Hssss nur noch Sekunden braucht, um He-Man in das Feuer des - ebenfalls sehr effektvoll illustrierten - Starseed zu werfen. Möglichkeiten gibt es viele, aber schon jetzt bleibt zu sagen, dass Teela dort handelt, wo die älteren Kämpfer Stratos und Moss Man beinahe schon aufgegeben zu haben scheinen. Es ist ohnehin erfreutlich, dass sich die Tochter von Man-At-Arms in den Comics doch sehr zu positiven entwickelt hat. Die überzogenen Sprüche und Kränkungen der frühen Ausgaben sind mittlerweile spürbar reduziert, wodurch Teelas positive Eigenschaften endlich besser zur Geltung kommen. Und damit sind ihre Charakterzüge gemeint, nicht ihre körperlichen Rundungen!



Fazit
Nach der enttäuschenden Ausgabe 10 präsentiert Nummer 11 ein sehr gelungenes Kapitel. Selten wurde ein Masters Oberschurke besser eingeführt als hier. Die völlige Wendung im Plot wirkt sehr natürlich, und das Artwork kann sich sehen lassen. Ein empfehlenswertes Heft!

He-Man and the Masters of the Universe (Vol. 2) #11 erschien am 26.03.2014.



Alle Reviews zu den neuen Masters Comics von DC:

Masters of the Universe (Digitalserie)
Kapitel 1 (The Lost Knight) , Kapitel 2 (Man-At-Arms) ,
Kapitel 3 (Battle Cat) , Kapitel 4 (Randor) , Kapitel 5 (Evil-Lyn) ,
Kapitel 6 (Orko) , Kapitel 7 (Trap Jaw) , Kapitel 8 (She-Ra)

Origins of Eternia (Einzelhefte)
The Origin of Skeletor , The Origin of He-Man , The Origin of Hordak

He-Man and the Masters of the Universe (Miniserie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6

He-Man and the Masters of the Universe (fortlaufende Serie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6
Nr.7 , Nr.8 , Nr.9 , Nr.10

DC Universe vs. Masters of the Universe (Miniserie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 ,


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Quelle :
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Seb Meine Identität wurde verifiziert.
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BLACK
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Schönes Review zu einem endlich mal wirklich gelungenem Heft.
Danke!
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NA: Alle Restlichen | Filmation: Hunga, Celice | Comic: MOP Demons, Blue Giant | Concepts: Red Beast | 200X: Queen Andreeno | New: Lady Slither, Major Header, Bubblor, und gerne noch viel mehr!

Geschrieben am  26.05.2014 um  13:38 Uhr
Faboan777
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Bin begeistert.Sehr schönes Review zu einen wie schon geschrieben gelungen Comic,

Geschrieben am  26.05.2014 um  21:12 Uhr
Zodac-75
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nicht meins , wie das schon gezeichnet ist schrecklich ......
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https://www.youtube.com/watch?v=ZYlNjQ5TTF4

Geschrieben am  26.05.2014 um  22:31 Uhr
Barcardi79 Meine Identität wurde verifiziert.
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Klasse Review. Die Story geht steil bergauf.
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-- Mr. 800.000 -- WWE PPV Tipspiel Sieger 2009 --

Geschrieben am  27.05.2014 um  12:34 Uhr
SkeletorUndH..
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Bisher habe ich von den neuen Comics ja wenig gehalten, aber jetzt scheint die Story durchaus gelungen. Schön, dass mich die Comics positiv überraschen konnten.

Geschrieben am  04.06.2014 um  13:36 Uhr
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