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Geschrieben am  22.08.2018 um  22:00 Uhr      
Reviews
Injustice vs. Masters of the Universe #2

Während He-Man sich mit der "Injustice" Erde vertraut macht und Skeletor eigene Pläne schmiedet, greift Darkseid Eternia an. Wir sagen euch, ob die Miniserie unterhaltsam weiter geht.

Achtung, dieses Review enthält SPOILER, sowohl in Text- als auch Bildform!

Story
Auf der Erde informiert Batman die mitgereisten Eternier näher über Supermans Regime. He-Man erkennt dabei richtig, dass er für Batman letztlich ein Auftragsmörder sein soll. Teela aber erklärt ihm, dass er dieses Mal nicht als Prinz oder Held, sondern als Soldat agieren muss. Später erkunden He-Man und Orko heimlich die Stadt Blüdhaven und retten eine Selbstmörderin. Da auch die bloße Idee von Suizid als Gedankenverbrechen zählt, tauchen kurz darauf Bane und Copperhead auf, die aber beide von He-Man und Orko besiegt werden. Dem geretteten Mädchen gibt He-Man neuen Lebensmut, während er die Kryp-Tech Rüstungen der Besiegten behält. Gerade, als Batman sein Verschwinden bemerkt, taucht He-Man wieder im Versteck des Widerstands auf. Gekleidet in Banes Rüstung, erklärt er, einen Plan zu haben.



Auf Eternia wird Avion indes von Steppenwolf angegriffen, während Skeletors Kämpfer von Granny Goodness aus dem Darksmoke Gefängnis befreit werden. Einige Zeit später erreichen die Eternier und verbliebenen Erdhelden Darksmoke, nachdem jegliche Verbindungen dorthin abgebrochen sind. Das Gefängnis ist völlig verschwunden, scheinbar restlos durch Antimaterie zerstört. Auch zu Avion ist kein Kontakt möglich. Derart alarmiert, befiehlt Man-At-Arms den schnellstmöglichen Weg nach Castle Grayskull.



Wiederum auf der Erde erfährt Superman davon, dass zwei seiner Jury-Agenten (Bane und Copperhead) nicht mehr erreichbar sind. Dabei bemerken sie nicht, dass er vermeintlich armselige Skeletor heimlich Pläne schmiedet. Dieser weiß bereits, dass sich He-Man auf der Erde befindet. Zudem befinden sich die vermeintlich zerstörten magischen Artefakte in seinem Besitz. Als er scheinbar seinen Widderstab in ein magisches Becken taucht, zieht er ein violettes Zauberschwert hervor.
Fortsetzung folgt...



Rezension
Nachdem Tim Seeley zuvor die wichtigsten Eckpfeiler gesetzt hat, führt der Autor nun die Handlung konsequent auf zwei Ebenen fort. Auf der Injustice-Ebene soll Supermans Herrschaft beendet werden, während Eternia vor Darkseid verteidigt werden muss. Damit behalten beide Welten (und folglich auch beide Brands) eine gleichgewichtige Rolle. Wer allerdings die auf dem Cover verheißene Konfrontation zwischen He-Man und Superman erwartet, wird sich wundern. Mitnichten treffen sie aufeinander - das Cover erweist sich leider als trügerisch. Dabei darf man das nicht als Enttäuschung ansehen. Zum einen wird ein Kampf der beiden bereits ihr drittes Aufeinandertreffen in der Comic-Historie sein und damit nicht mehr den Stellenwert wie bei Runde 1 und 2 haben. Zum anderen bietet Seeley im Heftinneren mehr als genug spannendes Material.



Wie für Darkseid üblich, lässt er seine "Götter" nicht still und heimlich, sondern ganz offen agieren. Fast wie als nachträgliche Werbung zum Justice League Kinofilm führt Steppenwolf den Angriff auf Avion. Dass der Stadtstaat anschließend nicht mehr erreichbar ist, verschärft die Situation. Denn als Granny Goodness in der Zwischenzeit die inhaftierten Kämpfer des Bösen rekrutiert, vergrößert sich die Palette an Masters Charakteren überraschend. Und zumindest das Gefängnis ist restlos ausradiert, was für Avion Schlimmes befürchten lässt. Es ist absolut logisch, dass Man-At-Arms daraufhin schnellstens nach Castle Grayskull eilen will.



Das Geschehen auf der Erde hingegen ist trotz des Kampfes eher ruhig und auf die Charaktere fokussiert, besonders auf He-Man. In seinem Inneren hadert dieser weiter mit sich selbst, als er realisiert, im Grunde eine Waffe für Batman zu sein. Gerade das Bewußtsein um seine Selbstzweifel macht das folgende Geschehen aber umso grandioser. Seeley hätte äußerst leicht in Pathos und Schmalz rutschen können, als He-Man dem selbstmordgefährdeten Mädchen nach deren unerwünschter Rettung neuen Mut gibt. Stattdessen liefert der Autor hier einen der stärksten Momente aller Masters Comics überhaupt ab. Der Kern He-Mans ist es rbrm nicht, ein überstarker Krieger zu sein der alles platt macht, sondern seiner Verkörperung von Tapferkeit, Menschlichkeit, Gespür für das Richtige und Optimismus auch in dunklen Zeiten. Eine zugleich spannende Parallele zu Superman, der dies gleichsam verkörpert, in der "Injustice" Realität aber verloren hat.



Zudem lässt sich He-Man nicht zum reinen Meuchelmörder in Batmans Auftrag machen, sondern konfrontiert diesen mit einem eigenen, folgerichtigen Plan. He-Man selbst ist muskulös genug, um sich als Bane zu maskieren, und Copperheads Kostüm erinnert so deutlich an Teelas Kobrarüstung, dass diese sicherlich Teil des Plans ist. Auch der vermeintlich machtlose Skeletor hat bereits einen Plan, und es würde nicht verwundern, wenn er selbst es war, der die New Gods überhaupt erst auf Eternia aufmerksamk gemacht hat. Selbst Orko erweist sich unter Seeleys Feder als idealer Sidekick mit guten Momenten auch im Kampf gegen Supermans Agenten. Wenn hier Kritik angebracht ist, dann einzig für den Umstand, dass die DC-Helden und Schurken vergleichsweise kleine Rollen haben. Wobei auch diese durchweg gut umgesetzt sind, wenn etwa Zatanna He-Man erklärt, was ein Reporter ist und ihm dabei etwas näher kommt - sehr zu Teelas Missfallen.



Optisch setzen Freddie E. Williams II und Jeremy Collwell die Anweisungen Seeleys einwandfrei um. Wer den Zeichenstil generell nicht mag, sollte ohnehin die Finger von der Serie lassen. Alle anderen aber bekommen auch optisch tolle Kost, gespickt mit feinen Bonmonts sowohl für Masters Fans über DC Leser bis zu Spielzeugsammlern. Masters und Superhelden auf dem Battle Bones, Paradämonen im Stil der "Super Powers" Actionfigur, die Vogelmenschen im Design der Golden Books, Darkseids Orbiting Intimidator nach Vorbild von Jack Kirby, Evil-Lyns "Sträflingskleidung" in Anlehnung an eine Filmation Maskerade, und, und und... und dann haben die bisherigen Kapitel auch noch dieselben Namen wie frühere Masters Geschichten! Da schlägt das Nerdherz höher. Selbst die Kontinuität wird eingehalten, wenn etwa Trap Jaw einen Eis(?)kiefer trägt, nachdem Stridor ihm den eigenen in He-Man/Thundercats Nr.6 zerstampft hatte.



Ein wenig Kritik muss aber auch sein. So gut das gelesene sein mag, so langsam wirkt der Fortschritt in der Handlung. Wenngleich Ausgabe 2 nicht schlecht ist, war Ausgabe 1 in der Hinsicht etwas runder. Auch ist manches weiter unklar, wie die beiden Batmen. Ist der nicht gefangene Batman nun Bruce Wayne aus einer weiteren Parallelwelt, oder doch ein anderer Charakter? Verwandelt Skeletor wirklich seinen Widderstab zum bösen Zauberschwert, oder ist der Stab im besagten Panel nur nicht zu sehen? Diese beiden Punkte könnten und sollten dann doch geklärt sein. Wobei der Verweis auf Batmans Temperament ja vielleicht ein Hinweis auf Darkseids Sohn Orion sein könnte, was wiederum-- aber das wäre nun blanke Spekulation. Nachvollziehbar ist hingegen, dass Skeletors Gefolge nicht in Prison Starr, sondern im (neu erfundenen) Gefängnis im Eisgebirge von Dark Smoke steckt. Prison Starr ist nämlich eine Raumstation außerhalb Eternias. Dort wären die New Gods also viel früher eingetroffen - was, die Masters viel früher alarmiert und vor allem den Cliffhanger in Ausgabe 1 ruiniert hätte. Damit aber genug der Nerdweisheiten.



Fazit
Dieses Heft mag nicht ganz so stark wirken wie Ausgabe 1, ist aber immer noch sehr gute Lesekost mit mehr Details als in dieses Review passen. Die Schwächen dagegen sind eher gering, weshalb auch Kapitel 2 wärmstens empfohlen werden kann.




Injustice vs. Masters of the Universe #2 erschien am 15.08.2018.

Alle Reviews zu Masters of the Universe Comics von DC:

Masters of the Universe (Digitalserie)
Kapitel 1 (The Lost Knight) , Kapitel 2 (Man-At-Arms) ,
Kapitel 3 (Battle Cat) , Kapitel 4 (Randor) , Kapitel 5 (Evil-Lyn) ,
Kapitel 6 (Orko) , Kapitel 7 (Trap Jaw) , Kapitel 8 (She-Ra)

Origins of Eternia (Einzelhefte)
The Origin of Skeletor , The Origin of He-Man , The Origin of Hordak

He-Man and the Masters of the Universe (Miniserie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6

He-Man and the Masters of the Universe (fortlaufende Serie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6 , Nr.7 , Nr.8 , Nr.9 , Nr.10 ,
Nr.11 , Nr.12 , Nr.13 , Nr.14 , Nr.15 , Nr.16 , Nr.17 , Nr.18 , Nr.19

DC Universe vs. Masters of the Universe (Miniserie)
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6 , Nr.7

He-Man: The Eternity War
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6 , Nr.7 , Nr.8 ,
Nr.9 , Nr.10 , Nr.11 , Nr.12 , Nr.13 , Nr.14 , Nr.15

He-Man/Thundercats
Nr.1 , Nr.2 , Nr.3 , Nr.4 , Nr.5 , Nr.6

Injustice vs. Masters of the Universe
Nr.1

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Quelle :
 PlanetEternia.de

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Wird es das Heft auch auf Deutsch geben? Weißt du da was?
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Geschrieben am  23.08.2018 um  02:17 Uhr
Soundwave79
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Sehr cool, wer hätte gedacht, daß Skeletors lila Zauberschwert mal eine Rolle spielen würde?

Geschrieben am  23.08.2018 um  03:07 Uhr
melkor23 Meine Identität wurde verifiziert.
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Night Stalker schrieb am  23.08.2018 um  02:17
Wird es das Heft auch auf Deutsch geben? Weißt du da was?
Wenn überhaupt, dann sicherlich frühestens in einem Jahr. Panini bringt im Januar erstmal den He-Man/Thundercats-Sammelband auf deutsch, dann kommt im März der englische Sammelband von Injustice vs. MotU und danach irgendwann (vielleicht).
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Geschrieben am  23.08.2018 um  06:12 Uhr
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Soundwave79 schrieb am  23.08.2018 um  03:07
Sehr cool, wer hätte gedacht, daß Skeletors lila Zauberschwert mal eine Rolle spielen würde?
Für mich selbst endgeil, da in meiner Kindheit der Widderstab schnell den Kopf verlor und mein Skeletor - wie auch in den Hörspielen - nur mit Schwert herum rannte.
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"Conan? What is best in Life?" "To cwuash yor enämies, sii söm dwiwen bivor ju änd hier se läminteyschen of ser wümän!"

Geschrieben am  23.08.2018 um  09:51 Uhr
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Also der Zeichenstil gefällt mir richtig gut. Battle Bones ist mit dabei, die Gesichter sehen gut aus, nur warum müssen alle Frauen immer direkt so Monstermöpse haben? Grundsätzlich nicht schlecht, aber muss alles versexualisiert werden?

Geschrieben am  24.08.2018 um  11:38 Uhr
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